Frage von alphalambda, 79

Warum tritt am Brennwertkessel warmes Wasser aus?

Jetzt habe ich festgestellt, dass warmes Wasser am Überlauf austritt. Die Druckanzeige schwankte in letzter Zeit relativ stark. Frisches Wasser konnte ich, im Gegensatz zu früher, nicht nachfüllen. Der Kondensatablauf könnte verstopft sein. Was soll ich tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von BigLittle, 45

An welchen Überlauf tritt Wasser aus? Bei solchen Fragen wäre es hilfreich zu erfahren, um welches Heizgerät  es sich bei Dir handelt. Was wolltest Du wo auffüllen und warum konntest Du es nicht? Wie hast Du es denn versucht? Wie kommst Du darauf, daß der Kondensatablauf verstopft ist? Hersteller, Typ, Leistung, Ausstattung, Regelung?

Kommentar von alphalambda ,

Am Heizkessel, warmwasserseitig. Das Überlaufwasser ist warm. Es ist ein Vissmann Eurola. An der Verrohrung unten gibt es einen Wasseranschluss zum Ablaufen lassen und zum Auffüllen (nicht an der tiefsten Stelle). Der Druck war auf 1,5 bar abgefallen, dann habe ich die Störungstaste gedrückt. Jetzt ist der Druck bei 1,8 bar. Ich habe den Kessel wie immer an der Wasserleitung angeschlossen, es fließt aber kein Wasser. Den Neutralisator habe ich längere Zeit nicht mehr gereinigt, deshalb der Verdacht. Eurolamatic-OC, nach meiner Erinnerung 8 kW.

Kommentar von BigLittle ,

Nun kann ich mir ein besseres Bild machen. Mit Überlauf meinst Du sicher das Sicherheitsventil an der Oberseite des Kessels. Dort läuft, oder tropft Wasser heraus? Wenn das so ist, dann rufst Du den Kundendienst, der bei Dir die Wartungen und Reparaturen macht und sagst Ihm, daß mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ausdehnungsgefäß defekt ist. Das kannst Du leider als Heimwerker nicht beheben. Wurde denn irgendeine Störung angezeigt? Bei einem Druck von 1,8bar im System sollte allerdings Wasser in die Anlage laufen. Woran hast Du bemerkt, daß kein Wasser geflossen ist?

Kommentar von alphalambda ,

Das Granulat habe ich gereinigt. Das Einlaufsieb war etwas verklebt.

Dass Wasser fließt, höre ich normalerweise. Außerdem sollte sich der Druckzeiger bewegen. Ziel sind 2 bar. Ein Sanitär-Spezi meint, das Manometer ist defekt. In Wirklichkeit sei ein höherer Druck im Kessel, deswegen spreche das Überdruckventil an. Der Zeiger hat sich bisher aber zwischen 1,5 und 2 bewegt.

Kommentar von BigLittle ,

Wenn Du einmal schreiben könntest, welches Wasser Du fliessen hörst, könnte man Dir auch leichter folgen.Du solltest immer bedenken, daß man Deine Anlage nicht kennt und auch nicht sehen kann. Meinst Du also doch mit dem Überlauf das Sicherheitsventil? Dann gibt es zwei Möglichkeiten, entweder das Manometer ist defekt und der Druck im Gerät viel höher als angezeigt, aber das kann ich eigentlich ausschließen. Der wahrscheinliche Grund ist das defekte Ausdehnungsgefäß, das die Ausdehnung des Wassers durch die Erwärmung aufnehmen soll. Wenn allerdings das Wasser aus dem Sicherheitsventil dauernd mit kräftigem Strahl herausschiesst, dann ist irgendwo der Wärmetauscher defekt, da dann das Trinkwasser in den Heizkreislauf reindrückt und das kann das Sicherheitsventil nicht halten. Alles in Allem mußt Du Dir einen Handwerker suchen, der die Therme repariert. Aber tu Dir einen Gefallen und nimm einen zugelassenen Fachmann, der auch weis was er tut.

Kommentar von alphalambda ,

Früher hörte ich das Wasser rauschen im Füllschlauch vom Wasserhahn zum Kessel. Vom Sicherheitsventil geht ein Rohr nach unten, da tropft es. Das erscheint mir wie ein Überlauf. Das mit dem defekten Manometer glaube ich auch nicht so ganz, weil der Druck bis auf 1,5 bar abgefallen ist und der Kessel abgeschaltet hat. Wo sollte da plötzlich ein Druck von 3,5 bar im Netz bzw. im Kessel herkommen, bei dem das Sicherheitsventil angesprochen hat? Das Manometer könnte ich halt selbst tauschen, am Ausdehnungsgefäß kann ich nichts machen. Am "Überlauf" tröpfelt das Wasser nur leicht.

Kommentar von BigLittle ,

So nun ist doch Alles klar. Der "Überlauf" ist der Auslauf des Sicherheitsventils. Du kannst versuchen das Sicherheitsventil wieder vollkommen zu schließen, indem Du die Kappe am Sicherheitsventil schnell rechts herum herumdrehst, bis es knallt. Nicht erschrecken, das ist nur der Ventilteller, der durch die Feder wieder auf den Sitz geschlagen wurde. Dabei kommt ein Schwall  Wasser am Auslauf unten heraus. Anschließend das Wasser auf 2bar auffüllen. Wenn das nicht funktionieren sollte, dann solltest Du erst einmal die beiden Absteller mit denen Du das Wasser nachfüllst überprüfen, ob sie überhaupt öffnen. Wenn da das Wasser nicht mit ordentlichem Druck ausläuft, könnte der Filter in der Hausanschlußleitung zugesetzt sein, oder der Druckminderer ist zu niedrig eingestellt, wenn einer eingebaut ist. Bei der Gelegenheit noch der Hinweis, daß die Wasserfilter alle 2 Monate zu spülen sind, oder wenn es Kartuschenfilter sind, müssen alle 6 - 12 Monate eine neue Kartusche erhalten. Wenn du den Druck in der Heizung wieder aufgefüllt ist, dann beobachten ob der Druck beim Heizen gleich wieder ansteigt und das Sicherheitsventil anspricht, dann ist es 100%ig das Ausdehnungsgefäß. Dann muß sich ein Fachmann drum kümmern.

Kommentar von alphalambda ,

Die Armaturen auf dem Kessel habe ich eingepackt, weil sie immer Wärme abgeben. Wenn ich das Ventil links herum drehe kommt eine schwarze Brühe aus dem Überlaufrohr und der Druck im Kessel fängt hörbar das Schwingen an. Nach wie vor kann ich kein Wasser einfüllen. Aus dem Überlaufrohr tröpfelt es jetzt stärker. Die Verrohrung nach dem Hauseintritt bis zum Speicher wurde vor ca. 2 Jahren auf Edelstahl erneuert. Dass ich einen Filter beachten sollte, wurde mir nicht gesagt. Früher hatte ich selbst einen eingebaut, der aber nichts brachte. Aus dem Wasserhahn kommt Wasser, nach dem Schlauchende (vor dem Kessel) kommt Wasser, aus dem Anschlussventil am Kessel kommt Heizungswasser. Der Netzdruck wird auf ca. 3,2 bar reduziert. Jetzt glaube ich doch wieder, dass mit dem Manometer etwas nicht in Ordnung ist. Ich habe einen Windkessel 35 l Pneumatex PND 1993 3 bar 120 °C von Stücklin + Cie. AG. Das größte Problem beim Tausch eines Windkessels ist wahrscheinlich den Gasdruck zu erzeugen?

Kommentar von BigLittle ,

Das was Du Gaskessel nennst, nennt sich Ausdehnungsgefäß. Da ist eine gasdichte Membran drin. Auf der einen Seite ist Stickstoff eingefüllt mit einem bestimmten Druck. Dieser nennt sich Vordruck und ist vom Werk aus schon eingefüllt. So daß Du das Ausdehnungsgefäß einbauen kannst, ohne nachfüllen zu müssen. Die üblichen Vordrücke sind 0,75 und 1,5bar. Manch Einer denkt, daß er solch ein Ausdehnungsgefäß mit der Luftpumpe nachpumpen kann. Das ist dann das Todesurteil für das Ausdehungsgefäß! Die Membran verträgt keinen Sauerstoff! Also nur mit reinem Stickstoff oder dem speziellen Ausdehnungsgefäßfüller auffüllen. Wie hoch ist die Höhendifferenz zwischen Therme und höchsten Heizkörper? Diese ist entscheidend für den Vordruck im Ausdehnungsgefäß. Den Vordruck und damit den Zustand des Ausdehnungsgefäßes kannst Du nur messen, wenn kein Druck am Ausdehnungsgefäß anliegt. Du kannst aber auch durch Klopfen erkennen, ob das Ausdehnungsgefäß voll ist und damit keinen Druck mehr hat, oder sogar die Membran sich verabschiedet hat. Der Wasserdruck von 3,2 bar ist ein schon ein bisschen wenig. Der Mindestdruck in der Wasserleitung sollte im Keller mindestens 4 bar betragen, besser ist 5bar. Denn man muß bei einem mehrstöckigem Haus auch noch den Druckverlust durch die Höhe bis zur obersten Zapfstelle abrechen. Dann kann es schon passieren, daß eine Spülmaschine den Dienst versagt, weil der Druck fehlt. Mit den Filtern in der Hauswasserleitung ist es so, daß es 2 Arten von Filtern gibt. Einmal die Rückspülfilter, die alle 2 Monate durch das sogenannte Rückspülen gereinigt werden. Bei der anderen Art ist alle halbe aber spätestens einmal im Jahr die Filterpatrone zu wechseln ist. Wenn die Filter zugesetzt sind, dann hast Du zwar einen Druck am Manometer anliegen wenn kein Wasser gezapft wird und das Wasser läuft aus dem Wasserhahn, oder aus dem Schlauch. Aber sobald Wasser gezapft wird, dann bricht der Druck zusammen, weil durch den zugesetzten Filter das Wasser nicht genügend nachlaufen kann. Das könnte der Grund sein, daß Du keinen Druck auf das System bekommen kannst. Wenn Du nicht weist, welche Art an Filter bei Dir eingebaut ist, oder ob überhaupt einer eingebaut wurde, mach bitte ein Bild von Deinem Hauswasseranschluß bis hinter den Druckminderer. Bis dann. Noch einen schönen Abend!

Kommentar von alphalambda ,

Das Ausdehnungsgefäß ist wahrscheinlich in Ordnung. Die Klangprobe ergibt, dass der Ton gasseitig (vorne) höher ist. Der Druck wurde im Dezember 2013 mit 1,3 bar festgestellt. Das Fahrradventil? habe ich jetzt zur Kenntnis genommen. Die Höhendifferenz ist ca. 7,5 m. Ich danke für die ausführlichen Erläuterungen. Es ist offensichtlich kein Filter eingebaut. Nun werde ich mich um ein neues Manometer kümmern und mich nach dem Einbau wieder melden.

Gruß

Kommentar von BigLittle ,

Schön, mach das. Bei 7,5m Höhendifferenz liegt der Mindestdruck in der Heizungsanlage bei 0,75bar. Also wenn der Druck drüber liegt, dann mußt Du Dir keine Gedanken um den Druck in der Heizung machen. Beimm Wechsel des Manometers die Wartungshähne unterhalb der Therme schließen! Das wird sonst ganz schön naß. In dem Zusammenhang würde ich mir an Deiner Stelle auch ein Sicherheitsventil 1/2" 3,0bar für die Heizung besorgen und wechseln. Meist bleiben die undicht, wenn sie länger getropft haben. Bis dann!

Kommentar von alphalambda ,

Das Manometer habe ich erneuert, die Druckanzeige ist aber nur 0,25 bar. Die Heizung wärmt. Schon beim Ausbau des Manometers ist mir aufgefallen, dass der Druck nur wenig abgefallen ist. Als es ausgebaut war, war die Anzeige auf Null. Wo kommt die Drosselung im Rohr her?

Kommentar von herakles3000 ,

Das überdruckventiel spring auch an wen zuviel wasser in der anlage ist zb Weil es sih ausgedenht hat und das Ausdehnungsgefäss es nicht mehr aufnehmen kann.Manchmal reicht es auch aus wen der fach handewerker das Ausdehnungsgefäss mit stickstof nachfüllt ansonsten mus es ausgetauscht werden.Auch sollte das Sicherheitsventiel (überdruck)Ausgetauscht werden wen es  wasser abgelassen hat und auf jendem fall wen es auch weiter tropft.

Kommentar von BigLittle ,

Wow!

Antwort
von BigLittle, 18

Aus welchem Material sind die Rohrleitungen der Anlage? Ist es eine Fußbodenheizung oder eine mit herkömmlichen Heizkörpern? Wenn Du das Manometer ausgetauscht hast und den Druck aus der Therme abgelassen hast, dann solltest Du mit einem Druckprüfer für Autoreifen den Vordruck im Ausdehnungsgefäß überprüfen. Du hast geschrieben, daß aus dem Ablaufrohr des Sicherheitsventils eine schwarze Brühe kam. Es kann sein, daß in Deiner Anlage mangelhaftes oder ungeeignetes Material verwendet wurde. Wann  wurde die Anlage erstellt?

Kommentar von alphalambda ,

Die Rohrleitungen sind aus einfachem Baustahl. Ich hatte vor ca. 25 Jahren schon eine Durchrostung. Ich habe Radiatoren und Konvektoren verbaut. Mit meiner Fahrradpumpe stelle ich 2,8 bar fest, das Manometer hat aber nach oben einen unverständlichen Höchstdruck. Das Haus ist 42 Jahre alt, der Heizkessel 20 Jahre. Auffällig sind die Druckpulsationen, wenn ich das Sicherheitsventil auslöse. Aus dem Überlaufrohr tröpfelt es leicht. Im Bereich des Sicherheitsventils und des Manometers ist noch ein Gerät, was ist das?

Kommentar von BigLittle ,

Du darfst das Ausdehnungsgefäß keinesfalls mit einer Luftpumpe befüllen! Der Sauerstoff der Luft zerstört die Membrane! Neben dem Sicherheitsventil ist links daneben ein automatischer Schnellentlüfter, dessen schwarze Kappe nicht fest geschraubt werden darf, da er sonst nicht arbeiten kann. weiter links etwas tiefer sollte noch ein Manometer montiert sein. Du hast sicher den Druck am Ausdehnungsgefäß gemessen, ohne den Druck von der Therme abgelassen zu haben. Den Vordruck kann man nur ohne Druck in der Anlage messen. Daß der Druck pulsiert ist auf Grund der Bauart des Sicherheitsventils normal. Wenn Du es auslöst, dann hebst Du den Ventilteller, der unter Federspannung steht nur an und dann fällt er durch die Feder betätigt von selbst wieder auf die Dichtfläche herab. Das erzeugt Druckstöße im System. Nun aber zu dem Rohrmaterial. Rohrleitungen aus sogenanntem Schwarzrohr, also Stahlrohr ohne Rostschutz sind berühmt dafür, daß sie von innen rosten, wenn das Wasser sauerstoffhaltig ist. Normalerweise verliert das Heizungswasser den gelösten Sauerstoff nach kürzester Zeit durch das Erhitzen im Gerät. Dieser Sauerstoff setzt sich im System als Luftblase ab und an den Stellen fängt das Rohr an zu rosten. Da das Gerät mit einem automatischen Schnellentlüfter ausgerüstet ist, wird der ausgeschiedene Sauerstoff sofort nach dem Erhitzen und dem dadurch erfolgten Ausscheiden aus dem System abgeleitet. Dadurch wird eine Korrossion des Systems verhindert. Allerdings ist es möglich, daß wenn im System Kunststoffrohre verbaut werden, die nicht Sauerstoffdicht sind, dann dringt Sauerstoff über das Rohrmaterial in das System ein. Durch die dadurch entstehende Korrossion bildet sich sogenannter Schwarzschlamm, der sich überall im System absetzt und Anlagenteile zusetzen, blockieren und sogar zerstören kann. Eine Ursache für diesen Schwarzschlamm sind auch die Nutzer selbst. Wenn man eine Heizung ständig entlüftet, weil man das irgendwo mal so gehört hat, das man das regelmäßig machen muß , muß man auch immer wieder Wasser nachführen und bringt dadurch auch immer wieder Sauerstoffhaltiges Wasser in die Anlage und dort zerstört der Sauerstoff die Anlage durch Schwarzschlammbildung. Eine Variante der Herkunft des Schwarzschlamms ist bei alten Anlagen, die früher eine offene Anlage waren und mit einer neuen Therme umgerüstet wurden, ohne die Anlage gründlich zu spülen. Wenn Deine Anlage also eine alte offene Anlage sein sollte und vielleicht sogar noch das alte offene Ausdehnungsgefäß angeschlossen sein, dann solltest Du als Erstes das alte Ausdehnungsgefäß von der Anlage zu trennen und die Aschlüße so zu verschließen, daß sich keine Blasen sammeln können. Solltest Du öfters Wasser nachfüllen und die Anlage öfters entlüften, dann solltest Du das schleunigst lassen. Den Schwarzschlamm, der sich bei Dir offensichtlich bereits in der gesamten Anlage breit gemacht hat, kann nur durch eine Sanierung entfernt werden. Dazu muß die Therme von der Anlage getrennt werden und die Anlage muß dann gründlich gespült werden. Anschließend die Therme gründlich reinigen und instandsetzen. Danach die Anlage wieder befüllen und entlüften. Einen Heizkörper sollte man grundsätzlich nur entlüften, wenn er an der Ecke an dem sich das Entlüfterventil befindet kalt bleibt und der Rest des Heizkörpers warm ist. Dann auch nur solang den Entlüfter öffnen bis Wasser heraus kommt.

Upps das ist länger geworden, als beabsichtigt! Zusammenfassend noch mal die entscheidenden Fragen: Ist es eine alte offene Anlage? Ist das offene alte Ausdehnungsgefäß entfernt? Wie oft entlüftest Du und füllst Wasser nach? Das Sicherheitsventil solltest Du erneuern. Hast Du den Nachfüllschlauch nach dem Auffüllen von der Anlage getrennt? Bis dann!

Kommentar von alphalambda ,

Früher gab es für das Warmwasser einen eigenen Boiler. Ohne das jetzt gründlich durchdacht zu haben, gehe ich davon aus, dass ich keine offene Anlage hatte. Ich entlüfte nur bei Bedarf, höchstens bei Beginn der Heizsaison. Das bisschen Gas, das da kommt ist wahrscheinlich zu vergessen. Abgelassen habe ich das Wasser nur bei Eckventileinbauten und beim Einbau von Konvektoren. Druck abzulassen ist natürlich ein Problem, wenn ich keine Druckanzeige habe. Um das Sicherheitsventil kann ich mich jetzt auch noch kümmern. Was nützt das aber, wenn kein bzw. zu niedriger Druck am Manometer ankommt? Der Druck am Manometer steigt langsam, jetzt auf 1,05 bar. Wenn Schlamm vor dem Manometer sein sollte, wäre da eine Spülung (mi angebautem 1/4"-Rohr) nicht sinnvoll? Ein Totvolumen vor dem Manometer ist vorhanden. Den Krümmer nach oben zum radialen Manometer habe ich nicht inspiziert. Dass ich beim Druckmessen im Ausdehnungsgefäß den Wasserdruck senken soll, hast Du nicht gesagt. Jetzt weiß ich wenigstens, dass im Kessel etwas weniger als der Netzdruck vorhanden ist. Warum sollte ich den Nachfüllschlauch trennen, wenn die Ventile geschlossen sind? Die automatische Entlüftung habe ich jetzt auch in der Bedienungsanleitung des Kessels gefunden.

Kommentar von BigLittle ,

Das Ablassen sollte kein Problem sein, Einfach am Anschluß an dem Du das Wasser auffüllst einfach einen Schlauch anschließen und den Hahn öffenen. Damit die Heizkörper nicht leerlaufen, sollten alle Thermostatventile geschlossen werden. Zum Thema Druck ablassen und Ausdehnungsgefäß testen:"Wenn Du das Manometer ausgetauscht hast und den Druck aus der Therme
abgelassen hast,
dann solltest Du mit einem Druckprüfer für Autoreifen den Vordruck im Ausdehnungsgefäß überprüfen." Da stand, daß der Druck abgelassen werden sollte. Aber egal. Die Verbindung mit deren Hilfe Du die Heizung auffüllst darf unter gar keinen Umständen dauerhaft bestehen bleiben, es sei denn, Du hast sie mit Hilfe eines Unterbrechers hergestellt. Wenn Du die Heizung mit einem Schlauch auffüllst, dann kann, wenn Du den Schlauch ständig montiert hast, Dein Trinkwasser kann durch das Heizungswasser mit Keimen verseucht werden. Das andere Problem ist, daß wenn Du den Schlauch ständig angeschlossen lässt, dann kann das passieren, was bei Dir geschehen ist. Die Hähne sind nicht vollkommen dicht und so wird die Heizungsanlage ständig mit Frischwasser betankt. Dadurch erhöht sich der Druck ständig und das Sicherheitsventil ist ständig am Tropfen. Der Sauerstoff im Frischwasser lässt die Anlage korrodieren und der Schwarzschlamm verstopft die feinen Rohrleitungen der Therme. Das Einzige, was Du gegen diese Verschlammung tun kannst, ist die gesamte Anlage zu spülen. Inklusive der Therme. Nun hoffe ich, daß beim Einbau der Therme auch Wartungshähne eingebaut wurden. Sind denn im Vor- und Rücklauf jeweils ein Kesselfüll und Entleerungshahn eingebaut? Dann ist das mit dem Spülen relativ einfach zu gestalten. Sämtliche Heizkörper schließen, zwei Schläuche an den KFE-Hahn an Vor- und Rücklauf anschließen. Dann den Schlauch, der am Vorlauf angeschlossen ist ans Trinkwassernetz anschließen und den anderen in den Gulli. Am Entlüfter die Kappe fest aufschrauben und dann vorsichtig den Wasserhahn öffnen um den Schlamm aus zu spülen. Dabei aber vorsichtig das Wasser laufen lassen. Anschließend anders herum spülen, bis klares Wasser kommt. Danach kannst Du wenn die Therme Wartungshähne hat, diese schließen und Deine restliche Heizungsanlage frei zu spülen. Nun die Entlüfterkappe wieder öffnen, am besten auch innen säubern und wieder montieren. Besser wäre es, den Entlüfter und das Sicherhietsventil zu erneuern. Den Anschluß zum Manometer solltest Du auch mit spülen. Dann die gesamte Anlage wieder auffüllen und in Betrieb nehmen. Einmal komplett mit Hilfe der Handsteuerung  die Heizungsanlage auf höchstmögliche Temperatur aufheizen, damit sich die Gase besser absetzen. Nach ein paar Tagen an denen Du die Heizung laufen lässt kannst Du die Heizkörper nach entlüften. Dann die Anlage auf 0,5bar unter dem Ansprechdruck auffüllen und nur auffüllen, wenn der Druck unter den Mindestdruck sinkt. Du solltest in dem Zusammenhang die Hähne, die Du zum Füllen nutzt auf Durchgang prüfen und reinigen. Nicht das Du die ganze Anlage reinigst und die Anschlüsse zum Füllen sind zugekeimt!

Kommentar von alphalambda ,

Die Spülung der Rohre, Heizkörper und des Kessels interessiert sich mich aktuell nur am Rande. Hauptproblem ist der fehlende Druck am Kessel-Manometer. Störungsmöglichkeiten sehe ich am Sicherheitsventil und am Ausdehnungsgefäß. Wenn beim Befüllen des Kessels kein starker Wasserstrahl aus dem Manometeranschluss kommt, ist nach meiner laienhaften Vorstellung etwas nicht in Ordnung. Mit meinen vorhandenen Mitteln kann ich aber den Wasserstrahl nicht zum Gulli lenken. Da müsste ich mir am Montag erst 1/4" Elemente besorgen. Selbstverständlich vielen Dank für Deine Erläuterungen, die erheblich zu meinem Wissen bzw. Verständnis beitragen. Ich lasse nie den Druck im Schlauch stehen, der Schlauch könnte auch platzen bzw. die Schlauchanschlüsse versagen. Dass Kesselwasser bei geschlossenen Hähnen in der betrachteten Belastungszeit zurückfließt sehe ich als nicht sehr wahrscheinlich an, weil die Hähne vorher dicht waren. Außerdem müsste der Netzdruck gefallen sein, der Heizungswasserdruck wird allerdings durch Erwärmung größer.

Kommentar von BigLittle ,

Die Möglichkeit, daß der Wasserdruck in der Trinkwasserleitung fällt ist immer gegeben, dann denk mal dran, was passiert, wenn mal das Wasser außerhalb des Hauses das Wasser abgestellt wird. Dann sinkt der Druck schnell und der Dreck ist im Trinkwasser drin. Ventile können auch undicht werden. Ich kann es halt leider von hier nur sehr schlecht erkennen, wie es in Deinem Keller aussieht. Meine Glaskugel ist ein wenig angelaufen! ;.) Mir ist vorhin noch ein Grund eingefallen, warum Du kein Wasser in die Anlage bekommst. Ich weis ja nun nicht in welcher Gegend Du wohnst und kenn dadurch die Wasserqualität nicht. Kann es denn sein, daß einer oder beide Anschlüsse sich zugesetzt haben? Vor allem der auf der Heizungsseite könnte sich zugesetzt haben, wenn es aus Schwarzrohr ist. Teste doch mal, ob die Anschlüße an Beiden Seiten frei durchgängig sind. Ich muß für heute leider Schluß machen, ich hab eine Bindehautentzündung und kann kaum noch sehen. Darum wahrscheinlich auch der Schleier in meiner Glaskugel. ;-) Bis bald!

Kommentar von alphalambda ,

Ich wohne in der Münchner Schotterebene, das Wasser ist ziemlich kalkig. Früher hatte ich mal eine Entkalkungsanlage. Das mit dem Salz war mir schließlich zu lästig und umweltschädlich. Das Thema mit dem Wasserzulauf sehe ich als erledigt an, weil der Druck beim Befüllen im Ausdehnungsgefäß ankam. Ich wünsche gute Besserung. Anfang nächster Woche will ich den Ausfluss am Manometer testen.

Kommentar von BigLittle ,

Die Entkalkungsanlage hättest Du mal in Betrieb lassen sollen. Wenn der Druck ankommt, dann heist das nicht unbedingt, daß auch die Menge ankommen kann! Der Druck baut sich in einem kleinen System schneller auf mit einer relativ geringen Menge Wasser. Wenn es dann aber an das gesamte System geht, dann kommt der Druck nicht mehr so schnell auf den gewünschten Wert. Auf die zweite Anfrage von Dir hatte ich schon fast geantwortet, bis ich merkte, daß die schwammige Anfrage von Dir stammt. An Deiner Stelle würde ich am Hausanschluß anfangen die Armaturen auf volle Durchgängigkeit zu prüfen. Schön Stück für Stück, damit Du sicher gehen kannst, daß die Leitungen und Armaturen frei sind und nicht durch Kalk und andere Ablagerungen gar keine ausreichende Mengen an Wasser durchlassen. Vor allem setzen sich Stutzen die an denen die Kesselfüllhähne montiert sind sehr gern zu. Das solltest Du überprüfen. Die Sicherheitsgruppe kannst Du im Ganzen vom Kessel entfernen, um sie zu reinigen, wenn sie verkrustet sein sollte. Aber was meinst Du mit Absperrautomaten? Wie kommst Du darauf, daß in dem System 3bar anstehen, wenn Deine Manometer weniger anzeigen?

Kommentar von alphalambda ,

Wenn ich unter dem Kessel Wasser einfülle, müsste sich der Wasserdruck im Kessel relativ schnell fortpflanzen, unabhängig von der Anlage dahinter. Aber das ist sicher eine Spekulation. Schwammige Anfragen können ja nur von mir sein. Leider weiß ich nicht, wie ich im Kommentar ein Bild einstellen kann. In einer Explosionszeichnung von Viessmann sitzen vor dem Manometer und vor dem Schnellentlüfter besagte Absperrautomaten (wie funktionieren die bzw. wie sehen die innen aus?), die wie ein Fitting mit IG und AG aussehen. Das könnten Teile sein, die nach meiner Theorie, wenn sie verstopft sind, zu einer Drosselung des Druckes führen könnten. Im übrigen habe ich jetzt festgestellt, dass der Wartungsdienst vor 3 Jahren schon einmal das Manometer erneuert hat. Bei Viessmann habe ich wegen der Probleme angefragt. Die sind der Meinung, dass ich die Anlage spülen soll. Von den Absperrautomaten haben sie nichts erwähnt. Für das Spülen will ich mir 1/4"-Schlauchtüllen besorgen. Im Baumarkt gab's die nicht. Ein Berater (Heizungsinstallateur) meinte, dass der Solldruck viel zu hoch ist, weil 1 bar 15 m Wassersäule entspräche. Da hat er wohl was vergessen. Außerdem war er der Meinung, dass im Ausdehnungsgefäß der Gasdruck unabhängig vom Wasserdruck im Kessel ist und beim Vordruck von 1,3 bar bleibt. Für mich sind die Drücke bei einem Wasserdruck größer dem Vordruck vor und hinter der Membrane gleich, weil die Membrane weich ist. Ich habe jetzt 3 bar näherungsweise geschrieben, weil der Wasserdruck nach dem Druckminderer in der Hauswasserleitung 3,2 bar ist und ich im Ausdehnungsgefäß 2,8 bar mit einem fragwürdigen Manometer an meiner Luftpumpe gemessen habe.

Kommentar von BigLittle ,

Dein Berater hat wohl in der Ausbildung ein wenig geschlafen? 1 bar entspricht 10m Wassersäule. Der Vordruck im Ausdehnungsgefäß kann nur im entspannten, also entleerten Zustand gemessen werden.

Bilder kannst Du auch einstellen, wenn Du eine neue Antwort aufmachst. Also einfach hier unter der Frage selbst eine Antwort generieren, dabei ist ein Feld, unter dem Du Bilder einstellen kannst. Und ich werde noch mal meine Unterlagen durchstöbern, was Du als Absperrautomaten gesehen hast. Bis dann!

Kommentar von BigLittle ,

Ach jetzt hab ich kapiert, was Du als Absperrautomat meinst. Das ist auch etwas unglücklich von Vissmann beschriftet. Diese Absperrautomaten ermöglichen es den Entlüfter oder das Manometer oder was auch immer man da anschliesst, auszuwechseln ohne die Anlage drucklos machen zu müssen. Das funktioniert allerdings nur mit den entsprechend angepassten Anbauteilen. Da drin ist ein Ventil, daß sich öffnet, sobald das entsprechende Anbauteil voll eingeschraubt ist. Schraubst Du das Anbauteil aus, so schließt sich das Ventil automatisch, damit man nicht die Anlage drucklos machen muß. Du kannst die Funktion testen, wenn Du das Teil abgeschraubt hast, dann kannst Du mit einem Schraubendreher das Ventil durch reindrücken öffnen. Aber Vorsicht leg einen Lappen drüber, da kann ganz schön schwarze Brühe rauskommen, die Du nicht ins Gesicht bekommen möchtest. Aus den Klamotten bekommst Du es jedenfalls nicht wieder raus.

Diese Absperrautomaten kannst Du auch herausschrauben um ein Manometer direkt ein zu schrauben.

Kommentar von alphalambda ,

Das mit dem Vordruckmessen war klar. Die Frage ist, was gemessen wird, wenn der Wasserdruck im MAG größer als der Vordruck ist. Ein Bild einstellen brauch ich jetzt nicht, nachdem Dir klar geworden ist, worum es sich hier handelt. Diese Funktion habe ich schon erwartet. Dann könnte es auch sein, dass der Automat den Druck nicht richtig auf das Manometer durchlässt. Ich vermute auch, dass ursprünglich ein achsiales Manometer vorhanden war und die Installateure über einen 90°-Winkel ein radiales Manometer eingebaut haben. Dabei könnte der Winkel den Automaten nicht voll geöffnet haben. Heute war ich wieder im Baumarkt. Auch mit dem richtigen Begriff 1/4"-Schlauchtülle habe ich nichts bekommen. Jetzt muss ich erst im Internet bestellen, weil ich im Großhandel nichts bekomme.

Kommentar von BigLittle ,

Wenn der Druck im Ausdehnungsgefäß höher als der Vordruck ist, dann kannst Du davon ausgehen, daß dieser Druck auch im gesamten System herrscht. Wenn man ein Manometer an der ursprünglichen Absperreinrichtung anschließt, dann muß man darauf achten, daß die Absperreinrichtung auch sicher geöffnet wird. Das kann allerdings durch einen normalen Fitting nicht geschehen. Du hast also ein Manometer, das gar nicht messen kann, weil ein Depp das neue Manometer falsch montiert hat. Du mußt nur den Druck aus der Anlage ablassen und das Manometer ohne die Absperreinrichtung montieren. Dann mußt Du zwar für den Wechsel immer den Druck von der Anlage ablassen, aber das sollte nicht so tragisch sein, da ein Manometer ziemlich langlebig ist. Du solltest gleichzeitig den automatischen Entlüfter überprüfen, nicht daß er auch an einer Absperreinrichtung montiert ist, mit der er nicht funktionieren kann. Das wäre für die gesamte Anlage nicht so gut. Die schwarze Kappe auf dem Entlüfter darf nicht fest verschraubt sein, damit die Luft entweichen kann. Du benötigst doch keine 1/4! Schlauchtülle, wenn Du den Kessel spülen möchtest. Dies kannst Du doch bequem über die Kesselfüll- und  Entleerungshähne erledigen.

Kommentar von alphalambda ,

Also werde ich zumindest die Absperreinrichtung vor dem Manometer entfernen (wenn meine Frau am Samstag nicht mehr da ist). Mit der 1/4"-Schlauchtülle und angeschlossenem Schlauch wollte ich halt wirklich die Durchgängigkeit zum Manometer prüfen. Nach dem jetzigen Erkenntnisstand kann ich mir das wahrscheinlich schenken. An der Schnellentlüftung (die vor 3 Jahren auch erneuert wurde) ist ein schwarzer Drehknopf, der sich leicht aufschrauben lässt. Leicht und fest sind aber dehnbare Begriffe. Das kann doch nicht im Belieben sein? Wenn Viessmann eine Absperreinrichtung zum automatischen Entlüfter vorgesehen hat, warum sollte ich da was ändern? Zumindest wird die Manometeranzeige dadurch nicht beeinflusst. Wie kann ich die Funktion der automatischen Entlüftung testen?

Kommentar von BigLittle ,

Der Drehknopf muß locker sein, damit die Luft austreten kann. Leider kannst Du die Funktion des automatischen Entlüfters nicht so ohne weiteres testen. Die sind eigentlich nur defekt, wenn sie an der schwarzen Kappe  Wasser rauslassen. Du kannst nur das Teil ausschrauben und sehen, ob Wasser drin ist. Wenn kein Wasser in dem Topf ist, dann liegt es an der automatischen Verschlußeinrichtung. Die solltest Du dann auch am Samstag entfernen. Das Problem an einem nicht funktionierenden Entlüfter ist, daß die Luft nicht automatisch abgeschieden werden kann. Dadurch kann es in der Anlage zu Korrosionsschäden kommen. Auch die Verschlammung einer Anlage aus schwarzem Stahlrohr ist darauf zurück zu führen. Vor allem, wenn oft nachgefüllt werden muß, weil man öfters entlüftet kommt auch immer wieder Luft in die Anlage, die normalerweise durch den automatischen Entlüfter abgeschieden wird.  Viel Erfolg am Samstag!

Kommentar von alphalambda ,

Jetzt musste ich doch noch einmal in den Baumarkt fahren, weil ich ein 3/8"-Manometer benötigte. Das habe ich im eingebauten Zustand nicht erkannt bzw. falsch gemessen. An der Absperreinrichtung war nicht zu erkennen, wie da Wasser durch sollte. Der druckseitige Stößel bewegte sich nur schwer. Ob der Fitting die Ventilplatte runter drückte, bleibt offen. Vom Entlüfter kamen ein paar Tropfen Wasser raus, also habe ich ihn nicht erneuert und auch die Absperreinrichtung belassen. Beim Füllen der Anlage hat sich der Druckzeiger bewegt wie er sollte. Also erscheint alles paletti. Ich bedanke mich bei Dir für die ausdauernde Hilfe und für die vielen guten Ratschläge und Erklärungen. Vielleicht kann ich über die Freundschafts-Funktion Deine E-Mail-Adresse erfahren, um bei neuen Heizungs- bzw. Sanitärproblemen Dich antriggern zu können?

Kommentar von BigLittle ,

Das war ja ein richtiger Krimi! Es ist halt nicht so einfach, ohne vor Ort die Anlage zu sehen und zu kennen eine Fehlersuche zu veranstalten. Aber diese Knobelei ist das was eine interessante Facette des Kundendienst ausmacht. Ich habe gerne geholfen und gerne helfe ich wenn Du weitere Probleme hast. Gerne auch über die Freundschaftsfunktion. Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende! Bis bald!

Antwort
von harmersbachtal, 35

im Kondensat gibt's immer zwei Sachen granulat und aktivekohle ist das granulat ausgepackt losse im Behälter aktiv kohle ist im netz /Plastik schaue mal ob alles abläuft, es kann sein das das granulat in der pumpe hängkt

Kommentar von alphalambda ,

Da war noch nie Aktivkohle drin. Die Heizung ist jetzt 20 Jahre alt. Als ich die Heizung warten ließ, hat sich nie jemand um die Neutralisation gekümmert. Das Granulat hat sich offensichtlich nicht verbraucht (merkwürdig). Bei der kleinen Anlage 8 - 18 kW gibt es keine Pumpe. Ich dachte immer, ich habe eine gute Heizung. Bei dem Alter müsste ich mich vielleicht um eine bessere kümmern?

Kommentar von BigLittle ,

So lange die Anlage läuft und ihre Werte vom Schornsteinfeger akzeptiert werden, ist eine neue Anlage nicht nötig, ja sogar Verschwendung Deines hart verdienten Geldes.

Antwort
von newcomer, 35

Den Kondensatablauf auf Durchgängigkeit prüfen

Kommentar von newcomer ,

kann es sein dass Umwälzpumpe einen defekt hat ?

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