Frage von fabian234567890, 18

Warum war der Widerstand gegen die nazis so schwer und gefährlich und das im Bezug auf die Weiße rose?

Antwort
von Shiftclick, 14

Das mit einem Satz zu beantworten geht sicher nicht, dazu musst du einiges über das Dritte Reich wissen. In einem autoritären System wird alles darangesetzt, dass man keine Kritik äußern kann. Je nachdem wie weit das perfektioniert wurde, ist es lebensgefährlich, eine andere Meinung zu äußern.

  • Die leiseste, selbst im privaten Umfeld geäußerte Kritik an Hitler, seiner Ideologie, seinem Handeln oder seinen Plänen war lebensgefährlich. Die Gestapo versuchte die Gedanken der Bürger bis in die Familien hinein zu kontrollieren - so sollten etwa Kinder ihre Eltern und Eltern ihre Kinder denunzieren. Trotzdem wagten es wenige Menschen, dem Unrechtsregime zu widersprechen - und noch weniger versuchten gar, es zu beseitigen.

http://www.ard.de/home/wissen/Nationalsozialismus__Der_Widerstand/1589248/index....

https://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_gegen_den_Nationalsozialismus

Antwort
von Kuestenflieger, 13

Die große Masse wurde in der wirtschaftlichen Misere überzeugt vom GUTEN des Adsche und auf Geheiß jeden angezeigt der mißtrauisch wurde .

Das Gleiche, wie bei dem türkischen Diktator zur Zeit .

Antwort
von willom, 5


Die Kunst ein autoritäres System zu installieren besteht darin, den Druck nur ganz langsam und nicht bei allen Bürgern gleichzeitig zu erhöhen.

Solange nur bestimmte Gruppen betroffen sind denkt sich der Rest...." Uns wird schon nix passieren...." solange, bis sie selbst dran sind.

Desweiterenwollen die meisten bloß in Ruhe gelassen werden und scheuen Konfrontationen......: also wird ausgewichen, sich angepasst, man findetsich leise murrend mit dem was aufgedrückt bekommt ab.

Irgendwannsind dann aber die autoritären Strukturen soweit gefestigt, daß Wiederstand der breiten Masse nicht mehr möglich ist.....: man hat dann schlicht den " Point of no return " überschritten.

Bei uns hier im Ort war die Zahl der " echten " Nazis sehr lange sehr überschaubar....., eigentlich waren es nie mehr als ein...zwei Dutzend.

Die Zahl der Opportunisten und der willigen Helfer war da schon größer, allerdings waren die kaum erkennbar.

Undgenau das ist der springende Punkt......: wenn man nicht mehr weiß wem man noch trauen kann gestaltet sich effektiver Wiederstand sehr schwierig.

Es gab hier bei uns auch entsprechende Versuche, die
allerdings schon im Keim erstickt wurden weil irgendein kleiner
Denunziant irgendwo was mitbekommen hatte.

Man wurde allerdings auch denunziert, ohne irgendwas geplant zu haben....., da reichte es schon einen misliebigen Nachbarn zu haben der einem eins reinwürgen wollte.

Eine ganze Weile wurde man nur gewarnt oder bedroht, wenn man sich nicht systemkonform verhielt......., im Zweifelsfall wurde man auf dem Nachhauseweg von der Dorfkneipe mal zusammengeschlagen oder einem wurde " nur " der Hühnerstall angezündet.

Nachdem die Strukturen gefestigt waren ging das dann plötzlich alles ganz offiziell.Und dann natürlich auch lautstark beklatscht von all den braven Bürgern, die sich immer gaaanz schnell und geschmeidig den geänderten Verhältnissen anpassen.




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