Frage von DominikFrieden, 97

Warum unterstützt man einen Sportler, der sich im Dopingskandal befindet?

http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/sport/sn/artikel/russland-sagte-sportle...

Diese russische Sportler haben uns betrogen, da sie Doping genommen haben. Solche Leute gehören suspendiert, aber der Putin will Sie unterstützen? Warum das?

Wie kann man so etwas machen?

Antwort
von Ontario,

Ich glaube Doping im Sport ist nichts Neues. Wer sich an die Siege der DDR Sportler oder russischen Sportler bei Olympiaden erinnert, die alle weitaus bessere Leistungen zeigten als viele andere, lässt eben die Vermutung aufkommen, dass leistungsunterstützende Mittel verabreicht wurden. Nur konnte oder wollte man eine Überführung wegen Dopings vermeiden. Auch die Möglichkeiten, Doping nachzuweisen, waren noch nicht so ausgereift, wie das heute der Fall ist. Es wurden sicher auch bewusst, Dopingproben vertauscht oder verschwanden auf seltsamen Wegen. Auch einige USA Sportler wurden des Dopings überführt, oder haben sich selber verraten. Auch bei uns ist Doping ein Thema. Man versucht eben die Dinge schön zu reden. Da hat man einem etwas in die Zahnpasta gemischt, oder es mussten Mittel wegen eienr Blutkrankheit verschrieben werden, die als Dopingmittel einzuordnen sind. So werden dann Tatsachen vertuscht oder verdreht, nur um einen Sportler schadlos zu halten. Der Sport ist zu grossen Teilen "verseucht". Ich glaube, es gibt keine Sportart in der nicht leistungsfördernde Mittel verabreicht werden. Selbst Tiere werden davor nicht verschont. Sauberer Sport wäre empfehlenswert, wird aber ein Wunsch bleiben. Es werden immer wieder neue Mittel entwickelt, die nur schwer nachweisbar sind oder nach kurzer Zeit nicht mehr nachgewiesen werden können. Mir fallen da die beiden russischen Diskuswerferinnen ein. Tamara und Irina Press, die beide Goldmedaillen bei den olympischen Spielen gewannen. Beide brachten Leistungen die man normalerweise ohne Doping nicht erbringen kann. Zudem mussten sich die beiden Damen täglich rasieren, wie aus der Presse zu erfahren war.

Antwort
von peterpeee, 69

Meldonium ist ein Kreislaufmedikament, das erst seit Januar diesen Jahres auf der Dopingliste steht. In Russland ist Meldonium als Medikament zugelassen, während es in Deutschland, so glaube ich, verboten ist.
Man weiß nicht wie lange der Körper Meldonium abbaut. Daher könnte es sein, dass ein russischer Sportler im Oktober letzten Jahres Meldonium genommen hat und trotzdem heute noch Abbauprodukte im Blut nachweisbar sind, obwohl er so zu sagen nichts Verbotenes gemacht hat.
Ich hoffe ich konnte helfen.





Antwort
von Huckebein, 57


Hast diesmal aber lange gewartet mit deinem neuen account, DominikFrieden/FreedomPeace. Musstest wohl erst mal einen gewissen Kommentar (gelöscht) zu den vielen russischen Frauen verkraften, die sich alle einen reichen Kerl suchen?:)

Hier ein Auszug aus dem von dir geposteten Link, den du selbst offenbar gar nicht kapiert hast und alles ausblendest, was nicht in dein Konzept passt:

Der russische Sportminister Mutko wies zurück, dass es sich dabei um
ein vorwiegend russisches Problem handelt.
Die WADA habe bisher 126 Sportler beschuldigt, darunter 30!!! Russen. "Betroffen sind sieben Länder, unter anderem auch Deutschland und Äthiopien.

Das zeigt, dass es ein internationaler Fall ist", sagte er. Hauptproblem sei, dass es keine verlässlichen Werte gebe, wie lange der Körper zum Abbau von Meldonium benötige.

Präsident Putin habe sich in die Dopingdiskussion eingeschaltet und lasse sich regelmäßig informieren, sagte Mutko.
"Es wird niemandem gelingen, Russland mit diesem Skandal zu schwächen", meinte der Sportminister.

Antwort
von JoJoPiMa, 42

Na, ist doch logisch. Hilfe, Unterstützung, Zuspruch, Perspektive denen die auf Abwegen geraten.

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