Oder könnte es auch grün sein?

Da das Tuch auch problemlos grün sein kann, müssen sie damit herumfuchteln, um den Stier zu reizen.

Das rote Tuch ist für die Zuschauer besser sichtbar. Außerdem sieht man die Blutflecken nicht so.
Dem Stier ist die Farbe egal. (Ja, liebe Tierfreunde: Der Rest ist ihm nicht egal.)
Kabark am 5. August 2007 11:14 Schon klar, Wolf. In Spanien ist der Stierk(r)ampf erlaubt und bei uns das Rauchen verboten. Es lebe Europa.
in Spanien gibt es schon länger Rauchverbot. Und bei uns ist es leider noch nicht überall. Außerdem sind die Strafen bei uns viel zu gering. 40 Euro, da lacht manch einer nur wenn er sich dann genüsslich seine Zigarre mit nem Hunderter anzündet und gleich für 10 weitere die Strafe auf den Tisch legt
Kabark am 5. August 2007 12:07 Schon gut...militante Nichtrauchermeinungen nehme ich hin.
WolfRichter am 5. August 2007 12:32 Das Rauchverbot in Spanien betrifft nur Lokale über einer bestimmten Fläche (die exakte Quadratmeterzahl ist mir jetzt nicht präsent) und solche, die mehr als 25% ihrer Umsätze mit Speisen machen.
Es ist bemerkenswert, wie viele Menschen sich für staatlichen Zwang und Bevormundung aussprechen.
DiscoStu am 5. August 2007 13:09 Schafe sehnen sich nach dem Hüten. Zum Rauchverbot, wieso läßt man das nicht den Wirt/Hausherr entscheiden? Wieso bevormunden? Wer Rauchen will soll rauchen - erwachsene Menschen dürfen tun was sie wollen solange es nicht ungesetzlich ist.

Stiere sind -soweit ich weiß- farbenblind, das wedeln des Tuches macht ihn aggressiv. Man könnte also durchaus auch ein blaues oder grünes Tuch nehmen, das wäre egal. Ein rotes Tuch ist Tradition.
Stiere erkennen die Farbe rot gar nicht, also könnte das Tuch wirklich grün (oder irgendeine ander Farbe) haben. Auch das Flattern des Tuches macht die Stiere noch nicht wild. Der Stierkämpfer wird vielmehr für einen anderen Stier gehalten, wobei das Tuch den Rumpf darstellt. Da dieser die empfindlichste Stelle dieser Tiere darstellt, gilt der Angriff genau dieser Stelle.
Im ersten Teil des Stierkampfes verwendet der Matator den Capote, ein großes gelbes oder purpurrotes Tuch, um den Stier zu reizen und zu bewegen. Der Hauptgrund hierfür: Durch die Bewegungen verursachen die Banderilles grössere Wunden, denn sie kippen durch die Bewegungen hin und her, dadurch wird auch mehr Blutverlust herbeigeführt.
Bild/er:
stimmt genau.. stiere sind sogar farbenblind... allerdings ist das rote tuch tradition, genau wie das weiß-rote outfit für die corrida, den wettlauf mit den stieren während der sanfermines in pamplona