Warum versuchen alle mich von Organspende zu überzeugen?

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23 Antworten

Bleib du mal schön bei deiner Meinung.

Es gibt Dinge, über die redet man besser nicht, weil man sonst nur bedrängt wird. Organspende gehört zu diesen Dingen.

Eigentlich ist es ganz einfach: Sag, du hast einen Ausweis, dann ist Ruhe. Damit mußt du noch nicht mal lügen, weil es auch Nichtspendeausweise gibt.

Ich will auch nicht spenden, freue mich aber über jeden, der es tut und auch dafür einsteht. Klingt schizophren, ist es aber nicht. Meine Meinung ist meine, die der anderen eben anders.

Ich habe jemanden in der Familie, der in den nächsten Jahren eine neue Leber benötigen wird. Das Nachbarsbaby ist jetzt 1 Jahr alt und hat seit 6 Monaten ein neues Herz. Der kleine Nachbar wäre tot, hätten nicht Eltern im Angesicht des Todes des eigenen Kindes einer Explantation zugestimmt. Meine Verwandte wird sterben, wenn sie nicht zum passenden Zeitpunkt eine Leber bekommen wird.

Trotzdem steht für mich fest, daß ich weder Spender, noch Empfänger bin.

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Ich denke sie versuchen dich deshalb zu überreden, weil es einfach gut ist für andere Menschen die dann deine Organe erhalten. Ich meine du brauchst sie ja eh nicht und wenn du sie spendest hilfst du damit anderen.

Aber es ist dein Körper und du sollst auch darüber entscheiden was du mit deinem Körper einmal machen möchtest. Sie sollten deine Meinung akzeptieren.

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Deine Meinung ist nicht akzeptabel, vor allem solltest du diese für dich behalten, dann versucht auch niemand mehr, dich zu überzeugen. Aber ganz offensichtlich provozierst du gerne damit, dass du Menschen sterben lassen würdest, indem du ihnen etwas vorenthältst, das dir selber nicht mehr nützt.

Das gefällt ihnen wohl nicht. Also hör auf zu provozieren!

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Kommentar von cyracus
29.03.2016, 22:39

Deine Meinung ist nicht akzeptabel,

Oh, kennst Du das: Wenn Du mit einem Finger auf einen anderen zeigst, wieviele Finger zeigen dann auf Dich selbst?

vor allem solltest du diese für dich behalten

Es ist gut und richtig und auch wichtig, Kritik an der sogenannten "Organspende" zu üben. Und es kann lebensrettend sein, Nein dazu zu sagen. - Dazu empfehle ich Dir das Interview mit Professor Coimbra auf YouTube (google so) mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

Nimm dann das 18.Min.-Video.

Aber ganz offensichtlich provozierst du gerne damit, dass du Menschen
sterben lassen würdest, indem du ihnen etwas vorenthältst, das dir
selber nicht mehr nützt.

Eine kritische Meinung zu haben und sich selbst zu schützen, hat überhaupt nichts mit Provozieren zu tun. - Ein Mensch braucht solange seine Organe selbst, wie er lebt. Und lebende Menschen werden auf den OP-Tisch geschnallt, um ihm die Organe zu entnehmen. - Diese schwerstkranken Patienten müssen entweder weiterbehandelt werden oder, wenn sie sich im Sterbeprozess befinden, mit Schutz und Fürsorge zu Ende sterben.

Du scheinst das Wort "Organspende" nicht zu verstehen. Spenden sind freiwillige Gaben, und niemand muss sich rechtfertigen, wenn er nicht "spenden" will.

     "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig
       wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde,
       könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine
       Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt
       ja darauf oder behauptet sogar, daß jedes nicht gespendete Organ
       das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch
       völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt
       werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein,
       niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender.
       Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder
       Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung
       für die Gesellschaft gezwungen werden."
       Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

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Kommentar von NiklasSonOfSnow
30.03.2016, 01:06

Was endhalte ich anderen denn vor, was mir nicht mehr nüzt ?

Hirntote sterben nur, weil man ihnen die Atemmaschinen abschaltet und sie ersticken, wenn man die Maschienen an lässt, dann leben sie weiter und dann nüzten ihnen auch ihre Organe noch was

Mein Herz brauch ich selber, meine Lunge auch, auch mein Darm, und meine Bauchdrüse.

Ich könnte Knochenmark, eine Niere und meine halbe Leber abgeben, mehr nicht.

Knochenmark würde ich machen, aber das ist ab 18 und sonst würde ich nur für Menschen die mit sehr wichtig sind was abgeben, aber danach bin ich nicht tot, wenn man mir mein Herz rausnimmt, aber sehr wohl.

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Kommentar von einfachichseinn
24.04.2016, 01:04

Hirntod bedeutet nicht, dass du noch leben kannst, wenn die Maschinen nicht abgestellt werden. Du bist zu dem Zeitpunkt schon Tod. Die Maschinen dienen einzig und alleine dem Erhalt deiner Organe. Wenn du als Hirntod eingestuft wirst und kein Spender bist, weden die Maschinen ausgestellt, so dass auch die Zellen deiner Organe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden.

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Mit Organspenden kann man Leben retten, man kann ja auch z.B. angeben, dass man nur ein bestimmtes Organ spenden möchte. Das muss und sollte aber jeder für sich selbst entscheiden und wenn du es nicht möchtest, dann ist es so und andere sollten es akzeptieren.

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Stell dir mal vor, du stirbst aber dein Herz schlägt noch :) ok wenn du tod bist kannste es ja nicht vorstellen aber es ist ein schöner Gedanke. Natürlich ist es deine Entscheidung

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Kommentar von cyracus
29.03.2016, 06:11

Stell dir mal vor, du stirbst aber dein Herz schlägt noch ...

Das Grausame bei dieser Sache ist ja: Das Herz schlägt noch während des Auswaidens. Die Organe werden Lebendigen rausgeschnitten, nicht NACH den Tod, wie immer behauptet wird.

Wenn Du mehr wissen möchtest, lies meine Antwort hier.

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So etwas muss wirklich jeder selber entscheiden. Es ist dein Körper wenn du es nicht möchtest ist es OK.

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Ausschlachtung ist etwas hart, im Grunde ist es ja eine gute Sache. Dennoch es ist ALLEIN DEINE Entscheidung und du bist auch niemandem eine Rechtfertigung schuldig. Organmafia, Bestechung für höhere Listenränge ... Es gibt ja auch durchaus zahlreiche Gründe dagegen und wenn es nur der ist das man nach seinem Ableben alles bei sich behalten will, also lass dir nichts einreden was du nicht wirklich willst.

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Dein leben deine entscheidung. Wenn dus nicht willst lass es sein da hat dir keiner was vorzuschreiben. Sie sind wohl nur sehr überzeugt davon dass organspende was ganz tolles ist und akzeptieren keine anderen entscheidungen naja. Sag denen du willst nicht und ende das ist deine meinung und deine entscheidung die kann dir keiner verbieten. 

LG

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Ist Deine Entscheidung!
Hör dir an was sie sagen und entscheide aber lass dich nicht überreden.
Organspende kann leben retten, deswegen machen es viele

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Wenn das nächste mal jemand zu Dir sagt, daß wegen Dir Menschen sterben nimm den Dummkopf mal mit in die Pathologie zu einem an Herzversagen gestorbenen Menschen und sage dann:

Wegen Dir ist der tot. Du hättest ihm Dein Herz geben sollen.

Vielleicht schnallen sie ja, daß Du dann tot wärest, wenn Du Deine Organe hergibst?

Ist in etwa genauso toll wie ein verunglückter Organspender, dessen Organe zu beschädigt wurden durch den Unfall. Hätte der nicht besser aufpassen können, daß man die Organe noch nutzen kann? o.O

warehouse14

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Ja, Niklas, die meisten Menschen glauben den Werbungen, in denen es immer um die Empfänger geht, die angeblich danach sooo glücklich sind.

Du hast ja die Erfahrung gemacht, dass man gezielt nach umfassender Information zu diesem Thema suchen muss. Erst muss man ja auf die Idee kommen, das ganze zu hinterfragen, um Informationen zum Contra zu bekommen, indem man sich auf Seiten der sogenannten "Spender" stellt, dass man zuerst an die denkt.

Diejenigen, die überzeugt sind und andere überzeugen wollen, dass es so toll sei, NACH dem Tod die Organe zu spenden, wissen nicht (oder wollen es nicht wissen), dass Organe zum Zweck der Transplantation lebendig sein müssen und dass man die nur aus lebendigen Menschen rauskriegt.

Sie kennen nicht das Interview mit Professor Coimbra

Der tödliche Apnoetest

in dem er Infos zum sogenannten "Hirntod" gibt und auch zu den Diagnose-Tests.

Für diejenigen, die nach mehr Infos suchen, hier nochmal meine Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?foundIn=list-answers-by-user#answer-179834205

Diejenigen mögen dort auch den weiterführenden Links zu meinen Antworten an
BossMoss und Lollool folgen. - Der Link bezüglich Lollool führt nicht
zielgenau zu meiner Antwort (es wurde hier etwas an den Links
geändert). Wenn Du dieser angeklickt wird, ist man genau bei der Antwort
zu ihrer Frage:

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?foundIn=list-answers-by-user#answer-179834205

@Niklas, die Lehrer sind einfach nicht informiert, was katastrophal ist, denn sie beeinflussen ja sehr junge Menschen, die sich schon sher jung entscheiden dürfen und gar nicht wirklich wissen, worum es insgesamt geht.

Es ist ja auch schwer zu begreifen, dass die Gesetze machenden Bundespolitiker per Gesetz dafür gesorgt haben, dass möglichst die "Spendenbereitschaft" erhöht werden soll. Es waren zwar viele Bundespolitiker dagegen, dafür waren aber mehr, so dass das Gesetz zustande kam. Auch diese Bundespolitiker waren nicht wirklich informiert, glaubten einfach den Leuten von der Transplantationsorganisation. - Es ist ja auch deshalb schwer die Wahrheit zu glauben, weil weltweit diese sogenannte "Organspende" gemacht wird - wobei in vielen Ländern im Grunde von "Spende" keine Rede sein kann, es ist da viel mehr ein Fordern.

     "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig
       wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde,
       könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine
       Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt
       ja darauf oder behauptet sogar, daß jedes nicht gespendete Organ
       das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch
       völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt
       werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein,
       niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender.
       Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder
       Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung
       für die Gesellschaft gezwungen werden."
       Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt


Das ganze Interview kannst Du Dir auf YouTube ansehen:

Lass Dich nicht verrückt machen, weil man Dich davon überzeugen will, wie toll doch diese Art von "Spende" sei. Biete Infos denjenigen an, die sie haben wollen, lass Dich aber nicht durch Streitgespräche zu diesem Thema aufreiben. Das kostet nur Deine Nerven.

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Kommentar von drachenfreund
29.03.2016, 09:46


Diejenigen, die überzeugt sind und andere überzeugen wollen, dass es so toll sei, NACH dem Tod die Organe zu spenden, wissen nicht (oder wollen es nicht wissen), dass Organe zum Zweck der Transplantation lebendig sein müssen und dass man die nur aus lebendigen Menschen rauskriegt.

Und Diejenigen, die behaupten, man müsse einem bei lebendigem Leibe die Organe entnehmen übersehen sehr schnell das nach ihrer Theorie nach der Entnahme nicht nur der Patient sondern auch das entnommene Organ tot sein müsste, was wiederum bedeutet, dass man das Organ nicht einpflanzen kann. Diesen Fehlschluss kann man sehr leicht durch zahlreiche Beispiele und sogar durch einen hier anwesenden lebenden Organempfänger widerlegen.

Diese Gegner gehen auch nicht auf die Argumentation ein, dass das Herz-Kreislauf-System unabhängig vom Gehirn funktioniert. Nein, sie hängen sich höchstens an Begrifflichkeiten wie "am Leben erhalten" auf.


Lieber NiklasSonOfSnow, wenn es Deine Entscheidung ist nicht zu
spenden, respektiere ich das. Lass Dir nur ja nicht einreden, dass wir alle hier belogen und betrogen werden.

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Für mich bedeutete es mehr als 23 Jahre ohne Dialyse und auch jetzt trotz erneuter Dialysepflicht eine höhere Lebensqualität. Insgesamt hat sich meine Lebenserwartung dadurch um viele Jahre verlängert. Der Spender dagegen hatte keine Chance mehr auf ein Weiterleben...

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Also... Stell dir vor deine Mom oder deine Schwester/Bruder/scheißegal sind richtig arm dran, oder dein partner/ beste freundin/freund... alles was ihn helfen könnte wäre neues herz oder lunge etc... dann stirbt jemand der das leben deiner geliebten peroson retten kann.. ihr leider beenden... aber der idiot hats verweigert also geht alles in die erde und deine liebe etc stirbt :D geil wa, deshalb vllt einfach spender werden... bla bla

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Kommentar von NiklasSonOfSnow
29.03.2016, 04:41

Meiner Familie geht es gut, meiner Freundin und meinem besten Freund auch.

Es geht mir ja darum nicht lebend aufgeschnitten zu werden.

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es ist allein deine entscheidung. wenn du nichts spenden willst stirbt niemand deinetwegen. es wird nur niemand deinetwegen gerettet, das ist etwas völlig anderes. also lass dir nichts einreden.

ich selbst möchte auch nicht spenden, weil ich angst davor habe, dass das bewusstsein in irgend einer weise noch ein wenig länger aktiv ist... und mir ist nicht wohl bei dem gedanken, dass mein körper dann extra noch "am leben erhalten" wird bis die organe entnommen sind.

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Kommentar von cyracus
29.03.2016, 06:33

Trau Deiner Intuition, die ist goldrichtig. -Sieh Dir dazu den Vortrag von Roberto Rotondo an:

Wie tot ist hirntot?
http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von zwei sogenannten
"Hirntoten", die als tot gelten. - Das sollte sich jeder ansehen,
bevor er sich für oder gegen die O-spende entscheidet und sich
vorstellen, er selbst liege so dort und macht entsprechende
Abwehrbewegungen ... 

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger.
Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der
Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im
Gesundheitswesen tätig. Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre als
Krankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte "Hirntote".

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Den Menschen wird ja eingeredet, dass man mit seinem "toten" Körper ein Leben retten könnte. Doch was passiert denn wirklich? Der sogenannte Hirntod existiert doch gar nicht und die Spender werden wirklich brutal ausgeschlachtet und viele haben extreme Schmerzen.
Für Hirntod erklärte führen zum Teile heute wieder ein ganz normales Leben und solange das Herz schlägt, so lange lebt ein Mensch auch. Spender werden niemals das Organ annehmen, nicht so wie beim Blut. Ein Leben lange müssen sie unzählige Tabletten zu sich nehmen und immer Angst haben krank zu werden.
Organspende ist einfach nur widerlich!

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Kommentar von Nomoreabuse
29.03.2016, 04:47

Aha und warum spendest deine Organe nicht wenigstens wenn du stirbst? Kann man genau abklären... Selbst für jede Diagnose einzeln.. wie zb "Hirntod" wenn du dann halt weiter vor dich hin verrotten willst is das deine sache

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Kommentar von NiklasSonOfSnow
29.03.2016, 04:47

So sehe ich das auch.

Warum wird das Organ eigendlich nicht angenommen ?

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Wäre doch schade um die Organe wenn du mal von uns gehen solltest...

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Kommentar von NiklasSonOfSnow
29.03.2016, 04:46

Wäre es nicht auch schade um mich, wen ich beim rausholen der Organe draufgehe ?

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Es rettet Leben. Dass du es als Ausschlachtung siehst, ist eben falsch und ändert absolut nichts daran dass jedes Jahr tausende Menschen der Organspende ihr Leben verdanken.

Die weitaus wichtigere Frage ist aber: Warum stellst du eine derartige Frage? Willst du deine Ansichten so unbedingt bestätigt wissen? 

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Ich finde es schon erstaunlich, dass deine Freunde und Lehrer einen Organspendeausweis haben. Die meisten Leute, die ich kenne, machen sich über Organspende keine Gedanken.

Am besten du erzählst deine Entscheidung gar nicht groß rum. Dann hört auch das "Missionieren" auf.

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Kommentar von NiklasSonOfSnow
30.03.2016, 00:53

nein, meine Freunde haben keinen, den ist das egal, deshalb stört es sie ja nicht, das ich nein angekreuzt habe

Ob der Lehrer selber einen hat, weiß nicht

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Dein Leben, deine Entscheidung.

Die Organe werden dir wenn überhaupt nach deinem Tod entnommen. Was kümmert es dich, das du das als Ausschlachtung empfindest? Du empfindest dann nichts mehr.

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Kommentar von cyracus
29.03.2016, 06:31

Nein, die Organe werden VOR dem Tod entnommen, denn Organe von Verstorbenen können nicht in andere transplantiert werden.

     "Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären,
       bekommen wir keine Organe mehr."
       Prof. Dr. Rudolf Pichlmayr, Pionier der Transplantationsmedizin,
       "Mediziner des Jahres" 1990, zit. nach Zeitenschrift Nr. 74, 2013
       http://www.theologe.de/theologe17.htm

     "Leichenteile kann man nicht verpflanzen. - Wenn man Leichenteile
       verpflanzen könnte, gäbe es keinen Organmangel, denn Leichen
       haben wir genug."
       Prof. Alexandra Manzei, zitiert aus:
       organosprotection.com/organwelten.html
       auch in: "Interview Professor Manzei" auf YouTube

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Wahrscheinlich, weil sie es nicht besser wissen !

Es ist doch leider so, das die meisten unserer Mitmenschen nur einseitig informiert sind und die Kehrseite der Medaille bzw. die ganze Wahrheit gar nicht kennen - oder einfach nicht wissen wollen.

Manche sind sie naiv und gutgläubig, andere scheuen die Mühe,
sich umfassend zu informieren oder scheuen die Wahrheit, die ja auch
echt schwer zu verkraften ist - und lassen sich lieber von der
Schönrederei einlullen - damit ihre heile Welt erhalten bleibt. Die Welt
ist aber nicht heil - sie ist leider ziemlich kaputt !


Was es wirklich bedeutet, Organe zu spenden: ein Blick auf die dunkle Seite

Wer sich zur Organspende im Falle seines Todes bereit erklärt, entscheidet sich dazu oftmals in dem Glauben, damit eine gute Tat zu tun, zumal die vermeintlich für das eigene Leben keine Konsequenzen mehr hat.

Dies könnte sich als verheerender Irrtum herausstellen, denn die Entnahme des Spenderorgans muss im noch warmen Körper erfolgen. Ob der in allen Fällen wirklich schon tot ist, scheint überaus fraglich.

Auch für den Empfänger bleibt der Nutzen fraglich, denn ein fremdes Organ zu empfangen (und zu behalten) bedeutet lebenslange Abhängigkeit vom Medizinbetrieb.


In unserem Land wird vielerorts für Organspenden von Toten geworben. An diesen Aufrufen beteiligen sich neben den direkt involvierten Medizinern auch Kirchen, Politiker und Medien.

Dies liegt daran, dass es bei weitem mehr potentielle Empfänger für Organe gibt als Spender.

In der Öffentlichkeit wird die Bereitschaft, Organe zu spenden, daher als Akt der Nächstenliebe dargestellt. Dahinter liegt jedoch einegrausame Wahrheit.www.

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Kommentar von BellaBoo
11.04.2016, 15:32

Für meine Schwester und für viele andere Empfänger bedeutet das nicht die lebenslange Abhängigkeit, sondern einfach nur Leben. Ansonsten wären sie gestorben...was du da von dir gibst ist eine Unverschämtheit

Der Spender meiner Schwester war hirntot, sein körperliches Leben wurde nur solange verlängert, bis die Organe entnommen waren, er hätte keine Chance gehabt weiterzuleben.

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