Frage von Hausnummer5, 88

Warum verwackeln Fotos immer wieder?

Hallo.

Ich habe eine Nikon D 5100 Spiegelreflex-Cam. Mit dieser habe ich schon immer viel fotografiert, da ich wirklich sehr gute Aufnahmen mache und in der Region als Fotograf einen Ruf habe.

Gestern Abend habe ich wieder Fotos von der Stadt machen wollen, als es schon dunkel war.

Bei der Auswertung der Fotos habe ich gesehen, dass die aber immer – ständig verwackelt sind.

Wie kann das sein?

Ich fotografiere mit: Nachtaufnahme // 10 Sekunden Selbstauslöser // Autofokus // Stativ und dennoch sind die Fotos immer unscharf.

Wenn ich die „Live View“ am Cam Monitor sehe, dann stelle ich fest, dass das Bild nach der Einstellung und Justierung immer noch auf dem Monitor wandert. Es sinkt immer leicht nach unten, weshalb ich den Selbstauslöser von 5 auf 10 Sekunden gestellt habe, sodass sich das ausgleicht.

Mit dieser Cam habe ich schon lang Fotos gemacht – seit Dezember 2011. Auch in der Nacht habe ich Aufnahmen gemacht. Die waren immer super. Aber in der letzten Zeit, verwackeln die Nachtaufnahmen immer wieder, was mich sehr verärgert.

Was kann ich da machen? Soll ich den Selbstauslöser noch länger auf max. 20 Sekunden stellen, sodass sich das einpendelt?

Ich habe keine Ahnung.

Was ratet Ihr mir, dass die Fotos auch in der Nacht wieder scharf werden?

Damals konnte ich sogar Fotos von Sternbildern machen, die überhaupt nicht verwackelt sind. Aber heute?

Danke für eure Tipps.

Antwort
von F1Helmi, 40

Deine Kamera hat eine Spiegelvorauslösung, dabei wird der Spiegel 1sek. vor dem Öffnen des Verschlusses hochgeklappt. Dadurch soll verhindert werden, dass sich die Kamera wieder beruhigt nachdem der Spiegel hochgeklappt wurde. Wenn sich die Kamera nach unten neigt, ist deine Kamera Objektiv Kombination für dein Stativ zu Kopflastig. Hierfür braucht man ein stabiles Stativ + Kopf sonst vibriert die Kamera immer noch wenn der Verschluss geöffnet ist und dies verwackelt die Aufnahme. Semiprofessionelle Nikon's haben eine Funktion, bei der man den Auslöser nochmals betätigen muss. Das Bedeutet Auslösung 1 Spiegel hoch Auslösung 2 Verschluss auf. Hierbei kann man der Kamera genügend Zeit geben um sich auszuvibrieren. Mein Tip, stabiles Stativ +Fernauslöser ist das A und O

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 51

Wenn die Kamera sich bewegt, dann hält dein Stativ ganz einfach nicht richtig. Was Du sonst noch machen könntest ist die Blende weiter öffnen (kommt natürlich drauf an wie gut das Objektiv damit umgehen kann), möglichst weitwinklig fotografieren (weitwinkel verzeihen leichte wackler schon eher), die Spiegelvorauslösung benutzen und ggf die ISO auf ein erträgliches Maß nach oben schrauben.

Antwort
von Denny80K, 40

Wenn die Kamera auf einem Stativ steht und das Bild trotzdem leicht wandert (meist nach unten), dann hält der Stativkopf die Kamera nicht 100% fest. Das könnte z.B. passieren wenn die Kamera zu schwer ist. Hast du vielleicht ein anderes/schwereres Objektiv gekauft? Da sich die Kamera nur ganz leicht bewegt fällt das natürlich dann hauptsächlich bei Langzeitbelichtungen auf.

Eine Änderung an den Kamera Einstellungen sollte da nichts bringen, ich würde dir eher zu einem neuen Stativ raten oder nach Möglichkeit einen anderen Kugelkopf.

Antwort
von FoxundFixy, 43

Es gibt dabei ein paar Dinge zu beachten.

Erstens.Ein vernünftiges Stativ und Kopf ,kein Billigstativ wie von Hama,die wackeln trotzdem.

Zweitens.Den Bildstabi ausschalten.

Drittens. Die Iso auf kleinsten Wert stellen

Viertens. Fernauslöser ,zur Not geht aber auch der Selbstauslöser

Fünftens. Spiegelvorauslösung anschalten.

Sechtens. Manuell fokussieren ,am Besten mit Liveview mit Lupe zur Kontrolle.

Siebtens. Okular abdecken

Achtens. Stillstehen um Erschütterungen zu vermeiden.

Neuntens. Bei starken Wind das Fotografieren sein lassen ,es beschweren oder gleich sich ein Berlebachstativ kaufen

Kommentar von Bellefraise ,

... dem ist nichts hinz zu fügen

Kommentar von Airbus380 ,

und, wenn es nicht unbedingt noetig ist, auf das Ausziehen der Stativmittelsaeule verzichten. Und auch die untersten Beinsegmente sind nicht immer so stabil, wie es wuenschenswert ist. Dass auf Bruecken oder neben Straßenbahnen noch weitere Verwackelgefahren lauern sollte auch klar sein.

Antwort
von habakuk63, 39

Ich würde ein anderes Stativ verwenden und so prüfen, ob die Arretierungen alle fest sind. So wie ich es verstehe "setzt" sich die Kamera in den ersten 20 Sekunden, was für mich ein Zeichen einer nicht festen Arretierung (am Stativ) ist.

Antwort
von Fox1013b, 37

Zwei Fehler: Selbstauslöser? Wieso? Der spiegelschlag wackelt genaus so, als wenn du selbst vorsichtig auslöst. Autfokus in der Dunkelheit? Keine Chance. Mit einer Taschenlampe fokuspunkt anleuchten und manuell fokussieren. Dann klappt das...und dann braucht man auch keinen Nachtmodus...

Antwort
von DerOnkelJ, 32

Hast du den Bildstabilisatir an?

Wenn die Kamera auf einem Stativ steht solltest du den auf jeden Fall ausschalten, denn je nach dem wie der Stabi arbeitet kann er gerade dann zu Unruhen führen wenn von außen keine Unruhe kommt.

Antwort
von Fragentierchen, 6

Dein Stativ ist nur stabil genug für die Kamera .. und schalte den Bildstabilisator aus, wenn die Kamera auf einem Stativ sitzt.

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