Warum trifft man bei Nahtoderfahrungen am Ende des Tunnels auf verstorbene Verwandte?

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5 Antworten

ich erkläre mir das so, dass man irgendwo im unterbewusstsein realisiert dass der tot nah ist, und man dann eben halluziniert, was man mit dem tot verbindet. und das sind eben automatisch tote menschen, insbesondere solche die einem sehr nah standen.

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Kommentar von Tunk88
27.08.2016, 03:31

Aber die Menschen wissen bei einer Op doch nicht, dass sie da jetzt sterben auch nicht unterbewusst und viele Leute erkennen die Gestalten auch erst später auf Fotos wieder. Gab einige solcher Fälle. Außerdem glaubst du das eigentlich wirklich? Dass bei einem klinisch Toten das Unterbewusstsein realisiert, dass er da stirbt und deshalb tauchen verstorbene Vetwandte als Halluzination auf?

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Also ich kann mir noch den Rest mit dem Schweben und dem Tunnel und dem Licht irgendwie neurologisch erklären

Wir haben auch dafür keine neurologische Erklärungen, sondern nur Annahmen, die sich schnell verflüchtigen, wenn man sich eingehender mit den hirnanatomischen Voraussetzungen für Erfahrungen dieser Art befasst. Diese sind beispielsweise bei Herzstillstand nicht mehr gegeben, weil keine Hirnzentren mehr aktiv sind, welche Erfahrungen dieser Art zur Folge haben könnten (wenn sie sie denn überhaupt verursachen; was ja aber die Neuroforschung derzeit annimmt).


Also wenn das eine Halluzination ist, warum haben dann so viele Leute in
der Situation immer so eine ähnliche? Müssten die nicht unterschiedlich
sein also wirklich stark unterschiedlich?

Ganz genau. Der Ablauf einer NTE folgt einem wiederkehrenden Muster. Halluzinationen hingegen sind extrem verschieden voneinander.  

Es gibt weitere Punkte, die gegen eine "Halluzination" sprechen. Es ist auch schon vorgekommen, dass der NTE-Erfahrene Personen trifft, von denen er zum Zeitpunkt der NTE noch gar nicht wusste, dass diese verstorben sind. Der Autor und NTE Experte Christian von Kamp zählt außerdem auf:  


•Nach max. 20 Sekunden ohne Sauerstoff schaltet das Gehirn eines Menschen um auf Notversorgung. Die Verbindung zu den höheren Verarbeitungszentren der Hirnrinde werden gekappt. Voraussetzung für Halluzinationen sind jedoch intakte Verbindungen zu den höheren Hirnzentren der Hirnrinde. Ein klinisch toter Mensch kann deshalb keine Halluzinationen mehr haben. Dennoch finden auch diesem Zustand NTE's statt.

•Halluzinierende erinnern sich später nur nebelhaft und bruchstückhaft an ihre Erlebnisse, während Nahtoderfahrungen detailgetreu im Gedächtnis bewahrt werden. Halluzinierende wissen im Nachinein zudem um den illusionären Charakter ihrer Wahrnehmungen. Das ist bei Nahtodbetroffenen nicht der Fall. (Anmerkung von mir: Eine Forschergruppe von Neurologen hat erst jüngst den hyperrealen Charakter von NTE Erinnerungen bestätigt.)

•Das in Halluzinationen Erlebte hat, anders als Nahtoderfahrungen, keine
tiefergehende Bedeutung für den Betreffenden, es findet keine charakterliche Wandlung statt.

•In der Regel fehlen bei Halluzinationen Merkmale wie OBE, Lebensrückschau und Erlebnis starker Liebe. Halluzinationen sind zudem überwiegend bedrückender und albtraumhafter Natur.

•Halluzinierende verhalten sich passiv, Nahtoderfahrende hingegen sind immer der aktive Geschehensmittelpunkt.

•Halluzinationen haben jeweils individuelle Inhalte, wohingegen NTE's kulturübergreifend gemeinsame Elemente aufweisen. Dies seit Jahrhunderten.

•Bei Halluzinationen fehlt die sinnvolle szenische Abfolge der NTE's

•Da Kinder vom Tod andere Vorstellungen als Erwachsene haben, müssten sie andere Nahtoderfahrungen als diese erleben, wenn es sich um bloße
Halluzinationen handelte. Die Erfahrungen sind jedoch im wesentlichen
die gleichen.

•Der Lebensrückblick geschieht überwiegend in Form genauester Erinnerungen, daher kann es sich nicht um eine Halluzination handeln.

•Angehörige und Krankenhauspersonal können die berichteten genauen Wahrnehmungen in OBE, die nicht selten in tiefer Bewusstlosigkeit stattfinden, oft als zutreffend bestätigen. 

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Ist eine Spinnerrei des Gehirns evtl. eine ausschüttung von Endorphinen
die einen das Sterben erleichtern.


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Kommentar von Tunk88
27.08.2016, 03:33

Verstorbene Verwandte? Das glaubst du doch selber nicht ...

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Man kann diese Frage - wie so vieles- nicht  wissenschaftlich erklären .

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Ich kenne mich da zwar nicht aus aber würde mal sagen, dass man in den Moment so an die verstorbenen Verwandte denkt, die schon auf einen warten.

Im Endeffekt wissen wir jedoch auch wiederum nicht, was uns erwarten wird nach dem Tod.

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Kommentar von Tunk88
27.08.2016, 03:36

Wenn du klinisch tot und unter Vollnarkose bist, denkst du nicht mehr viel.

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