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Warum weichen sich Unfallpartner bei einem Frontalcrash fast nie aus?

gefragt von peterkaosapeterkaosa am 29.10.2009 um 9:25 Uhr

Ich musste gestern einen Unfall mitansehen, bei dem sich 2 Fahrer sehenden Auges einen Frontalunfall geliefert haben. Sie waren beide in einem Überholvorgang, daher war Ausweichen nur bedingt möglich - sie hätten in diesem Fall den Überholten in Unfälle verwickelt. Aber ich denke, dabei wäre insgesamt weniger Schaden entstanden als beim Frontalcrash. Sogar ich selbst war wie gelähmt, als mir der eine entgegentreidelte, konnte ich schier nicht nach rechts ausweichen, es hätte um ein Haar auch mich noch erwischt.

Die eigentliche Frage ist daher eher: kann man sich das selbst aneignen, in solchen Situationen "vernünftig" zu handeln? Trotz Panik und minimaler Reaktionsmöglichkeit?


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SirRusty
beantwortet von SirRusty am 29. Oktober 2009 09:26
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Hilfreichste Antwort

Ich denke schon. Habe mehrere Sicherheitstraining gemacht. Da lernst du mit Gefahrensituationen umzugehen und besonnen handeln.


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dnsl9r
beantwortet von dnsl9r am 29. Oktober 2009 09:26
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Klar kann man sich das aneignen, Fahrertraining etc etc. Das hilft definitiv ungemein!


anonym
beantwortet von n1979b am 29. Oktober 2009 09:26
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Ich glaube, das ist schwer. Man handelt da denke ich eher intuitiv und ist vielleicht auch so geschockt, daß man gar nicht reagiert!


turalo
beantwortet von turalo am 29. Oktober 2009 09:27
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Mach mal ein Sicherheitstraining. Das ist absolut empfehlenswert. Du wirst dadurch zwar kein besserer Autofahrer, aber Du lernst, den "inneren Schweinehund" zu überlisten, wenn es die Situation erfordert.


anonym
beantwortet von noname84 am 29. Oktober 2009 09:27
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sowas kann auch zufall sein, denn wenn der eine nach rechts und der andere nach links ausweicht gibts auch wieder nen frontalcrash


moosmutzelchen
beantwortet von moosmutzelchen am 29. Oktober 2009 09:30
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Also erstmal hast du ja deine Schrecksekunde, die allerdings aus mir unbekannten Gründen "Sekunde" heißt, denn sie ist neutlich länger. Das hat was mit deiner Hand-Augen-Koordination zu tun. Das Auge nimmt etwas wahr - schickt es zum Gehirn - das soll reagieren und schickt dann ein Signal an die Hand.
Wenn es aber von Angst "gelähmt" ist, hört es auf, logisch zu denken und schickt dann schon mal nicht so schnell ein schlaues Signal zur Hand - oder eben sonstwo hin.
Dieses Verhalten des Gehirns kommt noch von damals, als wir noch gefähliche Tiere gejagt haben. Stand man einem solchen gegenüber, gab es für den Menschen nur zwei Möglichkeiten: Kampf oder Flucht. Andere Informationen lässt das Gehirn in dem Augenblick entweder nur ungern oder gar nicht zu, weil sie für das Überleben nicht relevant sind.
Das ist auch der Grund für Blackouts bei Menschen mit Prüfungsangst.


Carlo02
beantwortet von Carlo02 am 29. Oktober 2009 09:27
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also normal tust du das schon aus reflex, es sei denn du tust es mit absicht

Kommentar von 376312f29d8ab281fe92194ad3f6a512smalldnsl9r am 29. Oktober 2009 09:27

Eben nicht - der Reflex wird bei normalos durch den Schock ausgeschaltet!


jenny74
beantwortet von jenny74 am 29. Oktober 2009 09:27
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ich weiss nicht wie ich reagieren würde. kann mir gut vorstellen, dass man eben nicht rational reagiert und ich sage mal wie gelähmt ist vor schreck. hoffe es war nur blech- und kein personenschaden.


syringa
beantwortet von syringa am 29. Oktober 2009 09:27
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siehe Antworten 'dnsl9r' und 'SirRusty'. Fahrsicherheitstraining hilft da sehr gut weiter.


anonym
beantwortet von luna2804 am 29. Oktober 2009 09:28
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ich glaube nicht,wie du bereits geschrieben hast,werden die Meisten in solch einer Situation starr vor Schreck sein.


antidepri
beantwortet von antidepri am 29. Oktober 2009 09:29
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Verdammt schwer, solch besonnenes Handeln zu erlernen, aber gewiss nicht unmöglich. Wichtiger: ein paar mehr "PS" unter der Haube - oder auf´s Überholen verzichten, wenn die schlappe Gurke nicht entsprechend beschleunigt.

Kommentar von Drachentoeter am 29. Oktober 2009 09:52

Deine Paar Ps nutzen bei so etwas überhaupt nicht, im gegenteil da kann zu einer Falschen Reaktion führen, den Gasgeben ist in so einer Situation das letzte was man tun sollte.

Kommentar von 7b87c932ec9c6ca76219d681ba89ccc8smallantidepri am 29. Oktober 2009 10:00

Können durchaus hilfreich sein, man muss halt die richtige Entscheidung treffen - starkes Beschleunigen kann von Vorteil sein. Rede hier nicht von einem Unterschied von 15-30 PS, sondern z.B. 100, da macht das ganze u.U. Sinn, aber wie gesagt: nicht in jeder Situation, schon völlig klar.


Eifelmensch
beantwortet von Eifelmensch am 29. Oktober 2009 09:32
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Es ist eine Sache der Blickführung.

Da wo man hinschaut, da fährt man auch hin.

Man kann das ganze trainieren um dann durch Übung solche Unfälle vermeiden.


anonym
beantwortet von Kellerassel am 29. Oktober 2009 09:33
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Das passiert xfach im Jahr, besonders Motoradfahrer mit wenig Erfahrung. Man fixiert den Punkt und kann nicht mehr reagieren, außer man hat dies in der Theorie durchgeübt. Übt man dies in der Theorie, hat man noch Möglichkeiten anders zu reagieren.


anonym
beantwortet von Drachentoeter am 29. Oktober 2009 09:37
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Es kann sehr unvernmünftig sein bei so etwas aus zuweichen. den ein Zusammenprall mit einem Baum ist meistens schlimmer. Zunächst einmal ist eine Vollbremsung bei so etwa Sinnvoll, das verringert die Aufprallgeschwindigkeit. Bei ABS ist es ja kein großes Problem in der Zeit eventuell noch aus zu weichen. Das wichtigst bei so etwas ist immer möglichst schnell seine Geschwindigkeit zu verringern


oschwab
beantwortet von oschwab am 29. Oktober 2009 10:41
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Das mit dem direkten Aufeinanderzufahren hat mit dem Begriff "Sichtschiene" zu tun. Wenn man das Hindernis direkt ansieht, wird man es auch treffen.

Das lernt man tatsächlich bei Sicherheitstrainings: Am Hindernis vorbei zuschauen und das Fahrzeug auch am Hindernis vorbei zu lenken.


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