Damian04 am 25.03.2009 um 11:07 Uhr
Ich habe seit 9 Monaten eine Lebensgefährtin mit einem 2,5 jährigem Kind, dass mich trotz so langer Zeit noch meidet, obwohl ich alles Mögliche versuche an das Kind ranzukommen, ob spielerisch oder auch als Animateur. Ich selbst habe aus erster Ehe 3 Kinder und kenne daher das Problem nicht. Meine Kinder waren aufgeweckt und haben vor fremden keine Angst gehabt. Ich muß dazu sagen, dass meine Freundin über 2 Jahre alleine mit Ihrer Mutter gelebt hat und das Kind nur diese beiden aktzeptiert. Sie redet auch nicht mit anderen Menschen wenn sie was gefragt wird. Wenn wir alle am Tisch sitzen und Essen und die Oma oder die Mama steht auf und verlässt das Zimmer, fängt das Kind sofort das weinen an. Das selbe gilt auch, wenn die Mutter oder Oma auf Toilette gehen, wenn das Kind nicht mit in die Toilette kann, fängt sie sofort das weinen an. Der Kinderarzt sagt, dass ist normal. Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht.
Für eine Phase ist das aber eine sehr lange Zeit,ich find das nicht normal.Frag doch mal bei einem Kinderpsychologen nach.Sie kommt ja sicher auch bald in den Kindergarten.Da muß sie sich damit abfinden,dass die Mama nicht dabei ist.

andere Frage:was sagt die Mutter zu dieser Eigenart ihres Kindes? Macht sie sich ernsthafte Sorgen? sieht sie es als normal an?
Damian04 am 25. März 2009 11:58 Ich glaube für die Mutter ist das normal weil sie es nicht anders kennt. Das Kommando hat bis jetzt Oma geführt, da meine Freundin vollzeitbeschäftigt ist. Sie hat sich auch nicht richtig gegenüber ihrer Mutter gewehrt. Das Kind durfte ja nicht mal raus an die frische Luft, da die Oma sagte, dass das Kind krank werden könnte und sich Bakterien einfangen könnte.
dingsvomdach am 25. März 2009 12:10 aber die Mutter sollte sich doch auf ihre eigene Kindheit besinnen oder wurde sie genauso erzogen? Ein Lob an die Oma,die sich so um das Kind kümmert,wenn Mama arbeiten geht aber die Methoden sind totaler Quatsch.Entschuldige aber da brauchen sich die beiden Damen nicht wundern und sich beklagen,wenn das Kind anfängt zu brüllen sobald eine ins Bad geht!Ich bitte dich um folgenden Gefallen:ein Gespräch mit deiner Freundin führen und zwar heute noch.Stelle ihr einfach die Frage:sie soll das weitergehen?
Damian04 am 25. März 2009 12:17 Ich habe schon mehrmals versucht, mit meiner Freundin darüber zu reden. Sie ist diesbezüglich etwas verstockt. Ihrer Aussage nach wurde sie selbst nicht so erzogen, da hat der Vater die Hosen angehabt. Ich glaube eher, da meine Freundin so lange auf ihre Mutter angewiesen war und sich deshalb nie zur Wehr gesetzt hat. Ihre Mutter hat sie meiner Meinung nach immer unter Druck gesetzt und gesagt: Wenn dir meine Erziehung nicht passt, kann ich ja gehen. Dann hätte meine Freundin ihren Job aufgeben können.
dingsvomdach am 25. März 2009 13:14 dann liegt der Knackpunkt bei der Oma,ganz klar.Deine Freundin traut sich nicht,gegen diese Erziehung anzugehen,da sonst die Oma nicht mehr zur Kinderbetreuung zur Verfügung steht. Verteufelte Situation.Erpressung nennt man sowas.
Damian04 am 25. März 2009 14:01 Hallo, habe dir auf anderem Weg eine Info zukommen lassen. Gruß

das ist doch nicht normal,wenn das Kind so sehr auf diese beiden Personen gemünzt wurde.Überlege mal,wie soll das gehen,wenn es in den Kindergarten kommt! Demzufolge spielt das Kind auch nicht mit anderen Kindern,wenn nicht Oma oder Mama in der Nähe sind.Deine schwere Situation tut mir sehr leid.Und die beiden können nicht mal ungestört ins Bad,also da hört es doch wohl auf! Wann wird denn das Kind "entwöhnt" also damit es Kontakt zu anderen findet? Wie verhält sich das Kind,wenn du mit ihm spielen willst und die Mama sitzt nicht unmittelbar daneben (ihr beiden auf dem Wohnzimmerboden und die Mama auf der Coach)?
Damian04 am 25. März 2009 11:16 Das Kind spielt nicht mit mir, wenn die Mutter dabei ist.Sie läuft der Mutter auf Schritt und Tritt nach. Wenn die Mutter irgendwo hinläuft, geht das Kind sofort hinterher
dingsvomdach am 25. März 2009 11:19 spielt das Kind mit anderen Kindern? Ich denke da an einen öffentlichen Spielplatz:Mama sitzt auf der Bank und die Kleinen buddeln fröhlich im Sandkasten...? Ist das möglich?
Damian04 am 25. März 2009 11:28 Wenn sie auf dem Spielplatz ist, beobachtet sie nur die anderen Kinder und spielt nur dort wo keine anderen Kinder sind. Meistens muß die Mutter mit in den Sandkasten
dingsvomdach am 25. März 2009 11:38 ich sehe das in dem Alter nicht als normal an.Gesundes Misstrauen gegenüber Fremden ist gut aber sie misstraut ja ALLEN und hat Angst.a)ihr kennt euch seit 9 Monaten,seht euch wahrscheinlich auch oft.Du bist also kein Fremder mehr.Ich kann mir auch nicht vorstellen,daß du ständig mit ihrer Mutter streitest,laut redest oder schimpfst.b)du hast selbst Kinder,also auch schon deine Erziehungserfahrungen,also im besten Falle ein gewisses Feeling für Kinder,es ist keine fremde Materie für dich.Fremdeln ist möglich aber doch nicht so extrem!Die Kleine ist nur auf Mama und Oma fixiert,wie soll das im Kindergarten funktionieren?
Damian04 am 25. März 2009 11:53 Wir sehen uns mit dem Kind zusammen in der Regel 5-6 Stunden täglich. Ich bin von Natur aus ein ausgeglichener, gedultiger und ruhiger Mensch. Ich hatte in der Vergangenheit auch keinen Streit oder Krach mit der Mutter. Diesen würde ich auch nicht im Beisein des Kindes austragen. Ich kann das Kind in keinster Weise mit meinen Kindern vergleichen. Dieses Kind hat meiner meinung nach keinerlei Selbstvertrauen.Es wurde gegenüber anderen Menschen immer abgeschottet.
dingsvomdach am 25. März 2009 11:57 dein letzter Satz ist korrekt,ich wollte es nicht so direkt ausdrücken! Warum? Hat der Vater des Kindes schuld daran,ist er eine miese Type?
Damian04 am 25. März 2009 12:03 Der Erzeuger des Kindes hat diese wunderbare Frau leider sitzenlassen, als das Kind 7 Monate alt war.
dingsvomdach am 25. März 2009 12:14 hat deine Freundin das Bedürfnis,ihr Kind gegenüber dem Vater zu schützen? Hat sie Angst vor ihm?
Damian04 am 25. März 2009 12:34 Sie hat das Kind nie schützen müssen, da der Erzeuger unbekannt ins Ausland verzogen ist und kümmerte sich nicht um das Kind. Sie hatte früher vor ihrem Ex Angst, er war sehr aggresiv. Aber da sie jetzt bei mir lebt, fühlt sie sich wieder geborgen und befreit, laut Ihrer Aussage.
dingsvomdach am 25. März 2009 12:42 danke für die Info,meine Kommentare kommen jetzt auf anderem Wege!
Zwar schon lange her, trotzdem: Mir ging es ähnlich. Es hat bei der Tochter meiner Lebensgefährtin knapp 2 Jahre gedauert, bis sich das Verhältnis besserte. Heute ist es fast eine normale Tochter-Vater-Beziehung. Es dauert alles und geht nur in kleinen Schritten.
Nur Geduld und das Kind nicht überfordern, damit machst Du es nur schlimmer.

Du wohnst mit dieser kleinen Familie zusammen? Du nimmst in den Augen des Kindes ihm die Mutter weg. Vorher war sie ganz alleine im Besitz der Frau Mama - sucht eine Krabbelgruppe in eurer Nähe auf, damit das Kind lernt, mit anderen Kindern zu spielen. Dann wird sie auch langsam dich akzeptieren. Die Dame tut ihrem Kind keinen Gefallen, wenn sie es zu sehr auf sich fixiert. Diese Kinder haben dann meistens Abnabelungsprobleme größerer Art, wenn sie in der Pupertät sind. Falls die Mutter das aber nciht einsieht, dann übersehe die Kleine einfach und mache dich so für das Kind interessant. Denn immer die, die sich nciht um das Kind bemühen --- usw.... Viel Glück!
Hallo, ich würde raten, sich einmal mit einem Kinderarzt darüber zu unterhalten, der das Kind gut kennt. Die haben die meisten Erfahrungen, wenn es um solche Dinge geht. Gruß flocke12
laßt euch zeit manche kinder tun sich sehr schwer sich an andere menschen zu gewöhnen

Eifersucht?? Es braucht eben seine Zeit nur mit viel Geduld und Ruhe kommst du weiter
ist auch meine Sicht.Demzufolge spielt das Kind auch nicht mit anderen,wenn Mama oder Oma nicht dabeisitzen.