Alex247 am 10.12.2008 um 20:06 Uhr
zumindest in der Regel. Wir haben als Hausaufgaben, uns darüber Gedanken zu machen. Ich habe eine Idee aber ich bin mir nicht sicher ob es stimmt. was meint ihr?

Zum Beispiel weil ein Lehrer [in der Regel] für seinen Beruf studieren musste.

Weil die Relation des Aufwandes für die Ausbildung zur Entlohnung gegeben sein sollte.
Alex247 am 10. Dezember 2008 20:07 genau, das dachte ich mir auch
Als Lehrer muss man studieren, wodurch normalerweise ein paar Jahre vergehen, in denen sie kein Geld verdienen.

Der Lehrer hat mehrere Jahre studiert und muß sich auch in seinem Beruf regelmäßig auf dem Laufden halten, damit er kein veraltetes Wissen vermittelt. Eine Putzfrau macht hingegen einen Job, den jede ungelernte Kraft ausüben kann.

es wird kaum die regel sein,aber auch eine Putzfrau kann studiert haben und wird trotzdem nicht entsprechend ihrer Bildung bezahlt.
Weil der Lehrer mehr schöne Sachen zum Anziehen braucht als eine Putzfrau
Alex247 am 10. Dezember 2008 20:12 sehr gute Antwort!

Warum verdient ein Lehrer mehr als eine Putzfrau? - Diese Frage stelle ich mir auch. Das Gehaltsgefüge in unserem Staat läßt einen doch sehr darüber grübeln, woran der Wert eines Menschen bemessen wird....
Alex247 am 10. Dezember 2008 20:16 wegen der länge der ausbildung
ElfieB am 10. Dezember 2008 20:17 Ja, mag sein, aber irgendwann im Laufe von 40 Berufsjahren relativiert sich das doch. Und außerdem - während ein Lehrer noch studiert, zahlt die Putzfrau schon in die Sozialversicherung ein und sichert so die Solidargemeinschaft.
DH !
Nordseehund am 10. Dezember 2008 20:39 wenn sie nicht den Lohn "bar auf die Kralle" bekommt...
ElfieB am 10. Dezember 2008 20:51 Ich denke, die Frage zielte nicht auf Beschäftigte die "Plattmoos" bekommen. Ich dachte an Menschen im Angestelltenverhältnis.
Ist das dein Ernst? Lehrer haben 4-5 Jahre studiert, hart gelernt, Abitur gemacht, arbeiten viel am Tag. Haben es nicht einfach. Eine Putzfrau brauch keinen Hauptschulabschluss. Ist weniger schlau (meist) und muss nichts können.
Alex247 am 10. Dezember 2008 20:09 Das war nur ein Beispiel mit dem Lehrer und der Putzfrau und es ist nicht mein Ernst sondern der meiner Lehrerin
WEISTDUS am 10. Dezember 2008 20:10 ...doch. Sauber putzen. Kann noch lange nicht jede Raumpflegerin.
yayas am 10. Dezember 2008 20:10 einen putzfrau braucht einen realschulabschlussss, und das ohne witz
wuschel55 am 10. Dezember 2008 20:14 Doch - gründlich putzen! Und sehr viele Putzfrauen haben auch mal eine gute Ausbildung gemacht, bekommen aber aus irgendwelchen Gründen keinen anderen Job! Bitte nicht sooo sehr abwerten, diesen Job!! Denn das was die Putzfrau macht, muss schießlich von jemandem gemacht werden.
Alex247 am 10. Dezember 2008 20:15 Ich war schon mal selber Putzmann. Es war nicht lecker und man gewöhnt sich aber dran. Und so leicht ist das auch nicht! Da gibt es stupidere Arbeiten. Besser als auf der faulen Haut liegen. Ich bewundere Leute, die das machen und jeder könnte mal in die Lage kommen, das machen zu müssen. Na ja fast jeder

weil ein lehrer das was er lehrt erst selber lernen muss und sich das dann auch in seinem gehirn einprägen muss und eine putze kann jeder sein, da muss ich nicht wirklich für studieren
Babsi1985 am 10. Dezember 2008 20:13 Das bezweifle ich bei manchen Lehrern, wenn ich da so an meine Schulzeit denke :-)
:D :D kommt drauf an wo man putzen geht :D :D ihr solltet euch das putzen alle nicht so einfach vorstellen, bin zimmermädchen und muss sagen es kommt drauf an wo man putz und ab nen vier sterne hotel muss man schon was im kopf haben und auch körperlich sehr gut drauf sein...alles andere als leichte arbeit..
Alex247 am 10. Dezember 2008 20:16 weiss ich aus erfahrung (ferienjob)
also ich glaub persönlich nicht das es was mit der bildung zu tun hat ich persönlich suche da eher die schuld im staat- die leuten haben doch wahrscheinlich alle putzen :D und werden selbst nie putzen gehen die wissen nicht was es bedeutet zu putzen- da wird es nur abgewärtet und ein lehrer ist was gutes in dem sinne das er hilft sich zu bilden..weiß nicht recht wie ich das was ich gerade denke ausdrücken soll aber glaub das trifft es schon recht gut..dann nochmal zur bildung einer "putzfrau" ich brauchte einen ordentlichen schulabschluß am liebsten abi und ne abgeschloßene ausbildung - so sieht das nähmlich aus in der gehobenen gastro..also steckt nicht alle putzen so unter einem hut..
Nordseehund am 10. Dezember 2008 20:43 aber ehrlich gesagt, würde ich lieber putzen als einer Gruppe von unwilligen Schülern (wie ich einer war...) die Inhalte des Lehrplanes beizubiegen. Wenn ein Raum so richtig schön sauber ist, ist das bestimmt befriedigender anzusehen als vor der Klasse zu stehen: die Ergebnisse werden erst im Test sichtbar!
ich stimm dir da voll zu, lehrer wäre sicher auch kein beruf für mich..aber ich denke das beide berufe gleichermaßen schwer sind und auch gleich viel verantwortung tragen und im kopf muss man gleich viel haben nur bei beiden berufen ist es eben immer was anderes bzw in anderen richtungen ok da ist wieder das das man putzen unterscheiden kann, aber ich bleib mal bei der gehobenen gastro da ist es eben so das es sehr anstrengend ist, man muss was im kopf haben und man hat sehr viel verantwortung zu tragen und auch hier muss man erst eine gewisse bildung haben und sich teilweise auch weiter bilden..
außerdem ist es doch beim leher so er arbeitet nur von monatg bis freitag hat ferien dann hat er feiertags frei und ne putzfrau muss immer am we arbeiten feiertags sowie so und ferien gibts da schon garnicht über nen paar tage urlaub kann sie sich freuen..dann hat sie vielelicht noch ne saison und dann über geraume zeit noch ne sech tage woche und urlaubssperre... hat alles seine vor und nach teile aber das begründet noch lang nicht warum lehrer mehr verdienen..
Nordseehund am 10. Dezember 2008 22:50 na, ja ich war selbst mal mit ´ner Lehrerin liiert, das mit Montag bis Freitag stimmt halt nicht, wenn man/frau die Sache ernst nimmt. Arbeiten korrigieren und Unterricht vorbereiten (Unterrichts-Material raussuchen, Themen recherchieren, Präsentationen ausarbeiten, Referate und Klassenarbeiten vorbereiten kostet schon eine Menge nebenbei. Reichsferienmeister stimmt auch nicht, denn ein Teil der Zeit ist für administrative Arbeiten (Stundenpläne ausarbeiten gedacht) und Klassenfahrt ist ein "fulltime-job"... Nicht "ganz" ernst gemeint ist die Zeit für die Behandlung der "Schülerfobie" oder "Schülerallergie"... grins

Die Verantwortung ist eine andere, und die wird demensprechend bezahlt
Wenn es nach Verantwortung ginge, müssten im Grunde alle sozialen Berufe, egal ob mit oder ohne Studium, deutlich besser bezahlt werden...
Ausserdem trägt eine Putzfrau in einem Krankenhaus sehr wohl auch Verantwortung !
Wenn meine Putzfrau bar auf die Hand 15 Euro/Stunde bekommt und der Lehrer verdient für seine gesamte Arbeitszeit von 180 Stunden/Monat 4.500 Euro brutto. Dann hat die Putzfrau je Stunde netto mehr als der Lehrer - denk mal darüber nach...
du bist sebst schüler und weißt was da abgeht möchtest du die verantwortung für die kinder übernehmen und dann sollte ein lehrer auch für die sorgen und nöte der kids da sein. ein lehrer ist auch nur ein mensch und muß das alles verkraften ich glaube darum gehen viele seelisch kaputt

Gute Frage: Lehrer strengen sich für ihre Ausbildung an und erreichen höhere Bildungsbefugnisse. Dann erleiden sie meist einen Praxisschock und leisten nicht mehr viel, resignieren und warten auf die Pensionierung! Putzfrauen strengen sich in der Regel weniger für ihre Bildung an, müssen aber zeitlebens eine etwa gleichbleibende Arbeitsmenge und -qualität leisten, weil sie sonst gefeuert werden und keine Chance mehr am Arbeitsmarkt bekommen! Ich denke man sollte bei der Vergütung beider Berufe jeweils 25% Wert auf persönliche Eignung (haben viele Lehrer nicht!), auf Ausbildung und Befähigung, auf Leistungsquantität und auf Leistungsqualität legen!

Sie sind einfach qualifizierter. Putzen kann z.B. jeder, den Lehrberuf ausüben dagegen doch relativ wenige Leute.
Je mehr Qualifikationen benötigt werden, desto weniger Leute findet man für einen beruf, desto mehr verdienen die Leute Geld.
(Wobei man Lehrer wird weil man sich für Pädagogik interessiert oder weil man zu unqualifiziert für die Wirtschaft ist.)

ich denke dass die vielen Antworten das richtig sehen, die das Studium und damit einen erhöhten Lerneinsatz als Voraussetzung für die Berufsausübung des Lehrers anerkennen, und damit begründen weshalb er mehr Entgeld für die Stunde erhält, als eine Reinemachespezialistin. Auch denke ich mal, dass es eine Menge mehr Stress sein kann, einer Gruppe von Menschen gegenüber zu stehen und dort immer präsent sein zu müssen, als nur Sachen und Gegenstände als Gegenüber zu haben, die einem meist auch nichts böses wollen. Auch ist die Unterrichststunde ja auch das Ergebnis mehr oder weniger intensiver Vorbereitung davor. Dagegen kann eine Reinigungsfachkraft meist ohne Arbeitsvorbereitung loslegen, da diese meist vom Auftraggeber übernommen wird (Bereithalten von Reinigungsmitteln und Gerät). - Einen interessante Erfahrung habe ich während eines Praktikums auf einer Baustelle in Polen gemacht, als der Kommunismus dort noch die vorherrschende Wirtschaftsform war: In dem Kombinat, wie sich die "Baufirma" dort nannte, bekam der verantwortliche Ingenieur als Baustellenleiter nur einen Bruchteil des Einkommens eines Raupenschlepperfahrers. Was meint Ihr wie hoch die Motivation des Ingenieurs für die Baustelle war? Ich habe ihn oft nur beim Zeitungslesen angetroffen und auf dem Gelände war wenig Betrieb. Und seltsamerweise war der hochbezahlte Raupenfahrer garnicht dankbar für sein "proletarisches Privileg": Er hat sogar mutwillig die Maschine demoliert, um eine Woche "blau" machen zu können...
ich bin berufsschullehrerin und habe nicht studiert.
dann wundert es mich wie du deine stelle bekommen hast
Mich nicht. Es stimmt nicht, dass man für jeden Lehrerberuf studieren muss.
nicht das Studium ,sondern die Anstellung.....
technikerin dann pädagogische weiterführung.
Wie geht das ohne Studium?
Dann hast du aber doch sicher den Meistertitel in deinem Beruf, oder? Du hast auf jeden Fall eine fundierte Ausbildung, die auch noch eine ganze Zeit gedauert hat und mit Studium "fast" gleichzusetzen ist!
In unserem Kindergarten arbeitet eine, die war dort vorher Putzfrau und ist dann aufgestiegen. Ich musste so staunen, als sie beim Windeln wechseln zu heulen begann, weil es sie so eckelte. Arg oder?
Ja, schon krass, aber ich kann es verstehen. babykacke ist wirklich sehr widerlich