Warum wählen immer weniger Menschen die SPD?

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8 Antworten

Diese sPD, neoliberal gewendet, opportunistisch bis ins Mark, hat der breiten Masse nur Schaden zugefügt hat. Das fing an mit H-4, der unsozialen Gesundheitsreform, ausgebaute Leiharbeit, Zeitarbeit in breitflächiger Form, gewürzt mit mächtigem Sozialabbau, Rentenklau, Armutsrenten, Kriegsbeteiligung D.s erstmal nach 1945 und nun eineHinwendung zu TTIP und CETA. Auch die Kohlekraftwerke sollen ausgebaut werden. Zu alledem Steuersenkungen für die Besitzenden, Erhöhung der Sozialabgaben bei den Besitzlosen.

Das Ergebnis eine Ausschließliche Politik für die Konzerne sowie Orientierung D.s hin zu einer Großmacht - ein Platz an der Sonne mal wieder.


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Das hat verschiedene Ursachen.

1. Das sozialdemokratische Wählerklientel hat sich mittlerweile auf 3 Parteien aufgeteilt: SPD, Grüne und die Linkspartei.

2. Der Umbau der Industriegesellschaften, die postfordistische Ökonomie hat große Fabriken und damit aber auch den Einfluss und die Macht der Gewerkschaften zurückgedrängt. Traditionelle Kultuurmillieus, in denen die Sozialdemokratie über vielfältige Organisations- und Vereinsstrukturen hegemonial war, sind dabei ebenfalls unter die Räder gekommen.

3. Ein Teil der sozialen Basis der SPD, namentlich aus dem Niedriglohnbereich, wird heute von Migranten besetzt, Russlanddeutschen, Türken, etc, die kaum einen Zugang zur klassischen deutschen Parteipolitik haben, sich an deutscher Politik nicht beteiligen (Ausländer) oder andere, verschrobene Zugänge zur deutschen Politik haben (Russlanddeutsche).

Das sind so m.M.n. die drei wesentlichen Punkte, die die Relativierung der Rolle und Bedeutunng erklären.

Dazu gesellen sich dann eine Reihe von taktischen und strategischen "Fehlern", über die man im Detail sicher noch streiten könnte...

So kritisieren viele ja an der SPD die Sozialreform in Gestalt der Ablösung von Sozialhife durch ALG 2. Ich nicht. Ich halte das eher für einen Erfolg.

Oder viele sind unzufrieden mit der affirmativen Haltung der SPD zu TTIP und CETA. Das würde ich auch wohlwollender beurteilen.

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Stichwort Agenda 2010 und HartzIV, Rentenkürzungen.
Die SPD ist nicht sozial, sondern neoliberal, schlicht asozial.

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Weil die SPD das letzte ist 

Ceta,  Ttip etc 

Agenda 2010,  lohndumping durch leiharbeit etc 

Das ist nicht mehr sozialdemokratisch,  nicht mehr links 

In einigen Faktoren steht die SPD vlt noch links,  aber wirtschaftlich in den Punkte nicht mehr 

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weil viele fehler sich halt rächen.

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Das sind zum einen die Spätfolgen der unsäglichen Ära Gerhard Schröder/Joschka Fischer und zum anderen hängt es damit zusammen, dass der SPD aktuell klare Ideen/Linien und auch ausdrucksstarke Leute fehlen.

Die Leute wissen nicht mehr, warum sie konkret die SPD wählen sollen. Das betrifft aber auch andere große Parteien. Nur ist es bei der SPD besonders dramatisch sichtbar.

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Weil die SPD keine Antworten mehr besitzt, und dadurch keine Lösungen.

Wer verschwendet schon seine Wahlstimme an Hinterherenner ohne jegliche Lösungen?

Die SPD ist wertlos wie ein Pickel auf eine Schweinsarschbacke!:-)

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Kommentar von atzef
08.10.2016, 13:41

Interessenhalber: Wer besitzt den ansonsten was für Antworten zur Lösung welcher Probleme?

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Kommentar von Mufazza
08.10.2016, 13:49

Zu aufwendig heute!:-) Ich definiere heute nur wer nichts anzubieten hat! Vielleicht ein anderer Tag.

Es ist eine Frage des Tagsüberschusses (oder auch nicht!)

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Solange Schwabbel Sigi dort an der Macht ist wählt die kaum jemand mehr.

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