Warum war seit über 43 Jahren kein Mensch mehr auf dem Mond?

... komplette Frage anzeigen

18 Antworten

Es ist einfach zu teuer. Die wichtigsten Antworten gibt es, also  fehlen die Sponsoren. Es wittert auch keiner ein großes Geschäft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sobaron
15.07.2016, 05:00

Außer SpaceX

0
Kommentar von VortexDani
15.07.2016, 18:15

Jein; allein die Bankenrettung mit 850 Mrd $ ist höher als alle jemals existenten Raumfahrtprogramme zusammengenommen ;) Aber billig ist sie nicht und vor allem braucht man viel Zeit für F&E

0

Ganz einfach: im Verhältnis zu den enormen Kosten ist der mögliche Erkenntnisgewinn nur sehr mager.
Statt einer Mondlandung kann man Hunderte von Weltraumteleskopen bauen und die bringen deutlich mehr Erkenntnisgewinn fürs gleiche Geld.

Letztlich fällt eine Mondlandung der Aufwand/Nutzenanalyse zum Opfer. Der Fortschritt findet woanders statt, wo man fürs Geld mehr Erkenntnis erhält.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo! Es gibt keine Stagnation - die Ziele sind halt andere.

Der Mond ist derzeit weder politisch noch wirtschaftlich interessant.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Antwort der meisten deiner Aspekte gibt Neil deGrasse Tyson zusammengefasst in diesen Zwei Video Episoden 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Warum sollte man? Auf dem mond gibt es nichts wirklich interessantes. Proben wurden beim ersten mal genommen.

Zur erforschung reichen roboter und teleskope aus 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Mond-"Reisen" waren politisch motiviert. Durch den Kalten Krieg wollten sowohl die USA als auch die UdSSR beweisen, wer das leistungsfähigere und damit besser System hat. Dabei wurden keine Kosten und Mühen gescheut.

Nun ist die Reise zum Mond eine wirklich, wirklich teure Angelegenheit und da sich nach dem Zusammenbruch des Ostblocks keine Konkurrenz-Situation mehr ergab – und da auf dem Mond wirklich, wirklich nichts los ist – hatten die Russen inzwischen kein Geld mehr dafür und die USA wollten ihr Geld lieber für andere Dinge ausgeben.

Inzwischen diskutieren aber Astronomen wieder auf der wissenschaftlichen Ebene darüber, den Mond als "Sprungbrett" – ja, die meinen eine Mondbasis – für die interstellare Forschung zu nutzen. Hier gäbe es durchaus Vorteile auch für die Grundlagen-Forschung. Nur leider ist es schwer, den Geldgebern klar zu machen, dass Grundlagenforschung KEINE (un)mittelbare, wirtschaftlich profitable Investition ist.

Zunächst einmal muss aber ein besseres/effektiveres Transport-Vehikel gebaut/erfunden werden, um überhaupt weitere Voraussetzungen für die nächste Mond-Mission in Angriff nehmen zu können.

Es wird ein nächstes Mal geben. Die Frage ist nur, wer dies finanzieren wird. Wenn die Amis hier nicht aufpassen, wird ihnen Europa oder China den Rang ablaufen – die stehen bereits in den Startlöchern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sobaron
15.07.2016, 05:00

SpaceX scheint da aber das große Rennen zu machen!

0
Kommentar von elagtric
15.07.2016, 08:08

400 milliarden zur Bankenrettung quasi aus dem Ärmel, aber keine neuen Bilder vom Mond ? Irgendwann wird es sicherlich eine Mondlandung geben, aber jetzt mal ehrlich : Gibt es irgendeinen Flecken Erde oder von mir aus auch Mond, wo der Ami mal war und sich nicht gleich alles erobert hat ?

Und sei es nur eine riesige Flagge, die auch mit Amateurfernrohr sichtbar wäre ?

Für mich ist es ein riesen Fake, auch wenn selbst Harald Lesch der Überzeugung ist, die waren wirklich dort oben.

1

Der Reiz des Neuen, des Machbaren ist weg! Wir könnten, wenn wir wollten, jederzeit wieder dorthin zurückkehren. Sind ja nur drei Tage für den Hinflug. 

Aber für ein paar Stunden Aufenthalt lohnt es sich nicht. Der Mond wird erst wieder interessant, wenn ein ständiger - oder doch längerer - Aufenthalt (Wochen, Monate) möglich ist. 

Dazu aber fehlt der Anreiz und natürlich auch der politische Wille. Bergbau und Installation von Sonnenkraftwerken und Aufstellung von optischen und Radioteleskopen auf der Mondrückseite erfordern Ressourcen und Wissen, die noch nicht vorhanden oder noch nicht genug erforscht sind oder für die wir keine Transportkapazität haben. 

Im Augenblick konzentriert sich die Raumfahrt auf den erdnahen Bereich oder, was die Erkundung des Sonnensystems angeht, auf automatische Sonden, denen die Flugdauer egal ist und die doch enorm zu unserem Wissen über das All und die Planeten beitragen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil es technisch zur Zeit einfach nicht moeglich ist, sonst wuerde man es machen, logisch!

Es war damals nicht moeglich, heute auch noch nicht, wegen den technischen Herausforderungen.

Normalerweise entwickelt sich Technik nicht rueckwaerts, sondern nimmt einen grossen Schritt vorwaerts mit neuen Erkenntnissen. Aber ich sehe keine Mondstation oder vielleicht nur mal eine Webcam auf dem Mond, nicht mal auf der ISS!

Deine Frage arbeitet es heraus, es gibt keinen Fortschritt in Bezug auf bemannte Raumfahrt, nur Low Earth Orbit, sonst nichts!

Die Russen planen fuer 2030 ein bemannte Mondexpedition ...

Stattdesen wird vom Mars gesprochen, dass ist noch viel uebertriebener, du wirst sehen, eine bemannte Expedition zum Mars wird immer wieder verschoben werden muessen, wie schon seit 30 Jahren. Einige sagen 2020, andere sehen uns erst 2030 faehig, nein, ich sage voraus, dass es nicht moeglich ist, jedenfalls mit heutiger Technologie, da warten wir noch auf einige Erfindungen.

Mal sehen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist zu teuer, bietet weder Unterhaltung, noch wissenschaftliche, noch wirtschaftliche Vorteile.

Es gibt einfach keinen Grund, auf dem Mond zu sein (es sei denn, irgendein Milliardär will zum Spaß dorthin fliegen).

Schließlich gibt's auch auf der Erde selten besuchte Orte - am Boden des Marianengrabens (tiefster Punkt des Weltozeans) waren noch weniger Menschen als auf dem Mond.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von elagtric
15.07.2016, 08:16

Tja, und hier liegt der Hund begraben. Milliardäre gibt es bei den (Nord)Amerikanern ja echt zuhauf. Bis jetzt hat es noch keiner geschafft, mit seinen Milliarden etwas auf dem Mond anzustellen. Der Reiz dazu ist garantiert riesig, Think big ! usw.

Sorry, für mich ist die Mondlandung ein Hollywoodfilm unter vielen.

1

Zum einen zu teuer, zum anderen ist auf dem Mond nichts was sich irgendwie irdisch verwerten ließe.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Warum diese fortschrittsfeindliche Stagnation?

Das Apollo-Programm wurde damals vorzeitig abgebrochen, weil die Regierung der USA das Geld für ein anderes, extrem kostspieliges und umstrittenes Großvorhaben brauchte, das sie unbedingt weiterführen wollte, obwohl ein wachsender Teil der amerikanischen Bevölkerung und der weltweiten Öffentlichkeit den Abbruch forderte.

http://www.zeit.de/1966/14/wer-verdient-am-vietnamkrieg

Die Kräfte, die sich damals durchsetzen, sind dieselben, vor deren demokratiegefährdendem Einfluß sogar frühere Präsidenten der USA,
Eisenhower und Kennedy, eindringlich gewarnt hatten, und es sind dieselben Kräfte, die auch heute die Menschheit davon abhalten, sich den sinnvollen und notwendigen Aufgaben zuzuwenden.

http://www.nzz.ch/eisenhowers-warnung-vor-einem-staat-im-staat-1.9130929

http://www.neopresse.com/politik/usa/aktuell-die-rede-die-john-f-kennedy-das-leben-kostete/

(Beide Reden sind auf YouTube zu finden.)

Was unter Fortschritt überhaupt sinnvollerweise verstanden werden kann, und
ob weitere bemannte Mondflugprojekte zu einem so verstandenen Fortschritt gehören sollten, das wären Fragen für sich, die man diskutieren kann. Meiner Meinung nach müssen die Menschen zuerst vor allem lernen, ihre Angelegenheiten frei und in Frieden untereinander zu regeln. Ich denke, dies wäre der bedeutendste Fortschritt der bisherigen Geschichte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MarkusGenervt
17.07.2016, 00:43

Meiner Meinung nach müssen die Menschen zuerst vor allem lernen, ihre Angelegenheiten frei und in Frieden untereinander zu regeln. Ich denke, dies wäre der bedeutendste Fortschritt der bisherigen Geschichte.

Das wäre mal ein weiser Schritt!

Andererseits meine ich, dass die Erkenntnisse des tiefen Universums uns auch hier auf der Erde bereits ein wenig mehr Klarheit und ein bisschen weniger Ignoranz gebracht haben.

Es ist noch gar nicht so lange her, doch ich kann mich noch gut an die 80er Jahre erinnern, in denen fast alle Menschen hier immer noch an der, durch das religiös-homozentrische Weltverständnis geprägten, Vorstellung festhielten, dass unser Sonnensystem das Einzige im ganzen Universum sei, welches Planeten habe, und die Erde der einzige Planet sei, auf dem es Leben gäbe und dass das Leben allein hier auf der Erde entstanden sei.
All dies konnte nur durch die Forschung im Weltall widerlegt werden.

Es sind aber auch diese Erkenntnisse, die uns Menschen viel von unserer ignoranten und arroganten Einstellung zu dieser Welt genommen haben und genau dieses Wissen brauchen wir, um eben diese dogmatische Grundhaltung, welche für alle unsere Probleme verantwortlich ist, ablegen zu können und uns der Wahrheit und Weisheit zu öffnen.

Dennoch wird dies alleine leider nicht reichen. Die Ignoranz ist noch immer stark in der Menschheit gebunden. Aber es ist der erste Schritt.

Na, ja, jetzt bin ich doch ein "wenig" vom Thema abgekommen ... ;-)

1

Es ging nie darum, den Mond zu erreichen, ob mit oder ohne Landung eines Menschen.

Zwei "Weltanschauungen" mussten einander beweisen, wer die bessere hatte (sehr vereinfacht).

Nachdem die Sowjetunion vorgelegt hatte, fühlte sich die Regierung der USA bemüßigt, zu beweisen, dass sie es besser konnten. Andernfalls wäre es wohl nie zu einer Mondlandung gekommen.

diese fortschrittsfeindliche Stagnation

Ahh ja, das solltest Du Dir vielleicht noch einmal durch den Kopf gehen lassen ...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das wäre einfach eine Verschwendung von Rohstoffen. Wir waren bereits auf dem Mond und haben Geröll von dort zur Untersuchung mit zur Erde gebracht. Wenn es auf dem Mond besondere Rohstoffe geben würde sähe es natürlich anders aus, allerdings ist dem nicht so und von daher auch völlig uninteressant.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sobaron
15.07.2016, 04:57

also lieber wieder zurückziehen und die bemannte raumfahrt einstellen?

0
Kommentar von elagtric
15.07.2016, 08:00

Ich glaube bis heute nicht, dass die da wirklich gelandet sind. Sonst wäre da schon lange viel mehr Bewegung in der Sache.

Die Russen hatten ihren Sputnik, der Ami seinen "man on the moon".

Wobei der Sputnik für alle nachvollziehbar seine Kreise um die Erde drehte.

Hiermit eine gute Frage an gutefrage.net :

Welche überpfüfbaren Beweise für eine erfolgreiche Mondlandung der Amis könnten mich als Hobbyastronomen ein für allemal überzeugen ?

Oder muss ich mir jetzt die ALIEN-Trilogie unter ganz anderen Gesichtspunkten nochmal reinziehen ?

Kam jedenfalls realistischer rüber als jener Buzz Aldwin mit seinem historischen Spruch.

1

Worin genau bestünde der Fortschritt, den eine neuerliche bemannte Mondmission mit sich brächte?

Das kostet schließlich...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil es recht teuer ist, und wenig bringt.


Gäbe es heute Neues auf dem Mond zu erfahren, dann würde man auch keine Mensschen, sondern Roboter schicken. Das ergibt das gleiche Wissen für 1/100 des Preises.

Bemannte Weltraumfahrt ist technisch völlig uninteressant und praktisch tot. Nur aus Prestigegründen würde heute so etwas noch gemacht. Und ob das wirklich die imensen Kosten wert ist?


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil damals auch keine dort waren. Ganz einfach.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grund dafür ist z.B. dass damals der kalte Krieg "herrschte". Zur Zeit der Apollo ,Mercury und Gemini Missionen standen die USA und Russland unter hohem Druck ,da beide zeigen wollten dass sie besser sind. Jede Partei dieses Krieges wollte zeigen, dass sie stärker sind als die andere. 

Heute ist das anders: weder Roskosmos (die Russische Raumfahrtbehörde) noch die NASA hat den drang der Politik jemanden nach da oben hinzuschicken um zu beweisen was sie können. Also eigentlich war das damals einfach nur die Politik ,die Roskosmos und NASA zu einem Wettlauf gezwungen hat.

Übrigens Plant NASA 2022 wieder einen 2-wöchigen aufenthalt mit 6 menschen auf dem Mond. Und Roskosmos will mit der ESA in dem etwa gleichen Jahr (oder sogar schon 2018 !?) die erste bemannte Mondbasis am Südpol des Mondes in der nähe des Shakelton Kraters errichten.

Außerdem muss sich gerade z.B. die NASA auf missionen wie Juno oder Cassini konzentrieren. Nach Haltestelle Mond kommt außerdem der Mars wofür die NASA Technische Meisterwerke erfindet. 

Ich hoffe deine Frage ist damit beantwortet ;)

MfG AstroMark

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Amis waren dort und die Russen sind zu dumm dafür.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?