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Warum waren die Menschen in den früheren Jahrhunderten durchschnittlich kleiner als wir heute?

gefragt von oldbag1 am 15.04.2008 um 10:18 Uhr

Ich weiß, ich suche in dieser Frage nicht nach Rat und entschuldige mich schon mal vorsorglich bei denen, die die Frage beanstanden möchten oder mich wenigsten dafür anmeckern wollen. Aber an einer fundierten Antwort bin ich dennoch interessiert. Und dann noch: wird der Trend sich so fortsetzen, werden die Menschen künftiger Epochen durchschnittlich größer sein als wir (also im Längenwachstum)?

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Körpergröße x 171 Epochen x 23

raubkatze
beantwortet von raubkatze am 15. April 2008 10:29
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Es hat auch in früheren Epochen Zeiten gegeben, in denen die Menschen größer waren. In schlechten Zeiten mit schlechterer Ernährung und insgesamt problematischen Lebensbedingungen wurde der Mensch wieder kleiner. Sicher kann man aber davon ausgehen, daß das Größerwerden nicht unbegrenzt möglich ist, weil der Organismus das nicht verkraften würde.

Kommentar von oldbag1 am 15. April 2008 10:32

Danke


Bonoboking
beantwortet von Bonoboking am 15. April 2008 10:28
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Das was ich immer sage! Früher gabs vielleicht am Sonntag ein kleines Stück Käse wenn man die ganze Woche hart gearbeitet hat! Heute gibts Yoghurt und Milchkaffe zum Frühstück! Butter auf Brot und Käse! Zum Mittagessen gibts Eierteigwaren mit Rahmsauce und Fleisch! Und abend gehts genauso weiter! Kein Wunder muss man heute Sport treiben damit man nicht Fett wird! Und natürlich hat dies Auswirkungen auf Grösse und auch Gesundheit!

Kommentar von oldbag1 am 15. April 2008 10:30

Das ist einleuchtend, danke.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 15. April 2008 10:24
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Es kann an unserer besseren Ernährung liegen. Und sicher auch an den besseren sozialen Verhältnissen. Früher mußten die Kinder schwer arbeiten, da ist ihre persönliche Entwicklung auf der Strecke geblieben. Kann ich mir jedenfalls so erklären und hoffe, meine Theorie stimmt.


Smash
beantwortet von Smash am 15. April 2008 10:22
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Weil die Türen kleiner waren. Spaß beiseite: Das liegt angeblich an der eiweisshaltigen Ernährung der Menschen. Die wird immer mehr in Zivilisationen, deshalb werden die Menschen auch immer größer


CrazyDaisy
beantwortet von CrazyDaisy am 15. April 2008 11:24
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Waren sie eigentlich nicht. Karl der Große z.B. maß tatsächlich ordentliche 2,04 m. Mangelernährung erwirkt nur einen geringfügigen Minderwuchs. Die Mär, dass die Menschen soviel kleiner waren, kommt hauptsächlich von den kurzen Betten, die früher üblich waren. Dabei wird vergessen, dass es früher üblich war, halb im Sitzen zu schlafen. Die Größe ist in erster Linie genetisch bedingt. Heutzutage findet jedoch eine viel stärkere Gendurchmischung statt (Reisen, Mobilität). Auch das trägt zu einem geringen Längenzuwachs bei. Raubkatze hat ganz recht damit, dass "nach oben hin Schluss" ist. Auch bei Tieren sollte man die Größe nicht zu stark beeinflussen. Große Pferde- und Hunderassen zahlen dafür mit einer kurzen Lebensdauer.


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