Frage von FriedenImIslam, 100

Warum wenden sich die meisten Menschen erst zu Gott, wenn sie Probleme haben, und vergessen ihn wieder, wenn es ihnen gut geht?

Antwort
von YassineB87, 27

mufti menk hatte mal eine meiner Meinung nach sehr gute Begründung geliefert... 

er sagte das es eigentlich andersherum ist... weil man seine Beziehung und pflichten gott gegenüber vernachlässigt, kommt man erst in missliche lagen und das es eigentlich etwas gutes ist. 

denn gott kennt uns menschen als erschaffer und weiß, dass wir immer dann zu ihm sprechen/beten , wenn wir große Not empfinden... 

er beschreibt es als eine art "klopfer auf die Schulter" um den menschen dazu zubringen den Weg der Rechtleitung wieder einzuschlagen. Was auch bedeutet, das Gott diese Person noch nicht aufgegeben hat...
ich hoffe das war hilfreich und ist meine bzw mufti menks meinung, die ich teile.... müssen natürlich nicht andere teilen

Kommentar von wildcarts2 ,

Deine Antwort spiegelt nur deine eigene Meinung dar. Leider formulierst du es so, als wäre das alles wahr was du sagst. Ist es aber leider nicht.

Du behauptest, Gott würde existieren und der Mensch hätte von Anfang an eine Beziehung zu diesem Gott. Der Fehler dabei ist, dass es dann nur einen einzigen Gott geben dürfte, die Menschen aber tausende von Göttern verehren. Gäbe es eine natürliche Verbindung zu einem Gott, so müsste diese bei jedem Menschen gleich sein. Das ist aber nicht so. Statt dessen haben Menschen erst dann eine Idee über Götter, wenn sie dahingehend unterwiesen werden!

Glauben, Religion und Götter sind von Menschen geschaffene Illusionen, die man erst lernen muss. Nichts davon ist natürlich.

Kommentar von YassineB87 ,

Naja und dein kommentar spiegelt nur deine Meinung wieder. Und du formulierst deinen Kommentar auch so als wäre es ein Fakt. 

Als monotheist , davon gibt es auch viele Religionen, gibt es nur einen Gott. Aber ich habe eine antwort im sinne meiner religion, die mit dem FS übereinstimmt, geliefert. 

Eine Grundsätzliche diskussion über gottes Existenz wird endlos - in dem sinne - Dir deinen Glauben und mir meinen Glauben. VG

Antwort
von Jogi57L, 16

Hm...

mag vergleichbar sein, wie wenn "jemand" sich an seine Eltern wendet wenn er/sie Hilfe braucht... aber sonst ein eigenständiges Leben führt...

Antwort
von hummel3, 31

Menschen wollen sich grundsätzlich keinem höheren Wesen, dessen Existenz sie zudem nicht für erwiesen halten, unterordnen.

Deshalb gehört es einfach mit zur verbreiteten menschlichen Art, Gott erst anzurufen, wenn nichts anderes mehr geht und dann auch noch prompt Hilfe zu erwarten. - Man will es nicht glauben, aber so dumm sind viele Menschen tatsächlich!

Solange jedenfalls alles gut geht, "braucht" man ja keinen Gott. Erfolge werden dann auch großzügig auf das eigene Konto gebucht. Nur wenn tatsächlich nichts mehr geht, dann greift der Mensch nach jedem sich bietenden Rettungsanker und Strohhalm.

Kommentar von wildcarts2 ,

Das stimmt. Warum sollte ein Mensch so etwas auch wollen? Was für einen Sinn macht es, sich etwas unterzuordnen, was nicht beweisbar ist? Denn das Problem ist, dass es tausende von Ideen gibt, die solch ein Wesen darstellen. Und damit gehen natürlich auch tausende von unterschiedlichen Moralvorstellungen, Regeln und Lebensweisen einher. Wie soll man sich für eine entscheiden, wenn alle nur von irgendwelchen Menschen entworfen wurden und keiner eine Legitimation vorweisen kann, dass ausgerechnet seine Idee die einzig richtige ist?

Indes ruft sicherlich nicht jeder Mensch einen Gott an, wenn es ihm grad mal schlecht geht. So etwas tun nur Menschen mit sehr geringem Selbstbewusstsein und vorheriger religiöser Beeinflussung.

Ich würde beispielsweise niemals nach einem Gott rufen, eben weil ich zu viel von der Thematik verstehe und weiß. Hätten sich diese Menschen mehr mit ihrer Situation befasst, wären sie Multiperspektivisch und weniger naiv, wären auch sie nicht auf solch eine Idee gekommen. Denn schließlich gibt es faktisch keinen Grund dafür um heute noch an Götter zu glauben.

Kommentar von hummel3 ,

@wildcarts2

Ich würde beispielsweise niemals nach einem Gott rufen, eben weil ich zu viel von der Thematik verstehe und weiß.

Na klar, du bist natürlich wieder mal klüger als die Masse! 

Da muss ich doch glatt schmunzeln bei dieser Überportion von Selbstbewusstsein. 

Antwort
von wildcarts2, 40

Weil Menschen keine imaginären Freunde brauchen, wenn es ihnen gut geht. Es gibt nur zwei Arten von religiösen Menschen: Solche die indoktriniert oder zumindest "traditionell" in eine Religion "hineingeboren" wurden, oder solche, die irgendwelche Probleme in ihrem Leben haben und auf irgendjemanden hereingefallen sind, die ihnen erzählt hat, Religion X hätte seine Probleme gelöst oder würde ihn in ein besseres Leben führen.

Fakt ist, dass es keine Götter gibt und Religion nur ein MIttel ist, um Menschen von der Realität abzulenken.

Kommentar von Agentpony ,

Naja, realistisch muss man sagen, dass es auch Menschen gibt, die sich "ohne Not" oder starken äußeren Impuls zur Mystik hingezogen fühlen, und ebenfalls der Religion verfallen können.

Kommentar von wildcarts2 ,

Solche ein "hingezogen fühlen" basiert aber immer auf irgendwelchen Problemen. NIemand benötigt Religion wirklich, wenn es ihm gut geht.

Wenn jemand sich zur "Mystik" hingezogen fühlt, rein aus Interesse, weil er das Thema Spannend findet, wird er kaum einer Religion verfallen. Falls doch, hat er ein Problem: Realitätsverlust. Solche Personen machen es zu einer Passion, weil sie etwas wahr haben wollen. Sie leben in einer Traumwelt und wünschen es sich so sehr, dass sie es für real halten. Aus meiner Sicht ist das definitiv ein Problem, denn jemand der sich von der Realität entfernt muss Probleme mit der Realität haben...

Tatsächlich muss man noch eine Gruppe hinzufügen: Personen die aus egoistischen Gründen zu einer Religion wechseln. Beispielsweise weil ihr (zukünftiger) Partner eine ander Religion hat und diese für ihn wichtig ist. Oder aber Menschen die aus beruflichen Gründen einer Kirche beitreten. Auch Menschen die vom Elternhaus in einer Religion aufgewachsen sind, gar nicht daran glauben, aber Mitglied bleiben und sich zb als Christen bezeichnen, nur um Vorteile (Kindergarten etc.) genießen zu können.

Antwort
von theantagonist18, 48

Weil sie nur Hilfe brauchen, wenn sie ein Problem haben. Irgendwie logisch.

Ich selbst kümmere mich selbst um meine Probleme und verlasse mich nicht auf einen imaginären Freund.

Antwort
von JTKirk2000, 24

Es ist wie in Bezug auf die Heilung der 10 Aussätzigen in http://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas17,11-19 . Die Menschen brauchen Gott nur, um ihn um etwas zu bitten, doch die wenigsten danken auch dafür, wenn sie entsprechend ihrer Bitte erhalten.

Kommentar von wildcarts2 ,

Wem sollten sie denn danken? Wenn sie beten, und etwas trifft ein, dann ist es schließlich ihr eigener Verdienst oder der Zufall.

Antwort
von gottesanbeterin, 15

Weil man oftmals (erst) durch Schaden klug wird.

Antwort
von NichtHemwerker, 24

Hallo, also ich hab mir deine Fragen angeguckt und da du in Erwägung ziehst zum islam zu konvertieren, kann ich dir nur davon abraten deine Fragen bzgl. der Religion hier zu stellen! 1. Ist dies kein Forum für Islamische Fatwas (Auskunft). 2. Sind die leute die dir hier vielleicht Antworten selbst keine muslime, und sollten es welche sein kannst su dich nicht daraf verlassen das dies die Warheit ist, und wenn du es ernst meints, ist damit nicht zu spaßen. 3. solltest du dich am anfang mit wichtigeren Fragen beschäftigen anstatt mit Disco, Frauen usw. 4. gerne kann ich dir bücher, Web-seiten empfehlen bei denen du eine antwort auf deine Fragen bekommst In shaa ALLAH. Und nochmals; ich empfehle dir dringend deine fragen nicht in solch einem Forum zu stellen!!!!!! Ps: bin selbst konvertiert.

Kommentar von NichtHemwerker ,

Zu den webseiten kann ich dir islamqa empfehlen.

Und bücher solltes du am besten mal im internet gucken "die 3 fundamentalen Grundlagen des islams"

Und merk dir, jede sache die man dir sagt bracht einen beweis! Bei den hadithen (Überlieferung) muss du darauf achten vom wem die sind alles hadithe von bukhari und muslim sind authentisch und somit kannst du diesen glauben! Und wie du vielleicht anhand der kommentare von deinen Fragen siehst, ist es nicht sinvoll hier solche fragen zu stellen! Außer du willst andauern hören "gott gibt es nicht usw." Diese "antworten" bringen dich nicht weiter wenn du schon davon überzeugt bist das es Gott gibt (so wie es auch ist!)

Kommentar von wildcarts2 ,

2. Sind die leute die dir hier vielleicht Antworten selbst keine muslime

Und GENAU DAS ist DER BESTE GRUND dafür, Infos an neutralen Stellen zu holen. Muslime sind grundsätzlich voreingenommen in Bezug auf ihre Religion und können in keinem Fall eine vernünftige und sachliche Antwort geben (trifft auf alle Religionen zu).

Es ist wie bei einer Versicherung. Gehe ich zu Versicherung A, wird sie nur das Bste von sich erzählen, weil sie ihr Produkt verkaufen wollen. Nutzt man aber Erfahrungsberichte anderere, informiert sich auf neutralen Vergleichsportalen und der Presse, kommt man oft zu einem ganz anderen Bild.

Es ist daher SEHR VERNÜNFTIG bei religiösen Fragen KEINE GLÄUBIGEN zu fragen.

Und merk dir, jede sache die man dir sagt bracht einen beweis!

Wie passt das zu deiner Aussage:

das es Gott gibt (so wie es auch ist!)

Wo ist denn der Beweise das es (deinen) Gott gibt? Bis heute gibt es nicht einmal einen Hinweis darauf, dass irgendein Gott existieren würde. Wie kannst du also so arrogant sein und deinen Gott als real anpreisen und von anderen Beweise verlangen, wenn du selbst keine vorlegen kannst?

Bei den hadithen (Überlieferung) muss du darauf achten vom wem die sind

Von irgendwelchen Menschen, die SPEKULIEREN und INTERPRETIEREN.

alles hadithe von bukhari und muslim sind authentisch und somit kannst du diesen glauben!

Kann man mit Sicherheit nicht! Du beweist hier, dass du dich nicht über deine eigene Religion informiert hast. Der "wahre" Islam ist nicht mehr existent. Er endete mit Mohammeds Tod. Denn Mohammed hat sich diese Religion zu rein egoistischen und politischen Zwecken selbst erfunden. Sie diente der Erschaffung einer Weltmacht und nichts anderem. Als er starb, interpretierten seine Generäle vieles anders, entsprechend ihrer eigenen Ziele. Sie selbst wollten Mohammeds Macht und haben daher Mohammeds Ideen so verändert, wie es ihnen dienlich war. Im Laufe der Zeit wurde dies immer weiter so betrieben, indem weitere Schriften hinzugefügt wurden und man immer mehr hineininterpretiert hat, um es für die jeweilige Zeit passend zu machen. Das ist aber nichts weiter als Verfälschung.

Und wie du vielleicht anhand der kommentare von deinen
Fragen siehst, ist es nicht sinvoll hier solche fragen zu stellen!

Doch ist es. GF ist eine neutrale Zone, in der man Antworten aus verschiedenen Perspektiven erhält, was für das Finden einer Lösung notwendig ist.

Außer du willst andauern hören "gott gibt es nicht usw." Diese "antworten" bringen dich nicht weiter wenn du schon davon überzeugt bist das es Gott gibt (so wie es auch ist!)

Doch, diese Antworten bringen ihn sehr wohl weiter. Ich vergleiche das gern mit einem Drogenabhängigen, der eine Frage zur Anwendung seiner Droge stellt. Wäre es nicht törricht, ihm den Umgang mit der Droge zu erläutern, statt ihm zu erklären wie schlecht diese Droge ist?

So ist es auch mit Gottglauben. Es ist einwandfrei belegt, dass Götter nur von Menschen geschaffene Illusionen sind, die dem Zweck dienten, Menschen zu beherrschen. So auch bei Allah. Er wurde von Mohammed erfunden, indem er den Judengott, den Christengott und arabische Mythen und Legenden zu einer neuen Geschichte zusammenfügte.

Daher ist es sehr sinnvoll, besonders jungen Menschen (vermute ich hier mal) mit sehr geringem Wissen auf religiösem Gebiet, mit solchen Fakten zu helfen, ihren Weg in der Realität zu finden, statt sich mit künstlichen Regeln und Geschichten die Individualität und Persönlichkeit rauben zu lassen.

Kommentar von NichtHemwerker ,

Okay, wie du meinst (-; 

Antwort
von Muslimhelper, 36

Kommentar von YassineB87 ,

hätte ich mir das video zuerst angeschaut, hätte ich mir die antwort sparen können :)

Antwort
von minaray1403, 11

Weil diese Leute wissen, dass sich der Glaube an Gott nicht durch Gebete auszeichnet, sondern dadurch an seiner Seite zu sein und ihn zu lieben. Gott will uns nicht zum Beten zwingen, er will das wir in unserem Leben leben und selbstständig sind. Er hat Verständnis und verzeiht, will uns glücklich sehen. Wir sind seine Kinder. Auch ich bete nicht, selbst nicht wenn ich Probleme habe. Trotzdem rede ich mit Gott..

Antwort
von vanillakusss, 45

Weil sie menschlich sind.

Antwort
von johnconnor, 47

Warum stellst du hier soviele unnötige Fragen ?

Kommentar von hummel3 ,

Ich weiß es. Du weißt es vermutlich auch.  - Der Fragesteller "FriedenImIslam" macht nur ein wenig "Werbung" für den Islam und vermutlich seine salafistischen Glaubensbrüder.

Dabei sollte uns schon sein Alias zu denken geben, genau so wie der darin enthaltene Widerspruch.

Kommentar von Zicke52 ,

@hummel: Oder Werbung gegen den Islam. Scheint mir angesichts seiner unterirdischen Fragen wahrscheinlicher.

Kommentar von johnconnor ,

Naja ich schätze mal er hat viel Langeweile. Und leider haben das heute zu viele Leute und stellen dann solche unnötigen Fragen.

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