Frage von VitamineB12, 244

Warum verbreitet sich der Atheismus in Deutschland aus (>50%) und was machen die Christen/Gläubige dagegen?

Antwort
von Andrastor, 81

Weil die Menschen langsam beginnen zu denken. Die globale Vernetzung macht es Atheisten in kleinsten und konservativsten Gemeinden möglich sich mit anderen auszutauschen und hilft ihnen zu erkennen, dass sie nicht alleine sind.

Die Christen/Gläubigen können nichts dagegen machen. Sie rezitieren nur weiter wie immer seit 2.000 Jahren dieselbe kitschig-romantische und unlogische Leier.

Über kurz oder lang wird es keine Religionen mehr geben, wenn sich diese Entwicklung hält. Jede neue wissenschaftliche Erkenntnis erschüttert die Aussagen von Religionen immer wieder aufs Neue und mit jeder Entdeckung verlieren die Götter an Macht und an Glaubwürdigkeit.

Antwort
von Hyperdinosaurus, 244

Auf was für Zahlen beruft du dich bzw. woran erkennst du den Zulauf zu atheistischer Weltanschauung.

Nur weil die Beuscherzahlen in Kirchen sinken, kann man längst nicht daraus schließen, dass die Anzahl an Gläubigen Menschen abnimmt.

Eine zulässige Schlussfolgerung wäre eine Verlagerung von Institutionell gebundenen Glauben in die Privatsphäre.

Antwort
von RudolfFischer, 107

Nach außen hin war früher die Anzahl der Gläubigen höher, wenn man das am Besuch der Gottesdienste maß. Grund war vor allem, dass das Christentum gesellschaftlicher Konsens war und viele es sich deshalb nicht leisten konnten, ihrer Gemeinde fernzubleiben. Die junge Generation wurde regelmäßig gezwungen, in die Fußstapfen der Älteren zu treten. So ist es mir noch in der Nachkriegszeit gegangen.

Heute beruht alles auf Freiwilligkeit und Selbstverantwortung, was ich sehr gut finde. Im Religionsunterricht wird kein Katechismus gepaukt, sondern selbstverständlich werden auch andere Religionen vorgestellt. (Meine Frau war kath. Religionslehrerin.) Vielfach geht es auch weniger um typisch religiöse Fragen, sondern um allgemeine des menschlichen Zusammenlebens, über die zu Hause ja nicht geredet wird.

Unsere katholische Gemeinde am Ort ist von ca. 5.000, die früher zur Kirche trotteten, auf ca. 300-400 zusammengeschrumpft, die aber wissen, warum sie zur Kirche gehen. Als Jugendliche haben wir einmal vor der Kirchentür die Leute treuherzig gefragt, warum sie da reingehen. Es kam dabei zu heftigsten Reaktionen, die zeigten, dass die Leute es nicht wussten und das nicht wahrhaben wollten. Das ist heute anders geworden, und ich begrüße diese Entwicklung. Wer nichts mit Gott am Hut hat, soll sich dessen auch bewusst sein. Aber natürlich dadurch gesellschaftlich auch keine Nachteile haben, wei wir in einem demokratischen Staat mit Anschauungsfreiheit leben.

Wir Christen haben den Auftrag, Gottes Angebot in der Welt sichtbar werden zu lassen. Wer es hören will, der komme dazu. "Christen sind nicht besser, aber besser dran." (Zitat) Meine Pfarrgemeinde ist meine erweiterte Familie.

Mit der kirchlichen Oberschicht, manchem Dogma und den unsinnigen Zwängen (z.B. Zwangszölibat, Verbot der Weihen für Frauen, usw.) bin ich natürlich nicht einverstanden. Leider lassen sich viele, die eigentlich gut in ihre Pfarrgemeinde passen würden, von dem "Oberbau" und den Missetaten einer Minderheit von kirchlichen Amtsinhabern abschrecken. Aber das hat der kleine Gläubige nicht zu verantworten.

Was die Christen also tun können? Bei sich anfangen, bessere Christen zu sein. "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen."

Kommentar von pruddle ,

Hallo,
ich bin 15 und habe vor kurzem den Atheismus für mich entdeckt, daher lese ich mir diese ganzen Diskussionen erst im Nachhinein durch. Beim Lesen Ihres Beitrags macht es den Anschein, als stünden sie dem Atheismus um einiges positiver als dem Christentum gegenüber und haben sich augenscheinlich mit dem Thema ''Glauben'' auseinander gesetzt.
Weshalb sind sie trotz allem Christ?
Ich wäre um eine Antwort wirklich sehr Dankbar.

Kommentar von RudolfFischer ,

Hallo, @pruddle!

Meine Antwort würde den Rahmen hier sprengen. Schreib mir doch bitte einfach an meine direkte Mail-Adresse fischru@uni-muenster.de

Ich weiß nicht, ob man hier technisch auch anders privaten Kontakt aufnehmen kann, habe das auf die Schnelle nicht gefunden. Als Älterer bin ich da unbeholfen und ungeduldig. :-)

Um nur schon kurz vorwegzunehmen: Ich sympathisiere keineswegs mehr mit dem Atheismus als mit dem Christentum, da ich ja gläubiger Christ bin und mi Gott eine feste Bindung habe. Nur gesellschaftspolitisch bin ich für absolute Gleichberechtigung, unabhängig von der jeweiligen privaten Weltanschauung, und ich kritisiere die Kirchen wegen teilweiser Intoleranz und Lieblosigkeit.

Antwort
von hertajess, 110

Deine Annahme ist falsch denn sie beruht auf falschem Verständnis. 

Gehen wir in die Geschichte zurück stellen wir fest dass die sogenannten Deutschen Völker von ihren Herrschern vorgeschrieben bekamen zu welchem Glauben zu zugehörten. Nichtbefolgung dieses Zwanges war mit der Todesstrafe, lange Zeit auch mit vorherigen sehr schlimmen Foltern, bedroht. 

Mittlerweile haben wir das Recht auf freie Wahl. Wir können einer Institution vom Finanzamt Steuern einbehalten lassen, wir können uns aber auch dagegen entscheiden. Mit Glaube hat dieses Thema nicht das Geringste zu tun. Gezählt werden aber Jene die Steuern abführen. Ob sie die Bibel nicht nur gelesen haben - was ein durchaus beachtlicher Teil schlichtweg ablehnt - sondern auch verstanden haben zu diesem Thema darf stark angezweifelt werden. 

Ich hatte vor rund 20 Jahren mal eine Diskussion mit einem gewissen Herrn Ratzinger. Den habe ich gefragt wie ich als Christin Mitglied einer Institution sein kann die von mir Steuern verlangt. Der sogenannte Schadensersatz für Enteignungen ist schon vielfach abgegolten. Eine Antwort die mit der Bibel begründet wurde habe ich nicht erhalten. 

Ich bin auch nicht damit einverstanden dass alle Menschen die in Deutschland Steuern zahlen ab Bischof die Gehälter mitzahlen. Denn ab diesem Titel wird das Gehalt von Staatssteuern bezahlt. 

Noch bin ich damit einverstanden dass der Europäische Gerichtshof für Deutschland der evangelischen und der katholischen Kirche das Recht zugestanden hat sich außerhalb unseres Rechtsstaatsprinzips zu stellen. 

Ich bin mit meinem Verständnis der Bibel absolut nicht alleine. Würde uns die Freiheit gewährt aus eigenen Mitteln die Pfarrer, Pastoren und Pastorinnen nebst über ihnen stehender sogenannter Würdenträger zu finanzieren würden wir das tun. Aber eine Vermischung von Staat und Glauben ist für einen Christen der die Bibel gelesen und verstanden hat zu diesem Thema schlichtweg tabu. 

Deshalb kann eine entsprechende Statistik nicht stimmen. Denn wir werden nicht erfasst. 

Kommentar von loewenherz2 ,

Der sogenannte Schadensersatz für Enteignungen ist schon vielfach abgegolten

ist das so ?

wie lange muß man Miete zahlen damit die Sache irgendwann abgegolten sind

wann darf die Bank das einbezahlte Kapital behalten

 nach 50 Jahren Zinszahlung ? mehr oder weniger

Kommentar von hertajess ,

Ja, Löwenherz, das lässt sich recherchieren. Gibt reichlich on- und offline Fakten dazu. Wird auch von Teilen der Vorteilsnehmer nicht geleugnet. Jene die diese Auffassung ablehnen verweisen in der Regel darauf dass im Falle eines Wegfalls der Steuer kein Ersatz da sei. Das wird aber wohl vor allen Dingen daran liegen dass die Mitglieder nicht darauf vorbereitet werden. Dabei reicht es die Überlieferungen auf welche sich diese Institutionen beziehen zu vermitteln. 

Antwort
von Relilehrer, 139

Geht man nach Vergemeinschaftungen, sind nur sehr wenige Menschen organisierte Konfessionsfreie, knapp 50.000 (http://www.remid.de/info_zahlen/verschiedene ). Nach REMID sind 25,1 Mio. bzw. 31,1% (Bezugsjahr 2013) konfessionslos. Nach Umfragen haben zwischen 9,7% (KuRiE 2006), 17% (INSA 2012 im Auftrag eines evangelikalen Netzwerkes) eine atheistische bzw. 57% eine nicht-religiöse Einstellung (FOWID 2013), siehe auch: http://www.remid.de/blog/2012/06/wer-sind-die-konfessionsfreien/

Zunächst ist das einfach Ausdruck einer pluralistischen Gesellschaft. Zwar mag es für einen persönlich eine Bedeutung haben, wie viele Christen überhaupt in Deutschland vorhanden sein mögen, aber man sollte bedenken, dass auch das Christentum vielfältig ist und sich auch intern uneins ist.

Für eine globale Verteilung größerer christlicher Richtungen siehe die erste Grafik hier: http://www.remid.de/blog/2015/10/ambivalentes-verhaeltnis-zur-moderne-was-ist-ei...

Antwort
von LuziFoehr, 88

Warum verbreitet sich der Atheismus in Deutschland aus 


Ich meine, es liegt daran, weil immer weniger Eltern ihre Kinder in einem Glauben erziehen. Man neigt ja dazu, das zu glauben, was einem von klein auf als "richtig" dargestellt wurde, genauso, wie man oft lebenslang Angst vor Dingen hat, die einem als Kind eingetrichtert wurden... ( Angst vor den Klabautermann, Angst vor der Dunkelheit, Angst was zu essen ohne vorher gebetet zu haben,...Angst vor Gott und Teufel ...etc...)
Mir wurde als Kind immer gesagt, wenn es donnerte, dass Gott jetzt schimpft, weil ich böse war...  .. na so ein Quark !
Da immer mehr Dinge wissenschaftlich erklärbar sind, gibt es auch immer weniger Grund, irgendetwas auf "Gott/Teufel" zu schieben.
Je aufgeklärter und gebildeter die Menschen sind, umso weniger Glaube an ein "wirken" übersinnlicher Mächte

und was machen die Christen/Gläubige dagegen


Ich hoffe mal, die machen nichts dagegen.

Jedenfalls nichts, was mit Drohungen wie:

 "du kommst in die Hölle" 

o.ä- zusammenhängt.


Allerdings bin ich dafür, dass es ein Schulfach gibt, das nicht mehr "Religion" sondern "Religionen" heißen sollte, und Pflicht für ALLE ist. 

Dort sollten die diversen Religionen erklärt werden, aber auch Esoterik u.ä.

( ebenso wäre ich für ein Schulfach, das sich "Politik" nennt...)


Dennoch bleibt es den einzelnen Religionsgemeinschaften überlassen, ihren Glauben an Info-Ständen o.ä. ähnlichem bekanntzumachen.


Verboten gehören alle Religionen, deren Ziel es ist, den Staat zu ändern, und daraus einen "Gottesstaat" zu machen, wo nach der Thora, dem NT, der Baghavad-Gita , dem Koran, oder sowas gelebt wird.


Die Menschheit ist mittlerweile ( jedenfalls in westlichen Ländern ) durchaus dazu fähig, (Grund)Gesetze zu entwickeln, wonach jedem Menschen ein Höchstmaß an individueller Freiheit, Entfaltungsmöglichkeit, Spiritualität usw. geboten wird, und im Rahmen einer staatlichen Ordnung Schutz und Sicherheit garantiert ist.

Die eigene Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen Menschen eingeschränkt würde.


Andere "besserwissende" Tendenzen kommen tatsächlich meist von Menschen irgendeiner Religion. Die wollen einem einreden, die "wirkliche" Freiheit läge woanders, und wollen einem Angst vor einem imaginären ( eingebildeten ) Gott machen.
Antwort
von warehouse14, 83

Nun, es steht schon in der Bibel, daß es mal eine Zeit geben wird, in der die Menschen die gesunde Lehre nicht ertragen und sich Lehrer suchen werden, die ihnen das erzählen, was sie hören wollen. (2.Timotheus 4,3)

Was Christen dagegen tun?

Nichts besonderes. Sie sehen dem Treiben im Grunde freudig zu in der Gewissheit, daß Gottes Gericht immer näher rückt. Christen halten sich an das, was in dem bereits erwähnten Text sonst noch steht: sie verrichten das Werk eines Predigers. Sie ermahnen geduldig zum Guten.

Je weniger Leute auf diese Ermahnungen hören, desto mehr Leute werden vor Gottes Gericht keine plausible Ausrede für ihr tun finden können.

warehouse14

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 140

Ich bin ein gläubiger Mensch - allerdings kein Christ - und ich sehe keinen Grund, irgendetwas gegen den angeblich steigenden Trend zum Atheismus zu unternehmen.

Jeder Mensch hat seine eigenen Überzeugungen. So lange mich niemand mit seinen eigenen Ansichten belästigt, oder Menschen diskriminiert, kann er glauben, was er will.

Antwort
von mindlessinfi, 47

warum nicht?!

jeder soll dem Glauben frönen, dem er anhängt, aber was genau, verleiht dem einen Glauben, in der Vielzahl von Möglichkeiten, seine Wahrhaftigkeit? Ist es nicht relativ einfältig zu denken, dass genau die eine und nur die eine Variante mich nach dem Tod zur Erlösung bringt? 

edit: und wir reden noch nicht davon, dass vom Ursprung der Glaubensgemeinschaften, Jahrhunderte lagen um die Schriften zu verändern... 

Kommentar von mindlessinfi ,

nachdem ich jetzt hier bissl mitgelesen habe,"pappe" ich den zweiten mal sinnvollerweise an den ersten Kommentar... warum diskutiert und streitet man sich über Religionen?

Was ist mit den abermillionen Seelen passiert, die vor der Gründung der einzig wahren Religion existiert haben? 

wer hat, wenn es einen Richter gab wie über sie gerichtet? Die Frage die sich daraus ergibt ist: "wenn es bei diesen Richtungen positive Urteile gab, ist die Religion dann überflüssig und die Ethik der Kern von allem? werden die eigentlichen Religionen der Ethik, die im Kern zu stehen scheint gerecht? Werden soviele Religiöse Menschen am Ende ihrer eigenen Religion nicht gerecht und es ist eher scheinheilig, von ihnen ihre Gotteshäuser überhaupt noch zu besuchen? Fragen über Fragen... :)

edit: welche ethik haben atheisten? den kategorischen imperativ von kant nutzen wohl die wenigsten

Antwort
von rehgiiina, 40

Weil es immer mehr gebildete Menschen gibt, die erkennen, dass es keine Götter gibt und Religionen die Phantasien alter Männer vor Jahrtausenden sind.

Antwort
von realsausi2, 118

Warum verbreitet sich der Atheismus in Deutschland aus

Das hat was mit Bildung zu tun. Je gebildeter eine Gesellschaft, desto weniger Einfluss haben Religionen. Und das trotz Pisa.

was machen die Christen/Gläubige dagegen?

Das meiste, was sie so machen, ist eher eine Unterstützung für die Abwendung vom Glauben. Fummelpriester, Ausbeutung der Gesellschaft, unbotmäßige Einflussnahme auf die Politik, Diskriminierung von Personengruppen...

All das ist Alltag auch in Deutschland.

Es ist doch beruhigend, dass das Tun der Gläubigen viel mehr den Atheismus befördert, als wir Atheisten das je tun könnten. Da möchte ich an dieser Stelle mal die Gelegenheit nutzen und ein herzliches Danke in die Runde werfen.

Kommentar von HeinrikH ,

1. "Fummelpriester" werden von einem Großteil aller Gläubigen genauso verurteilt wie von Atheisten.

2. Wo beutet die Kirche bitte die Gesellschaft aus? Ich hoffe, du redest nicht von der Kirchensteuer.

Ansonsten stimme ich dir größtenteils zu.

Kommentar von realsausi2 ,

"Fummelpriester" werden von einem Großteil aller Gläubigen genauso verurteilt wie von Atheisten.

Eben. Gerade weil auch die meisten Gläubigen trotz ihres Glaubens ein solides Moralkonzept haben, führen solche Entgleisungen zur Abkehr vom Glauben.

Ich hoffe, du redest nicht von der Kirchensteuer.

Auch, aber nicht primär. Es geht da mehr um die Staatsleistungen, durch die ich, als ausgetretener Atheist, gezwungen bin, Bischofsgehälter mitzuzahlen.

Man schaue aber auch mal darauf, welche exorbitanten Werte die Kirchen an Immobilien und Grundstücken haben. Das ist längst nicht alles moralisch korrekt erworben worden.

Kommentar von azervo ,

@realsausi2  Du vergisst noch den wirtschaftlichen Schaden den das religiöse Frohlocken verursacht. Wenn sich da solche religiösen Spinner, manchmal stundenlang, vor irgend so einem "Gott" verbeugen, Liedlein singen und Verslein aufsagen, könnten sie etwas machen, was unserer Gesellschaft weiterhilft.

OK .. Du hast recht ... während die singen und Verslein aufsagen, können sie nichts böses tun. Und wenn die sich vor ihrem "Heiligen" verbeugen ... das ist so eine Art von Sport ... man könnte annehmen, die werden dann schlank ... aber "Sport ist Mord". Alles hat so seine zwei Seiten.

Kommentar von Abahatchi ,

Das ist längst nicht alles moralisch korrekt erworben worden.

Da sei doch einfach mal an den Ablasshandel erinnert. Wer den betrieben hat, der müszte doch im Falle, dasz er tatsächlich an einen Gott geglaubt hat auch gewuszt haben, dasz es Betrug ist und man mit dem Betreiben von Ablasshandel eher in der Hölle landet als im Paradies. Weil aber die Obrigen seiner Zeit schier schamlos den Ablasshandel betrieben, ist zwingend davon aus zu gehen, dasz sich diese Herren sehr sicher waren, das es den von ihnen gepredigten Gott nicht gibt. Würde der Vatikan heute von den weltlichen Gerichten dazu verdonnert werden, alle betrügerisch eingenommenen Gelder aus dem Ablasshandel inflationsbereinigt wieder an Erben und Nachkommen aus zu zahlen, dem Vatikan würde nichts mehr gehören.

Kommentar von realsausi2 ,

Würde der Vatikan heute von den weltlichen Gerichten dazu verdonnert werden,

Charmante Vorstellung ;))

Kommentar von Abahatchi ,

Es ist doch beruhigend, dass das Tun der Gläubigen viel mehr den Atheismus befördert, als wir Atheisten das je tun könnten.

Besonders bemerkenswert finde ich es, wenn sie im TV mal einen Gemeindepfarrer zeigen, der sich Gedanken über die schrumpfende Gemeinde macht und die lehren Kirchen zum Sonntag morgen. Wie diese Pfarrer dann sinnieren, wie sie die Jugend wieder für die Gottesdienste und Gemeindearbeit begeistern könnten. Da frage ich mich manchmal, ob die wirklich so weit von der Realität entfernt sind, dasz die noch nicht einmal begriffen haben, dasz die Leute nicht mehr in die Kirchen gehen, weil sie einfach nicht an diesen Götterhokuspokus glauben, so sie auch nicht an den Wahrheitsgehalt des Märchen über Rumpelstilzchen glauben. 

Kommentar von Abahatchi ,

die lehren Kirchen  → die leeren Kirchen

Kommentar von azervo ,

Das mit den Pfarrern im TV ist hier in der Schweiz besonders peinlich ... da erkennt man an ihrer Sprache, ob das nun Schwiezer, oder "Zugereiste" sind. Ich habe nun wirklich nichts gegen "Emigranten", aber die sollten sich, aus purem Anstand heraus, strikt, jeder Art von religiöser Beeinflussung enthalten. Es ist eine unglaubliche Unverschämtheit, wenn man die Menschen in einer Region, aus der man nicht kommt, mit religiösem Dreck beeinflussen will.   

Kommentar von Abahatchi ,

da erkennt man an ihrer Sprache, ob das nun Schwiezer, oder "Zugereiste" sind. 

Was meinst Du mit Sprache? Dialekte der deutschen Sprache oder meinst Du Schweizer aus Graubünden, die jene Schweizer aus der Schweizer Jura nicht verstehen?

Bedenke, nachdem der erste Deutsche Kaiser ablebte, und einige Deutsche (Deutsche im Sinne von deutschsprachig) nicht mit den strikten Gesetzen des Kaiserreiches einverstanden waren, gründeten unter anderem nicht nur "Schweizer" eine Eidgenossenschaft. Somit leben heute in der sogenannten schweizer Eidgenossenschaft eben nicht nur Schweizer im historischen Sinne. Die Schweiz ist genau genommen nur zu einem Teil die Schweiz. Hinzu kommt, dasz man zu Zeiten des ersten deutschen Kaiserreiches von einem deutschen Reich römischer Nation sprach, weil man das "Deutsch-Sein" mit der Sprache verband, egal ob man Mecklenburger, Sachse, Fiese oder Urner Bürger (Region Uri) ist. Genau genommen ist Uri nicht Teil der Schweiz, sondern Teil einer Eidgenossenschaft mit den Schweizern zusammen. Deutschland wurde eben nur Deutschland genannt, nicht weil es das Land ist, in dem nur jene Deutsch sind, die in ihm leben, sondern weil es ein Bund von vornehmlich deutschsprachigen Staaten ist. Somit sind historische betrachtet alle Deutschsprachigen, auch alle aus Uri (heutige sogenannte Schweiz), Österreich, oder Bayern Deutsche, wenn auch ein Teil der Deutschen sich nicht am goszen Bund der Deutschen beteiligen (abgesehen von den Bayern). Denn jeder Franke ist immer noch ein Franke und jeder Schwabe noch ein Schwabe. Es ist nur ein Zufall der Geschichte, dasz die heutige Schweiz nicht Teil der BRD ist und im Gegenzug Schleswig mit Mecklenburg und Pommern zusammen nicht einen freien Hansestaat bilden. 

Grusz Abahatchi

PS. Mein Kommentar ist keine Kritik an Deine Antwort, ich hatte nur mal niedergeschrieben, was mir beim Lesen Deiner Antwort so nebenbei durch den Kopf ging.

Es ist eine unglaubliche Unverschämtheit, wenn man die Menschen in einer Region, aus der man nicht kommt, mit religiösem Dreck beeinflussen will.   

hättest Du vielleicht mal ein paar Beispiele?

PPS wenn ich von Deutschen reden, meine ich alle, die deutsche Muttersprachler sind, egal in welchem Dialekt. Dies bedeutet aber nicht, dasz ich mir nicht bewuszt wäre, dasz Deutsche wie Hessen und Tiroler ganz problemlos in verschiedenen deutschen Staaten leben können. 

Wäre es unhöflich, wenn ich sagen würde, ich könne mich noch an Zeiten erinnern, in denen wollten die meiszten Österreicher zum deutschen Reich gehören, durften aber nicht? Darum ist mir bis heute nicht klar, warum die DDR unbedingt der BRD beitreten muszte, die Schweizer oder Lichtensteiner muszten oder wollten ja auch nicht. Eigentlich sind es doch alle Deutsche gewohnt, ständig in verschiedenen Ländern zu leben, denn warum sonst würden noch heute einige Deutsche Wert darauf legen, entweder Preuße zu sein oder aus dem Wallis? Was wäre den so schlimm gewesen, wenn es statt nur 3 gröszerer deutscher Staaten eben 4 gegeben hätte? Man, bemerke, ich spreche bei Schweiz und Österreich von gröszer in diesem Zusammenhang.

Antwort
von arcebus, 32

Ich würde fast sagen wollen, daß die Vernunft siegt. Aber die Wahlergebnisse der letzten Jahre belehren mich eines Besseren.

Antwort
von nowka20, 22

christen sollen nichts gegen andere menschen haben, egal, ob diese gläubig sind oder nicht

Antwort
von Gambler2000, 131

Der Atheismus verbreitet sich durch den Einfluss der Medien auf die Bürger. Was man dagegen tun kann: Man kann missionieren.

Kommentar von LolleFee ,

Bei "missionieren" stellen sich mir die Nackenhaare auf; dieser Begriff ist für mich eindeutig negativ konnotiert. 

Ich zitiere Wiki (> missionierende Religion): "Eine missionierende Religion (lat.: missio: ‚(Aus-)Sendung‘, übertragen ‚Auftrag‘) ist eine Religion, die ihre Botschaft aktiv verbreitet. Sie glaubt sich berufen, Nichtgläubige und Andersgläubige zu überzeugen und sie in die betreffende Religion aufzunehmen. Diese Berufung basiert häufig auf dem Anspruch der alleinigen Vertretung einer behaupteten universalen Wahrheit." Es ist genau der Anspruch, die universale Wahrheit zu besitzen, der die selbsternannten Missionare so unsympathisch macht.

Schon mal darüber nachgedacht, dass "verlorene Seelen" überhaupt nicht von irgendwelchen Gläubigen gerettet werden wollen? Weil die eigene Wahrheit nicht die aller ist?

Antwort
von earnest, 107

Der Atheismus verbreitet sich nicht, der christliche Glaube geht in Deutschland zurück. 

Was sollen Christen dagegen machen? Warum sollten Christen etwas dagegen machen? Hat nicht jeder das Recht zu glauben, was er will? Oder auch: das Recht, nicht zu glauben. 

Wir haben in Deutschland Religionsfreiheit. Und das ist gut so.

Antwort
von JustAnon, 172

Warum es sich so sehr verbreitet kann ich dir nicht sagen. Ich habe mich von Religionen abgewandt weil sie im Großen und Ganzen eigentlich nur Ärger bringen. 
Gläubige können nicht wirklich etwas dagegen tun, weil jeder Mensch frei entscheiden kann was er glauben möchte und was nicht. 

Antwort
von CalicoSkies, 113

Der Atheismus breitet sich nicht aus, der Theismus geht zurück.

Dieser Unterschied ist wichtig - denn Atheismus ist keine Weltanschauung, sondern das Fehlen einer Weltanschauung!

Jedes neugeborene Kind ist Atheist - genauso wie jeder andere, der keinen Gottglauben besitzt (aus welchem Grund auch immer)

In Deutschland glauben laut Eurobarometerbefragung 53% der Deutschen nicht mehr an einen Gott - bei der SHELL-Jugendstudie sind es über drei Viertel der Jugendlichen, die nicht an Gott glauben.

Das ist eine völlig normale Entwicklung - die Christen versuchen zwar, dagegen vorzugehen (indem die Jugend irgendwie angesprochen werden soll durch Angebote o.Ä.), scheitern aber damit.

Als Antitheist (der nicht nur nicht an Gott glaubt, sondern sich gegen Theismus wendet) finde ich diese Entwicklung sehr gut :)

Lg

Kommentar von Relilehrer ,

Das stimmt so nicht, insofern es Weltanschauungsgemeinschaften gibt, die sich atheistisch nennen. Ich würde Ihre Argumentation eher bei dem Begriff des Konfessionslosen / Konfessionsfreien vermuten.

Kommentar von Abahatchi ,

insofern es Weltanschauungsgemeinschaften gibt, die sich atheistisch nennen.

natürlich kann man eine Weltanschauung kreieren, die ohne Gott also a theistisch ist. Doch bedenke eines, jedes Zwergkaninchen ist ein Kaninchen aber nicht jedes Kaninchen ein Zwergkaninchen. Atheist zu sein bedingt eben keiner Weltanschauung, jedoch kann eine Weltanschauung atheistisch sein. 

Kommentar von Abahatchi ,

Dir ist hoffentlich schon klar, was eine Formel ist. Mit einer Formel kann ich alles so berechen, wie es die von mir kreierte Formel zu läszt. Man kann also hunderte von Formel so gestallten, dasz es im Ergebnis zu einem angeblichen Beweis Gottes kommt. Natürlich kann ich auch hunderte von Formel genau so gestallten, dasz anders herum kein Gott übrig bleibt. 

Ich rede nicht von zielgerichteten Formeln, sondern von Wahrscheinlichkeiten. 

Kommentar von Abahatchi ,

Gödel definierte ihn als ein Wesen, das alle positiven Eigenschaften auf sich vereint. Und was ist eine positive Eigenschaft? Dazu sagte Gödel nicht viel. 

ich kann Dir auch Formeln liefern, in denen ich die Existenz von Heinzelmännchen errechne, wenn ich Parameter integriere, zu denen ich nichts genaues sage.

Kommentar von Abahatchi ,

Either a property or its negation is positive, but not both

Was für ein Irrsinn. Teile und Grundlagen der Formel sind aufgebaut nach dem Motto, ich habe recht, falls ich aber nicht recht habe, habe ich recht. 

So geht natürlich jeder Gottesbeweis, auch mathematisch.

A God-like being possesses all positive properties

Das ist kein erklärender Teil einer Formel, sondern nur eine These, die durch nichts beweisen oder belegt wurde. Was für eine mathematischer Beweis, WOW!

Natürliche kann man mit diesem wirren Manuskript vielleicht Leute überzeugen, die auch an irgendwelche Geistwesen wie Götter glauben würden. Nur diese bräuchten dieses Manuskript dann nicht mehr dazu. 

Grusz Abahatchi

PS

HOL is easily obtained from HOML by removing the modal operator from the grammar, and by dropping the set of possible worlds Wand the accessibility relation R from the definition of a model. Nevertheless,we explicitly state the most relevant definitions for the particularnotion of HOL as employed in this paper. One reason is thatwe do want to carefully distinguish the HOL and HOML languagesin the remainder (we use boldface fonts for HOL and standard fontsfor HOML). There is also a subtle, but harmless, difference in theHOL language as employed here in comparison to the standard presentation:here three base types are employed, whereas usually onlytwo base types are considered. The third base type plays a crucialrole in our embedding of HOML in HOL.

Moderallogik: sind alle runden Rechtecke Kreise und alle Kreise rund?

Up to now, the use of computers was prevented, because thelogics of the available theorem proving systems were not expressiveenough to formalize the abstract concepts adequately. G¨odel’s proofuses, for example, a complex higher-order modal logic (HOML)to handle concepts such as possibility and necessity and to supportquantification over individuals and properties.Current works [10, 9] of the first author and Paulson illustrate thatmany expressive logics, including quantified (multi-)modal logics,can be embedded into the classical higher-order logic (HOL), whichcan thus be seen as a universal logic [6]. For this universal logic,efficient automated theorem provers have been developed in recentyears, and these systems were now employed in our work.

Allein dies sagt doch schon alles über den Wert der "Berrechnungen" aus.

Guten Nacht.

Kommentar von realsausi2 ,

Dieser absurde Mumpitz soll doch wohl nicht ernstgenommen werden? Man muss kein Mathematiker sein, um die Wertlosigkeit des Gödel´schen Konstrukt zu erkennen.

A God-like being possesses all positive properties

Auf welche Weise sollte den überhaupt irgend eine Definition göttlicher Eigenschaften mehr als reine Willkür sein? Da müßten wir uns zuerst mal auf einen Gott einigen. Auf Zeus und Odin trifft die oben zitierte Annahme eher nicht zu.

Aber selbst der biblische Gott, der Abraham nötigte, seinen Sohn zu schlachten, der Babylon drangsalierte, Lot´s Frau für einen Schulterblick verrecken ließ und einem unschuldigen Fisch mit Jona wochenlang den Magen verdarb, lässt sich nicht unter diese willkürliche Prämisse fassen.

Wenn eine Grundannahme schon so falsch ist, muss man sich das folgende Machwerk gar nicht weiter anschauen. Das kann nur Makulatur sein.

Kommentar von Abahatchi ,

Man muss kein Mathematiker sein, um die Wertlosigkeit des Gödel´schen Konstrukt zu erkennen. // Wenn eine Grundannahme schon so falsch ist, muss man sich das folgende Machwerk gar nicht weiter anschauen.

so weit, so gut, nur dann müszte man sich oder ich mir ja wieder vorwerfen lassen, wie man behaupten könnte, es sei Mumpitz, wenn man noch nicht einmal einen "genauen" Blick auf dieses "wissenschaftliche" Konstrukt geworfen hätte.

Gerade als Wissenschaftler sollte man erst einmal völlig voreingenommen sich einer Formel annehmen. Als Mumpitz darf ich nur bezeichnen, was als Mumpitz erkannt wurde. Dazu musz ich halt einen Blick drauf werfen, wenn auch einen genauen. ;-)

Um so genauer kann ich Dich nun auch in Deiner Annahme bestätigen, dasz das Konstrukt reiner Mumpitz ist. 

Kommentar von Abahatchi ,

Achtung Schreibfehler:

Gerade als Wissenschaftler sollte man erst einmal völlig voreingenommen sich einer Formel annehmen. 

Ich meinte natürlich statt "voreingenommen" das Wort "unvoreingenommen".

Antwort
von Vaber, 139

Was sollen Christen oder Andersgläubige dagegen tun können?

Jeder hat für sich selbst das Recht zu entscheiden, ob er an einen Gott glaubt oder nicht.

Antwort
von hoax59, 85

Religion- Glaube-Vernunft, das sind Begriffe , die auch hier wieder einmal ohne Backgroundwissen zusammengewürfelt werden. Wer von den Atheisten hier, die sich stolz und aufgeklärt gegen den Gottesglauben stellen, mögen sich wohl jemals mit der Basis ihrer Ablehnung, der Bibel, beschäftigt haben?

Dann würden sie wissen, daß unser Goht im Christentum keine sinnlosenRituale, keine Religion erwartet, um glauben zu dürfen. Wir brauchen nur den Glauben an den Herrn Jesus Christus und schon sind wr für die Ewigkeit gerettet.

Wir Christen brauchen nicht gegen den Unglauben-den Atheismus- zu kämpfen. Aber es wäre gut, wenn wir mehr unseren Mitmenschen davon erzählen würden, welche Freiheit ein Christ durch Glauben erwirbt. Und dann muß jeder Mensch ganz allein für sich selbst entscheiden, ob er Jesus annimmt oder ablehnt, Wir Christen glauben, das eine Ablehnung zu einer ewigen Gottesferne führt- und das ist die Hölle.

Kommentar von LolleFee ,

"Wir Christen glauben, dass eine Ablehnung zu einer ewigen Gottesferne führt - und das ist die Hölle."

Genau - für den, der daran glaubt. Die Hölle ist ein Glaubenskonstrukt. Wer gerne glauben möchte, dass er in der Hölle landet, wenn er nicht tut, was "Gott" bzw. die Menschen, die von sich behaupten, "Gottes Willen" zu kennen will, soll das tun. Andere in der (eigenen) Hölle zu sehen, ist dagegen für mich ziemlich unchristlich. (Abgesehen davon, dass die "Ungläubigen" tatsächlich nicht an die Hölle glauben und ihnen somit auch nicht mit der Hölle gedroht werden kann.)

Kommentar von earnest ,

@hoax: 

Der Hochmut und die Selbstüberhebung, die dieser Beitrag atmet, sprechen für sich.

Es ist ein Unding, hier a) mit Unterstellungen und b) mit Höllendrohungen zu arbeiten.

Fast hätte ich gesagt: So etwas ist die Hölle.

Kommentar von Abahatchi ,

Wer von den Atheisten hier, die sich stolz und aufgeklärt gegen den Gottesglauben stellen, mögen sich wohl jemals mit der Basis ihrer Ablehnung, der Bibel, beschäftigt haben?

ICH!

Das "ICH!" war nur ein Scherz, denn ich bin kein Atheist aber auch kein Theist. Mir ist es schlicht weg egal ob es Götter bzw. Geistwesen gibt, weil die Wahrscheinlichkeit, dasz es Geistwesen gibt geringer ist, als dasz es Osterhasen gibt, die Eier legen und verstecken. 

Grusz Abahatchi

PS auch als nicht Atheist und nicht Theist habe ich mich mit die Bibel beschäftigt und festgestellt, dasz man sie nicht ablehen musz, sondern als reines Fantasieerzählbuch entlarven kann.

Kommentar von Abahatchi ,

Dann würden sie wissen, daß unser Goht im Christentum keine sinnlosenRituale, keine Religion erwartet, um glauben zu dürfen.

Und hättest Du Dich mal mit der Bibel beschäftigt, dann wäre Dir aufgefallen, dasz genau diesbezüglich sich die Bibel ständig im Unklaren ist. Einmal hüh und einmal hot.

Kommentar von Abahatchi ,

Wir Christen brauchen nicht gegen den Unglauben-den Atheismus- zu kämpfen. 

Wie war das doch gleich mit den Kreuzzügen früher?

Gut, natürlich hast Du recht, statt gegen den "Atheismus" zu kämpfen hatte man früher solche Leute einfach nach der Inquisition als Hexe, Ketzer oder sonst was verbrannt, hingerichtet oder einfach im Kerker verfaulen lassen. 

Stimm, ein Kampf gegen Atheisten, auf so was hatte sich die Kirche über tausend Jahre erst gar nicht eingelassen.

Aber es wäre gut, wenn wir mehr unseren Mitmenschen davon erzählen würden, welche Freiheit ein Christ durch Glauben erwirbt. 

Ich sehe hier keine Freiheit, sondern nur eine Abhängigkeit von selbst erdachten Geistwesen.

Wir Christen glauben, das eine Ablehnung zu einer ewigen Gottesferne führt-

manche scheinen es nie zu begreifen. Wir hegen keine Ablehnung bezüglich eines Gottes, sondern für uns gibt es praktisch keine hokuspokus Geistwesen. Darum kann es auch keine Gottesferne geben. Wo es keine Geistwesen gibt, kann man ihnen auch weder nach noch fern sein. 

Kommentar von realsausi2 ,

Wer von den Atheisten hier, die sich stolz und aufgeklärt gegen den Gottesglauben stellen, mögen sich wohl jemals mit der Basis ihrer Ablehnung, der Bibel, beschäftigt haben?

Ich. Über viele Jahre sehr intensiv. Es ist aber auch Ausdruck von Anmaßung zu glauben, dass Atheismus sich speziell auf den christlichen Gott bezöge. Die Bibel ist da ebenso nur ein Stück Literatur wie der Koran oder andere vergleichbare Elaborate.

Muss ich D.E. alle religiösen Schriften gelesen haben, um ein "glaubwürdiger" Atheist zu sein?

dann muß jeder Mensch ganz allein für sich selbst entscheiden,

Genau das habe ich getan. Nach vielen Jahren intensiven Lebens und Arbeitens im Glauben habe ich die Freiheit gewählt, den Ballast des Irrtums abgeworfen.

Wir Christen glauben, das eine Ablehnung zu einer ewigen Gottesferne führt- und das ist die Hölle.

Nun, da mir Gott zur Lebenszeit so fern ist, wie eine Phantasiegestalt nur sein kann, enthält das Szenario keinerlei Bedrohung. Im Gegenteil. Ich erwarte und fordere, für alle Ewigkeit Gott so fern zu sein, wie ich es z.Z. bin. Und es geht mir richtig gut dabei.

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