Warum trifft jede Idee auf viele, die sie schlecht machen wollen?

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5 Antworten

Die Menschen sind in der Regel auf Sicherheit bedacht und bleiben bei jenen Dingen, die sich bereits bewährt haben - bestimmte Markenprodukte, Versicherungen usw.

Dieses Sicherheitsbedürfnis führt dazu, das von der Norm abweichende Ideen als "zu riskant" angesehen werden und man vor allem die Nachteile sieht.

"Was? Du willst mit einem VW-Bus nach Indien? Da musst du ja durch den Ostblock! und muslimische Länder! Was da alles passieren kann! Lass es bloß!"

Diese konservative Haltung hemmt allerdings natürlich auch Innovationen, die nun einmal ein gewisses Maß an Risikobereitschaft voraussetzen. Banken sind meist nicht gut darauf zu sprechen und wenig kreditfreudig.,

"Sie wollen eine Firma mit dem Konzept XY gründen? Haben sie irgendwelche Sicherheiten, oder Rücklagen? Nein? Also dann gibt es auch keinen Kredit..."

In beiden Fällen braucht man ein dickes Fell und darf sich bei der Realisierung seiner Ideen nicht zu sehr durch Einwände und Vorbehalte ausbremsen lassen.

Daneben gibt es allerdings auch konstruktive Kritik, die nicht das Vorhaben selbst verwirft, sondern lediglich bestimmte Aspekte der Durchführung bemängelt, da diese nicht ausreichend durchdacht sind. Da kann es nicht schaden, zuzuhören.

Ohne revolutionäre Vordenker, wagemutige Abenteurer und neugierige Wissenschaftler, die sich nicht durch Vorbehalte einschränken und Hindernisse entmutigen ließen, hätte es wichtige Entwicklungen nie gegeben.

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Kommentar von Enzylexikon
11.07.2016, 22:27

Vielen Dank für den Stern. :-)

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Weil einige Menschen nicht über den Tellerrand hinausschauen können. Sie leben in ihrer kleingeistigen Welt und alles was von ihren eigenen Normen abweicht ist nicht richtig.

Dann gibt es die, die einfach nur besorgt sind. Sie wollen anderen schlechte Erfahrungen ersparen, vielleicht aus eigenem Erleben heraus, vielleicht aus Vorsicht. Diese Menschen werden jedoch, auch wenn sie nicht von der Idee überzeugt sind, hinter dir stehen und dich unterstützen.

Nun gibt es aber auch noch diejenigen, die vor Neid platzen weil sie nicht selbst auf die Idee gekommen sind und deswegen alles schlecht reden.

Und die schlimmsten sind wohl die, die zu blöd sind um von der Wand bis zur Tapete zu denken.

Ohne Ideen und deren konsequente Weiterentwicklung und Durchsetzung würden wir wahrscheinlich immer noch in Höhlen leben und uns mit Rauchzeichen verständigen.

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Heute sind die meisten Menschen negativ eingestellt - leben selber in Trostlosigkeit, kritisieren jene, denen es scheinbar besser geht. So ist das leider :)

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Dass dies so ist, finde ich gar nicht mal so schlecht. Klar ist es einerseits frustrierend wenn die eigene Schöpfung sofort in Frage gestellt wird. Andererseits ist es aber auch gut, wenn jemand irgendwelche Nachteile aufdeckt - denn dann ist die Idee anscheinend noch nicht so gut, dass sie auch praktisch umgesetzt werden könnte. Die scheinbar destruktive Kritik ist so betrachtet eigentlich auch konstruktiv.

Genauso ist es auch in der Politik. Eine große Opposition hilft dabei Entscheidungen wirklich gut zu durchdenken, bevor sie zigmal nachgebessert werden müssen.

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Weil die Kritiker meist zu dumm sind, um eigene Ideen zu verwirklichen.

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