Frage von AJuergen, 151

Warum suchen Christen , Juden , Muslime immer was sie trennt?

Warum suchen sie nicht was sie verbindet ?

Die Religionen haben doch alle eine gemeinsame Wurzel , oder liege ich da Falsch ?

Alle glauben an den einen Gott , wieso bringen die sich dann gegenseitig um ?

Moscheen und Kirchen , warum versuchen die Menschen nicht einfach mal zusammen zu beten ,? das würde doch Sinn machen , vor allen Dingen würden sich die Menschen so besser kennen lernen und sich verstehen und Respektieren .

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von danhof, 29

BMW oder Mercedes?

Hertha oder Schalke?

Fleisch oder vegetarisch?

Es geht nicht darum, sich gegenseitig die Augen auszukratzen im verzweifelten Versuch, seinen eigenen Glauben als den besseren anzupreisen.

Aber es ist eben auch nicht alles gleich. Und an den gleichen Gott glauben wir schon gar nicht. Juden und Christen ja, aber Muslime sicher nicht.

Aus meiner christlichen Sicht heraus ist es eine Irrlehre, wenn man so etwas behauptet. Jesus ist die zentrale Figur mit einer enorm wichtigen Botschaft.

Das heißt aber noch lange nicht, und das sollte selbstverständlich sein, dass ich Andersgläubige angreife, diskreditiere, verunglimpfe oder anderweitig abwerte. Nur habe ich eben einen anderen Glauben, den ich auch nicht homogenisieren oder verwässern lasse.

Wenn mich jemand nach dem Weg fragt, und ich weiß, dass er rechts abbiegen muss, dann sage ich ihm das auch. Und nicht "Alle Wege führen irgendwie zum Ziel irgendwann vielleicht".

Kommentar von ThomasJNewton ,

QED

Kommentar von danhof ,

Da du mir selten zustimmst, gehe ich davon aus, dass dein QED bedeuten soll, dass meine Ausführungen die Annahme des Fragestellers untermauern?

Kommentar von valvaris ,

qed ist latein "quot erecto demonstrandum" und übersetzt in deusch "Was zu beweisen war"

ThomanJNewton hat dir bescheinigt, dass du die Frage des Fragstellers eindrucksvoll bewiesen hast. ;)

Kommentar von ThomasJNewton ,

"quod erat demonstrandum" heißt es, deine Übersetzung ist korrekt.

Ansonsten volle Zustimmung. Wenigstens einer versteht mich ;-((

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ich habe dir auch in diesem Fall nicht zugestimmt.

Und mit ein bisschen Präzision ist es doch klar:

Der Fragesteller hat gefragt, warum es so ist, und du hast gezeigt, dass es so ist. Wenigstens bei dir.

Kommentar von danhof ,

Danke, ich weiß, was QED bedeutet. Ich wollte nur sicher sein, dass ich es in diesem Zusammenhang richtig interpretiert habe, bevor ich etwas falsches sage.

Soso. Dann gehörst Du also zu den Leuten, die keine klare Stellung beziehen, wenn es um ihre Überzeugungen geht?

Warum sollte ich mit Muslimen gemeinsam beten? Kannst Du mir das erklären? Ich gehe in den Izmirmarkt, ich helfe bei der Integration, unsere Kinder spielen miteinander. Wir können miteinander kochen. Ich kann auch eine Moschee besuchen. Und ich freue mich, wenn sie unseren Gottesdienst besuchen. Aber bedeutet das Deiner Meinung nach, dass unsere Religionen gleich sind?

Bei uns ist Jesus Gott und DIE zentrale Figur. Im Islam ist Jesus nur ein Prophet. Das ist ein diametraler Unterschied.

Und was soll das überhaupt mit dem QED? Hab ich geschrieben, dass ich Andersgläubige umbringen will oder werde?

Der Grund dafür, dass die Landeskirchen heutzutage so einen starken Schwund beklagen, ist nicht zuletzt die Tatsache, dass sich eben niemand mehr festlegen will. Wischiwaschi multikulti wir-sind-alle-gut. Das wollen die Menschen nicht mehr hören und das ist auch nicht biblisch. Das ist höchstens lauwarm.

Antwort
von Zoroastres, 26

Weil Menschen sich gerne eine überschaubare Gruppe suchen wolen, mit möglichst den gleichen Ansichten, weil das Sicherheit gibt und sie sich bestätigt fühlen. Heißt nicht, dass sie nichts mit andern zu tun haben wollen, aber sie wollen einen sicheren Hafen haben, in den sie einlaufen können, wenn sie auf offener See zu sehr verunsichert werden und auch weil sie die Sicherheit haben wollen, dass da ein solcher Hafen ist.

Sie verstehen sich lieber mit weniger sehr gut, als mit allen so halb und weil ihre Religion in dieser Form dazu eine Mittel ist, muss esgeschütz werden.

Dies nur als überspitze Darstellung, um die prinzipielle Funktionsweise darzustellen, die natürlich noch sehr von anderen Umständen beeinflusst wird und nicht allein die Handlungen bestimmt

Antwort
von Hamburger02, 21

Wenn es um Glauben ginge, hättest du Recht.

Es geht aber um Religion, also organsierter Glauben mit festgelegten Dogmen. Wenn nun die Religion wie z.B. Islam in verschiedenen Ausprägungen oder Katholizismus aufeinandertreffen, geht es um Machtfragen.

Die religiösen Führer erheben ihren Machtanspruch mit der Begründung, die einzige und absolute Wahrheit zu kennen, also die einzig "wahre Religion" zu vertreten und damit im Namen Gottes/Allahs zu sprechen. Würden die nun plötzlich die Dogmen anderer Religionen tolerieren, würden sie ja indirekt zugeben, dass es nicht nur ihre absolute Wahrheit sondern mehrere Wahrheiten nebeneinander gibt. Damit könnten sie ihre Schäfchen dann aber nicht mehr mit Angst vor der Hölle und Zwang zum "wahren Glauben" bei der Herde halten.

Ohne die anderen Religionen als falsch und ungläubig zu bezeichnen, würde es den religiösen Führern auch nicht mehr so einfach gelingen, die breite Masse aufzuhetzen und gegeneinander zu hetzen.

Antwort
von Andrastor, 17

Weil die Religionen selbst entzweien und nicht verbinden.

Jede Religion versucht ihren Anhängern beizubringen ausschließlich durch diese Religion Erlösung finden zu können und das ausschließlich ihre jeweilige eigene Religion Recht hat.

So kann ein "Zusammensein" kaum möglich sein, denn jede/r Gläubige hat die Gedanken im Kopf:

"Die machen alles falsch. Wir haben Recht. Die werden in der Hölle brennen. Ich sollte ihnen helfen und sie bekehren."

Antwort
von valvaris, 67

Weil die Menschen immer Recht haben wollen mit IHRER Ansicht. Und weil sie die Ansicht der anderen nicht teilen, wird  eben eine neue gesucht, die "besser" ist als der Rest.

Das ist nicht nur in der Religion so - ich beziehe Religion jetzt mal auf die institutionalisierten Gottesgemeinschaften "Kirche" und deren Entsprechungen im Islam und Judentum.

Bei den Buddhisten beispielsweise steht Toleranz ganz oben, aber der Gott ist immer noch nicht die höchste aller Instanzen, weil er noch da ist.
Buddhisten streben nach dem "Nichts", also dem Nirvana und die haben keinen Grund, einen anderen Gott zu kritisieren, weil er auch nicht perfekt ist.

Es ist genauso mit allen anderen Sachen, in denen Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Siehe Politik und Kriege.

Kommentar von Blitz68 ,

also , das " Nichts" erscheint mir nicht soo erstrebenswert

Kommentar von valvaris ,

Du bist ja auch vermutlich kein Buddhist, der schon seit tausenden Jahren immer wiedergeboren wird.

Die haben ne andere Ansicht vom Sein: Jeder ist da und bleibt da, bis er es verdient hat, zu gehen.

Kommentar von Blitz68 ,

wohin geht er dann ?

Kommentar von Viktor1 ,
wohin geht er dann ?

ins Nichts.

Kommentar von valvaris ,

Das Nirvana ist das, wo nichts mehr existiert - also der Buddhist will aufhören zu existieren, weil die sonst - je nach Karma - immer wiedergeboren werden, manchmal als Raupe, manchmal als Pferd oder eben als Mensch.

Antwort
von Ollamasi, 55

Es liegt vermutlich daran, dass es hinter den religiösen Praktiken noch andere Wertvorstellungen gibt, die sich widersprechen..

Nicht der Glaube an einen einzigen Gott entscheidet über die ausgeübte Religion sondern die Haltung zu ihrem Glauben, die die unterschiedlichen Gruppen zum Ausdruck bringen wollen, trennt sie.

Antwort
von Dxmklvw, 13

Die gemeinsame Wurzel ist die, daß sich jede Richtung ihren eigenen Gott definiert hat. Deshalb geht es bei Streitigkeiten auch nicht um eine gemeinsame Suche nach einem ethischen Grundprinzip, sondern darum, welches Fantasieprodukt als Wahrheit gelten soll.

Antwort
von Blitz68, 43

Also, Juden und Christen verehren den gleichen Gott -

Jesus Christus war Jude und das Christentum ( die Nachfolge des Christus) ist somit mit dem Judentum verwandt.

Was aber allah betrifft , so bin ich mir nicht sicher , inwieweit der mit dem gott der Juden und Christen in Verbindung steht-

sein Charakter und seine Eigenschaften und auch seine Position den Menschen gegenüber unterscheidet sich sehr von den anderen beiden Glaubensformen.

Der Islam ist ja auch 600 Jahre jünger as das Chrisstentum - wobei das Judentum ja noch 4000 Jahre älter ist.

Für mich sieht es so aus , dass hier zwei unterschiedliche Götter verehrt werden, die nicht identisch sind.

diese Ansicht ist nicht sehr populär, erscheint mir aber logisch.

Kommentar von AJuergen ,

Es muss ja nicht populär sein , aber eine sehr Interessante These .
Auf alle fälle ist es aber  Wert das mal zu Hinterfragen . 

Danke LG

Kommentar von Blitz68 ,

Danke :-)

Kommentar von danhof ,

Sehe ich auch so. Die Unterschiede beginnen schon mit der Dreieinigkeit.

Antwort
von fiwaldi, 48

Das Dummen an den ganzen Kirchen und Gläubigen ist, dass sie zu oft vergessen, dass sie einen Gott haben oder überhaupt einen Gott.

Vermutlich eine Art Bewusstseinsspaltung, da in jedem (gläubigen) Menschen auch ein Teufel steckt.

Man konzentriert sich nicht aauf himmlische Reichtümer, sonder viel lieber auf den Reichtum auf Erden.

Die Religionsgemeinschaften fungieren als Ausrede, um unterschiedliche Lager zu bilden, die dann den Glauben als Vorwand nehmen, um sich den Schädel einzuschlagen. In Wahrheit geht es immer um andere Werte

Kommentar von AJuergen ,

Ja da ist wohl viel Wahrheit drin. Leider 

LG

Kommentar von mrauscher ,

Fiwald, was Du schreibst, trifft es aus meiner Sicht am Nächsten. Der Schöpfer hat einen Widersacher, welcher versucht die Menschen zu spalten. Das ist ihm gelungen, indem er eine Vielfalt an Religionen so organsiert hat, dass sie sich praktisch nicht ergänzen. Selbst katholisch und evangelisch, die ja nahe beieinander liegen sollten, vereinen sich nicht. Es gibt keiner nach. - Wenn wir von Abrahm ausgehen, bei ihm entstand die Spaltung der Juden und dem späteren Islam. Isaak war sein zweiter Sohn von Sahra, aus ihm entand Israel. Ismael war sein erster Sohn, die Mutter war die Magt Abrahams. Aus Ismael entstand die muslimische Welt, Islam usw. -

Ich habe gute Kontakte zu syrischen Freunden, Afgahnistan und türkische Freunde habe ich schon von Kind an. Mit ihnen bin ich einig, dass sie das alte Testament gut kennen und akzeptieren. Somit habe ich als Christ mit ihnen eine wichtige Gemeinsamkeit. Moses, die Propheten, Daniel und eben das Volk Israel bis zur Geburt Christi. Jesus, der Maria zur Mutter hatte und sein Stiefvater Joseph waren jüdisch erzogen, gehörten zu diesem alten Israel. Jesus hat das Christentum gegründet, seine Apostel und Jünger haben dieses weitergetragen, als Jesus bereits die Erde wieder verlassen hatte. Paulus hat dann als Römer das Christentum bis Griechenland und Rom gebracht.

Jahwe gebrauchte den Apostel Petrus, um Juden und Proselyten den Weg zur neuen Nation, der Christenversammlung, zu öffnen. Am Pfingsttag erklärte Petrus den Juden, dass sie Jesus, den sie getötet hatten, anerkennen mussten, weil „Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus“ gemacht hatte. Als die Volksmenge fragte, was sie tun sollte, erwiderte Petrus: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen“ (Apg. 2:22, 23, 36-38). An diesem Tag kamen etwa 3 000 Personen zu der neuen Nation, dem geistigen Israel, hinzu (Apg. 2:41). Die Apostel predigten eifrig weiter und die neue Nation wurde immer größer (Apg. 6:7).

Daraus können wir schließen, das nicht etwa neue Tempel gebaut werden sollten, Kirchen oder Moscheen. Es sollte ein internationales Volk aus allen Völkern und Ländern enstehen, die den Schöpfer anerkennen und seinen Sohn Jesus. Einigkeit herrschte ja in dem Gedanken, dass ein Messias kommen sollte. Sowohl die Juden, Molemische Welt, als auch Christen erwarteten den Messias. Aber schon in dem Gedanken zersplitterten sie sich wieder und fingen an sich gegenseitig zu hassen. Somit kann man wohl davon ausgehen, dass alle Religionen, Sekten und Organisation, die meinen, sie wären die einzig Richten, auf dem Holzweg sind. - Die ersten Christen lagen aber richtig, Paulus hat es vorgelebt und heute ist es Fakt, dass es weltweit Menschen aus allen Völkern gibt, die diesen für alle gemeinsamen Glauben pflegen und z.B. auch hier in gutefrage.net veröffentlichen. Das merkt man ja an den Kommentaren, dass dort Einheit herscht, wo die Bibel korrekt gelesen und verstanden wird. Ein Puzzle kann man nur einmal richtig auslegen, das weiß jeder. So ist es mit der Bibel. Sie ist nicht schwer zu verstehen und ist neutral den Menschen gegenüber, egal aus welcher Nation.

Kommentar von fiwaldi ,

sehr fleißig! Kompliment!

Kommentar von AJuergen ,

Sehr gut beschrieben  gut beschrieben . 

Antwort
von CamelWolf, 33

Ich denke mal,dass die Mehrheit der von Dir genannten Gläubigen genau das tut - leider wird dies von einigen Wenigen, für die Religion ein strategisches Trennungsmerkmal darstellt, gezielt diskreditiert.


Antwort
von gottesanbeterin, 35

Es wurde uns ja von Kindesbeinen an eingebleut, dass nur WIR recht haben (was auch immer das bedeuten soll) und die "Anderen" unrecht, also, dass die Anderen quasi irregeleitet sind /wurden.

Das heißt es findet eine Gehirnwäsche an uns statt, die man  eigentlich als "Gehirnverschmutzung" bezeichnen sollte.

Und diese Gehirnverschmutzung gibt es auch auf vielen anderen Gebieten, nicht bloß auf dem religiösen Schauplatz.

Irgendjemand verdient recht viel Geld damit, dass die Menschheit so deppert ist/gemacht wurde. Irgendjemand lacht sich ins Fäustchen!


Kommentar von AJuergen ,

Das stimmt , wir werden in den Glauben rein geboren . Und dann wird jeden von morgens bis abends und an Feiertagen eingeredet alles andere ist schlecht unseres ist gut .

Wie aber kommt man aus diesem Kreislauf raus ?

Kommentar von gottesanbeterin ,

Durch Erkenntnis kommt man heraus; man erkennt, dass man in die Irre geführt wurde; da Irren menschlich ist, kann man das ja zugeben. Es heißt ja auch, dass man durch Schaden klug wird/werden kann.

Also man durchbricht einfach diesen Kreislauf, indem man erkennt, dass man getäuscht wurde; absichtlich oder unabsichtlich, das ist ja auch egal. Und man muss sich verzeihen, dass man sich täuschen ließ und allen, die absichtlich oder unabsichtlich getäuscht haben.

Damit hat man sich innerlich befreit, und beginnt die Dinge anders zu sehen, hat einen neuen, nicht mehr so eingeschränkten Standpunkt, also eine bessere, klarere Wahrnehmung, man ist auf dem Weg, sein "eigener Meister", auch sein "eigener Schüler" zu werden!

Kommentar von Hamburger02 ,

Dadurch, das man sich nicht von den religiösen Führern den einzig möglichen Weg zu Gott vorschreiben lässt sondern seinen eigenen Weg sucht und findet. Das wäre dann allerdings ziemlich evangelisch.

Und ich behaupte, ohne die Indoktrination durch Theologen kämen die einfachen Gläubigen nie auf die Idee, sich gegenseitig wegen solcher Fragen die Köpfe einzuschlagen.

Kommentar von gottesanbeterin ,

Naja, diese Gehirnverschmutzung durch die Religionen kam ja den Mächtigen sehr gelegen, Menschen, die sich wie Würmer fühlen kann man gut manipulieren, so haben jedenfalls bei uns in Europa Adel und Kirche phantastisch zusammengearbeitet und zusammengehalten; der Adel war von der Kirche abhängig und die Kirche vom Adel, das Volk war zum Abschuss freigegeben, es wurde betrogen und ausgenommen. So war es seit Gründung der römischen Kirche; also von Anfang an war der Betrug geplant. Paulus war ein guter Stratege, er war quasi ein Maulwurf, der an Macht interessiert war, nicht an der Wahrheit. Alles, was er jemals getan und gesagt hat, zielte darauf ab, unmündige "Schafe" zu "produzieren". So war er der erste, der "den Namen Gottes missbraucht hat". Und in der Folge haben das "erfolgreich" viele andere auch getan.

Es ist also kein Wunder, dass so vielen das Wort "Gott" allein bereits Unbehagen bereitet und sie Ihm den Rücken kehren. Ich kann das sehr gut nachvollziehen und verstehen; ich habe auch so reagiert. Eben - das ist eine (verständliche) Reaktion darauf, was aus und mit dem gemacht wurde, was Jesus von Nazareth gelehrt hat.

Antwort
von RonnyFunk, 5

"Warum suchen Christen , Juden , Muslime immer was sie trennt?"

Weil das schwerer wiegt und genau das, was sie verbinden könnte, relativiert.

"Warum suchen sie nicht was sie verbindet ?"

Weil sie keine Esotheriker sind.

"Die Religionen haben doch alle eine gemeinsame Wurzel , oder liege ich da Falsch ?"

Ja, Du liegst falsch. Genauso falsch, wie derjenige, der denkt "Die einseitig bedruckten Geldscheine müssen auch von der Bundesdruckerei sein"

"Alle glauben an den einen Gott , wieso bringen die sich dann gegenseitig um ?"

Vielleicht, weil es nur eine Behauptung ist? Ich könnte ja auch behaupten, mit Dir verwandt zu sein, ist es dann wahr?

"Moscheen und Kirchen , warum versuchen die Menschen nicht einfach mal zusammen zu beten ,?"

Weil sie nicht zum selben Gott beten würden.

"das würde doch Sinn machen , vor allen Dingen würden sich die Menschen so besser kennen lernen und sich verstehen und Respektieren ."

Du bist sehr optimistisch. Funktioniert so nicht.

Kommentar von AJuergen ,

RonyFunk Danke für deinen Kommentar , ja das ist wohl komplizierter als man meint , verstehen werde ich es wohl nie . 

LG

Kommentar von RonnyFunk ,

Man sollte immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass sich Dinge fälschen und imitieren lassen. Sonst ist man so, wie derjenige, der meint, Rolex würde miese Uhren herstellen und die Aussagen von Fälschungen seien Ausreden.

Im übrigen haben sich Menschen schon manchmal der Illusion hingegeben, dass ein gemeinsames Ziel oder gemeinsame Feinde eine Einigkeit bringen müssten.

Bringen sie aber nicht.

Im Zweiten Weltkrieg unterschieden sich die einer von vier Alleierten dadurch, selbst eine Diktatur zu haben. Die Einigkeit war bald vorbei. Während USA, Frankreich und Großbritannien meinten, das beste Mittel gegen den Nationalsozialismus sei eine freheitliche Demokratie, dachte die Sowjetunion, dass eine Diktatur die richtigen Vorzeichen haben müsste - Internationalismus statt Nationalismus, keinen Rassenhass und so.

Ergebnis war die Teilung Europas und Deutschlands und erst, als es in der Sowjetunion Reformen gab und eine davon war, sich nicht mehr einzumischen, konnten die osteuropäischen Staaten und der Teil Deutschlands, der sich "DDR" nannte, diesen Sozialismus abschütteln.

Das nur mal als Beispiel.

Das trennende wiegt eben schwerer. Aber solange man nicht jemanden umbringt, ist es legitim, zu seinen Überzeugungen zu stehen, sich damit auch abzugrenzen, statt faule Kompromisse zu machen.

Antwort
von ThomasJNewton, 3

Vor dem WARUM kommt das OB.

Es sind nicht die Gläubigen, sondern einige.
Die brüllen aber lauter als alle anderen, weil die anderen nicht brüllen.

Antwort
von dereinedude, 55

Weil Menschen sich in ihrem tiefen Inneren durch irgendwas profilieren wollen, sie wollen besser sein als der Andere, und dazu gehört halt, dass das andere schlechter ist. 

Bei Menschen die nichts im Leben reißen kann das dann zum Beispiel Religion sein.

Kommentar von jackahilla ,

so ein schwachsinniger kommentar! religion ist doch nicht nur was für menschen, die sonst gescheitert sind. sind millarden von menschen gescheitert, du honk?

Antwort
von fricktorel, 3

Alle "Religionen" haben eine "gemeinsame Wurzel", richtig (Offb.12,9).

Der "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14) will, dass sich die Menschheit vernichtet (Offb.9,1-20; 17,1-5) und möchte die "Heiligen" (Kinder Gottes - Offb.13,7) besonders umbringen (Offb.13,11-15; 17,6).

Antwort
von kubamax, 50

Die bringen sich nur in Ländern um, wo Armut herrscht und wo die Leute rückständig und nicht gebildet sind.

Kommentar von Blitz68 ,

Was ist das für ein Rückschluß ???

Kommentar von gottesanbeterin ,

Gar keiner

Kommentar von kubamax ,

Stimmt. ZB Israel ist kein rückständiges armes Land.

Kommentar von AJuergen ,

Kubamax  das  ist nicht dein Ernst oder ?

Kommentar von kubamax ,

Ich habe meinen Kommentar zurückgenommen. Mein Blick war zuerst verblendet von den Glaubenskriegen im nahen Osten in Asien und in Afrika. Warum jetzt Kritik?

Kommentar von AJuergen ,

Kubamax  war ja nicht böse gemeint , hab das nicht gesehen das du es zurück genommen hast , Sorry, war aber wirklich nicht böse gemeint von mir .

Ich liege ja auch nicht immer richtig in meine Ansichten,aber genau deshalb diskutieren wir doch hier , um auch andere Meinungen zu hören . 

LG

Antwort
von Griesuh, 47

Sonst gäbe es doch nichts womit man auf dem anderen herum hacken könnte.

Kommentar von gottesanbeterin ,

Was für eine armselige Antwort!

Kommentar von Griesuh ,

Und der Kommentar von Gottesanbeterin ist noch armseeliger als meine zutreffende Antwort.

Kommentar von AJuergen ,

Griesuh  das ist ein bisschen kurz gefasst .

Kommentar von Griesuh ,

Sagt aber alles aus und trifft den Nagel auf den Kpof.

Kommentar von AJuergen ,

Na ja ein bisschen kurz gefasst ist es Trotzedem 

Kommentar von Griesuh ,

Warum viel um den heißen Brei herum schreiben und nix aussagen, wenn es  auch in aller Kürze gesagt werden kann?

Kommentar von danhof ,

Weil die Aussage einfach nicht korrekt ist, um es mal ganz vorsichtig zu formulieren.

Es gibt genug Beispiele dafür, dass Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen sehr wohl gut miteinander leben können.

So ein pauschales Urteil hilft niemandem.

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