Frage von Haarsuppe, 149

Warum werden andere Leute bevorzugt und mich nicht?

Zu meiner Person:

Ich bin gesprächig, mag kein Fußball, kann lustig sein, leide aber auch an Minderwertigkeitskomplexen, weil ich früher nicht richtig sprechen konnte, nie Freunde hatte

und bestimmte Sachen nie konnte (z.B. Fahrrad fahren, singen, u.s.w.), und wenn ich mich unwohl fühle, fange ich an hölzern oder hochgeschwollen zu sprechen.

Ich arbeite seit 2 Jahren in einem Supermarkt. Komischerweise fühle ich mich von meinem Chef und den Arbeitskollegen überhaupt nicht akzeptiert und wie ein Fremdkörper behandelt,

Meine Arbeitskollegen sind fast ausschließlich nur unter sich, und treffen sich sogar privat und sie haben mich noch nicht einmal in ihre WhatsApp-Gruppe eingeladen. Immer, wenn es in meinem Markt Neuigkeiten gibt, bin ich der Letzte, der sie mitkriegt und wenn ich irgendwo mitreden will, hört man mir entweder nicht zu oder man schaut mich nur schräg an.

Sie schreiben oder rufen mich auch nur an, wenn sie mit mir meine Schicht tauschen wollen oder wenn ich für ihre Schichten einspringen soll. Ansonsten gar nicht.

Und mein Chef ist immer schlecht gelaunt, wenn ich auf ihn zugehe oder er wird voll aggressive wenn ich mich Leuten während der Arbeitszeit unterhalte und schnauzt mich deswegen voll an. Aber meine anderen Arbeitskollegen, die Lieblinge des Chefs, die dürfen komischerweise alles... und können sogar noch viel, viel. viel länger schwätzen als ich. Und mein ganzer Markt ist voll Fußball begeistert, dass mein Chef sogar Gratis Fußball-Karten an alle verschenkt, die bis zu 100 Paybackkarten den Kunden angedreht haben.

Über Fußball kann ich leider nicht mitreden.

Wegen dieser Isolation und die Tatsache, dass ich mich nicht als Teil des Marktes sehe, sondern als Fremdkörper, bin ich sogar am überlegen zu kündigen.

Liegt es vielleicht an meinem Kommunikationsverhalten oder bin ich bei den falschen Leuten gelandet, dass ich mich mein dasein als Fremdkörper fristen muss?

Hatte jemand von euch auch mal vor so einem Problem gestanden?

Antwort
von Maimaier, 109

Passives Mobbing = Ausgrenzung. Die Schuld hat nicht das Opfer, sondern die Mobber. Konkurrenzdenken erzeugt Mobbing. Umso mehr Konkurrenz, umso mehr Mobbing.

Jeder kann singen, die Frage ist nur wie gut. Übung macht den Meister.

Fahrrad fahren ist einfach, wenn man schnell in die Pedale tritt. Umso schneller die Reifen sich drehen, um so leichter fällt es (Drehmoment). Wenn du einen Tretroller fahren kannst, kannst du ganz leicht lernen ein Fahrrad zu fahren.

Kommentar von Haarsuppe ,

Fahrradfahren und Singen kann ich mittlerweile, ich habe nur etwas aus meine Vergangenheit erzählt, damit ihr euch von mir ein Bild machen könnt.

Es geht mir einfach nur darum, dass ich das Gefühl habe, ich bin für andere Leute nur Luft. Und das kriege ich immer faustdick auf's Brot geschmiert.

Antwort
von XSilk, 83

Wenn Du Veränderung willst, fang' an, etwas zu verändern. Wenn Du DIch beklagen willst, tu das weiterhin. Du hast immer diese zwei Möglichkeiten: Lernen oder leiden.

Was bist Du bereit zu tun, damit es Dir besser geht?

Antwort
von smiley576, 89

Leider geht es mir genau so aber ich weiß bis heute noch nicht was ich tun soll:/

Kommentar von Haarsuppe ,

Genau deswegen habe ich meine Frage hier gepostet.

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