Nudelsternchen am 01.06.2009 um 19:10 Uhr
Noch mal ein kleiner Nachtrag zu dieser Frage: http://www.gutefrage.net/frage/weiss-eine-katze-tier-eigentlich-auch-spaeter-noc...
Warum gibt es bei Menschen eine lebenslange Mutter-Kind-Bindung und bei Tieren nicht?
Welche evolutionären Gründe hat das?

Es gibt ja auch Tierarten, bei denen die Töchter ewig beim Rudel bleiben, aber bei Einzelgängern, wie es Katzen sind, sieht die Mutter zu, dass sie auch schnell wieder zum Einzelgänger wird. Männchen hingegen verlassen, soweit ich weiß, grundsätzlich das Rudel, auch mal wider Willen. Meist werden sie vom männlichen Leittier vertrieben, damit sie für dieses keine Konkurrenz bilden. Dies ist auch ein Vorteil für den Artbestand, weil somit Inzest vermieden wird.
Wenn man mal genauer darauf achtet, ist es bei Menschen auch häufiger so, dass eine Familie mehr Kontakt zu den Eltern der Frau hat, zu denen des Mannes hingegen weniger. Hier hat dann auch eher das "Männchen" das Rudel verlassen.

Es gibt keine angeborene Mutter-Kind-Beziehung, die ihr Leben lang hält.
Meist ist es doch so, dass die Mutter mehr als 20 Jahre lang für ihr Kind sorgt und aus dieser Erfahrung heraus die Beziehung lebenslang anhält.
Falls die Mutter-Kind-Beziehung nicht richtig aufgebaut oder in frühen Jahren gestört oder unterbrochen wurde, hält sie eben NICHT ein Leben lang.
Du hast die Vater-Kind Bindung vergessen.
nissaja am 1. Juni 2009 19:17 DH!
Die ist nicht so intensiv wie die Mutter-Kind-Bindung und auch traumatologisch nicht so relevant.

unsere kinder müssen wir ja behalten. wer hegt und pflegt uns sonst im alter?
also muss man sich mit dem nachwuchs gutstellen ;-)

Weil uns das vom Tier unterscheidet! Und wer soll denn dann auch später den Müll rausbringen?

Katzen können schon mit ca. 10 Wochen allein leben und sich ernähren, Menschenkinder müssen jahrelang betreut und versorgt werden. So eine jahrelange Beziehung verbindet.

weil wir Menschen sind, gefühlte Gefühle haben und eine Sucht nach Nestwärme.

Ist uns wohl so eingegeben, dass wir anders ticken als Tiere.
Ich glaube, das ist das Bewußtsein, das nur der Mensch hat. Man weiß, dass es das eigene Kind ist, das Kind weiß, dass ich die Mutter bin. Würde eine Katze dieses Bewußtsein haben, würde sie ihre Jungen auch weiter um sich haben wollen. Jedenfalls ist das meine Meinung. Gute Frage.
Weil Menschenkinder von allen Säugetieren mit Abstand am längsten brauchen, um selbständig leben zu können.

Man darf nicht vergessen, dass auch manche Menschenmütter keine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen können und diese verstoßen oder wollen und sie weggeben. Bei (Groß-)Katzen müssen die Welpen das Rudel verlassen, damit Inzucht nicht den ganzen Genpool des Rudels schwächt.

Katzen sind wie Einzelgänger und könnten sich garnicht auf so eine lange Beziehung einlassen. Das liegt in den Genen, da sie sich ja in der freien Natur ihr Futter selbst suchen müssen. Jede neue Katze gilt, wenn sie selbständig ist, als Futterneider. Vielleicht sollten wir bei Katzen auch in anderen Dimensionen rechnen. Katzenmütter sind sehr liebevoll zu ihren Jungen und würden sich eher opfern, als dass den Kleinen etwas passiert.

Es gibt Frauen die bringen ohne mit der Wimper zu zucken, ihr neugeborenes Baby um, werfen es weg wie einen Gegenstand. Es gibt Mütter, die ihre Kinder nicht lieben, sie behandeln wie den letzten Dreck.Da werden Kinder geschlagen und gedemütigt, im schlimmsten Fall sogar umgebracht.Da ist es doch nur gut, das es sowas bei Tieren nicht gibt!!Obwohl es auch da Tiere gibt, die für ihre Neugeborenen durchs Feuer gehen um sie zu beschützen.Glaube nicht, dass das irgendwas mit der Evolution zuu tun hat.

Gibts doch bei uns auch. Frag mal die Babyklappenbetreuer....