klausbering am 16.10.2008 um 19:42 Uhr
gibt es immer weniger Menschen die ihre Gefühle zulassen und Respektieren? Der innere Kampf muß enorm sein. Warum tun sie das und entscheiden sich für immer öfters für den logischen Weg,obwohl sie wissen das sie auf diesen Weg durch ihre Persönliche Hölle müssen?
°Gefühl vs. Logik

Frage falsch gestellt. Emotion und Logik müssen sich nicht ausschließen. Bei der Konstitution gibt es "Schafe" und "Böcke". Die ersteren sind sehr schicksalsgläubig, neigen zu Esoterik und zum Glauben an die Vorsehung etc. - die Böcke sind Pragmatiker, die der Logik den Vorzug geben. Lies mal "Alles Zufall - die Kraft, die unser Leben bestimmt".... von Stefan Klein.

Weil sie befürchten müssen,dann als Weichei oder nicht belastbar zu gelten!
klausbering am 16. Oktober 2008 19:47 Dann bin ich wohl ein Weichei,und bin stolz darauf.
vollimleben am 16. Oktober 2008 20:10 Das war nicht meine Persönliche Meinung!!!!!LG
klausbering am 16. Oktober 2008 20:12 Ich hab es mir fast gedacht,aber ich steh dazu was ich geschrieben habe.

Weil sie so schlau sind und wissen, dass wenn sie ihren Gefühlen nachgehen sonst noch viel trauriger bzw. noch länger in die "Persönliche Hölle" müssen. Darum machen sie gleich richtig und ersparen sich so manches...

Ich habe eher den Eindruck, daß sehr viele Menschen sich von diffusen Gefühlen leiten lassen.
Innerer Kampf? Nein: Wenn man über seinen Gefühlen steht, lebt man deutlich ruhiger und fühlt sich wohler. (Gefühle hat man natürlich auch dann, aber man beherrscht sie und nicht umgekehrt.)
Find ich gut ein Mensch sollte nur denjenigen seine waren gefühle offenbaren der es verdient hatt! sonst bist du ja ein offenes tagebuch für jeden
Gayboy am 16. Oktober 2008 19:46 Lassen wir's besser beim "offenen Buch", es muß ja nicht gleich das Tagebuch sein :-)))
superkorrekt am 16. Oktober 2008 19:48 schön formuliert gayboy...dh
lg

falsche erziehung ...(sie haben es nicht anders kennengelernt..
kein selbstvertrauen...
keinen mut zu dem zu stehen was richtig wäre...
sie glauben nicht an sich...bzw. das gute...
sie sind verwirrt...
lg
klausbering am 16. Oktober 2008 19:47 Danke,Andreas

Ich denke in Unserer hochtechnisierten Gesellschaft sind Tagsüber im Berufsleben mehr die logische Seite gefragt. Wir scheinen uns mehr von der emotionellen Seite ( und Wahrnehmung ) zu entfernen.

Weil der Mensch ein Rudeltier ist und diese Gesellschaft nur mit gewissen Spielregeln funktioniert. Würde Jeder sich nur von seinen Gefühlen leiten lassen würen wir in einer sehr egoistischen Welt leben.
superkorrekt am 16. Oktober 2008 19:51 ich denke es kommt nur darauf an welchem rudel ich mich zuordne...pazifisten zb. gibt es trotzdem noch.
wenn auch dieses rudel recht klein ist.ansonsten hast du recht..
lg

Das hat die Entwicklung des ganzen Systems so mit sich gebracht.Von Gefühlen kann man nicht leben, höchstens mit ihnen, es zählt Geld und Ansehen,sonst bist du nichts.

Manchmal schließt sich beides aus, manchmal auch nicht.
Bsp: mein Gefühl sagt mir, ich hab mich in diesen Mann verknallt, mein Verstand meldet, der gute ist verheiratet - also was tun? logisch, dann lieber die persönliche hölle, als andere in den strudel der gefühle mit reinzuziehen und die gefühle abschalten.
Manchmal geht beides hand in hand, dann kann man problemlos zu seinen gefühlen stehen.
Es kommt also immer auf die Situation an.
wenn die logische und rationale Denkweise ausreichend ist, spielt doch das Lebensgefühl keine Rolle mehr und die Mehrheit der Menschheit ist grundlos unzufrieden, --oder?..++++ diese Gesellschaft belohnt das Zeigen von Gefühlen nicht-eher das Gegenteil ist der Fall, also sollten wir unsere Gefühle oder die Gesellschaft abschaffen,...hm-was nun von beidem? ---ich glaube, die Antwort heisst: "Leben statt existieren"
klausbering am 16. Oktober 2008 20:06 Nicht schlecht,gefällt mir.Ich entscheide mich für das Leben.

gute Frage,mal überlegen:Person X führt jahrelang ein "gewöhnliches"Leben,das zwar wenig Aufregung und Abwechslung bietet aber dafür Sicherheit (finanziell,Ruhe und Frieden usw.).Dann kommt der Scheideweg des Lebens:neue Chance! Okay was ist zu tun,das alte Leben hinter sich lassen (an das was man sich gewöhnt hat,was man inn-und auswendig kennt,was auch ein Teil des eigenen Lebens ist) oder den NEUEN-zumeist fremden Weg geht/womöglich neuer Partner,neue Stadt,neuer Arbeitsplatz,neues Umfeld. Die Angst kommt hoch:ich gebe ALLES auf,für dieses neue große Unbekannte,soll ich das tun,wird es funktionieren? Herz und Verstand führen einen Kampf,je größer die Angst (Verstand),je unsicherer wird man.Und oft zu guter letzt:es bleibt alles beim Alten,das Risiko ist zu groß. Die eigenen Gefühle zulassen heißt:wem tue ich damit Gutes,wen verletze ich womöglich?
Genau!!
DH!
Richtig und Falsch ist Relativ.Ich entscheide wie ich meine Frage stelle.
ich finde die frage sogar richtig gestellt weil du immer öfter geschrieben hast...und das sehe ich leider genauso...dh
der tipp mit dem buch für die allgemeinheit ist trotzdem gut finde ich...
lg