Ich bin brünett und stelle immer wieder fest - ob privat oder beruflich - dass eine hübsche Blondine immer bevorzugt behandelt wird. Warum eigentlich?
Klingt frustriert ...
Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil die Haarfarbe "Blond" bei Frauen durch Werbung und Medien über Jahre ebenso gefördert wurde wie die Kontrastfarbe Schwarz bei Männern!
Schau Dir Sendungen wie "taff", "GZSZ" & co. an; da wird jeweils einer ganzen Generation von Teenagern beigebracht, wie das "ideale" Paar auszusehen hat: sie blond, er südländisch. Und wenn das schon nicht funktioniert: umgekehrt. Aus evolutionärer Sicht wahrscheinlich nur dank Wasserstoffperoxyd noch lange aufrecht zu erhalten ... aber hey: umgekehrte Frage! Warum wurde es Daniel Craig als blondem James Bond so schwer gemacht? Vergleiche auch http://gutefrage.net/frage/stehen-blonde-frauen-eher-auf-dunkelhaarige-maenner-u...
Tip: in der "Vogue Beauty 2006" gab es eine mehrseitige Reportage, in der die Redakteure genau dieser Frage auf den Grund gehen, die Klischees untersuchen, psychologische Auswirkungen bei Männern und bei Frauen gegenüberstellten und sich auch der Frage widmen, wie's aus evolutionärer Sicht wohl weitergehen wird mit den "Erben Schillers" (seinerseits blond) und den Zuschauern von Sendungen wie "Blond am Freitag" ;-)

Vielleicht spielt da der Beschützer-Instinkt der Männer eine Rolle. Blondinen werden ja auch als etwas minderbemittelt angesehen...ggg.
hallo! vielleicht kommt dir das so vor, weil du brünett bist? also ich steh auf alle frauen- also auf alle haarfarben. mir ist das egal, die persönlichkeit zählt. freitag.
Liebe Chica lass Dich nicht entmutigen, ich würde brünett bevorzugen
Eine recht interessante psychlogische Erklärungsmöglichkeit, über die ich einmal gestolpert bin, ist auch, dass Blond eigentlich eine "Kinder-Haarfarbe" ist, die bei Erwachsenen durch die Melaninproduktion später normalerweise nachlässt bzw. schwindet. Das Image des Schützens- und Liebenswerten, das Zuwendung und Beachtung braucht, bleibt jedoch erhalten und überträgt sich unbewusst auch auf Erwachsene mit der gleichen Haarfarbe: im Positiven wie im Negativen (durch implizite Unterstellung anderer "Kinder-Eigenschaften" wie Einfältigkeit, Naivität, Unreife und körperlicher Schwäche).

Frauen mit blonden Haaren hängt seit Jahrhunderten ein bestimmtes Image an: Sie gelten als sinnlich, verführerisch und erotisch, aber auch als rein, kindlich und naiv. Blondes Haar steht für Sex-Appeal, dunkles für Verstand.

Ich gestehe: auch ich habe mit künstlichen Mitteln das Brünette-Tum abgeschafft und bin seit Jahren Honigblond...sieht einfach besser aus.
Aber es ist schon auffällig: Wenn ich mit offenen Haaren herumlaufe schauen definitiv mehr Menschen hinter mir her, als hinter Freundinnen, die brünette oder braune Haare haben.
Wahrscheinlich die Signalwirkung, oder wir Demosthenes sagt: der Seltensheitswert!!!!
Grüße

Hallo Chica, zum Glück kann ich deine Auffassung nicht bestätigen, vielleicht weil ich die Erfahrung noch nicht gemacht habe oder weil ich selbst eine Frau bin. Ich denke die Haarfarbe allein ist nicht sehr ausschlagebend, da ja auch Blonde oft als "Blödchen" differenziert werden und das vor allem von den Männern selbst (siehe Blondinenwitze. Und was ist schon eine Blondine ohne jegliche Ausstahlung gegen eine hübsche, attraktive und selbstbewuste Brünette. Also laß dich da mal nicht beirren.
Sorry, aber meiner Erfahrung nach können die meisten Männer Blondinenwitzen eigentlich weniger abgewinnen als deren "andersfarbige" Geschlechtsgenossinnen ...
dagmar164 am 11. Februar 2007 21:11 Da es ja keine "rechtmäßige" Erklärung gibt und viele schöne Meinungen hier vertreten sind, finde ich die Abwertungen unsachgemäß!!!
Eigentlich nur ein Vorurteil der Medien. Fragt man die normale Bevölkerung, gehen die Meinungen weit auseinander und jeder mag eine andere Haarfarbe besonders, jeder kann sie mit etwas anderem Positiven verbinden. Und Blondinen bevorzugt.........sind Blonde (MÄNNER) auch bevorzugt?????
Betty am 11. Februar 2007 17:25 Blonde Maenner werden meist vor einem Muetterlich-veranlagten Frau bevorzugt. Ist aber kein Regel...
Als blonder Mann ist meine Erfahrung eigentlich eher, dass blonde Männer wiederum mehr Erfolg bei dunkelhaarigen Frauen haben. Das System funktioniert (leider?) in beiden Richtungen gleich gut ...

Hallo, Chica111! Einige Studien die dieses Verhaltung analysiert haben, fanden heraus dass die Blondienen als eher ruhigere, hauslichere, sanftere und Bruenetten eher als temperamentvollere, wildere und eben "hartere" Frauen wahrgenommen werden, und dies von gleichen und von den anderen Geschlecht. Es hangt damit zusammen dass blonde Haare, als rezessives Merkmal auch ein Mechanismus bei allen Menschen einschalten, der uns bewegt den Blondinen eher zu helfen. (Unterbewusst glauben wir dass sie geschutzt werden sollen, dass sie sich selbst nicht gut helfen koennen, also ganz unbewusst! Das gleiche Mechanismus gilt fuer den Umgang mit den Kinder!) Hoffe diese Meinung wird nicht allzu einseitig betrachtet, da ich berichte nur ueber die wissenschaftlichen Studien die ich gelesen habe... LG

Vielleicht hängt das einfach mit dem Seltenheitswert zusammen, denn Blondinen gibt es nach meinem Wissen weltweit unter allen Frauen nur zu 2-3%.
Ansonsten kann ich mich nur freitag anschliessen: Mir ist die Haarfarbe egal!
Ausserdem sind die meisten "Blondschöpfe" ja nur Produkte der chemischen Industrie!
Und falls es Dich tröstet: Denk doch mal an die vielen Blondinenwitze und sei froh, dass Dich das nicht betrifft.
Betty am 11. Februar 2007 15:16 Also, die Blondinenwitze sind ein Ergebniss der bevorzugten Umgang mit Blondinen. Weil sie eher an ihre Ziele mit kleinerem Aufwand kommen, muessen sie sich nicht so sehr anstrengen wie Bruenetten. Diese "Traegheit" die sie (die Blondinen) manchmal dazu verleitet nicht an sich selbst zu arbeiten, ist durch Blondinenwitze beschrieben, natuerlich etwas ueberdreht!!! ;)