Frage von ladymilli0n, 46

Warum verhält sich die Anerkennungspraktikantin so?

Hallo. Ich bin noch in der Ausbildung zur Erzieherin und mache mein Praktikum in einer ganz tollen Kita. Alle sind sehr nett und hilfsbereit! Noch nie wurde ich so gut unterstützt.

Naja, da gibt's nur eine einzige Sache / Person, die es mir schon etwas schwer macht: die Anerkennungspraktikantin. Sie hat so eine negative Ausstrahlung und immer wenn ich mit bestimmten Kindern ein Angebot mache, passt es ihr irgendwie nicht. Total seltsam! Von der Praxisanleiterin und Kiga-Leiterin werde ich total für meine Bemühungen, Angebote, die Wertschätzung der Kinder, etc. gelobt. Ich weiß nicht was ihr Problem ist und weshalb es der nicht passt, dass ich was mit den Kindern mache. Wenn ich mir die Kinder zusammenhole schielt sie mich auch immer bescheuert an. Total schimm fand ich es, wo sie die Kinder über mich ausquetschte. - "Na, wie ist die neue Praktikantin so?" - "Mögt ihr die? Was macht die denn? Sag doch mal Max, mögt ihr die? Und als ich ein Angebot machte (Kresse einsäen), kam ein anderes Kind aus der Gruppe in den Nebenraum und fragte, was wir denn machen. Sofort lief die Anerkennungspraktikantin ihr hinterher und sagte eiskalt: "Kaaarin jetzt kommst du hier her zu mir! Im Nebenraum hast du nichts zu suchen! Da ist doch nichts besonderes! Und außerdem ist Jasmin doch keine Erzieherin, nichts." Was könnte sie für ein Problem haben? Soll ich das der Leitung weitersagen, weil es mich echt stört? Oder soll ich es aushalten bis Praktikumsende?

Ich traue mich nicht mal mehr richtig mir Kinder für ein Angebot zu holen. Es schüchtert mich teilweise schon ein.. und immer dieses Einmischen in Gespräche zwischen einem Kind und mir ...

Danke !

Antwort
von KariYagamie, 29

Hallo,

ich bin zur Zeit auch Erzieherin Anerkennungsjahr (so nenne wird es inoffiziell bei uns genannt), ich muss zugeben, dass ich mich selber manchmal dabei ,,erwischt" habe, wie ich eifersüchtig auf die Praktikantin bin.

Ich muss dazu auch sagen, dass ich sie von ihrer Persönlichkeit nicht besonders mochte, wie sie sich den Kindern gegenüber verhalten hat und von ihrer Einstellung (Planungen nicht abgeben, gegenüber unserer Chefin hat sie gesagt, dass sie nicht in der Lage ist sie zu beurteilen, weil sie immer im Büro sitzt usw.)

Man ist halt das erste mal fest in einer Gruppe und das sind sozusagen ,,seine" Kinder die man das ganze Jahr über begleitet hat usw. Und dann kommt da eine x-belibige Praktikantin (sorry für diese Ausdrucksweise) und die Kinder finden sie total interessant, weil sie neu ist, man sie nicht kennt und die Praktikanten mehr Zeit bzw. anders Zeit haben, um mit den Kindern zu spielen usw. Und wenn die Kinder dann immer über Fr. So und so reden, dann wird man auch mal etwas eifersüchtig.

Jaja wie gesagt, ich fand unsere Praktikantin aus den oben genannten gründen jetzt nicht besonders Super, aber ich habe sie trotzdem versucht zu unterstützen, Tipps und Tricks zugeben (auch wenn diese sie überhaupt nicht angenommen hat), finde ich es in deinem Fall ziemlich krass. Vor allen Dingen, da du unsicher bist was Angebote angeht.

Ich würde als erstes mit deiner Praxisanleiterin reden, da sie dich und die Anerkennungs Praktikantin besser kennt.

Kommentar von ladymilli0n ,

Ja ok. Kindisches verhalten. Ich würde mich sogar freuen, dass die Kinder etwas tolles in einem Angebot machen und dabei ist es mir sch* egal, mit welcher Erzieherin/Praktikantin. "X-beliebige" Praktikantin. Alles klar. Das ist eben so. Jedes Kind hat seine "VorzugsErzieherin" ... Dann soll sie doch Angebote mit dem Kindern machen. Macht sie auch nicht. Aber schön blöd gucken und zeigen, dass es ihr nicht passt, wenn ich was adressatenorientiertes durchführe.

Kommentar von KariYagamie ,

Wie gesagt, rede mit deiner Anleitung. Man muss sich schließlich nicht alles gefallen lassen. Es verunsichert dich, das merkt man. Deswegen rede darüber, vielleicht sogar mit ihr selber. Ich verstehe auch nicht, warum sie das macht. Ich weiß nur, dass ich es so nie machen würde (und auch nie gemacht habe), sondern die Praktikanten unterstützen würde mit der Erfahrung die man bereits selber gesammelt hat und dadurch, dass man die Kinder schon länger kennt und etwas mehr dazu sagen kann.

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