Warum verurteilt keiner die Indianer für ihre brutalen Angriffe auf Siedler?

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11 Antworten

Also wenn du die Massakers an den Frauen und Kindern der Indianer nicht als Bestrafung siehst, weiß ich auch nicht weiter

Jon

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Die Gräueltaten der Siedler*innen überwiegend eben die Taten der Ureinwohner*innen.

Und im Gegensatz zu Geflüchteten, wollten die Siedler ja das Land für sich beanspruchen.

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Kommentar von dakotadanny
06.11.2016, 16:15

Die Gräueltaten der Indianer waren zuerst da vorher waren die Siedler friedlich

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Das lässt sich nicht wirklich im Zusammenhang vergleichen, da die indigenen Ureinwohner der amerikanischen Kontinente mehr oder weniger garnichts wussten von "gänzlich anderen" Zivilisationen und Technologien. Zudem sei hier auch anzumerken, dass die einzelnen Indianerstämme unter sich schon einerseits Revierkämpfe ausführten, und zudem auch jeweils für sich von sehr friedlich über kampffreudig bis erobernd bis hin zu plündernd und sogar kannibalistisch / opfernd eingestellt waren.

So war es zunächst für die "Siedler" erst einmal eine Frage des Zufalls, auf welchen Stammes Territorium sie dann auch "anlandeten" und somit grundlegend dezent toleriert wurden, oder eher gleich schon auf wenig Duldung über Vertreibung bis hin zur Bekämpfung sie stiessen.

Dann kamen mit weiterem Zustrom an "Neusiedlern" erst mehr oder weniger sinnvolle "Tauschgeschäfte" ( u.A. Feuerwaffen und Schusswaffen ), dann sichtbare Ausbeutung der natürlichen Ressourcen über Rodung der Wälder und Annektion von Gebieten.

Und spätestens wo die einzelnen indigenen Ureinwohner sich in ihrer eigenen Existenz gefährdet oder gar beraubt sahen, dort stiess die "Neubesiedlung" zunehmend auf teils massive Gegenwehr bis hin zu massiven kriegerischen Auseinandersetzungen.

Wer will es den einzelnen Stämmen dann aber auch grundlegend nachtragen, wenn es vorher zu ihren Handlungsweisen und Ansichten gehörte, mehr oder minder konsequent und hart auf Eindringlinge in ihr Territorium zu reagieren ?

Der "weisse Mann" wurde zu gierig und brachte zugleich Alkohol und vor allem "Feuerstäbe". Bei einigen Stämmen stiess er trotz womöglich eindringlicher Warnungen durch friedlichere Stämme wider besseren Wissens halt auch von vorn herein auf mächtig Gegenwind mit absehbaren Konsequenzen.

Etliche Jahrhunderte früher waren z.B. die Teutonen gegenüber den territorial eindringenden Römern östlich des Rheins und südlich der Donau auch nicht sonderlich zimperlich. Nur in dieser althistorischen Geschichte hat man es dann auch nicht weiter mit "brachialem Vorschub" seitens Rom weiter versucht, diese alten Stammesgebiete zu erobern.

Es hatte ganz im Gegenteil dann Jahrhunderte Zeit, die alten Germanen ganz defensiv von zumindest einigen Vorzügen der römischen Kultur, technischen Neuerungen und des Handlungswesens zu überzeugen.

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Kommentar von MrThaddaeus
02.02.2017, 19:50

kein Wort gelesen, aber ich bin beeindruckt

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Kommentar von alphakevin12
08.02.2017, 08:55

übertreib nicht

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Wie würde es dir gefallen, wenn plötzlich irgendwelche fremden, menschenähnlichen Wesen mit riesigen Maschinen hierherkommen, Städte auf deutschem Territorium gründen, unsere Wildtiere wegjagen und sich hier aufführen, als wenn sie unsere Herren wären?

Mit der Flüchtlingskrise kann man diese Situation im Übrigen nicht vergleichen, denn die (allermeisten) Flüchtlinge kommen als mittellose, hilfsbedürftige Kriegsopfer hierher. Die weißen Siedler, die nach Amerika kamen, waren weder mittellos noch hilfsbedürftig. Sie kamen auch nicht um vor irgendetwas Schutz zu suchen, sondern um sich eine neue Welt zu erobern - auf Kosten derer, die bis dahin dort gelebt hatten.

Im Übrigen geht es einem Großteil der (nord)amerikanischen Ureinwohner noch heute eher schlecht: viele verarmen in Reservaten und haben nur eingeschränkten Zugang zur Bildung, geschweige denn zu einem selbstbestimmten, wirtschaftlich unabhängigen Leben. Es gibt zwar auch bei den Indianern eine kleine "Oberschicht" an Kasinobetreibern und Unternehmern, aber die große Masse bleibt wie immer außen vor.

Es gab vor der Schließung der amerikanischen Westgrenze die Idee, den Ureinwohnern einen eigenen Bundesstaat zu "schenken", in dem sie sich ihre Kultur und Lebensweise bewahren könnten. Dazu ist es aber leider nie gekommen.

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Kommentar von robi187
06.11.2016, 20:48

schenken kann man nur das was man auch hat? und nicht geraubt wurde?

ureinwohner haben das größte recht am heimatboden? leider mienen immer welche sie haben rechte am boden dabei könnten sie das nicht mal beweisen?

das war leider schon immer so? und auch heute ist es so?

wenn ich nur sehe was die GG väter sagten und was heute gemacht wird? wie denkugungsgleich ist das noch?

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Das dürfte sich gegenseitig hochgeschaukelt haben.

Die ersten Siedler haben friedlich mit den Indianern Seite an Seite gewohnt und um die Siedlungsgebiete verhandelt und auch wohl etwas dafür gezahlt.

Dann kamen aber Sieder, die sich das Land einfach genommen haben.

Diese Siedler wurden dann angegriffen getötet, verjagt. Dann kamen die US-Truppen und bauten Forts um die Siedler zu schützen.

Andere Siedler schosssen die Büffel, eine der Lebensgrundlage der Indianer einfach zum vergnügen ab, ohne dass sie das fleisch brauchten und ließen die Kadaver einfach liegen.

Auch die Soldaten waren keine Waisenknaben, sondern reagierten auf Überfälle der Indianer mit brutalen Überfällen, bei denen auch Frauen, Kinder, Greise umgebracht wurden.

Man sieht es ja auch daran, dass die Indianer fast ausgerottet wurden.

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Wenn du heute in den USA fremdes LAnd betritts wirst du auch evtl. erschossen und die UNO wird diesen Akt nicht verureteilen weil es so Gesetz ist in den USA.

Und sogenannte Siedler kamen auch in ein fremdes Land und wenn es den Einheimischen nicht gefiel so wurden sie angegriffen. Meist aber nicht ohne Grund. Flüchtlinge waren sie bestimmt nicht, Sie waren Kolonisatoren. Sie wollten nicht freidlich mit den einheimischen zsammenleben. Und leider ist es den Einheimischen nicht gelungen dieses Pack ganz aus Amerika zu vertreiben.

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Die Siedler haben aber keine Erlaubnis gehabt, sich dort breit zu machen. Wenn hier ein Flüchtling ohne Genehmigung kommt, wird er ja auch wieder rausgeschmissen...

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Nicht die Indianer waren die Bösen, sondern die weißen Einwanderer, die haben den Indianern das Land mit Waffengewalt geraubt 

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Kommentar von dakotadanny
06.11.2016, 16:13

Die Waffengewalt kam erst nach den ersten Überfällen auf Siedlertracks vorher waren die Siedler friedlich

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Meinst du, warum man sie heute nicht mehr verurteilt oder warum man sie damals nicht verurteilt hat?

Naja, meines Wissens haben sie ja ganz am Anfang, noch im 17. Jahrhundert, die Weißen nicht sofort angegriffen, sondern ihnen sogar geholfen sich anzusiedeln. Das kann man natürlich nicht generellisieren, aber im Prinzip fing das erst an, als sie immer mehr wurden.

Kannst du deine Frage vielleicht nochmal präzisieren? Liebe Grüße, Katie.

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Deine "Fragen" werden auch zunehmend absurder. Die gelöschte mit der "Folterstrafe" eben war noch besser.

Wer von den Beteiligten aus dem 19. JH lebt denn noch, so dass man ihn verurteilen könnte?
Wer sind denn überhaupt "die Indianer"? Ist irgendeine Institution (Staat oder so) vorhanden, die man verurteilen könnte?
Hat das irgendeine Relevanz?

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Du kannst damals in keiner Weise mit heute vergleichen. Die Moralvorstellungen waren nicht annähernd dieselben.

Den Indianern wurde Land weggenommen, man hat ihre Jagdgründe streitig gemacht und schlimmeres. 

Und es gab nicht DIE Indianer, sondern verschiedene Stämme, die sich auch untereinander bekriegt haben. Auch unter den Indianern gab es kriegerische und grausame Stämme. 

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