Frage von jenniferstrauss, 46

Warum tritt diese Besonderheit auf?

Man hat festgestellt, dass bei gekreuzten Armen oder Beinen die Versuchspersonen mit geschlossenen Augen ein wenig Schwierigkeit damit haben, ihre Zehen bzw. Finger richtig zu identifizieren. Diese Besonderheit tritt jedoch bei Erwachsenen auf. Erstaunlich ist auch, dass die Fehlerdichte bei Kindern, die nur ein halbes Jahr jung sind, ähnlich wie bei Erwachsenen ist, jedoch ist die Fehlerdichte bei 4 Monaten jungen Neugeborenen geringer. Die Frage also: Warum ist das so?

Antwort
von DaMenzel, 22

Bin kein Mediziner, aber ich würde jetzt daraus schließen, dass das Gehirn kurz nach der Geburt erst sein tatsächliches Nervennetz anzusprechen versteht - es lernt und wächst. 

Bei Kindern ist es vermutlich so, dass dort die Kapazitäten was Berührungen und Übertragungen von Sinneseindrücken (z.B. Tastsinn) noch deutlich wichtiger sind für die Entwicklung als es bei Erwachsenen der Fall ist.

Bei Erwachsenen glaube ich, versucht das Gehirn Ressourcen zu sparen in dem es sich durch den visuellen Reiz einzelne genauere "Ortungen" über einzelne separate Nervenzellen "spart", da diese in den meisten Fällen nicht ausschlaggebend sind für reaktives Verhalten. Quasi ein Sparmodus auf Grund von Erfahrungswerten.

Ist aber alles nur Laienprognose.

Übrigens ein gutes Beispiel dafür ist der typische "Schmutzfleck im Gesicht" - zeigt man auf seinem Gesicht wo der Fleck ist, macht das Gegenüber es fast immer falsch und erwischt den Fleck nicht beim ersten Mal.

Antwort
von gordiorbi, 26

Bin kein Experte der Humanmedizin,

aber ich denke mal Kinder merken unterschied von recht und links, verstehen es allerdings noch nicht, Erwachsene hingegen kennen es und das Gehirn kann es garantiert so schnell nicht verarbeiten das die Arme oder Beine gekreuzt sind und gibt folglich falsche Informationen!

Dann ist nämlich links einfach links obwohl es tatsächlich der rechte Arm/Bein wäre!

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