Frage von Referendarwin, 123

Warum waren die islamischen Länder im Mittelalter tolerant und wissenschaftlich spitze, während heute das Gegenteil der Fall ist?

Obwohl es 1,6 Mrd Muslime gibt, sind die wissenschaftlichen Leistungen geringer als die der jüdischen Erdbevölkerung. Juden, Christen und Hindus sind in den meisten islamischen Ländern benachteiligt. Das war doch mal anders. Was ist geschehen?

Antwort
von berkersheim, 101

Na ja, da lohnt es sich schon, historisch genauer hinzuschauen. Tolerant muss man relativ sehen. Die islamischen Herrscher auf spanischem Festland (al Andalus) waren zeitweise toleranter als die spanischen Könige dieser Zeit. Diese waren wie das ganze weströmische Reich Ausdruck eines ungeheuren kulturellen Niedergangs infolge der Völkerwanderung.

Das junge (vor allem weströmische) Christentum war eine fundamentalistisch-religiöse Bewegung ungebildeter, niederer Plebejer, die vom hohen Stand der spätrömischen Kultur nicht viel übrig ließen. Das war im oströmischen Reich anders, obwohl auch Kaiser Justinian I. als religiöser Fanatiker kulturell viel Schaden angerichtet hat. Im oströmischen Reich und später unter den islamischen Herrschern wurden große Teile der Abwasserkultur, der Bäderkultur und der Medizin wie Philosophie (in Grenzen, da waren auch die islamischen Geistlichen nicht so tolerant) z.B. des Aristoteles erhalten. Der "gottlose" Epikureismus und die Monisten und Hedonisten wurden auch im Islam nicht fortgesetzt. Soweit ging die Toleranz dann doch nicht.

Antwort
von PolluxHH, 96

Es führte zu weit, um es hier auszuführen, doch einen großen Anteil daran hat das osmanische Reich, welches in Hinblick auf Kultur und Bildung stark zentralistisch orientiert war, besonders nachdem Konstantinopel zu Hauptstadt des Reiches wurde. Bildungszentren wie Alexandria "verkamen" mit der Zeit, Mekka und Medina wurden zu rein religiösen Zentren, nachdem sie unter osmanische Oberhoheit gerieten (1517). Nicht erst mit Einführung der Stammesschulen Ende des 19. Jahrhunderts wurde Bildungspolitik bewußt zur Durchsetzung politischer Ziele eingesetzt.

Dann kamen ab dem 19. Jahrhundert auch noch englische und französische Einflüsse hinzu, die allerdings vornehmlich bestehende soziale Strukturen zerstörten.

Erster Weltkrieg, Zerfall des osmanischen Reiches, zweiter Weltkrieg ... und von der einst hochstehenden Kultur war nicht mehr viel übrig.

Antwort
von gnhtd, 123

Ich würde meinen es hängt stark mit den Situationen der jeweiligen muslimischen Ländern zusammen: Der ganze Mittlere Osten sowie Afrika wurden durch Ereignisse wie den Zerfall des Osmanischen Reiches oder die Golfkriege destabilisiert. Bei letzterem wurde auch etwa die Ganze Golfregion mit Waffen und entlassenen Berufsmilitärs überflutet.

Kommentar von Referendarwin ,

Aber Saudi-Arabien war doch davon gar nicht betroffen oder?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Mach dich mal schlau, wann und wie Saudi-Arabien entstanden ist.

Bis dahin bist du für mich nur ein Troll.

Kommentar von Referendarwin ,

Und du bist nur ein unfreundlicher Mensch, der seine Antworten nicht ausführt. Die Araber haben das osmanische Reich doch damals zurückdrängen können.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Wenn sie es zurückdrängen konnten, waren sie doch irgendwie betroffen.

Davon ab, von welcher Zeit sprichst du?

Im übrigen habe ich nur deinen Kommentar kommentiert, geantwortet hat hier keiner von uns.

Kommentar von gnhtd ,

"Zurückdrängen" ist zu einfach formuliert und vernachlässigt, dass die Osmanen z.B. bis nach dem Ersten Weltkrieg die Rotmeerküste sowie Teile im Inland der arabischen Halbinsel kontrollierten.

Antwort
von josef050153, 28

Juden, Christen und Hindus waren IMMER in islamischen Ländern benachteiligt. Regelmäßig wurden Kirchen und Tempel in Moscheen umgewandelt.

Im Mittelalter war nur das christliche Abendland viel intoleranter als die muslimischen Länder, deshalb entsteht wahrscheinlich der von dir beschriebene Eindruck.

Geschehen ist einfach, dass sich die westliche Welt weiterentwickelt hat. Es hat hier eine Zeit der Aufklärung gegeben, die im islamischen Raum nie stattgefunden hat. Deshalb steckt der Islam noch immer im Mittelalter fest.

Antwort
von atzef, 79

Das liegt eigentlich recht nahe und ist ziemlich offensichtlich gar kein muslimisches Problem, sondern allgemein ein religiös-fundamentales.

Überall, wo religiöse Rechtgläubigkeit vorherrscht, hat die Vernunft und mithin die Wissenschaft einen schweren Stand.

Wissenschaftliche Leistungen von Nordamerikanern, Europäern oder Juden haben immer eine weitreichende Säkularisierung der entsprechenden Gesellschaften zum Hintergrund und die Durchbrechug religiöser vormundschaftlicher Herrschaft.

Ich kenne noch weniger als muslimische Nobelpreisträger jüdisch-orthdoxe, christlich-fundamentalistische (Mormonen, Baptisten, Adventisten etc.), buddhistische oder hinduistische Fundamentalisten...

Kommentar von Referendarwin ,

Da hast du recht, allerdings sind die meisten Fundamentalisten zahlenmäßig heute wohl in der islamischen Welt zu finden.

Demnach lautet die Frage: Wie kam es dazu, dass eine fundamentalistische Auslegung der Religion in der islamischen Welt an Bedeutung gewonnen hat?

Kommentar von atzef ,

Die meisten Fundamentalisten...? Da wäre ich mir auch nicht so sicher...

Ich sehe nicht, dass es eine dominante "Rückbesinnunng" auf einen fundamentalistischen Islam gibt. Ich sehe, dass dieser sich derart ins zeug legt, weil ihm eher die Felle davonschwimmen. Der "Arabische Frühling" ist ein Ausdruck des bevölkerungswunsches gewesen, nach mehr Demokratie westlicher Prägung, mehr Rechtsstaatlichkeit, mehr Gültigkeit der Menschenrechte und eine Rebellion gegen autokratische Herrschaftsstrukturen in islamischen Ländern.

Dort werden jetzt Kämpfe ausgetragen, die wir hier seit der Reformation mit temporär verheerenden Fogen gefochten haben...

Kommentar von Referendarwin ,

Das stimmt. Dennoch gibt es für religiöse Intoleranz eine Mehrheit. Die meisten Muslime stimmen einer Bestrafung für offensiven Abfall vom Islam zu und befürworten die Einheit von Religion und Staat. Auch die europäischen Karikaturisten genießen den Zorn der meisten Muslime auf dieser Welt.

Kommentar von atzef ,

Referentdarwin, du pauschalierst unsinnig und problemreduktionistisch. Was soll das je konkret landesbezogen heißen, "die meisten"? Würde man da genauer hinschauen, wären einem womöglich ziemliche Überraschungen sicher.

Die evangelikanen und baptistischen Christen der USA haben auch mehrheitlich ein menschenverachtendes, rechtsextremistisches und religiös völlig intolerantes Weltbild.

Doch was nützt das feststellen des Immergleichen? Das wirkliche Problem, die wirklich lohnende Aufgabenstellung wäre, die liberalen Kräfte zu unterstützen und ihnen mehr Gehör zu verschaffen.

Schau dir doch den Waldfrosch an, wozu eindimensionaler Islamhass schnurgerade führt: Zur Propagierung des IS-Islam als einzig rechtgläubigem!

Kommentar von SchIaufuchs ,

!!

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@referendarwin

  • Wer sich mal eingehend mit den ersten Hundert Jahren der islamischen Expansion befasst ,die Blutig die ganze arabische Halbinsel umfasste ,kann erkennen dass es niemals einen andren Islam gab und geben kann. Zumindestens nicht dort wo die Muslime eine Mehrheit in der Bevölkerung stellen ..
  • Es gibt einen Guten Grund warum sich auch heute kein Muslim in Europa von der SCharia distanziert :Ausgenommen mal Ahmadiyya  Gemeinde und Aleviten .
  • Fundamente des Islams sind immer Koran und Sunnah also Hadith und die Scharia . sicher mehr als 90% der Muslime sind Sunniten welche das genau so sehen .
  • Laut  Islam ist der,der eines davon ablehnt bereits kein Muslim mehr .Auf Apostasie gilt die Todesstrafe .Daher ist es keine Wunder dass zu solcher Ausbreitung kommen kann .Es ist ein system das nur wachsen kann ...
  • LAut Islam kann der Mensch nicht aus sich selber beurteilen was Gut oder Böse ist ,denn der Islam lehnt das Naturrecht ab ,also spricht er dem MEnschen auch keine Gewissen zu ,dem letztlich etwa der Christ folgen muss vor aller anderen Autorität.Das kann ihm nur Koran und Sunnah sagen ,und der Muslim muss hier folgen ..
  • Da die scharia alle Bereiche des LEbens durchzieht kann es hier keine Trennung von Politik uns Religion geben .Die Scharia bestimmt wie du auf die Toilette gehst ,wie du dich scheiden lässt und wie du dich als Politiker zu verhalten hast.


Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Um zu verstehen warum die Karikaturisten solche Probleme mit den Islam bekommen muss man sich mit den Islamischen Schriftverständnis befassen es unterscheidet sich massiv vom christlichen Jüdischen Schriftverständnis .

Kommentar von atzef ,

Es gibt kein "christlich-jüdisches Schriftverständnis". Es gibt lediglich eine christliche Tradition des Massenmords an Juden.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@Atzef

_________Es gibt kein "christlich-jüdisches Schriftverständnis"____

Entschuldige wenn ich das so sagen muss jetzt aber ,dich kann man also zum Thema ab hier, getrost überlesen ..Meinungen sind hier kaum relevant ..

Kommentar von atzef ,

Es gibt eine sich über Jahrhunderte hinwegziehende gesamtchristliche Tradition der Judenvernichtung. Das ist das einzige zentrale "Bindeglied" zwischen Christentum und Judentum von praktischer Bedeutung. Klar, da geht dir argumentativ die Puste aus.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@atzef 

Glaubwürdig wirst du ab dann ,wenn du zu deine kruden diffamierenden Behauptungen ,die Texte aus dem  NT bringst und uns Vorlegst ,welche diese  christliche Judenverfolgung legitimieren könnte .

Kommentar von atzef ,

"Der Islam" den du hier vorstellst, ist jene Interpretationsvariante, die auch der Vorstellung der IS-Terroristen zugrundeliegt. Als deren propagandistische 5. Kolone machst du dich hier zu schaffen, dieser Interpretationsvariante den Anstrich der Rechtgläubigkeit zu verleihen. So arbeiten de facto Radikalislamisten und Islamhasser vordergründig verfeindet hintergründig Hand in Hand zusammen...:-/

Kommentar von SchIaufuchs ,

Genau. Ihr gemeinsames Motto: "Schluss mit Multikulti".

Kommentar von earnest ,

Es scheint so etwas wie eine "indoktrinäre Persönlichkeitsstruktur" zu geben.

Kulturübergreifend.

Fundis aller Länder und jeglicher Couleur: Vereinigt euch!

(Ach, lieber doch nicht.)

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@atzef

  • Leute wie du weigern sich standhaft den Islam aus den inner- islamischen Schriften zu lernen .
  • Du  bist wie die naive  Reporterin in dem Video hier ,man spuckt , ihr den Islam direkt ins Gesicht ,aber am Ende ruft sie  doch immer noch ..fast weinend

"

So denken nicht alle Muslime !!..

Zitat  des Sozialwissenschaftlers :

Manfred kleine Hartlage

:

Dass der Kannibale keine Vegetarier ist ,wirst du spätestens dann anerkennen  müssen wenn du in seiner Pfanne sitzt

...."

https://www.youtube.com/watch?v=f8WVkbXOHfM

Kommentar von SchIaufuchs ,

Waldfrosch und IS lernen den Islam offenbar aus denselben "inner-islamischen" Quellen, auf die sie sich beschränken.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@schlaufuchs 

Hast du  den Koran gelesen ?

weisst du was ein Hadith ist ? 

weist du was die Scharia ist ?  

Hasz du Bücher über die Expansion des Islames gelesen ? 

HAst du Bücher von Islamwissenschaftlern gelesen ? WEnn ja welche konkret ? 

Kommentar von SchIaufuchs ,

Komm mir nicht mit deinem Islamisteninventar, Waldfrosch !

Kommentar von atzef ,

@ Waldfrosch

Es gibt eine Vielzahl von Glaubensrichtungen im Islam: Sunniten, Aleviten, Schiiten, Ahhmadyias, Drusen, Zayditen, Babisten, die wiederum haben intern auch noch einmal unterschieliche Richtungen, Salafisten, Wahabiten, Hanufiten, Charidschiten, Sufiten, Bahais...

Und nun kommt so ein Waldfrosch in bester IS-Propagandistenmanier daher, fegt diese faktischen Glaubensunterschiede alle vom Tisch und subsumiert alle Moslems, die ansonsten ebenso wie Chrsiten in ganz unterschiedlichem Maße religiös "bewegt" sind, unter die denkwürdig erzreaktionärste, radikalislamistischste Ausrichtung. Das ist zwar ein simples, aber eben surreales Weltbild, dass sein Alter Ego nur bei den IS-Terroristen mit ihrem Anspruch auf den Besitz der alleine seeligmachenden Rechtgläubigkeit besitzt.

Daher muss man solche positionen wie deine bekämpfen wie den islamistischen Terrorismus!

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@Atzf

Die vier Rechtsschulen des Islams sind mir bestens bekannt .Und dir selber ? 

Was alle diese ausser die Aleviten und die Ahhmayydia betrifft (welche ich  immer ausgenommen haben allermeist in meinen Beiträgen ) ist folgendes sie alle haben als Fundament : Koran und Sunnah,also Koran HAdit und die Scharia .

Es mag dir noch  nicht aufgefallen sein dass   die Scharia Gesetzgebung im Iran bei den Schiiten genau so wie bei den Sunniten in Saudiarabien ,Menschen die Köpfe kostet .

Es  gibt keine inner christliche Gesetzgebung im Christlichen Glauben und hat es niemals gegeben.

Aber auch hier scheinst du zu reden wovon du nicht viel weisst ...

Kommentar von SchIaufuchs ,

Deine fortwährende Werbung für den Islamismus ist unerträglich, Frosch.

Kommentar von atzef ,

Die Mulltivarianz islamischer Glaubensrealität mit einem rhetorischen Taschenspielertrickaus den Tiefen der Kloschüssel zu übertünchen, indem man dem Diskussionsgegner umstandslos jedwedes Wissen abspricht und sich selbstherrlich als vermeintlichen "Experten" girlandisiert, gilt wo genau als redlich und Ausdruck argumentativer Überzeugungskraft...?

Was unter dem Strich bleibt , von dir nicht bestritten wird und auch gar nicht bestritten werden kann, ist die gemeinschaftliche Rechtgläubigkeitskonstruktion mit den Vor"denkern" des IS und anderer radkalislamistischer Verhunzungen.

"Experten" wie du wollen letztlich alle Muslime auf diese Interpretationsvariante festnageln. Entsetzlich albern!

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Na das ist mal eine sehr interressante Umkehrung der Realität ...ist das die neueste  Strategie um jede Kritik am Islam auszumerzen ? 

Mach also eine Kreuzchen auf deinem Bingokarte und schöne Grüsse an Frau KAhane ,

Kommentar von atzef ,

Im Kern hast du argumentativ also nichts entgegenzuhalten.

Antwort
von Hamburger02, 40

Das ist eigentlich wie immer und fast überall.

In fast allen Religionen und anderen Ideologien gibt es unterschiedliche Strömungen. Das reicht immer von extrem liberal bis zu extrem streng. In der Mitte halten sich die meisten auf.

Welche Richtung sich durchsetzt, ist letztlich eine politische, eine Machtfrage. In den Fällen, in denen die Eliten die Macht unter sich ausmachen, also in Diktaturen, Monarchien, Gottesstaaten etc., gewinnt meistens eine extreme Richtung. Beim Kampf um die politische Macht gewinnen meistens die, die zu extremer Gewalt bereit sind und die haben meistens auch extreme Gedanken. Man denke nur mal an Erdogan.

In Demokratien setzt sich in der Regel die Mitte durch. Die Mitte ist aber selten kriegerisch und gewalttätig sondern will eigentlich nur in Frieden leben dürfen.

Die seltenen Zeiten, in denen der Islam extrem liberal war, gab es dann, wenn die Herrscherdynastie liberal war. Da sich aber meistens die Extremgläubigen durchsetzten, weil die auch zu extremer Gewalt bereit waren, war und ist der Islam dort intolerant und fortschrittsfeindlich.

Das selbe Theater hatten wir hierzulande über Jahrhunderte mit der katholischen Kirche. Sobald sie die Macht verlor, nahm auch ihre Gewalt ab. Durch die Demokratie herrscht hieruzulande heute die Mitte. Daher kommen extreme Gedanken, die letztlich in Gewalt münden, im Allgemeinen auch nicht so gut an.

Antwort
von DreiGegengifts, 67

Warum waren die islamischen Länder im Mittelalter tolerant und wissenschaftlich spitze, während heute das Gegenteil der Fall ist?

Deine Frage impliziert, der gemeinsame Nenner gesellschaftlicher oder  wissenschaftlicher Entwicklung wäre alleine die Religion. Da bist du allerdings auf dem Holzweg.

Kommentar von earnest ,

Das impliziert die Fragestellung keineswegs. 

Sie setzt aber - völlig korrekt - einen Einfluss der Religion auf die Entwicklung voraus. Ohne diesen genau zu spezifizieren.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Natürlich impliziert sie das. Die Rede ist von  "islamischen Ländern". Also eine Gruppe von Ländern, deren Gemeinsamkeit die Verbreitung des Islam ist.

Kommentar von earnest ,

Dein "natürlich" ist natürlich fehl am Platz.

Es ist nicht "allein die Religion". Es ist eine rückwärtsgewandte, patriarchalische, konservative Weltanschauung, die religiöse Wurzeln hat.

Es ist eine Welt, in der es keine Aufklärung gegeben hat und keine Reformation.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Der Fragesteller sprach von "islamischen Ländern". Was du in "islamisch" hinein philosophierst ist (ob richtig oder falsch) völlig egal.

Es gibt zahlreiche Einflussfaktoren, die sich negativ auf bestimmte Staaten ausgewirkt haben. Vollkommen unabhängig davon, ob die nun islamisch oder sonst wie geprägt waren. So wirkte sich z.B. der Imperialismus auf islamische und nicht-islamische Staaten ähnlich negativ aus. Der Fragesteller glaubt aber offenbar, dass die islamischen Staaten so eine Art Verbund darstellen und ein gemeinsames Schicksal teilen, was vollkommener Humbug ist.

Kommentar von Referendarwin ,

Naja, was haben denn Länder wie Pakistan, Mauretanien und Jemen sonst noch gemeinsam?

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ja ja genau oder Uganda (85% Christen).

Gemeinsamkeiten finden sich schon unter Umständen (beispielsweise dass das mal Kolonien waren). Müssen sich aber gar nicht finden. Da Armut oder autoritäre Strukturen nicht immer auf ein und die selbe Ursache zurückgehen.

Antwort
von surfenohneende, 70

Das lag damals an deren besseren moderner denkende Führungskaste & offeneren Bürgern

islamischen Länder im Mittelalter tolerant und wissenschaftlich spitze, während heute das Gegenteil der Fall ist?

JA

Antwort
von FLUPSCHI, 115

Sie haben ihrer religion nach wissenschaft verabscheut und jetzt wo es schnelk geht kommen sie nicht mehr

Kommentar von FLUPSCHI ,

hinterher

Antwort
von JustNature, 86

In den islamischen Ländern gab es die letzten Jahrzehnte eine Bildungskatastrophe. Kaum mehr einer lernte was Brauchbares über die Welt in den islamischen Schulen. Stattdessen nur religiöse Indoktrination. Und die Armen und Ungebildeten sind am anfälligsten für den Religionswahn.

Und dank unserer entsetzlichen Kanzlerin ist das nun auch ein riesiges Problem in Deutschland.

Kommentar von earnest ,

Ohne Merkel-Bashing geht's bei dir wohl nicht - egal ob's passt oder nicht.

Antwort
von suziesext08, 42

das Verhältnis zwischen Dar al Harb und Dar al Islam ist im Koran geregelt. Da gibt es auch keine allgemeine Toleranz, sondern glasklare Regeln, wie mit den unterworfenen Völkern zu verfahren ist. Die siegreichen, arabischen Eroberer, bildungsferne und ethik-freie Beduinen, waren bildungsmässig nämlich nicht in der Lage, die eroberten Hochkulturen längerfristig zu beherrschen und auszubeuten.

Sie mussten also die jüdische bzw christliche Intelligenzia instrumentalisieren. Das geschah so: Schriftbesitzer durften ihre Religion (im stillen Kämmerlein) weiter praktizieren, gegen Zahlung eines fürstlichen Schutzgeldes (ähnlich wie bei Mafia Schutzgelderpressern) und gegen Verwaltungsdienstleistungen für die arabischen Oberherren.

Sog. Ureinwohner, also die indigene Unterschicht, wurde brutal verfolgt, ähnlich wie in Indien, Pakistan, Aghanistan, wo die buddhistische Oberschicht dienen und zahlen durfte, während die'armen' Buddhisten massakriert wurden, von den rechtgläubigen Invasoren.

Kommentar von marylinjackson ,

Besser kann man das nicht erklären!

Die Namen der jüdischen, griechischen und christlichen Wissenschaftler, die Schutzgeld zahlten, wurden arabisiert, so dass es nach außen schien, als seien sie alle Moslems.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community