Frage von Rowal, 31

Warum werden an manchen Orten keine Vermittlungsstellen für VDSL geschaffen (z.B. Altusried)?

Obwohl sich Bürgermeister, Markträte und die gewöhnlichen Bürger an die Telekom wenden eine Realisierung von VDSL zu unterstützen, gibt es keine Aussagen der Telekom hierzu, die darauf hindeuten könnten, dass diese Bitten jemals beantortet werden. Das erinnert stark an das Interdikt der Kirche. Stehen hier ebenfalls Machtkämpfe im Hintergrund oder wie ist die Benachteiligung / Bevorzugung von manchen Orten zu erklären?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Telekomhilft, Business Partner, 16

Hallo Rowal,

die Telekom wird bis 2018 ca. 80% der Haushalte mit Anschlüssen versorgen, die eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s ermöglichen. Der wesentliche Baustein ist dabei der Einsatz von VDSL-Vectoring Technik. Um diese Flächendeckung mit der versprochenen Leistung zu erreichen muss die VDSL-Vectoring Technik nahe beim Kunden in den sogenannten Kabelverzweigern installiert werden (das sind die grauen Kästen, die oft am Straßenrand stehen). Die Kabelverzweiger müssen dafür sehr aufwendig mit Glasfasern angeschlossen werden. Dieser Aufwand rechnet sich leider nicht überall. Insbesondere in abgelegenen Regionen sind die vielfach erforderlichen Tiefbauarbeiten zu teuer. Hier gibt es aber grundsätzlich die Möglichkeit die sogannte Deckungslücke durch Fördermittel zu schließen.

Viele Grüße

Matthias Müller von Telekom hilft

Antwort
von Nemesis900, 31

Würde es sich für die Telekom lohnen hätten sie das sicherlich schon freiwillig gemacht.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community