Frage von Oulou, 48

Warum verhalten sich 98% der Fußballfans so asozial, obwohl sie im Privatleben anders sind?

Antwort
von Tommkill1981, 38

Ich würde es darauf beziehen weil Sie dort in gruppen unterwegs sind und Stärke zeigen wollen. Manche fühlen sich nur in Gruppen stark und zu hause hat die Frau das sagen >:-)

Antwort
von peoplelife, 28

98% ist schon sehr übertrieben. Hooligans nehmen einen sehr kleinen Teil ein, in der Regel. Von Verein zu verein ist das unterschiedlich.

Kommentar von Oulou ,

Ich rede nicht vom Kaliber "Hooligan"... alleine schon das Rumbrüllen und Rumgrölen der normalen Fans, die auch nicht immer dafür besoffen sein müssen.

Das gibts so in keiner anderen Sportart... Basketball? Nein, American Football? Nein, Baseball? Nein, Tennis? Nein, Handball? Nein Volleyball? Nein

Kommentar von peoplelife ,

Nehmen wir mal Baseball als Bespiel. Da ist es wesentlich extremer und beim American Football auch.

Und rumgrölen hat nichts mit asozial zu tun. Die feuern ihre Mannschaft an. Alles andere sind entweder Hooligans oder stille Zuschauer.

Antwort
von Besserwisser001, 10

Man muss hierbei im Stadion eine klare Linie ziehen zwischen "Fans der Heimmannschaft", "Fans der Gastmannschaft", "andere Fußballfans" und "andere Stadionbesucher".

Fans der Heimmannschaft: sind oft laut, singen laut die Vereinshymne und andere Lieder, stehen trotz Sitzplatz über die volle Spielzeit, Vereinszugehörigkeit ist klar am Aussehen erkennbar. Einige asozial, andere nicht, die meisten wollen nur ihre Mannschaft spielen und möglichst siegen sehen.

Fans der Gastmannschaft: sind immer laut, stehen über die volle Spielzeit. Vereinszugehörigkeit auch klar erkennbar. Im Schnitt sicherlich die Asozialsten.

Andere Fußballfans: haben z.B. Tickets bei Gewinnspielen gewonnen oder sind im heimischen Stadion des Urlaubsortes zu Gast. Sie werden bei dummen Aktionen der Spieler oder Fehlentscheidungen des Schiedsrichters auch mal laut. Sonst freuen sie sich über Tore und sind eher neutral, tun aber so als seien sie für die Heimmannschaft, weil sie meist in deren Blöcken sitzen. Sehr selten asozial.

Andere Stadionbesucher sind z.B. die Herren auf den Business Seats, die oft sehr reich sind oder Sponsoren vertreten, sie schweigen oft über 90 Minuten oder unterhalten sich mit ihren Sitznachbarn über die aktuellen Zinsen an der Börse. Eigentlich nicht asozial, aber man kann es auch so nennen, weil sie oft keine Fans sind und meiner Meinung nach nichts im Stadion zu suchen haben.

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