Frage von klugshicer, 47

Warum unterscheidet unser Rechtssystem bei den Strafen nicht nach Schadenshöhe?

Jemand der z.B. um 1000,- Betrügt, wird genauso bestraft wie jemand der um 1.000.000,- Betrügt.

Ich finde so etwas total ungerecht - hat jemand eine Begründung warum das so ist

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Skibomor, 32

Betrug ist Betrug - es geht nicht darum, ein bisschen mehr oder weniger zu betrügen!

Antwort
von ctest, 9

Weil unsere Ideen von Strafe noch aus der Bibel und aus anderen verwirrten "Schrften" stammen.

"Gefängnisstrafen" zum Beispiel, sind nur dann, auch nur einigermassen sinnvoll, wenn es darum geht einen Gewalttäter von weiteren Gewalttaten abzuhalten ... und dann muss man das nicht als "Strafe" ansehen, sondern als Massnahme, die die Bevölkerung, vor diesen Gewalttätern schützt.

Ein Staat, der irgend so einen verwirrten Fussballfritzen einsperrt, weil er Steuern hinterzogen hat, ist nur noch als "verwirrt" einzustufen: da hat jemand, angeblich, den Staat, um Steuern betrogen und dann klaut sich dieser betrogene Staat, noch selbst ein paar hunderttausend Euro, die es kostet, den Steuerbetrüger einzusperren, zu füttern und zu bewachen. Blöder kann man nicht mehr sein.   

Bei Delikten, die gewaltlos begangen worden sind, muss man dafür sorgen, dass der Täter, den Schaden, den er angerichtet hat, möglichst schnell bezahlt. Man muss den Schaden nicht noch multiplizieren, indem man völlig sinnlose Strafen verhängt.

Antwort
von schwarzespucke, 27

weil Gerichte keine Staatsgerichte mehr sind, glaub seit 1950 oder so

Antwort
von kokomi, 35

betrug ist betrug, mord ist auch mord, egal wie gross der mensch war

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