Warum weiß ich nicht, wo ich hingehöre?

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49 Antworten

Hallo!

Ich kann dich verstehen..weil es mir (26) schon teilweise genauso gegangen ist. Durch meinen Beruf stehe ich im Mittelpunkt der Gesellschaft, was mir nicht immer angenehm ist & habe mit vielen Leuten zu tun bzw. stehe zwischen den unterschiedlichsten Menschen aus unterschiedlichsten Milieus: Vom angesehenen Firmenchef oder Schuldirektor bis hin zu stadtbekannten "Sonderlingen", die niemand sehen will und für die sich viele schämen, sie zu kennen, habe ich in jedem Bereich Menschen, mit denen ich gut auskomme und mitunter auch sehr gut befreundet bin. Aus allen Altersbereichen.. der älteste Freund, den ich habe, ist im Sommer 85 Jahre alt geworden.

Komme selbst aus kleinbürgerlichen Verhältnissen, wuchs beim Opa auf (es gab große Prob's mit meinen Eltern, die im Grunde bis heute wuchern), war durch diese Sache auch mit vielen Klischees & Schmähungen behaftet, zumal mein "Migrationshintergrund" (ich komme aus einer jugoslawischstämmigen Familie) auch immer wieder manche dazu veranlasste, darauf herumzureiten oder sich drüber zu amüsieren. Das ging jahrelang so, bis es mir irgendwann total egal gewesen ist.

Durch meinen Opa wurde ich im Wesentlichen ziemlich konservativ (aber nicht streng!) erzogen z.B. mit Schlagerradio, altem Mercedes, bevorzugt öffentlich-rechtlichem Fernsehen, Hinweis auf bestimmte jugoslawische Traditionen, katholischer Kirche, festen Regeln für das "Menschliche" & klarer Kante was Manieren und Umgangstöne betrifft, wodurch ich auf viele die mich nicht näher kennen vllt. "streng", pedantisch oder introvertiert wirke -------> manche sagen, ich sei sehr bedächtig, abgeklärt & wirke viel reifer/älter, als ich eigentlich bin, tlw. auch durch meine Kleidung oder meine Art zu sprechen. Ich weiß, dass da auch was dran ist. Gerade von älteren Leuten bekomme ich immer wieder nette Worte bezüglich meinem "angenehmen Auftritt" :)

Dann liebe ich wiederum diese coolen Wochenenden/Freitagabende, an denen ich einfach bei 'nem Bier vor dem TV hocke mit meiner Freundin oder meinen Kumpels, prollige Comedy à la Tom Gerhardt schaue & regelrecht genieße oder mit ebendiesen Kumpels in irgendwelchen Bars rumsitze oder an Autos rumbastle bzw. bei Eurodancemusik aus den 90ern oder Dieter Bohlen Produktionen bzw. als "peinlich" geltenden ZDF Hitparade Schlagern aus den 80er/90ern also meiner Kindheit total ausflippt^^ das ist dann so mein Ausgleich :) So wurde mir im Sommer bei einer Party von einem langjährigen Bekannten gesagt, dass er bislang garnicht wusste, was für eine "sympathische Partyratte" ich denn sein könnte^^ ---------> und montags im Büro oder bei Außenterminen bin ich dann wieder der gemütliche "seriös wirkende" Typ mit Anzughose, Sakko und ledernem Terminkalender, der im dunklen "Opa-Mercedes" zur Arbeit fährt oder auf Parteiveranstaltungen, Konferenzen, in der Theaterpremiere oder beim Empfang des Bürgermeisters mit Kameras im Einsatz & mit den "Großen" gut bekannt ist ;)

  • "Meine Arbeit macht mir Spaß und ich mache sie auch gut, aber wenn mich meine Kollegen privat kennen würden und meine Asi-Sprache und meinem sexistischen Humor, dann..."


...und DAS geht mir genauso. Meine Kollegen kennen mich zwar auch privat, aber wenn sie mich in Jogginghose vor'm Fernseher sitzen sehen würden mit Tom Gerhardt oder anderen Comedy DVDs, Chips, 'nem Hasseröder in der Hand und meinen Kumpels usw., dann würden sie wahrscheinlich sonst-was denken^^ kenne ich alles.

Allerdings habe ich einige Freunde, die ich echt schon oft seit der Kindheit habe & auch eine tolle Partnerschaft.

Du solltest vllt. versuchen, deine "zwei Herzen" zu akzeptieren.. ich mache es immer so, dass ich mich auf mein Gegenüber einstelle, aber immer authentisch bleibe.. so kann es sein, dass mir "Gags" aus Comedyfilmen auch mal sonst wo rausrutschen oder sowas in der Art^^ dann isses halt so ;) Ist auch nicht schlimm.. vllt. solltest du etwas weniger streng mit dir selber sein und das Ganze einfach lockerer angehen -------> das half mir auch sehr, den Spagat zwischen Erziehung/Berufsleben/Berufspräsenz und Freizeit zu finden!

Alles Gute ... und ich verstehe dich :)

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Hallo!

aber wenn mich meine Kollegen privat kennen würden und meine Asi-Sprache und meinem sexistischen Humor, dann...

..... sollten sie deine Vielfältigkeit erkennen und dich dafür schätzen.

Ich kann mich irgendwie nie entscheiden,

Da hast du meiner Ansicht nach deine Antwort.
Das ist für mich dein (noch oberflächlicher) Grund.

Stellt sich wohl die Frage, was dich daran hindert, dich für eines zu entscheiden, dich auf eines tief einzulassen.

Etwa die Angst, dabei etwas versäumen zu können?

Solltest du dich also womöglich selbst fragen, was dir wirklich fehlt?, was du derzeit und schon länger wirklich verpasst?
Oder inwiefern dein Leben an dir vorbei geht, ohne dass du es so recht merkst?

Solltest du dich in jedem Fall damit auseinandersetzen, was du auf keinem Fall verpassen willst, und klären, was du wirklich willst und brauchst?

Das Schlimmste wäre wohl, das Leben zu verpassen, und genau das passiert vielen.
Auf dem Totenbett ist das nichtgelebte Leben die Hauptklage, gefolgt vom Mangel an Disziplin.
Was sollte denn deinen Wünschen nach einmal auf deinem Grabstein stehen?

Mal angenommen, du hättest wirklich Angst davor, das und dein Leben zu verpassen, so solltest du dich vielleicht dazu entscheiden, es zu leben, es anzugehen.
Und vielleicht war diese deine Frage ein erster Schritt dazu.

weil alles in meinem Leben aus Kontrasten und Widersprüchen besteht.

Ja gut, wir leben hier in einer Polarität, Zweiheit. Von allem gibt es zwei: Mann und Frau, hell und dunkel....
Du hast also richtig beobachtet.

Vielleicht fällt es dir einfach schwer, diese (vermeintlichen) Widersprüche zusammenzufügen bzw. beide gelten zu lassen.

Ich lebe irgendwie in so vielen verschiedenen Welten und habe dabei mit
so vielen verschiedenen Menschen zu tun, die sich untereinander gar
nicht leiden können, weil sie einfach grundsätzlich anders denken und
die anderen für Freaks oder oberflächlich halten. 

Hast du genau dies in deinem Freundeskreis versucht?
Ist es misslungen, weil es hier nicht sein soll, sondern eher an anderer Stelle, eher in dir?

Stehen all diese Menschen zu ihrer Entscheidung für und somit gegen etwas? Sind diese Menschen weniger zerrissen als du?
Gibt es noch andere Möglichkeiten, all die Vielfältigkeit und Buntheit des Lebens, der Welt zu vereinen?

Kann man sich auf eines tief einlassen und auch damit bzw. trotzdem all die Vielfältigkeit und Buntheit des Lebens in Erfahrung bringen?
Kann man auch mit / in einem alles haben / erleben?
Stimmt es doch, dass Weniger mehr ist?

Willst du alles auf einmal haben?, um dich rund mit der Welt zu fühlen?
Hast du eigentlich alles auf einmal, kannst es nur nicht wahrnehmen?
Bist du oder das Leben wie eine Schallplatte, auf der eigentlich stets alle Lieder vorhanden sind, du sie aber nicht alle auf einmal anhören kannst, sondern nur nach und nach?
Ist in Wirklichkeit immer alles da, aber haben kann man es, um es leben und genießen zu können, nur hintereinander?

aber irgendwie find ich keine Leute, die so sind wie ich, sondern immer nur zu einem Teil.

Vielleicht, weil sie diese Menschen sehr wohl auf Weniges, auf eines tief eingelassen haben, ohne dabei Angst zu haben, etwas zu versäumen?

Das stört mich, weil ich endlich mal irgendwo ankommen und ganz dazu gehören will,

Finde ich gut und normal deinen Wunsch.
Ich würde dir empfehlen, auf deinen Wunsch zu vertrauen.

Dazu solltest du rausfinden, was dir wirklich am Herzen liegt, wichtig ist.
Dann solltest du wohl eine Entscheidung treffen.
Diese meint ja dann nicht zwingend, dass du über alles andere abwertend urteilen musst, nur leben tust du es dann halt seltener.

Wo würdest du denn richtig gut reinpassen? Wo möchtest du ankommen?
Was alles erzählt dein Herz darüber?

Und was alles könntest du dabei verpassen? Und stimmt das überhaupt wirklich?

Stell dich deiner Angst! Was passiert deiner (eingeschränkten ;-) Meinung nach, wenn du dich für eines entscheidest, auf eines einlässt und anderes dafür natürlich im Gegenzug vernachlässigst?
Und stimmt das wirklich?

Andererseits hat deine Art natürlich auch viele Vorteile!
Du bist sehr aufgeschlossen vielem gegenüber und hast wenig Vorurteile, was für viele sehr angenehm sein dürfte. Das kannst du dir ja immer bewahren. ;-)

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Kommentar von Romakju
23.09.2016, 21:24

Angst, etwas zu verpassen, spielt glaube ich tatsächlich eine Rolle, wenn auch nicht die vordergründige.

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Lies mal die beiden Bücher über Hochbegabung von Andrea Brackmann ("Jenseits der Norm" und "Ganz normal hochbegabt"). Beide Bücher befassen sich mit Menschen, die anders sind, und beschreiben auch viele Biografien von Betroffenen. In vielen dieser Biografien wirst du dich wiederfinden! Viele der Patienten - Frau Brackmann ist Psychologin/ Psychotherapeutin - vereinen ganz unterschiedliche Bereiche und Interessen in ihrer Person und hatten damit zeitweilig Schwierigkeiten. Andere "feiern" das quasi.

Grundsätzlich: Jeder Mensch vereint verschiedene Aspekte in sich, auch Gegensätze. Woher weißt du, dass deine Kollegen das nicht auch machen, ohne dass dir ihr Privatleben bewusst ist?

Ich würde an deiner Stelle daran arbeiten, entspannter zu werden und mehr zu dir selbst zu stehen. Du bist so, wie du bist, das ist erst mal neutral (solange du keinem schadest). Du hast wie die meisten Menschen Freunde, die nur einzelne Aspekte mit dir teilen. Mit den einen geht man bowlen, mit den anderen kocht man, mit den nächsten geht man fotografieren. Die Bowler können vielleicht mehrheitlich nicht so kochen, wie man es gerne würde und die Köche mögen vielleicht nicht um 5 Uhr aufstehen, um Felder zu fotografieren. Das ist ja auch kein Problem, solange man niemanden zwingt, alle Aspekte mit einem zu teilen!

Ich würde dir raten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, mal deine Interessen gegenüber deinen Kollegen zu erwähnen und zu schauen, was passiert. Es gibt immer A_löcher! Ich kannte eine Studentin, die mir sagte, dass alle Realschüler dumm seien und die das ernst meinte! Da bleibt einem der Mund offen stehen vor so viel Dummheit und Vorurteilen! Die meisten Menschen sind aber nicht so!

Du scheinst ein offener, toleranter Mensch zu sein, der offen auf andere zugeht und nicht versucht, sie nach seinen Vorstellungen zu verbiegen. Das wäre z.B. etwas, das du mal deinen Schülern mitgeben könntest, wenn es sich ergibt!!!

Gehe doch mal davon aus, dass die meisten deiner Kollegen wenigstens teilweise auch so sind!

Du lebst vielfältige Interessen aus! Das tun viele Menschen, aber jeder auf seine ganz eigene Weise, der eine studiert vielleicht privat mehrere Fachbereiche, der andere sammelt alles mögliche, der Dritte macht immer an ganz unterschiedlichen Orten Urlaub und du verbringst deine Zeit mit ganz unterschiedlichen Menschen und mit Hobbys, die auf den ersten Blick nicht zueinander passen. Auf den zweiten Blick sucht man sich ein Hobby gerade, um von der Arbeit oder ggf. den anderen Hobbys abzuschalten, also man sucht extra etwas Gegensätzliches.

Heute will sich jeder definieren, so nach dem Motto, ich bin Veganer, Fußballfan, politisch links orientiert und liebe Extremsportarten, außerdem lese ich gern Bücher von A und schaue Filme von B und spielen Spiele der Rubrik C. Leider muss man das oft alles vorher definieren und sich dann daran halten. Wenn man einfach loslegt und später mal überlegt, "was man war" oder ist, stellen die meisten Menschen fest, dass sie eben nichts hundertprozentig sind. Mal haben sie vegan gelebt, mal nicht. Mal haben sie Extremsportarten gemacht, mal Golf gespielt, mal gar keinen Sport gemacht. Mal haben sie nur eine bestimmte Musikrichtung gehört, mal war ihnen das egal, mal haben sie verschiedene Musikrichtungen gehört. Usw. Die wenigsten können sich im Nachhinein streng einer Gruppe zuordnen. Das ist problematisch, wenn man gefragt wird "was man ist", aber im Alltag völlig unproblematisch, weil viele einfach verschiedene Interessen haben - entweder parallel oder nacheinander, mal eine Phase A, dann eine Phase B.

Ich habe über das Internet Menschen verschiedener Gruppen kennengelernt, mit denen ich mich treffe. Dabei ist es völlig unproblematisch, das ich mit denen einen halt übers Fotografieren und mit den anderen über Haare und Frisuren und mit wieder anderen über Papageien rede. Manchmal überlappt sich das. Der Vorteil ist aber, ich weiß, dass ich mit dieser Gruppe tiefergehend über das Thema reden kann, als mit den meisten anderen Leuten, die ich kenne. Du wirst vermutlich niemals einen Menschen finden, der all deine Aspekte und Interessen in sich vereint, aber du wirst Menschen finden, mit denen du offen reden kannst. Und Menschen, die besondere Vorlieben mit dir teilen. Das geht den meisten anderen auch so, nur viele legen sich halt auf wenige Interessensbereiche fest, die sie ausbauen und selten ändern.

Befreie dich von dem mMn recht modernen Gedanken, eine Gruppe zu finden, in die du passt und Menschen, die alles mit dir teilen. Du bist du, nicht "der Mensch mit den Interessen A, B, C". Du veränderst dich ja auch noch!

Gute Freunde werden dir auch zuhören und auf dich eingehen, wenn du von Gedanken und Interessen sprichst, die sie nicht teilen. Sehr gute Freunde werden das als Vorteil erkennen, weil sie hier etwas über ein Gebiet lernen können, von dem sie wenig wissen. Und etwas mehr über dich.

Versuche nicht, dich festzulegen, versuche nicht, dich zu definieren, lebe einfach dein Leben und tüddel das in deiner Biografie mal auseinander! ;-)

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Ich glaube, Du siehst das falsch. Mir ging es auch lange so ähnlich. Ich mochte altmodisch, aber auch modern. Kitsch aber doch praktisch-funktional. Ich konnte mich einfach für so vieles erwärmen. Zusammen aber schien das nicht zu passen. Man musste sich doch für einen Stil entscheiden. Oder doch nicht? 

Heute achte ich einfach eher weniger darauf, was andere denken, wie es wirken könnte. Ich bin ich. Der bunte Mix, das bin ich, das macht mich aus. Und dazu stehe ich. Ich möchte mich nicht festlegen, in keine Schublade stecken lassen. Und wer diesen Fehler macht, erlebt halt auch mal eine Überraschung. 

Und seit ich mich nehme wie ich bin, wird auch von meiner Umwelt viel selbstverständlicher angenommen und akzeptiert, was und wer ich bin. 

Toleranz, Offenheit, vielseitige Interessen....das alles darf man doch positiv sehen. Die innerliche Zerrissenheit muss gar nicht sein, ergibt doch erst alles zusammen ein Ganzes: Mich! 

Bei Dir: Hier die tüchtige Lehrerin, die mit so vielen unterschiedlichen Menschen klar kommt und kommen MUSS.  Dort der Privatmensch mit noch ganz anderen Seiten, die niemand auf den ersten Blick sieht. 

Sieh es mal so: Du bist nicht nirgends zu Hause, sondern Du hast so viele Möglichkeiten. Bist nicht auf ein einziges angewiesen und fixiert. Du findest Dich überall zurecht, weil Du nicht engstirnig bist. 

Man sollte seine Überzeugung leben, niemand sagt, dass man sich festlegen muss auf eine einzige.

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Kommentar von Romakju
22.09.2016, 20:11

Danke für den schönen Text. Im Prinzip denke ich manchmal ähnlich wie du, aber dann fällt der Blick wieder auf die anderen, die alle zu wissen scheinen, in welche "Schublade" (nicht abwertend gemeint) sie gehören. Das irritiert mich dann

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In erster Linie gehörst du zu dir. Und dann zur ganzen Menschheit.

Was stört, ist nur deine Vorstellung, dass es schöner wäre, irgendwo ganz dazu zu gehören. Die Beschränktheit in vielen Gruppen, die nur mit ihresgleichen klarkommen können, ist aber nichts Erstrebenswertes.

Auch bei mir würden sich viele Freunde untereinander nicht verstehen. Ohne Leute wie dich und mich wäre die Menschheit eine Menge von Gruppen und Freundeskreisen, die voneinander isoliert sind, nichts miteinander zu tun haben wollen und kein Verständnis für die anderen haben.

Kommunikation wäre reduziert auf gegenseitige Bestätigung in der Gruppe. Toleranz, Verständnis und friedliche Lösungen können sich nur entwickeln, wenn Menschen dabei sind, die beide Seiten eines Konflikts verstehen können und zu beiden Seiten Kontakt haben. 

Für die Menschheit ist es also ein Glücksfall, dass du so bist, wie du bist.

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Grüß Dich Romakju!

Mir kommt der Eindruck entgegen, das Du offenbar in der Vielfalt eine Anziehungskraft für Dich entdeckt hast. Das ist etwas Notwendiges und absolut Gutes. Auf der anderen Seite jedoch kommt es mir so vor, als würdest Du Dich darin verlieren.

Wenn ich dabei an mich denke, so hatte ich folgende seelische Gemütslage, die mich ein wenig an Dich erinnert:

Vergleichbar ist dieser Zustand, das ich selbst wie aus einem Fenster in die Welt guckte. Das Leben zieht in einer Vielfalt an einem vorbei. Wie in einem Film, von dem man zwar weiß, das man selbst ein Teil dieser Welt ist, aber sie eigentlich immer aus der selben Perspektive betrachtet. Ich wusste, es hat auch was mit mir zu tun, aber ich erkannte keinen Zusammenhang. Die Bilder reihten sich aneinander. Ich selbst war mein eigener Zuschauer mit dem was ich tat, aber ohne das verbindende Element, also das in allem enthaltene Gemeinsame zu erkennen bzw. sogar zu erleben.

Alle meine Taten, alles Gesehene, alles Gehörte und alles Gefühlte waren voneinander getrennte Erlebnisse. Es hat sehr lange gedauert bis ich dieses Gemeinsame, das Verbindende in ihnen herausfand und somit auch meine eigene Stellung und meine Überzeugung und mich somit als ein integriertes und vor allem ein mitbeteiligtes Mitglied des Lebens empfand.

Das Empfinden irgendwie nicht zu dieser Welt zu gehören obwohl ich doch in ihr lebte, scheint mir bei Dir ähnlich wie bei mir damals.

Was dieses Gemeinsame ist weiß ich heute. Ich gehe nicht damit hausieren, aber die Liebe zur Vielfalt des Lebens zu akzeptieren und sie intensiv zu leben, das macht es schwierig Gleichgesinnte zu finden.

Was das Gemeinsame in allem angeht, so ist das in erster Linie eine seelische Angelegenheit, die aber nicht im herkömmlichen Mainstream zu finden ist.

Soviel kann ich jedenfalls hier darüber aussagen, das dieses Gemeinsame jeder in sich trägt und der realen Welt, also dem erlebten Alltag  entspricht und nicht dieser Welt entrückt ist. Das ist mir wichtig zu sagen und darauf lege ich Wert.

Ich weiß, ein wenig spreche ich in Rätseln, aber ich möchte  hier Botschaften vermeiden, die zu Missverständnissen führen könnte. Mir scheint aber, das Fehlen der Erkenntnis eines Gemeinsame in allem könnte Dein Problem sein.

Magst Du mir deswegen vielleicht mal schreiben über eine Nachricht bei gutefrag.net und ob ich da möglicherweise richtig liege oder auch nicht?

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Hey Romakju,

zu mir bin 32 waru früher Punk, dann bei der Bundeswehr, hab dann auf meinem "Realschulabschluss" nur in der Gastro herumgegammelt und war an sich ganz zufrieden... hatte meine Freunde, meine Peergroup...

Dann hab ich mein Abi nach gemacht - anfangs nur aus Spaß - und hab gefallen dran gefunden. Danach hieß es "studieren", muss ich das? Machs halt.

Und ab gings 550 Km Richtung Süden - da sitze ich jetzt und nach 6 Jahren stelle ich mir die gleichen Fragen wie du. 

Ich hatte Glück: Zwischendrin habe ich über x Ecken einen "Mentor" kennen gelernt. Der hat nix von der Welt gehalten, übelst krasse Lehren hinter sich, war 10 Jahre ein China, Jahre in Indien und und und..

Der Typ unterrichtet quasi alte kulturelle Kampfkunst (Historisch Europäische Kampfkunst). War früher gern auf Mittelaltermärkten usw. vor allem auch mit meinen Punker-, Gothic-, Skin- und Ragga-Kollegen.. ein paar Deutschrapper (Stichwort: Blumentopf) waren auch dabei ;)

Ich habe mir "aus versehen" (so wie es scheint) aus jeder Gruppe immer die Goldstücke herausgesucht und mich immer nur mit denen getroffen, zu anderen war ich trotz bunter Haare und martialischem Aussehen immer sehr freundlich - ehrlich freundlich.

Jedenfalls mache ich mittlerweile Sachen, die ich - wenn ich sie alleine machen würde - überhaupt garnicht gut heißen würde. Ich könnte in einem nüchternen Moment davon sprechen, dass "ich mich selber verraten habe", weil es sich irgendwie so anfühlt.

Ich bin teilweise mit Leuten unterwegs die mich übelst ankotzen, früher hätte ich null Probleme gehabt denen das zu sagen, nur hemmt mich nur eine Sache mittlerweile das Maul auf zu machen: Ich selbst.

Ich denke, fühle, lebe, sterbe, liebe immernoch so wie früher, nur fühlt sich das Leben niht mehr wie ein "frei gleiten" an. Es ist mehr ein "aktives Treiben" gemischt mit "getrieben werden".

Ein bißchen Rebell ist man scheibar immernoch - Gott sei dank.

Stichwort: Ich hab' zu meinem Glauben gefunden, auf meine Art, ich bete vor jedem essen, mache jeden Tag Sport, mir gehts super gut. Nur in diesen komischen Momenten mit Arbeitskollegen - ganz ähnlich deiner Beschreibung - überkommt mich ein Gefühl.

Gefühle waren immer schon die Meilensteine in (m)einem Leben.

(ich musste nochmal deine Frage lesen, weil ich mich verschrieben habe gerade :) )

Wenn ich ab und an nach Hause komme, treffe ich alte Freunde und meine Sprache wird "übelst krass wie früher", mir fallen die Worte aus dem Gesicht wie Liebe aus einem Gedicht, nur dicht bin ich nicht und es fühlt sich an wie fliegen.

Ich glaube solange ich das noch habe gehts mir gut, aber irgendwann platzt mir der Hut.

Nun mal konkret zu deiner Frage/Situation:

Geh' mal zu 'ner offenen Tür und besuch da die Kollegen aus dem Sozialsektor, ... je nachdem wo du da landen wirst, triffst du vielleicht mich, der winkt. Oder irgendeinen anderen. 

Ich habe ne Arbeitskollegin die ziemlich gut in deine Lage passen würde. Selbes alter, gleicher Musikgeschmack von früher, ich teile deinen Musikgeschmack von heute. Der Till macht aber auch geile Texte. Egal..

Ich glaube, wenn Du dir in deiner Freizeit mal die Leute antust, die direkt in einer "lockereren Atmosphäre" mit den Kids und Youngstern arbeiten, du dich einfach mit reinmischst, nicht gleich sagst wer du bist, sondern die Leute dich kennen lernen lässt, findest du wonach du suchst.

Da wir das gleiche Problem haben, wünsche ich dir, Schwester im Leid, alles gute. Kameradschaftlich nehme ich dich gerade in die Arme... ich weiß es gibt Leute, vor allem Kerle die das bei mir nicht mögen, .. aber auf die scheiß ich, die nehm' ich auch nicht in den Arm.

Also, Glück auf Romakju, flieg' mal wieder 'ne Runde!

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Würde Dein Leben aus Widersprüchen bestehen würde, könntest Du gar nicht leben.

Fühlst Du dich denn wirklich unwohl? Wenn ja, dann ändere was. Wenn nein, wieso denkst Du das von Dir?

Wenn das Nein zutrifft, dann liegt es eventuell daran das Du dich (wie fast alle Menschen) mit den anderen vergleichst. Geht rein in die Psychologie von Glück. Angenommen alle anderen wären sowie Du, dann würdest Du Dir nicht solche Sorgen und Gedanken machen. Das ist doch irgendwie absurd, deshalb schaue danach mit welcher Lebenssituation Du dich wohlfühlst und das ist richtig!

Wenn das Ja zutrifft, was ist in der Hinsicht nun Dein Ziel? Willst Du dich dann konkret einer Gruppe anschließen, oder suchst Du Dir was ganz neues? Auch hier gilt wieder, höre auf Dein Bauchgefühl. Ich selbst bin zwar generell eigentlich immer für den Verstand, dass sind allerdings Entscheidungen die sowieso was mit dem Gefühlsleben zu tun haben. Nachdem Du auf Dein Bauchgefühl gehört hast, überprüfe natürlich auch den Sinn. Beispielsweise würde es für das funktionale Leben in der Gesellschaft keinen Sinn machen, wenn Du deinen Lehrerjob plötzlich aufgibst, weil Du Dich wo anders wohler fühlst. Ich hoffe es ist klar was ich meine.

Solltest Du irgendwo total unentschlossen sein, dann nehme mal das andere an.

Das Leben in der Gesellschaft besteht nun mal auch aus "Schauspielern". Wie Du es schon festgestellt hast, da bist Du mal der und wo anders völlig anders... irgendwann wirst Du vielleicht Mutter (wenn nicht schon ist) sein und dann kommt eine Rolle dazu.

Ich muss dazu sagen das ich nicht mal soviel Lebenserfahrung habe wie Du, weshalb das hier eher auf Wissen und Informationen als auf Erfahrung basiert!

Man kann das wahrscheinlich eher nicht so schwarz-weiß einteilen, hoffe aber das ich ein wenig helfen konnte.


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Also ich finde, dass sich das normal anhört. Es kommt immer nur drauf an, ob man sich mit Kontrasten im Leben beschäftigen will. Die anderen Menschen erzählen vielleicht nur nichts über ihre Widersprüche, aber sie haben sie auch. 

In meinem Leben bin ich noch keinem Menschen begegnet, der dem Klischee wirklich entsprochen hätte.

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Wenn Leute hören, dass ich eigentlich der Metal-Scene angehöre, aber meine Lieblingsband Fifth Harmony ist, werde ich auch immer schief angeschaut, weil da Welten dazwischen liegen. Es ist doch gut, wenn man verschiedene Styles und Musik mag, dann ist man nicht so eintönig. Man muss nicht genau die selben Interessen haben um gleich zu sein und sich zu verstehen, du darfst einfach nicht zu sehr pessimistisch denken und einfach jedem eine Chance geben.. 

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Herzlichen Glückwunsch! Endlich mal jemand der sich nicht selbst in eine Schublade steckt und dann nur die Dinge aus dieser Perspektive betrachtet. Mir geht es ähnlich wie dir und ich selbst feier das total.

Nur weil sich jemand wie ein Punker kleidet heißt es doch noch lange nicht dass er die Musik automatisch geil findet - und nur weil sich jemand vegan ernährt muss er ja auch nicht gleich rumrennen wie ein Hipster und nur bewusst-lebende-Freund um sich versammeln.

Leider haben sich der puren Einfachheit halber schon immer Menschen zusammengeschlossen die eine Gemeinsamkeit haben (z.B. den Musikgeschmack) und haben dann auf einmal auch alles andere angeglichen wie z.B. Klamotten, Hobbys, Sprache etc.

Ich finde es super und wahnsinnig interessant wenn es Menschen gibt die den Hobbys nachgehen die sie lieben, die Kleidung tragen die ihnen gefällt, die Musik hören die sie bewegt etc. Sei stolz darauf dass du offen bist für alle Richtungen und hör nicht auf immer neue Dinge kennen und lieben zu lernen. Dein Leben wird so vielfältig und bunt bleiben.

Und noch ein Pluspunkt den ich selbst bemerkt habe: Egal wem du über den Weg läufst, du wirst dich mit jedem über irgendwas unterhalten können denn du bist die mit den tausend Schnittpunkten.

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Ich sehe hier kein Problem.. Du scheinst ja sehr viele Charakterfacetten zu haben und das ist gut so. Du lässt dich einfach nicht in eine Schublade schieben und darauf wäre ich stolz! Von mir kenne ich es, dass ich früher mich oft sehr auf die jeweilige soziale Situation eingestellt und mich angepasst habe. Von cool und rau bis hin zu nachhaltig und politisch korrekt. Das einzige was meiner Meinung nach nicht so gut wäre ist, wenn dein Facettenreichtum darauf zurückzuführen ist, dass du dich auf die jeweilige soziale Situation anpassen willst. Absolut beeindruckend finde ich es, wenn Menschen unabhängig vom sozialen Kontext ihren Facettenreichtum ausleben. Diese Menschen verdienen Respekt! 

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Also als ich von der Real Schule auf das Gymnasium gewechselt bin, habe ich die ganzen Kiffer kennen gelernt (nicht andersrum). Das war ein echter Schock, die Leute waren da ganz anderes als ich das erwartet hatte.

Ich kenne das sonst aber auch, denn ich bin aehnlich drauf, hoere gerne Rap und habe einen Freundeskreis, der aus viel einfacheren Schichten kommt. Sehe da aber kein Problem drin, warum auch?

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Wow, also so eine Frage habe ich hier noch nicht wirklich gelesen und auch die unzähligen langen und guten Beiträge. Chapeau an Dich und Alle erst einmal. Denke ich kann jetzt nicht wirklich viel noch ergänzend hinzufügen. Dennoch sehe ich Dich - so wie Du Dich selbst beschrieben hast - nicht so. Du kämpfst für was, was nicht ist und auch glaube ich, nur Du siehst Dich so. Ein Rennen mit der evtl. Zeit, die Dir nun im Nacken hängt. Innerhalb des Textes erlese ich auch, dass es Dir wichtig ist, wie Du für andere bist. Lebe doch Dein Leben und das, worin Du Dich gerade befindest nämlich als Lehrerin, als liebevolle Partnerin und vielleicht kommst Du Deinen Partner einen Schritt näher, um zu testen, hey seine Art zu leben ist gar nicht verkehrt und ich fühle mich wohl. Nur meine Meinung ist, Du hast noch nicht gefunden was Du suchst, drum rennst Du weiter und weiter. Der Tag wird vielleicht mit einer neuen Begegnung kommen (evtl. neuen Partner), der Dein Leben so und endlich verändern wird, wo Du Jahre vorbeigelaufen bist. Aber auch könnte es der Job sein, Du scheinst ja mehr als sozial drauf zu sein, auch wenn Du sagst er macht Dir Spaß, vielleicht möchtest Du da noch mehr und versuchst Du es da Dich mehr einzubringen. Ich wünsche Dir - auf Deinem Weg - alles Gute. GLG aus Düsseldorf

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Hey, es ist unglaublich schön aber auch traurig das zu lesen. Traurig, weil die Zerrissenheit einen manchmal fertig machen kann. "Tausend Seelen wohnen ach in meiner Brust" Schön, weil du dich nicht definierst, du presst dich in keine Schublade, du zimmerst deine Eigene. Ich denke dass viele Menschen eigentlich sind wie du, vielseitig, anders bei anderen Menschen, in anderen Umgebungen, aber dass sich die meisten nicht darauf einlassen weil sie denken dass sich Dinge ausschließen und sie diese deshalb nicht verfolgen können. Z.B. jemand der Politik studiert, geht nicht in oberflächliche Klubs, weil er/sie denkt dass das nicht zusammengehört, den Ruf gefährdet etc.. Dabei ist es ein Verlangen was nunmal da ist, also warum nicht alle Welten leben und erleben? Ich mag deinen Mut das zu tun, auch wenn ich weiß wie schwierig das Gefühl ist, nie ganz dazuzugehören. "Und nun fällt mir etwas ein: in dem Steppenwolftraktat, von dem ich dir erzählt habem steht etwas darüber dass es nur eine Einbildung von Harry sei, wenn er glaubt, eine oder zwei Seelen zu haben, aus einer oder zwei Persönlichkeiten zu bestehen. Jeder Mensch besteht aus zehn, aus hundert, aus tausend Seelen." Yo, also hau rein und lass dich nicht abstechen.

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denke, du bist auf den falschen Veranstaltungen um Menschen kennen zu lernen, die wirklich auf deiner Ebene stehen - andere Lehrer sind wohl nicht verrückt genug, im Club Leute kennen zu lernen ist sowieso schwierig und in einer Spielothek sind sowieso keine Leute auf der selben Wellenlänge.

Denke, dass du mal ein Zwei - Monats Projekt machen solltest, in dem du in viele Bars gehst und dich bei jeder Bar mit dem Rücken zur Bar setzt und die Leute genau beobachtest. Dir wird dann auffallen, dass es Menschen gibt, die du automatisch sympathisch findest, obwohl du die nicht kennst. Das sind dann meistens die kontaktfreudigen Menschen. Diese freuen sich, wenn man mit ihnen spricht. Innerhalb von zwei Monaten solltest du so viele kontaktfreudige Menschen kennen gelernt haben, dass da auch Menschen darunter sind, die du sie gar nicht mehr weg denken kannst.

Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass in der Gothikszene genug Verrückte Leute rum laufen, die zu dir passen würden.

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“They laugh at me because I'm different; I laugh at them because they're all the same.”

Kurt Cobain

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du lebst, du hast power, du bist kreativ, du koenntest was neues anfangen, gute Vorraussetzungen eine Familie zu gründen oder ein fest Bezgiehugn zu fürhen die Dir den Halt gibt das es richtig war egal wie schlecht oder gut die Situation war...je weiter Du von den Leuten entfernst bist desto interessanter bildet sich ein Mittelpunkt, der alle irgendwie bewegt ohne das man das umbedingt merkt

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Also mal fern ab von deiner Frage, scheinst du mir ein sehr sympathischer und interessanter Mensch zu sein, aber was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist, dass du dich selbst in eine Schublade stecken willst. Du hast ganz offensichtlich so viele wunderbare Fassetten an dir, dass man beinahe neidisch werden könnte. Weshalb sich dann selbst "einschränken" wollen?

Naja, das kann wohl nur jemand nachempfinden, der sehr viel Empathie "besitzt" oder sich selbst in einer solchen "Situation" befindet.

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Das kenne ich. Der Text hätte auch von mir sein können :). Aber lass dir hier bloß von niemanden einreden, du wärst nicht normal oder hättest irgendwelche Störungen. Du bist halt vielseitig interessiert und lässt dich nicht in eine Schublade stecken. Es gibt Leute die das schnell verunsichert und man gilt dann schnell mal als unberechenbar usw., ist bei mir zumindest so :). Ich finde du hast eine sehr interessante Persönlichkeit und du solltest einfach so bleiben wie du bist, auch wenn Vielen das nicht passen wird. Sich zu verstellen macht irgendwann Jeden unglücklich.

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