Frage von elenano, 37

Warum waren im Realismus (Literatur) Novelle und Roman so bedeutend?

Hallo,

warum waren im Realismus hauptsächlich Roman und Novelle so bedeutend? Drama und Lyrik waren ja eher unbedeutend.

Welchen Grund hatte dies?

Danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AllyLovesYou, 26

Weil Novelle und Roman lange Prosatexte ermöglichen, und im Realismus war es ja angestrebt, die genaue und exakte Wirklichkeit darzustellen. Das geht in einem kleinen Gedicht zwar auch, aber längst nicht so gut. Auch im Drama, wo Personen sprechen, bringt man die langen beschreibenden Teile schwer unter. 

Kommentar von AllyLovesYou ,

Danke fürs Sternchen :) 

Antwort
von Zuckerwattemaus, 25

Hatte das gerade in der schule, musste zum realismus auch di novelle lernen. Ich denke weil novellen ja echt und wirklich sind, also nix erfundenes :)

Kommentar von AllyLovesYou ,

Novellen können auch eine fiktive Geschichten erzählen, und Gedichte und die Wirklichkeit - meistens zwar in einer poetischen Form, aber z.B. Mondnacht kann ja Eichendorff für sich selbst genau so empfunden haben, wie er es dann niedergeschrieben hat. Die Schachnovelle ist dagegen soweit ich weiß fiktiv. 

Es liegt also an der ProsaFORM, die man damals haben wollte um Dinge ausführlichst zu beschreiben, nicht am INHALT. 

Ich hoffe es hilft dir vielleicht und du kannst damit punkten, ich musste die Literaturepochen auch genaustens lernen :( aber mit dem Zusammenhang gehts dann besser :) 

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