deutsche manager verdienen ja geradzu mickrig im gegensatz zu den USA. warum?
Weil Deutschland eine Neidgesellschaft ist

Deren System ist noch unmoralischer als unseres.
Arwen45 am 11. November 2008 22:05 nö, nur anders und nicht so bürokratisch
Urbanessa am 12. November 2008 00:37 "Nicht so bürokratisch" issn Witz. Vom Bürokratiewust in den USA können die deutschen Amtsschimmel noch 'was lernen. Einzig die Steuererklärung ist in den USA übersichtlicher.

weil in den USA der Turbikapitalismus noch stärker ausgeprägt ist als hier..nur leider sind die Verträge aller Manager so wasserdicht, das selbst bei übelstem Versagen und Schäden in Milliardenhöhe sie ohne Schaden abdelegiert können ..der Chef der Pleite -IKB erhält monatlich 43000 euro...
weil die eine ganz andere art von kapitalismus dort haben.

Deutsche Manager bauen Mist und gehen dann mit millionenschweren Abfindungen - Amis nicht ;-P
andreas48 am 11. November 2008 22:05 das ist ein arger Irrtum

Vielleicht weil nach dem Raketenaufstieg auch ein schneller Abschuss kommen kann.
die haben dort einen freieren, brutaleren markt, in dem die mit den schnellsten und härtesten ellenbogen nach oben kommen. und die können sich nehmen, was sie wollen.

Würd ich nicht sagen ,der Manager von Porsche verdient z.b.(in Schilling ! umgerechnet) 1Mrd.

Aus dem einfachen Grund, daß US-Manager auch privat für Wohl und Wehe der Firma einstehen. Je besser es dem Unternehmen geht, desto mehr verdienen sie. Und niemand ist auf sie neidisch wie etwa in Deutschland - allerdings haben sie im Gegensatz zu den meisten ihrer Deutschen Kollegen noch ein soziales Gewissen. Denn nur ein vernünftig bezahlter Arbeitnehmer kann auch konsumieren. Und das ist das Rückgrat der US-Wirtschaft: der Binnenmarkt. So betrachten es US-Firmen auch als ihre patriotische Pflicht, Steuern an den Staat zu entrichten, natürlich maßvoll. Richten Manager in den USA nun ihren Betrieb zugrunde, dann müssen sie sich allerdings selbst mit ihrem Privatvermögen dafür verantworten, oft auch noch vor einem Gericht (z.B. wegen Bilanzfälschung). Das das gut funktioniert, konnte man u.a. bei der ENRON-Pleite beobachten. Eine Aktion wie die mit Herrn Esser (Mannesmann-Prozess), Ackermann & Co. in Deutschland wäre in den USA undenkbar. Denen hätte man dort sprichwörtlich die Hosen runtergezogen.