Frage von Fluffy410, 49

Warum und wie von Gott reden?

Frage steht oben. Bezogen auf die 3 Wege des Redens von Gott (via negativa, via eminentiae, Analogie)

Antwort
von RobinsonCruesoe, 5

Du hast völlig recht. Wir Gläubigen müssen uns immer wieder klar machen, dass die Welt bei aller Bezogenheit auf Gott gänzlich verschieden von ihm ist.

Von Gott kann man nur analog, hinweisend sprechen. Direkt bezeichnen können wir nur die Dinge und Beziehungen im All. Über die Welt können wir direkt sprechen und so über sie verfügen, bis zu einem gewissen Grad. Über Gott so zu reden wie über einen Schraubenzieher würde der Versuchung entsprechen, auch über ihn verfügen zu wollen und zu können. Das ist die Fortsetzung der Erbsünde.

Die via affirmativa, negativa und eminentia tragen der einseitigen Relation der Schöpfung auf Gott hin Rechnung und auch der Erfordernis der hinweisenden Rede. Mit anderen Worten: Die Analoge Rede erfolgt auf dreierlei Weise:

"Du also, Herr, hast Himmel und Erde erschaffen, der Du schön bist; denn sie sind schön, der Du gut bist; denn sie sind gut, der Du bist; denn sie sind. (3 mal via affirmativa, Bejahung). Doch sind sie nicht in der Weise schön und sind nicht in der Weise gut und nicht in der Weise sind sie, wie Du, ihr Schöpfer (3 mal negativa), mit dem verglichen sie weder schön sind noch gut noch sind. ( 3 mal eminentia)", Augustin, Bekenntnisse, 11. Buch,

Antwort
von JTKirk2000, 8

Ich kenne nur die Methode, mit Gott zu reden, indem man zu Gott betet. Der Sinn liegt im Bitten und im Danken. Wenn man Gott um etwas bittet, kann dies sowohl Hilfe für einen selbst, Fürbitten für Andere betreffen oder auch um Antwort oder Erkenntnis gehen. Allerdings, sofern es sich zumindest um den christlichen Gott handelt, so ist zu beachten, dass Nächstenliebe, Entscheidungsfreiheit aller Wesen und dergleichen wichtige Werte sind. Man sollte also nie um etwas bitten, was entgegen dem Wohl oder der Entscheidungsfreiheit anderer steht.

Antwort
von Utopiosus, 23

Hallo Fluffy410,

Ich bete jeden Tag mehrfach zu Gott und versuche auf mehrere Wege meine Spiritualität des Christentums auszuleben, weil sie mir Energie, Kraft, Freude und Selbstvertrauen gibt.

Für meine Verhältnisse, von meinen Mentoren und aus verschiedensprachiger Literatur habe ich mir folgende Wege herausgelesen.

1. Das (gesprochene) Gebet: Du kannst dir je nach Konfession deine Gebete ausgiebig für die Situationen in denen Du sie für angemessen sieht vorsagen.

1.2 Mantras: Je nach Bezug kannst Du wenn Du ein Gebet gesprochen hast indem z.B. ein bestimmter Teil fehlt, der deiner Meinung nach gesagt oder erwähnt werden sollte, in einem Mantra in einer bestimmten Anzahl hiernach vorsagen.

2. Das stille Gebet (Nachdenken/Nachsinnen...): Karl Weinfurter schrieb in seinem Werk "Der brennende Busch" aus den 1920er Jahren, dass jede Form von Nachdenken auch eine Form von Gebet ist. Sobald du dich im "negativisitischen" Sinne (leise/gedanklich) mit Problemen oder Belangen befasst, kann dich der himmlische Vater (er-)hören.

3. Deine innere Flamme: In Bezug auf körperliche Ertüchtigung kannst Du ebenfalls Gott nah sein, indem Du dich mit der Natur oder in natürlicher Weise mit deinen Pflichten befasst (beim Sport, der Arbeit oder sonst wo). Wichtig hierbei ist dich für den Dienst hinzugeben. Sprich dem ritterlichen Kodex (Glaube, Liebe, Wahrheit, Bescheidenheit, Gnade, Mut, Ergebenheit) folgen.

Ich hoffe sehr, dass dir meine Anmerkungen helfen, bin für weitere Gespräche sehr offen.

Gott mit Dir und allen die Du liebst.

Antwort
von Viktor1, 31

Besteht da Handlungsbedarf für dich ? Und noch auf 3 Wegen ?
Dann mach dir doch mal selbst Gedanken, was für dich angemessen und notwendig ist.
Wichtigtuerei ?

Antwort
von hummel3, 8

Au Mann, wie kompliziert es manche doch machen wollen! - Es geht auch einfach.

"Warum" - Von Gott reden wird man natürlicher Weise nur, wenn man an ihn glaubt und seine "frohe Botschaft", beispielsweise nach dem Christentum, weiter verbreiten will, oder wenn man als Glaubensgegner seine Nichtexistenz zu beweisen versucht.

"Wie" - Rede von Gott doch am einfachsten so, wie du ihn in deinem persönlichen Glaubensleben erlebst oder schon erlebt hast. Das wirkt auf Zuhörer immer noch am überzeugendsten. Der Zuhörer spürt instinktiv, ob du von deiner Botschaft überzeugt bist, oder nicht. Alle anderen Versuche sind künstlich aufgesetzter Quatsch. 

Antwort
von robi187, 25

es reden zu viel und gauben zu weing?

denn gauben ist eine ganz persönlicher dialtog mit seinem gott und hat mit anderen menschen nichts zu tun? ( dies ist mein glaube)

Antwort
von reziprok26, 13

Gott, Herr über ein Universum mit Milliarden Galaxien, Sonnen, Planeten ist über 14 Milliarden Jahre alt, versuch es mal mit dem Schutzengel

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