Frage von Nasenbohrer85, 691

Warum verhält sich Rußland so aggressiv gegenüber friedlich patrollierenden Kriegsschiffen?

Vor ein paar Tagen ist ein amerikanisches Kriegsschiff friedlich in der Ostsee gefahren. Statt die Leute zu grüßen (wie es jeder normale Mensch tun würde), hatten russische SU 24 Bomber dieses Schiff sehr bedrohlich angeflogen.

Wie kommt das, daß immer die Russen durch solch ein Aggressives Vorgehen auffallen? Die Amis fuhren friedlich durch internationale Gewässer und führten nichts schlechtes im Sinne. Was haben die Russen davon?

Die Besatzung der Donald Cook ist jetzt traumatisiert und ist solch ein aggressives Verhalten nicht gewohnt. Die denken deswegen bestimmt nicht besser über Rußland. Die haben auch alle Familie und Kinder und die Kinder der US-Marines haben jetzt Angst, ihren Vater zu verlieren :(

Was gibt den Russen den Grund, die friedlichen Amerikaner derart anzugehen? Die Amerikaner haben noch keine fremden Gebiete in ihr Land eingegliedert, stattdessen sorgen sie sich um die Menschlichkeit und setzen ihr leben dafür ein, fremden Völkern Demokratie und Menschenrechte zu bringen.

Wie erklärt ihr euch das, daß die Russen das nicht anerkennen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hamburger02, 250

"Vor ein paar Tagen ist ein amerikanisches Kriegsschiff friedlich in der Ostsee gefahren."
Kriegsschiffe fahren nie friedlich irgendwo rum. Das ist klassische Kanonenbootpolitik der USA.
Der Hintergrund ist das amerikanische Strategiepaier "Das amerikanische Jahrhundert", an dem u.a. Dick Chenney, Condolezza Rice sowie Rumsfeld mitgearbeitet haben. Da steht sinngemäß drin, dass man die Schwäche der Sowjetunion nach deren Zerfall dazu nutzen müsse, die USA als einzige Supermacht der Erde zu etablieren und alles dafür zu tun, dass die Russen keine Weltmacht mehr werden können. Hintergrund ist u.a. der Zugriff auf die weltweiten Energiereserven zu haben ohne von anderen Mächten dabei gestört zu werden. In dieser Strategie der Weltherrschaft liegt auch die Ursache des 2. Irakkrieges, den Busch mit seinen Kriegstreibern zusammen vom Zaun gebrochen hat. Seither gibt es eine gezielte Einkreisungspolitik der USA gegenüber Russland. Putin sieht das völlig anders und wehrt sich gegen diese imperiale Politik der USA.
Nur nebenbei: inzwischen haben die Amis gemerkt, dass ihnen betreffs Weltherrschaft nicht nur die Russen Paroli bieten sondern neuerdings auch ganz massiv die Chinesen im Chinesischen Meer und im gesamten Pazifik. Daher hat Obama beschlossen, viele Marinekräfte aus dem Atlantik abzuziehen und in den Pazifik zu verlegen.
De facto haben die USA durch ihre Machtpolitik einen neuen kalten Krieg ausgelöst.
Die USA haben weltweit sogenannte "Interessensphären" ausgerufen und dulden auch nicht, dass sich da russische Kriegsschiffe aufhalten und auf dicke Hose machen. Nichts anderes machen die Russen, indem sie das schwarze Meer und die Ostsee zu ihren Interessensphären erklärt haben. Die USA wollten mit ihrem Kriegsschiff klar machen, dass sie die Interessensphären der Russen keinesfalls akzeptieren werden. Die Scheinangriffe sind die Reaktion darauf.

"Statt die Leute zu grüßen (wie es jeder normale Mensch tun würde), hatten russische SU 24 Bomber dieses Schiff sehr bedrohlich angeflogen."
Seemnännischer Brauch ist es, dass sich zwei (feindliche) Kriegsschiffe, die einander passieren, mit Front gegenseitig begrüßen. Der Befehl "Front nach Backbord!" bedeutet dann, dass alle Soldaten an Oberdeck in die befohlene Richtung zum anderen Schiff militätrisch grüßen und die Nationalflagge gedippt wird.
Ein Gruß zwischen Schiffen und Flugzeugen ist unüblich.

"Wie kommt das, daß immer die Russen durch solch ein Aggressives Vorgehen auffallen?"
Weil nur darüber in den westlichen Medien berichtet wird. In russischen Medien wird reichlich über Provokationen der USA berichtet, die in letzter Zeit auch recht häufig bei Patroullienflügen die russischen Grenzen angekratzt haben um die Reaktionen der Russen zu testen.
Das war früher zur Zeit des kalten Krieges nicht anders. Da haben NATO-Schiffe nicht selten Scheinangriffe auf sowjetische Kriegsschiffe gefahren, um denen ihre Grenzen aufzuzeigen. Darüber wurde im Westen nie berichtet, im Osten allerdings auch nicht.
Die USA haben z.B. auch in den 1980er Jahren ständig Scheinangriffe mit Ubooten auf schwedische Gewässer gefahren, um dadurch zum Sturz der Regierung unter Olof Palme beizutragen. Das ist also alles nichts neues.

"Die Besatzung der Donald Cook ist jetzt traumatisiert und ist solch ein aggressives Verhalten nicht gewohnt."
Soldaten, die sich durch Scheinangriffe traumatisieren lassen, haben wohl ihren Beruf verfehlt. Wie würden die denn reagieren, wenns laut knallt? Und wer austeilt, muss halt auch einstecken können.
Die Reaktion der Amis kann ich allerdings bestens verstehen. Die bilden sich nämlich ein, sie wären unbesiegbar und niemand könne ihnen das Wasser reichen. Nachdem die Russen das selbe Schiff schon einmal vor 2 Jahren im Schwarzen Meer angegriffen haben und dort die gesamte Hich-Tech-Elektronik der USS Donald Cook lahmgelegt haben, sodass die völlig blind und wehrlos waren, kündigten eine ganze Reihe von Besatzungsmitgliedern, weil sie erkannten, dass die ganze moderne Elektronik, auf der die US-Armee inzwischen basiert, enorm leicht lahmgelegt werden kann und die US-Armee dann völlig kampfunfähig ist. Habe mich auch schon gefragt, ob sich die USA mit ihrer kompletten Umstellung der Führung aufs www (dem militärischen Teil davon)  nicht eine große Schwäche zugelegt haben, wenn sie z.B. duch Hackerangriffe oder elektronische Störsender völlig lahmgelegt werden können.

"Die haben auch alle Familie und Kinder und die Kinder der US-Marines haben jetzt Angst, ihren Vater zu verlieren :("
Zu recht und das ist auch gut so. Wenn der Nimbus der Unbesiegbarkeit zerstört ist, überlegen sich die USA vielleicht gründlicher, ob sie Konflikte mittels militärischer Stärke lösen wollen.

"Die Amerikaner haben noch keine fremden Gebiete in ihr Land eingegliedert, stattdessen sorgen sie sich um die Menschlichkeit und setzen ihr leben dafür ein, fremden Völkern Demokratie und Menschenrechte zu bringen."
Ja klar, der Irak ist das beste Beispiel dafür. Die USA haben da nicht etwa  die Macht über die Ölquellen gesucht, sondern stattdessen herrschen jetzt im Irak Demkokratie und Menschenrechte. ...träum weiter.

Kommentar von Sowjetunion208 ,

Dem ist nichts hinzuzufügen 

Kommentar von zetra ,

Doch: 1983 zwang ein US-Zerstörer durch Wasserbomben ein U-Boot der Sowjets zum Auftauchen. Der U-Boot- Kapitän (der Name ist bekannt) verweigerte den Befehl seiner Leitstelle, den Zerstörer mit einem A-Waffen bestückten Torpedo anzugreifen.

Das war übrigens die zweite Möglichkeit, den 3. Weltkrieg auszulösen. Hier wollte ich nur mit zum Ausdruck bringen, wer die gefährlichen Armeen dieser Welt sind. Traumatisiert.......

Antwort
von ponter, 200

Mal Einiges zu deiner Frage.:

Vor ein paar Tagen ist ein amerikanisches Kriegsschiff friedlich in der Ostsee gefahren. Statt die Leute zu grüßen (wie es jeder normale Mensch tun würde), hatten russische SU 24 Bomber dieses Schiff sehr bedrohlich angeflogen

Die Aussage ist schon widersprüchlich an sich.

Es handelte sich hier um ein US Kriegsschiff, dass quasi vor der Haustür Russlands auf und ab fährt. Ein Kriegsschiff dient i.d.R. nur einem Zweck, auf den ich hier wohl nicht näher eingehen muss.

Zu Zeiten des Kalten Krieges, gab es zwischen NATO und Warschauer Pakt Mitgliedsstaaten zahlreiche, ähnliche Szenarios, provoziert durch alle Beteiligten der jeweiligen Vorkommnisse.

Wie kommt das, daß immer die Russen durch solch ein Aggressives Vorgehen auffallen? Die Amis fuhren friedlich durch internationale Gewässer und führten nichts schlechtes im Sinne.

Noch einmal zurück zu den Zeiten des K.K.

Maritime Verbände der NATO stationierten ununterbrochen Einheiten, vorrangig U-Boote, vor den Häfen der Sowjetunion und ûberwachten dort jede Bewegung der "gegnerischen" Verbände.

Lief ein U-Boot aus einem Stützpunkt aus, wurde es quasi auf Schritt und Tritt von den besagten Mitgliedern der NATO verfolgt.

Nichtsdestotrotz sollte man auch erwähnen, dass die Sowjetunion ähnlich vorging.

Die Besatzung der Donald Cook ist jetzt traumatisiert und ist solch ein aggressives Verhalten nicht gewohnt

Mal abgesehen davon, was die US Streitkräfte in der jüngeren Geschichte an Provokationen und Verhaltensweisen an den Tag legten, in den unterschiedlichsten Gegenden der Welt.

Ich war lange Jahre Soldat in der Bundesmarine. An Bord werden vergleichbare Szenarios wieder und wieder geprobt, Tag ein Tag aus, bis auch das letzte Besatzungsmitglied genauestens über seine jeweilige Rolle in der entsprechenden Situation im Bilde ist und seine zugedachte Aufgabe quasi blind erfüllen kann.

Ich erinnere nochmals an den Zweck von Kriegsschiffen und deren Besatzungen. Wer sich bereiterklärt, auf einer solchen Einheit Dienst zu verrichten, sollte wissen, worauf er sich einlässt.

Was gibt den Russen den Grund, die friedlichen Amerikaner derart anzugehen? Die Amerikaner haben noch keine fremden Gebiete in ihr Land eingegliedert, stattdessen sorgen sie sich um die Menschlichkeit und setzen ihr leben dafür ein, fremden Völkern Demokratie und Menschenrechte zu bringen.

Spätestens hier wird klar, dass du Russland als "Bumann", als Agressor ansiehst und eigentlich durch die Frage nur Bestätigung für deine Ansicht suchst.

Stattdessen stelle mal die Gegenfrage: "Was sucht ein amerikanisches Kriegsschiff in diesen Gewässern?"

Über gut und böse beider Länder brauchen wir hier keine Diskussion führen. Keiner ist hier besser als der andere.

Alles Weitere geht aus deinen, teilweise verschrobenen, Kommentaren hervor.

Kommentar von Hamburger02 ,

"Maritime Verbände der NATO stationierten ununterbrochen Einheiten, vorrangig U-Boote, vor den Häfen der Sowjetunion und ûberwachten dort jede Bewegung der "gegnerischen" Verbände."

Nicht nur das. Im Rahmen sogenanter "AF-Ost" mischten sich auch deutsche Uboot aktiv in Manöver der Roten Flotte ein, um sie über Scheinangriffe solange zu provozieren, dass sie die Ubootjagd begannen. Dabei wurden insbesondere neue Schiffe komplett akustisch vermessen, überprüft welche Taktiken sie anwenden und geguckt, ob sie eine Chance haben, das Uboot zu entdecken. Darüber wurde in den Medien natürlich nie berichtet, da solche Einsätze grundsätzlich als "streng geheime Kommandosache" klassifiziert waren.

Am lustigsten fand ich es, unter einem russischen Raketenkreuzer durchzutauchen und dabei über den Unterwasserlautsprecher "Echos" von Pink Floyd abzuspielen.

Kommentar von AndrejMischa ,

Ukraine, Krim, Georgien und Syrien waren nur der Anfang.

Gott schütze uns. Wir wollen Weltfrieden.

Kommentar von Sowjetunion208 ,

Jaja dann geh in deinen trollbunker 

Antwort
von Pudelcolada, 230

Ich komme ja nicht mit den einseitigen Antwortvorgaben zurecht...

Ich halte mich für durchaus normal, würde aber niemals ein Kriegsschiff grüßen. Und ein "friedliches Kriegsschiff" ist ja schon in seiner Bezeichnung paradox... Kriegsschiffe sind per Definition nicht friedlich.

Spannend finde ich auch, woher Du weißt, was die Besatzung denn so im Sinn, welchen Auftrag sie hatte? Vielleicht sollten sie ja provozieren, dann hätten sie ihren Auftrag erfolgreich ausgeführt...

Wie kommst Du jetzt darauf, die Besatzung sei traumatisiert? Ich dachte ja immer, Soldaten werden auf den Kontakt zu Militärangehörigen anderer Staaten trainiert? Schließlich reden wir ja nicht von einem Fischkutter...

Bitte mach einen Unterschied zwischen "den Amerikanern", also der Bevölkerung der USA, und der US-amerikanischen Außenpolitik:
"Der Amerikaner" ist bestimmt gegen Krieg, schickt nicht freiwillig seine Kinder zum Töten und Sterben, sorgt sich um das Wohlergehen von Hund, Katze und Kind, denn er ist ein Mensch wie Du und ich.

Die US-amerikanische Außenpolitik dagegen schert sich einen Dreck um Menschenrechte, sondern verteidigt nationale Interessen. Dafür nimmt sie Krieg in Kauf, richtet ein Gefängnis völlig außerhalb der gesellschaftlichen und juristischen Kontrolle ein, hat mit dem Patriots-Act ein Gesetz eingeführt, das polizeistaatsähnliche Methoden legitimiert, misstraut der eigenen Bevölkerung grundsätzlich, überwacht sie und spitzelt sie aus.

Die USA machen also m.M.n. genau dasselbe wie Russland, nur nicht so plump und mit weniger Personenkult.

Für mich ist in Deiner Umfrage leider keine Antwortmöglichkeit dabei.

Antwort
von Gennadi748, 1

Die U.S.A sind eines der kriegstreiberischsten Länder der Welt und brachten noch niemandem Frieden oder Demokratie, geschweige denn hatten dies vor. Siehe Irak, Lybien, Ukraine oder Syrien welche alle nicht nach ihrer Pfeife tanzen wollten und deshalb unter dem Deckmantel der "Demokratie" zurück in die Urzeit gebombt wurden. Schau dir mal Bilder an von diesen Ländern dann siehst du wies heute dort aussieht, nach der amerikanischen "Friedensmission". Bei Gaddafi gings darum dass er das exportierte Öl in Gold bezahlt haben wollte und nicht mehr in Dollar. Ruck zuck war er weg. In der Ukraine geht es um eine Öl pipeline von der der Westen profitieren sollte doch der demokratisch gewählte Präsident Janukowitsch wollte Russland nicht verärgern. Ruck zuck war der auch weg und nun sind Nationalsozialisten fester Bestandteil der neuen, unter anderen von uns unterstützten, Regierung und des Militärs. In Syrien geht es auch um eine Öl pipeline die durch Saudi-Arabien und Katar geht. Der nächste Verlauf geht über das syrische Gebiet und Assad entschied sich dazu den Rest über den Irak zu verlegen anstatt über die westlich ausgelegte Türkei. Und zack - herrscht in Syrien ein Bürgerkrieg der von mehreren westlichen Staaten, darunter die U.S.A, organisiert und unterstützt wird. Zum ersten mal tritt Russland dazwischen. Natürlich hat Russland eigene Interessen wie z.b ihre einzige ausländische Militärbasis die sich in Syrien befindet und doch komme ich immer mehr zu dem Schluss dass nur die Präsenz russischer Unterstützung diesem Land Frieden bringen kann. Ausserdem muss man sich fragen wer hier der Aggressor ist. Die NATO führt große Manöver nah an der russischen Grenze und Stationiert Langstreckenraketen an der polnischen Grenze mit der Begründung dass diese Ziele im Irak angreifen sollen. Was für ein Schwachsinn. Im kalten Krieg wurde eine mündliche Vereinbarung getroffen, nämlich dass kines der Grenzstaaten zu Russland in die NATO aufgenommen werden dürfe und dies wurde längst gebrochen. Des weiteren ist die Präsenz amerikanischer Kriegsschiffe im schwarzen Meer eher als Provokation aufzufassen und die russische Aggression als Reaktion auf diese. Die amis hätten genau gleich gehandelt doch hier bei uns sind es dann gleich wieder die bösen aggressiven Russen. Die Anti-Russland Propaganda errinnert an den kalten Jrieg. Obwohl Russland immer als Aggressor dargestellt wird, wurde Russland in fast jedem Krieg überfallen und nicht umgekehrt.

Antwort
von randomhuman, 183
Die Russen verteidigten sich nur/ich hätte es an ihrer Stelle nicht anders gemacht

Du liegst schon richtig, dass das Verhalten der Russischen Armee nicht grade von Vorteil für eine Deeskalation ist aber man muss immer beide Seiten betrachten.

Ich schätze mal die Russen fühlen sich durch die Expansion der NATO weiter in den Osten bedroht oder auch bedrängt. Ich kann das durchaus nachvollziehen, weil die NATO den Russen eigentlich versprochen hat keine Waffen an der Ostgrenze zu stationieren. Das hat sich im Zuge des Ukraine Konflikts ja geändert. Ich werde jetzt aber nicht beurteilen wer an dem Konflikt Schuld ist. Das ist ein anderes Thema.

Allerdings sind die Amerikaner auch nicht grad ein unbeschriebenes Blatt, was die Anzahl von Aggressionen gegen Russland betrifft. Sei es nun verbal oder militärisch. Beide nehmen sich nicht viel. Hier immer von friedlichen Amerikanern zu reden halte ich für unangebracht. Keiner von beiden verhält sich friedlich. Beide sind auf Konfrontation aus aber ohne einen Krieg zu provozieren. Man könnte es auch Schwanzvergleich nennen.

So jetzt noch abschließend zu dieser Thematik. Wie ich finde sollte Deutschland/Europa stärker versuchen einen Dialog zwischen den Amerikanern und den Russen zu etablieren um beiden Parteien etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen. Im allgemeinen sollte sich Deutschland aber neutral verhalten um nicht in deren Streitigkeiten mit hinein gezogen zu werden. 

Das ist zumindest meine Meinung. Ich hoffe ich konnte helfen.

P.S. Deine Antworten sind recht subjektiv gestaltet. Aber ich wähle trotzdem "Die Russen wollen sich verteidigen". Ich würde es zwar nicht so machen aber das ist ja jetzt nicht von Belangen.

Antwort
von palzbu, 60
Die Russen verteidigten sich nur/ich hätte es an ihrer Stelle nicht anders gemacht

O Gott was wurde hier für ein Unsinn geredet. Dabei ist es doch ganz einfach:

Zwischen Europa und Russland muss ständig ein "Feuerchen kokeln". Würde Europa, Russland, China, Indien und die kleineren Staaten dazwischen eine "Eurasische Wirtschaftsunion" gründen, würden für diese Staaten goldene wirtschaftliche Zeiten anbrechen.  - Riesige Märkte, alle Rohstoffe vorhanden, -Europas technisches Können. Super  -- Aber die USA wären total auf dem Abstellgleis.  

Darum werden die USA und die nach Europa infiltrierten Vasallen immer Wege finden um Zwist zwischen Europa, Russland und Asien zu schüren.

Antwort
von karapus001, 168
Die Russen verteidigten sich nur/ich hätte es an ihrer Stelle nicht anders gemacht

Erstens stimmt des, dass dort ein SU 24Bomber war, der sie bedrohlich angeflogen haben? Werden ja allgemein oft irgendwelche Geschichten erzählt, dass russische Jets im Luftraum von Portugal waren, Spanien etc.

Zum Thema: Was macht überhaupt ein amerikanisches Kriegsschiff dort? Natürlich nicht einfach freundlich lächeln und sich grüßen...

Wenn es auch bei der Ost-See passiert ist, dann stelle ich mir noch die Frage, was die Amis möglicherweise in der Nähe von Kaliningrad verloren haben. Dort ist auch ein russisches Teritorium ( Ich weiß nicht, wo genau dieser Vorfall bei der Ost-See passiert ist ). Die Russen haben dann das Recht dort rumzufliegen, in ihrer Hälfte.

Und es ist ja auch immer toll, wenn irgendwelche bedrohliche Kriegsschiffe vor deiner Haustür fahren...

Antwort
von Marcoooooo, 266
Die Russen verteidigten sich nur/ich hätte es an ihrer Stelle nicht anders gemacht

Kriegsschiffe die Friedlich rumfahren. Wenn vor meinem Haus eine Hellcat oder IS2 friedlich rumfährt würde ich mich auch bedroht fühlen.

Ich renn ja auch nicht ganz gemütlich mit ner Waffe durch die Stadt.

Und die Russen haben die Amys ja nicht angegriffen sondern gekuckt wer da ist.

Die Amys wollen helfen? Die Amys meinen sie sind die Polizeit der Welt und mischen sich überall ein. Egal ob es die Leute wollen oder nicht. Sie kommen trotzdem.

Angenommen die Mexikaner rollen mit Panzer in der USA ein um zu helfen und die wollen es nicht. Dann kannst du dich auf ein Feuerwerk gefasst machen.

https://www.mahnwache-grimma.de/wp-content/uploads/2015/09/US-world-Domination-T...

Antwort
von rallytour2008, 239
Die Russen schüchtern gerne friedliche Amis ein, um sich Respekt zu verschaffen

Die Amis waren auf dem Schwarzen  Meer unterwegs.

Die Einschüchterung der Russen war eine Ankündigung das ein Oligarch einen Spitzenunternehmer aus Amerika kaufen will.

Gruß Ralf

Kommentar von IAMDAVEJ ,

Wen oder was denn?

Kommentar von rallytour2008 ,

Namen nennen dürfte nicht angebracht sein.Vielleicht erinnert sich ja wer an den Satz:Wer ein belegtes Brötchen durch den Zaun reichen kann ,da kann man dann auch ein Handy durchreichen.Das hat ein Pförtner gesagt und liegt schon einige Jahre zurück.

Antwort
von voayager, 85
Die Russen verteidigten sich nur/ich hätte es an ihrer Stelle nicht anders gemacht

Wenn jemand aggressiv ist, dann doch die USA mit ihrer NATO-Osterweiterung, Raketengürtel vor Russland sowie dem Handelsembargo. Russland hat sich nichts vorzuwerfen auf dem internationalen Parkett, alles geschieht recht korrekt, so auch die Seefahrt in der Ostsee.

Kommentar von IAMDAVEJ ,

Mit dem Verkauf der DDR durch den Säufer Jelzin (glaube 5 Milliarden war eine lächerliche, aber für den Alki angemessene Summe. Russland war am Boden wirtschaftlich) wurde genau das Versprochen: KEINE Nato-Osterweiterung. Was ist 25 Jahre späte? Bullshit.

Kommentar von voayager ,

dieser Dummkopp namens Gorbatschow hat es sich nicht schriftlich bestätigen lassen, war wohl so naiv dem bloßen Versprechen Glauben zu schenken. Er wird zusammen mit Jelzin als die größten Krücken Russlands in die Geschichte eingehen.

Kommentar von windhund2014 ,

ich weiss ja nicht was fuer ein erfolgreicher Mensch Du bist, aber Gorbatschow ist ein sehr erfolgreicher und inteligenter Politiker gewesen und er ist Mensch geblieben, vielleicht zu Vergleichen mit Herrn Genscher und Willi Brandt. Jelzin ist ein anderes Kapitel, wir wissen nur teilweise inwieweit der russ. Geheimdienst in fertig gemacht hat.

Eines ist aber in der internationalen Politk ueblich: Absprachen, auch muendliche sollte man einhalten, wenn man wirklich an Frieden und Demokratie interessiert ist.

Kommentar von voayager ,

Gorbatschow war ein professioneller Stümper und Verräter zudem, so hat er die SU in den Untergang geführt und die Wirtschaft schrumpfte durch ihn um ca. 50%. Es traten mit ihm Arbeitslosigkeit und Sozialabbau ein. Durch ihn kam es zur NATO-Osterweiterung, zu verstärkten Kriegen, so geschehen in Jugoslawien, Irak, Afghanistan und Libyen.

P.S. mdl. Absprachen und versprechen bedeuten in der realen Politk mal rein garnichts. Erfolgreich zu sein, ist kein positives Kriterium er se, so war z.B. Hilter auch sehr erfolgreich, schließlich tyrannisierte er ganz Europa, so mächtig war er zeitweilig.

Antwort
von mm78pr, 236
Die Russen verteidigten sich nur/ich hätte es an ihrer Stelle nicht anders gemacht

kein Kriegsschiff patrolliert friedlich vor sich hin.
Ein Kriegsschiff führt ein Auftrag durch ... dadurch können sich natürlich andere Länder bedroht fühlen.
Die Amis vs Russen Geschichten sind mittlerweile sowas von ausgelutscht und werden von gewissen Median hochgepusht  .... ne danke ... da schau ich mir lieber Videos über Kaninchenzucht an.


Antwort
von Sowjetunion208, 100

Ich geh mal von Forentroll aus aber egal 

Ich möchte mal die Reaktion der Amis sehen wenn russische kriegsschiffchen vor New York zB anlegen 

Und komisch das nur gemeckert wird wenn die Russen ,, Mist " bauen oder sich net so doll Verhalten 

Kommentar von IAMDAVEJ ,

Haha, auch mein Gedanke. Wenn man sich in Foren, Imageboards oder Ähnlichem rumtreibt. Kennt man deren Vorgehensweise. Kicken ja auch immer ne nette Diskussion los..


Das ist nicht komisch, das dann gemeckert wird. Lies dir den Arbeitsvertrag der Axel-Springer-Presse also auch der Bild durch. Punkt 3. Sprich: Meckere über alles nicht Amerikanische. Nur bisschen über die Amis. Net so dolle.

Antwort
von sWeEtAnKa98, 117

Kriegsschiffe und friedlich? Problem für mich. Klar machen die Manöver aber wenn amerikanische (weit weg) das in der Ostsee machen (ich hab das nicht gesehn) also direkt vor Russland (sehr nah) dann ist das hm komisch? oder was? Deine Auswahl passt nicht auf mich, am ehsten dass Kaliningrad Ostsee ist, aber dass die Russen als ihr Meer sehen glaub ich auch nicht. Nur es ist halt weit von Amerika und nah bei Russland.

Antwort
von Flexecutioner, 227
Die Russen schüchtern gerne friedliche Amis ein, um sich Respekt zu verschaffen

Ich würde sagen dass diese Antwort es am besten trift, überdenke alle aber nochmal, die sind doch sehr klischeehaft ^^

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