Frage von Gruiten 05.12.2008

Warum tut man Nikolaus die Geschenke und Süssis in die Stiefel / Schuhe?

  • Hilfreichste Antwort von mbmama 05.12.2008
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Tradition hat ihren Ursprung in einer der vielen Legenden, die sich um den heiligen Nikolaus von Myra ranken.

    Der heilige Nikolaus beschenkte, noch bevor er Bischof war, drei arme Schwestern mit Gold, um ihnen somit ein ehrenvolles Leben zu ermöglichen.

    Die Mädchen brauchten eine Mitgift, um heiraten zu können.

    Dieses Gold soll er durch den Kamin in die Wohnung der Mädchen geworfen haben, wo es sich in den zum Trocken aufgehängten Socken verfing.

    (ergoogelt)

  • Antwort von Kapstadt 05.12.2008
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dann nehmen die Süssis noch ein besonderes Aroma an !

  • Antwort von schildi 05.12.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die Geschichte über St. Nikolaus

    In der reichen Stadt Patara lebte vor langer, langer Zeit ein Knabe, dessen Name war Nikolaus. Vater und Mutter starben leider an einer bösen Krankheit, dadurch weinte Nikolaus Tag und Nacht. Die Eltern hinterließen ihm großen Reichtum: Gold, Silber, Edelsteine, Ländereien, Schlösser und Paläste. Auch Pferde, Schafe, Esel und andere Tiere besaß er. Doch er war trotzdem sehr traurig und konnte sich über seinen Reichtum nicht freuen. Seine Angestellten wollten ihn aufmuntern. Der Hofmeister anerbot sich, ihm seine Schlösser zu zeigen. Der Stallmeister wollte mit ihm auf den schönsten Pferden durch die Ländereien reiten. Der Küchenmeister meinte, er könne doch für alle reichen Kinder der Stadt ein köstliches Essen zubereiten.

    Doch Nikolaus wollte von allem nichts wissen. Auch die Tiere spürten, dass er traurig war. Sie drängten sich zu ihm. Vom Weinen müde, wollte er sich schlafen legen. Da stieß er mit dem Fuß an einen Tonkrug, in dem viele Schriftrollen steckten. Eine davon ergriff er und begann zu lesen. "Da war ein reicher Mann, der lebte herrlich und in Freuden. Da war aber auch ein Armer, der lag vor seiner Tür und wollte nur Brotsamen die den Reichen vom Tische fielen. Doch diese gönnten sie ihm nicht. Es geschah, dass der Arme starb. Er wurde von den Engeln in den Himmel getragen. Auch der Reiche starb. Doch es kamen keine Engel, ihn zu holen".

    Gleiche ich nicht dem reichen Mann in der Geschichte, dachte Nikolaus. Ich bin schön gekleidet und lebe im Überfluss. Die Bettler draußen beim Stadttor habe ich vergessen. Morgen will ich früh aufstehen und mich nach ihnen umsehen. Am Morgen schlich er sich zum Palast hinaus. Nach dem Stadttor fand er die Ärmsten der Stadt, zerlumpt, krank und elend. Als sie ihn erblickten, streckten sie die Hände entgegen. Nikolaus wollte in die Tasche greifen, doch an seinem bestickten Kleide gab es keine. Eilig löste er die schwere Goldkette vom Hals, zog den Ring vom Finger und gab es ihnen. Er schlüpfte aus dem Obergewand, dem bunten Rock, den Sandalen und verschenkte alles. Glücklich ging er nach Hause. Er war wieder fröhlich.

    Nikolaus ließ auf seine Kleider Taschen aufnähen. Vergnügt schlüpfte er in seinen, weiten, roten Mantel und spazierte am Abend durch den Garten. Er füllte seine Taschen mit Nüssen, Äpfel und Mandarinen. Erneut schlich er sich aus dem Palast, ging zu den Armen und verteilte alles. Mit 12 Jahren wurde Nikolaus weit weg in die Schule gebracht. Berühmte Lehrer unterrichteten ihn und unterwiesen ihn in der Heiligen Schrift. Wo er Not und Elend sah, gab er mit vollen Händen. Doch er machte dies jeweils im Verborgenen.

    Als er einmal zum Gottesdienst in die Kirche trat, wurden die Worte verlesen, die Christus zum reichen Jüngling gesagt hatte: "Willst du mir angehören, so verschenke alles was dir gehört an die Armen". Über diese Worte hatte Nikolaus oft nachgedacht. Nun ließen sie ihn nicht mehr los. Er rief den Haushofmeister, befahl ihm Geld und Gut an die Armen zu verteilen. Denn er wolle sich aufmachen ins Heilige Land, wo unser Herr gelebt hatte. Nikolaus litt auf seiner Pilgerfahrt oft große Not. Bei allem Hunger blieb er aber stets fröhlich. Er zog durch das Land und predigte das Wort Gottes. Den Kindern erzählte er Geschichten aus der Bibel.

    Eines Tages kehrte er in die Heimat zurück. In Myra war der alte Bischof gestorben. Als man Nikolaus erblickte fragte man, wer er sei. Ich bin Nikolaus ein Diener Christi, antwortete er. Da führte man ihn ins Gotteshaus und ernannte ihn zum Bischof. Als er wieder ins Freie trat, stand sein alter, grauer Esel vor der Tür. Von da an wurde er sein treuer Begleiter. Nikolaus sorgte für die Gläubigen wie ein Hirt für seine Schafe. In Zeiten der Gefahr predigte er den Christen an einsamen Orten und stärkte sie im Glauben.

    An seinem Geburtstag kleidete er sich jeweils in den kostbaren Bischofsmantel und nahm den Hirtenstab zur Hand. Seinen Esel belud er mit einem schweren Sack. Der war gefüllt mit Äpfel, Nüssen, Mandarinen und Honigkuchen. Er schritt durch die Strassen und verteilte die Gaben und machte diesen Tag zu einem großen Fest. Das hielt er so bis ins hohe Alter. Und als die Stunde kam da Gott ihn heimholen wollte, fiel ihm nur eines schwer, dass er sich von den Kindern trennen sollte.

    Bischof Nikolaus starb am 6. Dezember 352. Der Nikolaustag wird noch heute zum Andenken an Bischof Nikolaus gefeiert und kündigt als Vorbote das Weihnachtsfest an.

  • Antwort von Alex1608 05.12.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Habe eben den Trailer gesehen für "Frag doch die Maus". Da bekommen wir morgen in der Sendung eine Antwort drauf und auch, ob man Seifenblasen einfrieren kann

  • Antwort von Auswanderer 05.12.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Weil man früher keinen Briefkasten hatte :)))

  • Antwort von saskia1201 05.12.2008

    weil die eltern warscheinlich wollten dass die kinder wenigstens einmal im jahr ihre schuhe selber putzen ;o)

  • Antwort von gerwitt 05.12.2008

    Die Antwort ist ganz klar: Früher gab es weniger gepflasterte oder asphaltierte Wege und Strassen, so dass die Schuhe immer ziemlich schmutzig waren. Deswegen war es üblich, nicht mit den Schuhen ins Haus zu gehen, sondern die Schuhe vor die Tür zu stellen. So war es einfach praktisch, dass der "vorbeiziehende heilige Nikolaus von Myra" die Menschen beschenkte, in dem er ihre Schuhe vor der Tür befüllte.

    Es hat keinen anderen tieferen Sinn, warum es gerade Schuhe sind, sondern rein praktische Gründe.

  • Antwort von heissi 05.12.2008

    Weil früher die Kinder ihre Schuhe vor der Tür auszogen und meistens das einzige Paar Schuhe war was sie hatten.

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