Ja, ich glaube an Gott und stehe dazu. Für mich ist das völlig normal. Ich kann mir ein Leben ohne an Gott zu glauben nicht wirklich vorstellen. Ich bin nicht christlich erzogen worden, habe mich irgendwann völlig freiwillig dazu entschieden im Teenageralter. Ich habe mich auch mit anderen Religionen und dem Atheismus auseinander gesetzt, bin aber immer wieder zu meinem Glauben zurück gekommen. Warum werde ich eigendlich immer so blöd anguckt, wenn ich erzähle, dass ich an Gott glaube? Ist das etwa nicht cool, zu wissen woher ich komme, was ich hier auf Erden mache und durch die Bibel einfach Antworten finde auf so viele Lebensfragen??? Was hat das denn mit hinterwälderisch zu tun???

das problem mit vielen gläubigen ist, dass sie einen gerne bekehren möchten und das ist unangenehm.....jeder soll glauben, was er möchte, aber dem anderen nicht seinen glauben aufdrücken wollen

Ich glaube nicht an Gott, aber ich finde es trotzdem cool, dass Du es tust und beneide Dich! Lass Dich nicht irritieren. Ein bisschen Toleranz wäre von manchen Leuten angebracht, ob sie nun selbst an Gott glauben oder nicht

Vielleicht nervt nicht Deine Glaube, sondern dass Du das jedem aufs Auge drückst.

Glaube ist etwas Schönes, wenn man glauben kann. Lass dich nicht beirren!

Weil es unrealistisch ist, die Bibel, Schöpfergeschichte, einfach alles.
daddysdearest am 23. April 2009 14:35 Ist nur realistisch, was Du verstehen kannst?
Solipsist am 25. April 2009 09:26 Nein. Realistisch ist was realistisch ist. Ein aus Dreck geformter Mensch ist nicht realistisch. Aber das verstehst Du nicht.

weil es keinen gibt. oder wie erklärst du dir, dass es sooo viele verschiedene götter geben soll? vergiss es einfach.
Sphyrnidae am 23. April 2009 13:11 oha, da scheint einer was zu wissen, was die ganze Welt wissen will
NormaRoscoe am 23. April 2009 13:13 also ich kenn keinen, der handfeste beweise hat, dass es einen gott gibt oder mehrere...
ErsterSchnee am 23. April 2009 13:15 ich kenne keinen, der handfeste Beweise hat, daß es keinen Gott gibt
NormaRoscoe am 23. April 2009 13:17 man braucht keine beweise um etwas zu beweisen, das es nicht gibt. totaler blödsinn!
ErsterSchnee am 23. April 2009 13:19 Kein Blödsinn. Wenn Du nicht beweisen kannst, daß es etwas nicht gibt, dann steht es auch nicht fest. Wenn Du nicht glaubst, daß es einen Gott gibt (oder mehrere), ist ja ok - aber auch das ist dann "nur" ein Glaube.
NormaRoscoe am 23. April 2009 13:20 ihr da draußen GLAUBT an gott, aber WISSEN tut ihr es nicht.
Ich weiß es und ich hab's erlebt. - Aber ich kann es nicht beweisen.
Werde glücklich mit Deiner Skepsis. Aber schimpfe nicht auf die Gläubigen.
NormaRoscoe am 23. April 2009 14:44 tu ich nicht. ich bin agnostiker. ich darf kritisch sein.
nosfan am 1. Mai 2009 12:34 Nein solipsist! Völlig falsch. Da es Menschen gibt, die behaupten, Gott existiere nicht, dann sollen auch sie das beweisen. Wenn sie es nicht können, dann glauben sie nur, dass Gott nicht extiere!
Solipsist am 25. April 2009 09:28 Das müsstest Du eigentlich schon gefressen haben, Ersterschnee.
Erst wird die Positivbehauptung bewiesen.
DANN muss der mit dem Gegenbeweis kommen.
nicht andersherum.

nichts ist schlecht daran seine Meinung und seine Relegion zu vertreten. DH!

Weil die meisten überhaupt keine Ahnung haben und Glauben mit Reglementierung und Langeweile gleichsetzen. Dass er in Wirklichkeit Freiheit und Abenteuer bedeutet, können sie ja nicht wissen. Klischees eben.

ich akzeptiere was Du denkst, Du hast aber auch zu akzepetieren, was ich denke.

weil die auch nicht glauben, das die erde eine scheibe ist.
daddysdearest am 23. April 2009 14:35 Und was soll das damit zu tun haben?

ich glaub nicht das in der bibel steht warum DU auf der welt bist. das musst du schon selber rausfinden. uncool ist es nicht aber sicherlich ungwohnt eine jugendliche zu treffen die an Gott glaubt...heutzutage! Respekt und bleib bei deiner meinung. Zeigt von charakter!
Gritti am 27. April 2009 21:36 Hallo, magicbird! Oja, steht drinnen. Gleich am Anfang: Genesis 1,26 und folgende: Gott schuf den Menschen als sein Abbild, als Mann und Frau schuf er sie ..... Es ist von jedem Menschen die Rede, also auch von dir und mir.

Ich finde es auch nicht gut wenn einige das nicht respektieren. Ich bin zwar kein Fanatist, glaube aber auch an Gott und respektiere anderen Glaubensrichtungen. Wenn andere drüber lästern lasse ich sie halt. Muss ja jeder selber wissen.
Liegt wahrscheinlich nicht am Glauben an sich sondern am "Bodenpersonal" mit manch mehr als fraglichen Einstellungen und Bestimmungen.

die Menschen verdrehen noch bei ganz anderen Sachen die Augen ... einfach drüberstehen
Ich finde es schwer an einen Gott zu glaube, der so viel Unheil zulässt. Der unschuldige Menschen, Kinder und Tiere leiden lässt, und die "Sünder" haben ein tolles Leben. Wo ist Gott denn da...?
daddysdearest am 23. April 2009 14:36 Du machst Gott für die Taten von Menschen verantwortlich.
Du fragst Gott: "Wo warst Du?"
Das ist ziemlich überheblich. Ich wünsche Dir, dass Gott Dir nicht eines Tages diese Frage stellt. Denn wo warst Du, als Leid geschah oder jemandem Unrecht getan wurde.
Gritti am 27. April 2009 21:48 Hallo jethro! DH!
Teddylein am 24. April 2009 20:16 Gott greift zurzeit nicht in die Geschicke der Menschen ein, da diese unabhängig von ihm leben wollten.
Hinterwäldlerisch ist, zu glauben, man stamme von Gott und er hätte den Menschen gemacht und sei verantwortlich. Ich denke, man kann im Anbetracht der Wissenschaft auch an Gott glauben ohne zum Kreationisten zu werden. Glauben ist eben nur ein Glauben und nicht wissen. Wenn man Glauben über Wissenschaft stellt, finde ich das schon sehr eineitig und gefährlich!
daddysdearest am 23. April 2009 14:37 Und wenn man menschliches "Wissen" über Vertrauen zu Gott stellt, ist das naiv.
Solipsist am 25. April 2009 09:30 Klar. Weil Vertrauen ja auch viel verlässlicher ist als nur profanes Wissen. Freilich.
Gritti am 27. April 2009 21:46 Hallo Kuemelchens, wenn man für sich persönlich den Glauben an Gott über menschliche Wissenschaft stellt, die in gewissem Sinn beschränkt (ich meine damit nicht dumm!) sein muss, weil sie eben nur so weit erkennt, was ein Mensch erkennen kann - was ist daran so gefährlich?
Solipsist am 28. April 2009 01:02 "weil sie eben nur so weit erkennt, was ein Mensch erkennen kann"
...
Aha.
Gritti am 28. April 2009 12:18 Hallo Soli! Ich hab gefragt, was daran gefährlich ist, wenn ich persönlich Gott über die Wissenschaft stelle.
Auch der genialste Wissenschafter hat nicht den Überblick über alle Ursachen und Hintergründe. Er ist als Mensch begrenzt durch Zeit und Raum, er hat seinen menschlichen Horizont. Gott ist aber nicht begrenzt.
Ich halte die Bibel nicht für ein Buch, das die Wissenschaft ersetzen soll. Aber ich suche und finde darin für mich Antworten auf meine Fragen was mein Leben auf dieser Welt, mein Dasein als Mensch, meine Beziehung zu den Mitmenschen, zur Natur usw. betrifft. Es interessiert mich auch, was mit mir in Zukunft sein wird, wenn es mich auf dieser Welt nicht mehr gibt, wie meine Freiheit als Mensch mit meiner Verantwortlichkeit zusammenhängt und vor allem auch wie Gott zu mir steht, ob er mich mag, auch wenn ich nicht gar so gut bin.
So bin ich zur Überzeugung gelangt: Gott liebt JEDEN Menschen, auch dann wenn der nicht an ihn glaubt, wenn er von den (Lebens)Geboten Gottes nichts hält. Er hält ihn am Leben, er wirbt immer wieder um ihn und er hat unendlich viel Geduld. Und wichtig ist, dass jemand der Sprache seines Gewissens Gehör schenkt.
Ich brauche das nicht jedem reindrücken. Ich hoffe, ein bisschen kann man es an meinem Benehmen bemerken.
LG
Solipsist am 28. April 2009 12:49 Grüß Dich.
Dein Benehmen ist wie immer vorbildlich Gritti. Speziell im Gegensatz zu meinem. Beide Sätze meine ich frei von Ironie.
...
Er ist als Mensch begrenzt durch Zeit und Raum, er hat seinen menschlichen Horizont. Gott ist aber nicht begrenzt.
Du bist Mensch. Du bist begrenzt in Deiner Wahrnehmung.
Weshalb glaubst Du also an Dinge, die Du nicht wahrnehmen und somit keine Aussage über ihre Existenz treffen kannst?
...
Gott ist nicht begrenzt? Und wieder: Woher das Wissen um eine Eigenschaft eines angeblichen Wesens, dessen Existenz und speziell dessen spezifischen Eigenschaften Dir durch Deine begrenzte Wahrnehmung verwehrt bleibt?
...
Gott wirbt um mich?
Wie? Wo?
Weder bin ich blind noch blöd. Ich müsste das merken.
...
Der Sprache meines Gewissens Gehör schenken?
Das tue ich in voller Aufmerksamkeit, täglich, Gritti. Mit ein Grund dafür, dass es mir vergönnt ist viele Freundschaften halten zu dürfen.
...
Ist es vielleicht die Vernunft die mich taub und blind macht?
Ist Vernunft gar etwas das man erst abschalten muss, um Gott erspüren zu können?
...
Grüß Dich,
Soli
Gritti am 1. Mai 2009 00:02 Nein, lieber Soli, mein Benehmen ist auch nicht immer vorbildlich. Ich bemüh mich – genau so wie du.
Ja, meine Wahrnehmung ist begrenzt, darum hat Gott mir den Geist gegeben, damit ich ihm, der Geist ist, begegnen kann. Und er ist sozusagen im meine Wahrnehmungsmöglichkeiten eingegangen. Ich will dich nicht mit für dich uninteressanten Definitionen langweilen. Nur so viel: Gott ist in das eingegangen, was ich bin, was du bist (Mensch) – und damit hat der Mensch die Möglichkeit, ihm menschlich zu begegnen.
Aber bitte, überlege einmal: wie begegnest du z.B. deiner Frau? Begegnest du ihr mit deinem Verstand? Indem du über sie nachdenkst? Findet die Begegnung in deinen Gefühlen statt? Ja, deine Gefühle sind mitbeteiligt, aber sie führen die Begegnung nicht herbei. Ist es nicht so, dass du deiner Frau mit deinem Herzen begegnest, mit deinem innersten Wesen, mit deinem Vertrauen, von Person zu Person?
Erst begegnest du ihr, und dann denkst du vielleicht über sie nach (wie wunderbar sie ist, was sie für spezifische Fähigkeiten hat, die sich mit deinen spezifischen Fähigkeiten ergänzen, usw.).
Ich brauche meine Vernunft nicht abzuschalten, um mit Gott Beziehung zu haben. Die Vernunft gehört zu mir als Mensch. Aber sie ist nicht das „Instrument“, mit dem ich Gott begegne.
Ich vertraue Gott als Person. Ich spreche zu ihm, Gott versteht deutsch. Ich kann normal mit ihm reden, er versteht mich.
Ja, Gott wirbt um dich. Er hat dir vieles geschenkt. Z.B. liebevolle Eltern, so dass sich dein guter Charakter entwickeln konnte. Einen wachen Verstand. Natürlich gehört eigene Entscheidung und Bemühung auch dazu. Eine liebe Frau, Kinder, mit denen du Freude hast, einen guten Beruf, wo du deine Talente einsetzen kannst und der genug einbringt, und noch vieles mehr, das du dir nicht gekauft hast. Das hast du alles bekommen und als freier, kreativer Mensch pflegst du es und verhältst dich so, dass das alles gedeihen kann.
Grüß dich auch.
Solipsist am 1. Mai 2009 00:26 Danke für Deine Antwort.
Aber meine Frau hat gegenüber Gott den unschlagbaren Vorteil visuell erfassbar, körperlich und intellektuell begreifbar und akkustisch vernehmbar zu sein.
Attribute welcher Dein sich angeblich bemühender Gott nicht zugestehen möchte.
...
Wieso sagst Du er bemüht sich um mich Gritti?
Erschrick bitte nicht, aber sag mir mal wie seine Bemühungen in Auschwitz ausgefallen sind?
Theodizee schön und gut.
Aber gerade in Anbetracht dessen, kannst Du mir nicht erzählen er bemühe sich gerade um mich. Ich bin nicht besser oder schlechter als sechs Millionen anderer.
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Unter bemühen stelle ich mir was anderes vor.
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...
...
Fühlen kann man viel den lieben langen Tag lang.
Das ist aber kein Wissen.
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Was ist so schlimm daran für Dich, die Konsequenz von völliger Abwesenheit von Interaktion in dieser Welt als das zu sehen was es ist?
Gritti am 1. Mai 2009 17:42 Lieber Soli!
Das ist freilich ein großer Vorteil, dass wir die Mitmenschen mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Aber Gott ist Geist, darum können wir ihn nur mit unseren geistlichen Fähigkeiten wahrnehmen.
>Was ist so schlimm daran für Dich, die Konsequenz von völliger Abwesenheit von Interaktion in dieser Welt als das zu sehen was es ist?<
Wie könnte ich leugnen, was ich Tag für Tag im eigenen Leben erfahre. Ich „weiß“ es weil ich vertraue. Und ich vertraue, weil mein Verstand genug Argumente (aber keine Beweise) hat, dass es nicht unvernünftig ist, zu glauben, dass es Gott gibt und dass er den Menschen (mich) liebt. Du „weißt“ auch, dass deine Frau dich liebt und dir treu ist – nicht weil du das beweisen könntest, sondern weil du ihr vertraust. Das Gefühl kann manchmal beteiligt sein, muss es aber nicht.
......................................
>... sag mir mal wie seine Bemühungen in Auschwitz ausgefallen sind?<
Ich habe viele Zeugnisse von Menschen, die Gott in Ausschwitz und an ähnlichen Orten gesucht und seine Hilfe und sogar „Wunder“ erfahren haben. Der Mensch ist frei (geschaffen) und seine Freiheit wird geachtet. Wenn der Mensch Gott nicht mit seinem ganzen Ich sucht, lässt Gott ihn gewähren.
Ich sage jetzt etwas, was du, so viel ich bisher von dir weiß, für völlig überdreht hältst: Gott tut das weh, wenn er sein Kind leiden sieht und er nicht helfen kann, weil es ihn in seiner Freiheit nicht an sich heran lässt. Dir als Vater wäre es ja auch schrecklich, wenn du dein Kind ins Unglück laufen siehst, und es stößt deine helfende Hand zurück, sagt „Ich habe keinen Vater!“ - Gott ist nicht schlechter als du.
Gott kennt und bemüht sich um jeden Menschen. Und jeder Mensch ist unbeschreiblich wertvoll für ihn. - Natürlich kann ich das nicht mit den Methoden der positiven Wissenschaften nachweisen, trotzdem „weiß“ ich, dass über meinen Lebensweg gute Gedanken gedacht werden, dass kein blinder Zufall über mich verfügt.
Noch einmal: Gott lässt sich finden von dem, der ihn mit ganzem Herzen, mit seiner ganzen Person sucht, aber er zwingt niemand dazu.
LG
Gerd2 am 1. Mai 2009 23:07 Du bist Gott, ein existierender Gott könnte nicht so ein MIst labern.
Gritti am 2. Mai 2009 01:39 Nein, lieber Gerd, ich bin bestimmt nicht Gott!
Solipsist am 2. Mai 2009 09:01 Falls Du hier mit "Mist labern" Gritti meinen solltest, dann empfehle ich in Zukunft, Dir die Menschen besser anzuschauen die Du so behandelst.
Gritti trägt mehr Charakter in sich als Du bei anderen überhaupt entdecken, geschweige denn selbst aufbringen könntest. Also halt Dich gefälligst zurück wenn Dir zu konstruktiven Beiträgen das Herz fehlt.
Gritti am 3. Mai 2009 01:06 Danke, Soli!
Solipsist am 2. Mai 2009 17:08 "Noch einmal: Gott lässt sich finden von dem, der ihn mit ganzem Herzen, mit seiner ganzen Person sucht, aber er zwingt niemand dazu."
Und wer dies nicht tut, den lässt er, gemäß dem von ihn bestimmten Regeln, in die wie auch immer geartete Hölle verfrachten.
Schöner Gott.
Liebevoller Gott.
...
"Dir als Vater wäre es ja auch schrecklich, wenn du dein Kind ins Unglück laufen siehst, und es stößt deine helfende Hand zurück, sagt „Ich habe keinen Vater!“"
Es würde mir das Herz brechen und mich in tiefste Verzweiflung stürzen!
Doch ich käme nicht auf den Gedanken mein Kind deswegen einer wie auch immer gearteten Hölle zu überlassen.
Nicht für fünf Minuten!
...
Geschweige denn für die Ewigkeit.
...
Du etwa, Gritti?
Gritti am 3. Mai 2009 01:03 Soli, natürlich nicht - aber Hölle ist doch - wie soll ich es ausdrücken? - einfach, wo man von Gott nicht behelligt wird, weil man es nicht will. Es muss doch etwas geben, wo der freie Mensch, der mit Gott nichts am Hut hat, ihm nicht mehr begegnet.
Ich will dich zwar nicht mit Bibelstellen langweilen, aber es gibt eine, die darauf schließen lässt, dass einem auch nach dem Tod noch ein Licht aufgehen und man sich anders entscheiden kann (Mt 12,32)
Wenn du nachliest, dann als Erklärung: der Heilige Geist ist die Liebe, und die hast du ja gewiss nicht gelästert, und ich bin sicher, dass sich jeder Mensch in seinem tiefsten Herzen nach Liebe sehnt. Wenn es wirklich nach dem Tod noch die Möglichkeit gibt, sich für die Liebe zu entscheiden und zu bereuen, was man gegen sie getan hat, dann habe ich Hoffnung für jeden Menschen. Gott wird um sein Kind kämpfen, so lang es ihm möglich ist, aber die Grenzen von dessen Freiheit kann er nicht überschreiten weil der Mensch - verzeih, dass ich das hier sagen muss - von Gott als sein Abbild geschaffen wurde, und Gott ist frei. Ohne Freiheit kann es keine Liebe geben.
Lieben Gruß! Gritti

Ich glaube auch an Gott, verdrehe aber auch die Augen, wenn jemand missionarischen Eifer an den Tag legt. Glauben ist für mich eine sehr persönliche Sache. Die kann ich zwar mal im Gespräch mit guten Freunden erwähnen - aber nicht jedem in der Straßenbahn gleich ein Gespräch aufzwingen. Ich habe grundsätzlich ein Problem damit, wenn jemand seine Lebenseinstellung quasi auf einem Schild vor sich herträgt.
Das Problem ist nicht der Glaube, sondern das Image der Kirche.
Ich selbst glaube auch an Gott, trau mich aber manchmal kaum das so zu nennen, weil es nach Birkenstock klingt (wenn Du verstehst, was ich meine).
Die Kirch hat aber auch ganz schön viel Dreck am Stecken (ich sag nur Mittelalter) und deshalb verstehe ich die Kirchengegner nur zu gut.
Wenn Dich jemand belächelt, versuche ihm klar zu machen, dass man Gott doch nennen kann wie man will. Vieleicht fnden sie es cooler, wenn Du erklärst, dass eine Macht, oder das Schicksal uns leitet, das die Bibel wirklich ganz nette Geschichten enthält die einem genauso helfen können wie Sorge dich nich,lebe oder der Herr der Ringe und die christlichen Werte ganz nach dem Motto "was Du nicht willst, das man Dir tut", sind und was daran falsch ist?
Gritti am 27. April 2009 21:41 Hallo MadameRecamier, Eine Macht oder das Schicksal - das sind unpersönliche Kräfte. Gott ist aber Person. Er ist ein "Du" für mich und ich bin ein "Du" für ihn. Und es ist ihm wichtig, wie es mir geht.

Weil sie intolerant, arrogant und bösartig sind!
Gritti am 1. Mai 2009 17:49 Hallo nosfan!
Das glaube ich nicht. Viele Menschen sind verletzt von dem Bösen, das sie in der Welt sehen oder selbst erfahren haben. Und es wird heutzutage so viel getan, um den Menschen in die Irre zu führen, dass er das Gute dort sucht, wo es nicht zu finden ist.
Aber ich bin überzeugt: Jeder Mensch sehnt sich in seinem tiefsten Inneren nach dem Guten.
Du hast doch das Bild vom barmherzigen Jesus für dein Profil gewählt. Und schau, da gibt es von der Sr. Faustine eine Novene, die Jesus bittet, das wir sie beten für diejenigen, die >intolerant, arrogant und bösartig sind<
LG
nosfan am 2. Mai 2009 12:10 Hallo Gritti,
ja, beten tu ich für diese meine Mitmenschen, damit sie tolerant, liebevoll usw. werden. Mag sich meine Antwort oben auch verurteilend anhören, doch habe ich dies so nicht gemeint, sondern so, wie ich das immer wieder in meinem Umkreis mitkriege. Tagtäglich wird durch die Massenmedien der Atheismus und Materialismus propagiert, gepredigt und es wird auf diese Weise atheistisch missioniert. Und wenn sich dann Christen in der Öffentlichkeit untereinander über den christlichen Glauben und ihre Erfahrungen damit unterhalten, sieht man Leute, die vorbeigehen und dies mitkriegen, wie sie abwertig gucken usw. Ich sehe aber einfach nicht ein, weshalb ich mich nicht mit anderen Christen auch öffentlich über meine Erfahrungen mit dem Glauben unterhalten darf, ohne abwertig angeschaut zu werden. Das bedeutet nicht, dass mich die z.B. Blicke oder negative Kommentare störten, sondern stören tut mich die Intolaranz der Gottlosen gegenüberr den "Gläubigen". Diese fordern von den Gläubigen Toleranz, aber selber räumen sie den "Gläubigen" keine ein. Es ist ein atheistisches Gesetz, über den "Glauben" zu schweigen. Dies aber sehe ich nicht ein! Ich ordne mich diesem Gesetz nicht unter, sondern nutze die Redefreiheit, die Gott jedem von uns gegeben hat, um über das Gute, das nur von Gott kommt, zu reden. Ich und meine Glaubensgeschwister haben genauso das Recht über das, was von Gott kommt, zu reden, wie die Atheisten und Materialisten das Recht haben, über das zu reden und das zu propagieren, an was sie glauben!
Liebe Grüße, nosfan
Gritti am 3. Mai 2009 00:41 Hallo nosfan! Du hast natürlich Recht, dass es o.k. ist, wenn wir über unseren Glauben und unsere Erfahrungen damit reden. Aber dem, den das nicht interessiert, müssen wir es nicht mit Gewalt reindrücken. Ich weiß schon, dass es von der anderen Seite her vielfach geschieht, in den Medien usw.
Für uns gilt "... seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt. aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen, ...." (1Petr 3,15-16)
Ansonsten hab ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen sich nur dann zum Besseren ändern, wenn sie spüren, dass sie geliebt werden als die, die sie sind. Liebe Grüße, Gritti
nosfan am 3. Mai 2009 18:05 Ja, mit Gewalt sowieso nicht!
Wenn du dich wirklich mit Atheismus auseinandergesetzt hast, musst du die Antwort auf deine Frage ja eigentlich kennen.Lass dich nicht beeindrucken von Ausreden wie "Die wollen einen immer bekehren und das stört".Und lass dir auch nicht erzählen das Bekehrungsversuche unsinnig wären, wenn es so wäre, dann gebe es nicht so viele Christen. Ungläubige haben Verachtung für deinen Glauben übrig weil Gott persönlich wird.Er stellt das Dogma in Frage das es keine Regeln mehr geben solle , was ja heute Mode ist.Sie wollen ihrem eigenen Gott folgen (nämlich sich selbst) und wollen dabei nicht gestört werden.
das ist doch jedem seine sache ob er glaubt oder net,weiß ja net ob du die leute zu textest wenn du ihnne sagst das du gläubig bist falls ja dann wird es das sein weil sie es net so genau hören wollen
Beschäftige dich mal mit der evolution ;) dann weißt auch woher du kommst. Wenn es dir was bringt an Gott zu glauben ist es doch ok aber dann sollte es dir auch egal sein was andere denken.
Dann weißt Du woher Du kommst? Glaubst Du wirklich dass das Leben "geurknallt" wurde? Lachhaft.
Darwin spinnt!

Von mir aus kann Jeder glauben, was er möchte, deshalb verdrehe ich doch keine Augen.
Hallo, es ist ja noch schlimmer. Wir haben die Aufgabe zu sprechen (Mt 28) obwohl Leute uns blöd ansehen. Es ist wie eine Schlacht, und das Augenrollen und Lächerlich machen sind die Waffen heutzutage. Im Juni kommt die Übersetzung von "The Shack" heraus, von P. William Young. Unbedingt lesen!

Das ist schön für Dich. Aber versuche niemals, einen Ungläubigen zu bekehren. Das geht in die Hose. Genau wie ein Ungläubiger Dichnciiht bekehren kann.

Mich bezeichnen sie als Geisteskrank und ich kann ihnen sogar sagen was der Sohn Gottes und Gott gesagt haben.
"Die Toten sollen ihre Toten begraben und die Lebenden bei den Lebenden bleiben damit aus Israel alle erlöst werden." Der HERR Jesus Christus, 2006.
Und der Gott der Himmel und Erde gemacht hat, der HERR HERR Zebaoth, der Gott Israels hat mir seinen meinen neuen Namen geben.
Aiwa- Recht und Gerechtigkeit im Himmel wie auf Erden.
Mache dir nichts draus. Glaube du weiter an Gott.
Am Ende wirst dann auch du dastehen mit allen Gerechten, den Sohn Gottes eingeschlossen und sagen:" DA IST ER.
Und die dich gespottet haben werden als Lügner dastehen.
Denn Gott hat Lust an der Erkenntnis Gottes.
Der reiche rühme sich nicht seines Reichtums. Der starke nicht seiner Srärke. usw. Sondern wer sich rühmen will der rühme sich des das er mich kenne. Denn ich habe Lust am Recht, an der Gnade und an der Erkenntnis Gottes.
Es ist das Licht in die Finsternis gekommen und die Finsternis hat es nicht erkannt.
Bleibe du selber Licht und glaube weiter an Gott.
Am Ende der Tage darfs du dann in das Jerusalem das Gott gebaut hat eingehen und ihn von Angesicht zu Angesicht schauen.
Nowka am 26. November 2009 00:23 TochterZion! du kannst nur über das alte testament reden, wo die menschen noch die peitsche des gesetzes spüren mußten.
du schmeißt die testamente durcheinander!
wo bleibt die Liebe, die erst jesus in die welt gesetzt hat, denn er sagte: "ICH GEBE EUCH EIN NEUES GEBOT. LIEBET EINANDER".
warum schreibst du nicht AUCH darüber. kannst du nicht lieben?
Und deswegen muss man bei allen anderen auch vorsichtshalber davon ausgehen?
prophylaktisch.....