Frage von BestOnce, 140

Warum wenden wir uns Gott nur zu bei Unheil und Verzweiflung?

Antwort
von pinkyitalycsb, 25

Es mag Menschen geben, die sich nur in der Not an Gott erinnern und sich einzig und allein bei diesen Gelegenheiten an ihn wenden. Es tut mir leid, wenn es auch für dich so ist, aber das solltest du nicht verallgemeinern!

Wer wirklich an Gott glaubt und Seine Nähe und seinen Schutz im eigenen Leben spürt, hat Ihm auch täglich immer wieder viel zu danken!

Ich persönlich wende mich viel lieber an Ihn, wenn ich mich glücklich fühle und Ihm für all das danken möchte, was er mir gegeben hat. Das schließt allerdings nicht aus, dass ich Ihn in allen großen und kleinen Dingen für mich selbst und andere auch um Hilfe und Unterstützung bitten kann!

Antwort
von dompfeifer, 12

Ziehe einmal zur Abwechslung laut betend durch den Kölner Karneval!

Antwort
von Dummie42, 81

Wenn der Mensch verzweifelt ist oder Angst hat, dann neigt er dazu, sich an jeden Strohhalm zu klammern.

Naja, gut, nicht alle aber wahrscheinlich die meisten.

Antwort
von hummel3, 42

Grundsätzlich lässt sich der Mensch nicht gerne fremdbestimmen, solange er glaubt den Weg zu kennen, sondern will unabhängig in seinen Entscheidungen und Handlungen sein. - Das lässt sich schon beim Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen beobachten und gilt auch weiterhin für die meisten erwachsenen Menschen in Beruf und Alltag.

Nicht anders ist das Verhältnis wenn man die Existenz eines Gottes in Betracht zieht. Da Gott sich mit unserer menschlichen "Antenne" nicht beweisen lässt - man kann nur an ihn glauben, schließen wir ihn und seine mögliche Existenz gerne mit lockeren oder menschlich betrachtet sogar mit klugen Sprüchen aus, solange es uns gut geht. - "Wir brauchen ihn ja nicht, denn alles läuft auch so". Wir haben uns gut organisiert und mit der ständig voranschreitenden Wissenschaft arrangiert, denken wir. Erst wenn wir "mit unserem eigenen Latein am Ende sind und vor menschlich unlösbaren Problemen stehen, suchen wir auf kindliche Art, wie angeboren, unser Heil bei diesem "außerirdischen Wesen" namens Gott.

Dann, wenn scheinbar nichts mehr geht, greifen wir sozusagen nach jedem "Strohhalm" und erwarten so auch häufig, dass Gott doch existieren und uns dann ganz selbstverständlich "aus der Patsche" helfen möge.

Hat es dann auch noch funktioniert, ganz unabhängig des Beweises, ob die Hilfe tatsächlich von Gott kam oder andere Ursachen hatte, vergessen wir diesen möglichen Helfer meist schnell wieder und weisen ihn erneut "vor die Tür" unseres Herzens und Verstandes, ohne Dank und ohne weiter nach seiner realen Existenz zu forschen - bis zum nächsten Katastrophenfall jedenfalls.

So jedenfalls sind die meisten Menschen gestrickt, bis auf einen Teil ganz cleverer Wesen. Diese besitzen scheinbar "außerirdisches Wissen" und wollen dem Rest beweisen, dass die empfangene Hilfe, oder die Wendung im vorher aussichtslosen Fall nicht von Gott kommen könne, sondern auf Zufall, Selbstheilungskräften, oder noch anderen Ursachen beruhen würde.

Sie handeln so, weil es Gott nach ihrer "Weisheit" gar nicht gibt und nicht geben darf, weil sonst auch sie ihre stolzen Knie vor IHM beugen müssten, ein sinnloses Unterfangen dann, wenn man in Betracht zieht, dass es diesen Gott, so wie wir ihn aus den bekannten Religionen kennen, tatsächlich doch geben sollte. - Der Grund, weshalb zumindest ich mit seiner Existenz rechne.

Antwort
von Grautvornix, 80

aus hilflosigkeit.

Antwort
von GravityZero, 69

Mach ich nicht. Und jetzt?

Antwort
von DerBuddha, 31

weil der mensch sich in diesen momenten an jeden strohhalm klammert und denkt, da könnte doch irgendwas sein, was ihm hilft.............dumm an der ganzen sache ist dann nur, dass eben doch keine hilfe von einem erfundenen gott kommt.......

und da manche gläubige hier immer antworten, dass ihnen gott geholfen hat, frage ich mich dann immer, wie arrogant man sein kann, denn wenn ein mensch behauptet, ein gott hat ihm geholfen, z.b. einen job zu finden, dann kann dieser mensch nur arrogant sein, denn WARUM sollte ein gott IHM helfen und kleine kinder, die jeden abend ihren gott anflehen und betteln, dass er ihnen hilft, denen versagt er dann die hilfe?..........darüber sollten die fanatiker mal nachdenken !!!!

jede hilfe, die ein mensch erhält, oder auch nicht, ist eine abfolge von gegebenheiten, die dann eintreffen, die aber absolut NICHTS mit einem von menschen erfundenen wesen zu tun haben.......beispiel spontanheilungen.......kann JEDEM menschen widerfahren, denn das immunsystem kann nun mal wirklich jede krankheit heilen, wenn es aktiviert wird........und diese aktivierung hat nichts mit gott aber viel mit jedem selbst zu tun.............:)

Antwort
von Anthropos, 32

Ich wende mich nicht nur bei Unheil und Verzweiflung an Gott. Manche Menschen tun das so, aber das ist eigentlich die falsche Einstellung.

Antwort
von nowka20, 5

das ist die folge der individualisierung

Antwort
von stine2412, 23

BestOnce, das liegt doch auf der Hand! Meine Schwiegermutter, überhaupt nicht gläubig, sagte mal: "Wenn die Not am größten, ist Gott am nächsten!" So ist das mit den meisten Menschen. Schau jetzt mal in die Kirchen und dann, wenn sich ein Unheil anbahnt oder schon da ist!

So war das auch bei den alten Israeliten - sie vergaßen ihren Schöpfer, vergaßen, mit welchen Wundern dieser sie aus Ägypten befreite, bauten sich Götzenaltäre, folgten den Riten dieser Götzenkulte bis hin zur Opferung ihrer eigenen Kinder im Feuer.

Es heißt in der Bibel, dass Gott sich nicht verspotten läßt (Gal. 6:7). Also verloren die Israeliten seinen Beistand und sie litten unter der Bedrückung von Nachbarvölkern oder in anderer Hinsicht. Dann aber, ja erst dann riefen sie Gott an und baten um Verzeihung für ihr Handeln. Und wie kann es bei einem liebevollen Gott anders sein? Er verzieh ihnen immer und immer wieder, bis es eines Tages zuviel wurde und sie für 70 Jahre nach Baylon ins Exil mußten.

Heute ist es doch nicht viel anders. Unsere Gesellschaft hat alles, es ging ihr materiell noch nie so gut. In dem Maße, wie der materielle Wohlstand aber zunahm, nahm auch die Gottlosigkeit zu. Die moralischen Werte rauschten in den Keller. Die Bibel sagt dazu ebenfalls ziemlich treffend, dass Leute, die sich nicht an diese Werte halten, die biblische Wahrheit hassen, damit ihre Taten nicht gerügt werden(Joh.3:20). Heute sagt man, man sei zu gebildet, um sich noch daran halten zu müssen. Gut, sollen sie! Für die anderen gilt: " Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten." s.o.! Manchmal dauert es eine Weile mit dem Ernten, aber ich kann dir versichern, es ist wie ein Naturgesetz!

Auf der anderen Seite, BestOnce, ist diese Zeit, in der wir jetzt leben, schon vor ca. 2000 Jahren vorausgesagt worden. Lies mal:

1 Du musst wissen: In der letzten Zeit vor dem Ende der Welt stehen uns schlimme Zustände bevor.2 DieMenschen werden selbstsüchtig, geldgierig, prahlerisch und eingebildet sein. Sie werden Gott lästern, ihren Eltern nicht gehorchen und vor nichts mehr Ehrfurcht haben. Sie sind undankbar,
3 lieblos und unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht und gewalttätig, sie hassen das Gute,4 sind untreu und unzuverlässig und aufgeblasen vor Überheblichkeit. Sie kümmern sich nicht um das, was Gott Freude macht, sondern suchen nur, was ihre eigene Lust vermehrt.Steht im 2. Tim. 3.

Um nicht in dem breiten Strom mitzuschwimmen, sollten wir gut zuhören:
 Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?(Micha 6:8)



Kommentar von Philipp59 ,

Sehr schön ausgearbeitet, gute Argumente!

Antwort
von windsbraut0307, 54

Das machen wir bestimmt nicht alle so. Aber in dem Moment von Unheil und Not, wird manchen Menschen vielleicht gewahr, dass sie Gott den Rücken gekehrt hatten und ihnen nun Ungemach widerfahren ist. Sie werden sich dessen bewusst und wenden sich ihm wieder zu. Das trifft allerdings auf mich nicht zu, denn ich suche die Verantwortung grundsätzlich bei mir selbst und versuche möglichst zentriert und aufmerksam zu bleiben, damit es mir gut geht.

Antwort
von Schoggi1, 19

Wieso redest du von ''wir''? 

Warum beziehst du das nicht einfach auf dich selbst? Und fragst dich warum DU nur dann zu Gott gehst wenn es dir schlecht geht... du kannst nicht einfach etwas auf alle beziehen. Das wäre wie ich fragen würde warum wir Käse nicht mögen ^^ 

Ich zum Beispiel gehe nicht nur in Not zu Gott, sondern täglich und wenn es mir gut geht, sage ich einfach nur Danke. 

Antwort
von Omnivore08, 21

Ich wende mich nieeeemals Gott zu, weil ich stolzer Atheist bin. Mit Problemen muss man selbst fertig werden und sich nicht hinter eine mystischen Figur verstecken!

Antwort
von Missingo1996, 40

Also ich wende mich nie einer imaginären Vorstellung zu.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich bin der Meinung, dass es Gott wirklich gibt und ich habe auch Gründe, warum ich das Glaube. Wenn es dich interessiert, dann kannst du ja mal auf meinem Profil ein paar Antworten lesen, warum ich an Gott glaube.

Kommentar von Missingo1996 ,

Tut mir leid, aber deine Antworten kann ich einfach nicht ernst nehmen.

Es gibt Menschen, die sofort Glauben, das es Gottes Werk ist, weil sie es mit ihrem beschränkten Wissen einfach nicht erklären können. Wenn alle so wären, wären wir jetzt nicht da wo wir sind. Das ist einfach nur lachhaft.

Kommentar von DerBuddha ,

vor allem kommen von ihm nur abgedroschene und dumme antworten, aber er geht nie auf fakten ein...........*g*

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