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warum trifft auf den menschen die "schnutzl-logik" zu?

gefragt von johmariejohmarie am 05.11.2009 um 21:20 Uhr

(schnutzl-logik= mein hund, schnutzl, ist besonders angetan von "energischen" menschen, die sich nicht unterordnen können.

aber nicht nur der hund tickt so, ich beobachte zunehmend bei menschen das selbe phänomen. also dass sture (dominante) menschen schneller fürsprecher finden als sich unterordnende (devote), oder unschlüssige menschen.

warum ist das so? evolutionerer hintergrund bitte.

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valentin301
beantwortet von valentin301 am 6. November 2009 16:49
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Nun, der Mensch ist ein soziales Wesen, genau so wie Dein Hund. Die Gruppe oder das Rudel haben einen Anführer, der wird im Wolfsrudel durch Rangordnungskämpfe bestimmt, bei den Gruppen der Urmenschen wird es ähnlich gewesen sein und auch in uns stecken die gleichen Instinkte. Der Anführer der Gruppe muss bestimmte Eigenschaften ausweisen, Führerqualitäten eben, nicht zaudern, sondern zupacken, energisch sein. Er muss die Gruppenmitglieder, vor allem die schwächern, schützen können, aber auch Streit schlichten können und mit Überblick die Gruppe durch Gefahrensituationen lotsen. Da sich der Gruppenanführer auch am ehesten paaren konnte, haben sich seine Gene auch weitervererbt. Auch heute traut deshalb jeder instinktiv einem „energischen“ Menschen mehr zu als einem zögerlichen, das hat aber den Nachteil, das ein „Blender“ mit seiner Sturheit durchkommen kann, während ein zwar intelligenterer, aber unsicherer Mensch dann das Nachsehen hat.


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Angel84
beantwortet von Angel84 am 6. November 2009 11:42
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Da die Masse die eigene Macht und Stärke nicht erkennt und meint, wenn sie jemandem folgt, der Macht und Stärke demonstriert, dass irgendwie von seinem Schein etwas auf sie abfällt... Sie versuchen sich also in seinem Strahlen zu sonnen... und merken leider nicht, dass dies sein Strahlen vergrößert und sie selbst dabei immer mehr verkümmern....


DiplIngo
beantwortet von DiplIngo am 5. November 2009 21:26
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Ist doch eigentlich einleuchtend. Der Stärkste im Rudel führt es an. Da er der Stärkste ist, kann ihn keiner von seinem Posten verdrängen, also benimmt er sich auch so.

Und die Herde läuft hinterher...

Das Ganze jetzt noch etwas abstrahiert und fertig ist die Laube.


Maienblume
beantwortet von Maienblume am 5. November 2009 21:23
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Das ist die Neigung des sozialen Tieres... wer nicht das Rüstzeug zum Anführer hat, ordnet sich eben unter und läuft mit.

Gilt für Hunde, und offenbar auch für höhere Säuger!

Kommentar von 1918126f6028c32f41499cd6dd3b0f2asmalljohmarie am 5. November 2009 21:33

und was ist mit aussenseitern, einzelgängern, die selber garnicht wissen ob sie das rüstzeug zum anführer hätten weil sie für sich selber zufriedener sind und sich noch nie nen kopf gemacht haben über über/unterordnung? also denen das eigentlich alles wurscht is nur nicht mittlaufen weil man da kompromisse und konflikte riskiert und die sich abwechselnd (also sowohl als auch) dominant oder unterordnend verhalten ganz unbedacht? was ist mit solchen? -schizophren?? -unsozial? -neurotisch? -psychotisch? oder was? weiß jemand dazu was?

Kommentar von 1fbd04cbe07943860c54a31479062621smallMaienblume am 5. November 2009 21:43

Wenn ich jetzt wieder den Vergleich mit der Herde führen darf: auch soziale Tiere kennen den Außenseiter. Der steht in der Hackordnung ganz unten, weil er anders ist, und bekommt von allen anderen auf die Mütze.

Nun der Gedanke, der die nächste Frage aufwirft: sind menschliche Außenseiter freiwillig ins Exil gegangen (innerlich), oder wurden sie von der Herde dazu getrieben durch viele schwere seelische Verletzungen?

Kommentar von 1918126f6028c32f41499cd6dd3b0f2asmalljohmarie am 5. November 2009 22:12

gibts dazu irgendwelche studien oder forschungen darüber? wo finde ich diese? internet is mir (was mich mit einwenig stolz erfüllt): ein bömischer wald! ich hätte schon ein oder 2 mögliche theorien dafür. und möchte nun sehen ob diese bestätigt werden oder nicht.

Kommentar von 4f51b67adbffe995dafeb951fe256334smallforbiddendogs am 7. November 2009 08:50

liebe Maienblume, ich lach mich schlapp - ich BIN Außenseiter, schon durch meinen Beruf/mein Leben und absolut KEIN Typ, der ganz unten klemmt und von allen auffe Mützzze kriegt. Ich bin deswegen nicht RudelFÜHRER, weil mir Mitläufer soooo auf'n Keks gehen! Dafür bin ich seit je Rudelführer bei starken Doggierassen - grins - die sind nicht so platt im Verhalten wie menschliche Untergeordnete.


Ohmygod
beantwortet von Ohmygod am 21. November 2009 16:06
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Wenn Du das zunehmend beobachtest, ist es ein Zeichen dafür, daß sich Menschen zunehmend nach ihren alten Urinstinkten richten, statt vernunftbasierten oder kulturellen Argumenten Priorität zu geben. Aber vielleicht stimmt Dein Eindruck ja auch gar nicht.


nichtnurmama
beantwortet von nichtnurmama am 6. November 2009 10:11
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Der Starke strahlt Selbstsicherheit aus, deshalb!


Glatteis
beantwortet von Glatteis am 5. November 2009 21:24
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Du täuscht Dich! Das war schon immer so. Einer darf sich das Maul verbrennen, und die anderen laufen im Schutz der Menge hinterher. Aber die Maulverbrenner halten sich schadlos, und schmieren ihre Gefolgschaft fast regelmäßig an! Das macht der unterwürfigen Gemeinde aber nichts. Die lassen sich alles gefallen! Deshalb heißen sie in manchen Kreisen auch Kreti und Pleti (Kretin und Blödian).

Kommentar von Simple_avatar10smallDiplIngo am 5. November 2009 21:29

hüstel

Den letzten Satz bitte noch mal überdenken: http://de.wikipedia.org/wiki/KrethiundPlethi

:o)


Denise180685
beantwortet von Denise180685 am 5. November 2009 21:23
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das ist menschlich, das ist wie ein rudelführer, im marketing nennt man das meinungmultiplikatoren, es gibt eben immer einige menschen, die eine gruppe zuhörer um sich schahren


Mausi2584
beantwortet von Mausi2584 am 5. November 2009 21:23
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Überleben ist alles.. Und mit einem dominantem "Chef oder Anführer" sind die Aussichten dazu wohl besser. Daher....


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