Warum verbietet der Bundestag die geschäftsmäßige Sterbehilfe?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Es gibt in deutschland sterbebegleitung aber keine sterbehilfe. Sollte es einen unheilbar kranken geben mit sehr großen schmerzen wird er schon heute von den ärzten schmerzfrei gestellt durch opioide bis zum ableben. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von blumenFee47
19.11.2015, 08:29

Ich weiß...aber ich habe einen Bericht von einer Frau gelesen die Halsabwärts gelähmt war..solche schwerstkranke meine ich....sie hat sich dann in die  Schweiz begeben damit sie ihre letzte Ruhe findet....erlöst wird...lg blümchen

0
Kommentar von fspade
22.11.2015, 18:04

Es ist ein Irrglauben, dass alle Schmerzen beseitigt werden könnten. Die terminale Sedierung als Lösung für diese Fälle vorzusehen ist zynisch, denn der Mensch ist spätestens dann nicht mehr in der Lage am sozialen Leben teilzunehmen. Er wird dann aufbewahrt bis er stirbt, ist dann aber schon so gut wie tot. Warum darf er dann nicht früher den Tod wählen, wenn er sich und evtl. seinen Lieben das letzte Siechtum ersparen will?

0

weil jedes land seine eigenen  gesetze hat und bei der erlaubnis das gewrblich zu machen nicht mehr der kranke sondern nur der verdienst im vordergrund steht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von fspade
22.11.2015, 17:59

Das Gesetz erlaubt nicht die gewerbliche Sterbehilfe, sondern verbietet sie. Somit sind potentiell alle Ärzte in der Gefahr sich strafbar zu machen. Aber gerade sie sind diejenigen, die sicherstellen könnten, dass ein Suizid wohlüberlegt und sicher begangen werden kann. Dass das nicht mehr möglich ist nützt Ärzten, Krankenhäusern und Pflegeheimen, die an den Opfern gescheiterter Suizide Unsummen verdienen. Eine große Zahl an Pflegeheimen und nicht wenige Krankenhäuser sind in kirchlicher Hand, was deren Eintreten für dieses Gesetz erklärt.

0

Weil "geschäftsmässige" Sterbehilfe etwas mit GELD zu tun hat....und weil es hier um menschliches Leben geht.

Jeder tut sich schwer, menschliches Leben beenden zu müssen. Ich bin im medizinischen Bereich tätig, habe auch keine Probleme damit, einem Patienten, der im Sterben liegt, den Prozess, so angenehm wie möglich zu machen, ergo genügend Schmerzmittel zu geben, Durst zu lindern, die Schmerzmittel so hoch dosiert anzusetzen, dass auch falls dadurch eine Atemdepression wahrscheinlich wird, an welcher der Patient dann verstirbt, dies trotzdem das Leiden des Patienten lindert und die Leidenszeit verkürzt...aber solche Entscheidungen "geschäftsmässig" zu vergeben ist mit megahohem Missbrauchspotential behaftet.

So sehe ich das.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein,diese Möglichkeit ist natürlich nicht verwerflich.

Ich allerdings bin der Meinung,dass viel mehr in die palliativ Medizin investiert werden muß.Ob das in Krankenhäusern ist,oder eben im ambulanten Bereich.Wenn allen Menschen diese Möglichkeit gegeben würde,würde der ein oder andere auch gar nicht aus dem Leben scheiden wollen.Palliativ heisst ja,den Menschen einen würdevollen Tod zu ermöglichen.Ohne Schmerzen und Leiden.Auch die Begleitung ,nicht nur des Patienten,sondern auch der Angehörigen finde ich sehr wichtig.Es wäre einfach zu einfach zu sagen,so nun will ich nicht mehr.Hört sich zwar blöde an,aber man bringt sich und auch die Angehörigen,um andre Dinge und Möglichkeiten.

Ausserdem würden sich auch auf diesem Gebiet schwarze Schafe hervorheben.Letztenendes gehts nur ums liebe Geld.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung