Sarah28 am 22.04.2009 um 11:47 Uhr
Warum Verarbeiten wir Nachts das erlebte? Mir geht es oft so das ich was erlebe kurz darüber nachdenke und und es dann wieder vergesse weil es mir egal ist oder ich vergesse es wieder bla bla. und dann wach ich auf weil ich über diese Sachen geträumt habe.
Warum beschäftigt uns das nachts und nicht tagsüber?
Träume sorgen, so Experten, für unser seelisches Gleichgewicht und unser Wohlbefinden. Sie reflektieren Ereignisse und Gefühle und liefern uns alle psychologischen Informationen, die wir brauchen. Mit Hilfe unserer Träume können wir unsere inneren Konflikte lösen. tagsüber grübelt man warscheilich...

Ich denke, in der Nacht arbeitet das Gehirn an noch nicht gelösten Problemen, Konflikten; an noch nicht wirklich eingeordneten / verstandenen Erlebnissen und sonst wie wahrgenommenen Informationen. Da wird wahrscheinlich alles mit allem abgeglichen, abgefragt, einsortiert und so weiter. Die verschiedenen Abteilungen des Gehirns / des (Unter-)Bewußtseins kommunizieren miteinander. Eventuell werden dir "problematische" Dinge, die nach Klärung verlangen, ins Bewußtsein gesendet - als "Nachfrage".

Hallo...es werden nicht nur Probleme verarbeitet, sondern auch gelöst. Man muß den Traum dann nur richtig deuten. Bewußt ist das Gehirn durch gesellschaftliche Normen oder auch Tabus eingeschränkt. Auch Kleinkinder, deren Gehirn noch nicht alles verarbeiten kann, da es noch nicht bewußt gelernt wurde können "über Nacht" Dinge lernen oder Ängste abbauen. Meine 16 Mte. alte Tochter z.B. schreit nachts seit einigen Wochen ab und zu richtig jämmerlich, schläft aber dabei tief und fest. Das kommt immer dann vor, wenn wir tagsüber mit ihr irgendwo waren (Rummel, Zirkus....), das sie bisher noch nicht kannte.

Weil dein Gehirn erst nachts Zeit hat. Die Eindrücke am Tage beschäftigen es voll und ganz. Ist ähnlich wie beim PC: Erst wird gearbeitet, dann gespeichert und später verarbeitet.

Weil dein Gehirn erst nachts Zeit hat. Die Eindrücke am Tage beschäftigen es voll und ganz. Ist ähnlich wie beim PC: Erst wird gearbeitet, dann gespeichert und später verarbeitet.