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Warum streitet man sich über Glauben?

gefragt von TurricaN89TurricaN89 am 03.07.2009 um 5:04 Uhr

Meine Frage ist gerade an jene, die denken mit ihrem Glauben goldrichtig zu liegen oder auch an jene die jede Art von Glauben für Irrsinn halten: Zum Ersten: Warum fragt ihr andere nach ihrem Glauben, wenn es euch letztendlich darum geht sie zu berichtigen? Zum Zweiten: Warum stößt ihr euch an den Glauben anderer? Zum Dritten: Warum trifft man so selten Menschen, die den Glauben oder die Eigenarten anderer ohne jegliches Gefühl von Kritik oder Über-/Unterlegenheit akzeptieren?


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clauzito
beantwortet von clauzito am 3. Juli 2009 05:47
6x
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Des menschen glaube ist sein himmelreich. Von mir aus soll jeder glauben was er will, der spaß hört auf, wenn er mich wg. meines nichtglaubens angreift und mich missionieren, oder mir vorschriften machen will.

Bei vielen, die sich über glaubensfragen streiten hab ich das gefühl, sie sind sich doch nicht so sicher wie sie tun und hassen alle(s)was ihr Bild ins wackeln bringen könnte.

Kommentar von Simple_avatar6smallEldor am 3. Juli 2009 11:52

Da kann ich mich nur anschließen. Danke.

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 19:22

Ich gebe Dir recht, wenn Du schreibst, dass es falsch ist, wenn Mensch den anderen angreifen oder sogar hassen. Eine solche Einstellung ist zu verurteilen.

Aber es ist bestimmt nicht verkehrt dem andere seine Überzeugung(z. B.politisch od. religiös Wertvorstellungen)darzulegen und diese auch zu begründen.

Ich nehme an, dass auch Du eine Überzeugung hast, an der Du Dich orientierst, für die Du wahrscheinlich auch eintrittst.

Denn mit Deinem Kommentar hast Du ja eine bestimmte Überzeugung zum Ausdruck gebracht, die zu respektieren ist.

Kommentar von 871283bb97b5a5e5b12baa295e8c2a22smallclauzito am 3. Juli 2009 20:52

Nix gegen meinungsaustausch und diskussion bei der jeder den anderen respektiert. "Missionieren" habe ich in diesem sinn gemeint:

das Missioniert werden war häufig eine menschliche oder existentielle Katastrophe - von der 'Sachsenmission' Kaiser Karls d. Gr. - die darin bestand, die Sachsen vor die Wahl zu stellen, sich entweder taufen oder umbringen zu lassen - über die Islamisierung Indiens bis zur 'Indianermission', wo es nicht selten vorkam, dass ein Missionar mit einer Kompanie Soldaten in ein Dorf einmarschierte, dort eine Predigt [auf Spanisch] hielt und die 'Wilden' dann aufforderte, sich taufen zu lassen. Wer dieser Aufforderung nicht nachkam [weil er z.B. kein Spanisch verstand], wurde getötet oder zum Sklaven gemacht. Die 'Jesuitenrepublik' in Paraguay war nach heutigen Begriffen extrem kolonialistisch, damals musste sie aber vernichtet werden, weil die 'Heiden' zu viele Rechte hatten... Mission war fast immer verbunden mit wirtschaftlicher und menschlicher Abhängigkeit. Wo es nicht so war, wurde oft vom Vatikan der Missionsauftrag den einen entzogen und an 'aggressivere' Orden vergeben (wie von den Jesuiten an die Franziskaner in China).

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 4. Juli 2009 07:31

Es ist schade, clauzito, dass in deinem Beitrag soviel Richtiges, Halbrichtiges und Falsches vermengt. Ein paar Punkte möchte ich gerne etwas gerade rücken:

  • Bestimmte Missionen, wie die Sachsenmission, waren von staatlicher Seite an die Eroberung des jeweiligen Volkes gebunden. Ziel war dabei nicht in erster Linie die Glaubensverkündigung, sondern der Sieg über das andere Volk, dazu gehörte dann auch, deren Religion "zu besiegen".

  • Bei der Jesuitenmission in China stand die Frage im Raum, wieviel vom christlichen Glauben europäisch geprägt ist und deshalb austauschbar und wieviel davon unverzichtbar zum christlichen Glauben gehört. Leider sah man das damals etwas enger. Doch das kennen wir bei heutigen Hilfsprogrammen auch. Da gibt es eine Menge an Hilfsprojekten, welche den Völkern jeweils auch vorschreiben, wie sie zu leben haben; und wenn es nur der (ehrenwerte) Wunsch ist, dass diese auch die Demokratie als Staatsform anzunehmen haben.


valentin301
beantwortet von valentin301 am 4. Juli 2009 11:27
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Viele Menschen sind zunächst einmal der festen Meinung, sie haben sich für den richtigen Glaubensweg entschieden mit dem sie z.B. aufgewachsen sind in dem entsprechenden Milieu. Deswegen versuchen sie andere von der Richtigkeit ihrer Ansicht zu überzeugen und tun so, als könnte der andere nicht richtig denken. Wenn jemand anderen Glaubens ist und widerspricht, rüttelt er damit ja am Glaubensgebäude des anderen. Und das ist für viele quasi wie eine persönliche Beleidigung. Die irrsinnigsten Streitgespräche kommen aber dann zustande, wenn aus Glaubensgründen sogar naturwissenschaftliche Erkenntnisse in Frage gestellt werden!


Kitecat
beantwortet von Kitecat am 3. Juli 2009 10:56
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  1. Ich frage gern: "Kennst du Jesus schon?", (nur persönlich, nicht im Internet), weil ich gerne möchte, dass andere Jesus kennenlernen, weil ich das, was ich glaube, wirklich glaube. Wenn mein Gegenüber das nicht interessiert, dann belass ich es dabei.
  2. Ich stosse mich nicht am Glauben anderer, bin aber überzeugt, dass Jesus kein Lügner war, als er gesagt hat: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich. Joahnnes 14,6
  3. Mit Kritik, Überlegen- oder Unterlegenheit hat das überhaupt nichts zu tun. Es ist ein Überzeugtsein, das man nicht einfach ausschalten kann, nur weil der andere nicht das Gleiche glaubt! Einmal hat ein Japaner einem Missionar kummervoll gesagt, dessen Vater lebenslang auf der Suche nache Gott war: "Wie konntet ihr Christen nur von Jesus jahrhundertelang wissen und kommt erst jetzt um es uns zu erzählen!" Aber das ist meine Situation. Ich weiß, es gibt genug die wirklich kritisieren. Das gibts aber nicht nur bei Glaubensfragen. Menschen, die sich einbilden das Richtige zu wissen (oder sich was drauf einbilden) benutzen jede Möglichkeit um sich über andere zu stellen.

playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 3. Juli 2009 15:29
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Es würde vermutlich keinen Streit darum geben, wenn der Glaube als das zählen würde, was er ist - Privatangelegenheit. Solange aber der Glaube und seine machtorientierte sozialpolitische Organisation (Religion) auf alle Menschen, egal welche Anschauung sie vertreten, übergreifend Einfluss ausübt, wird es Opositionen, Gegner und Fürsprecher geben. Religion, als Auswuchs des privaten Glaubens, hat einen zu starken Einfluss in der Gesellschaft. Kinder werden, aufgrund des Glaubens ihrer Eltern, voneinander isoliert. Es wird nicht von einem Kind gesprochen, welches katholische Eltern hat oder muslimische oder jüdische, NEIN man sagt dies sei ein katholisches Kind, ein muslimisches Kind, ein jüdisches Kind. Die Kinder werden gebrandmarkt, bevor sie überhaupt verstehen können, wofür sie gebrandmarkt werden.

Das Thema Glauben in Verbindung mit Atheismus, ist im deutschen Sprachgebrauch verwirrend. Atheisten glauben, haben aber keinen Glauben. Das klingt paradox, weil es im Deutschen nur ein Wort dafür gibt. Im Englischen würde man sagen: An Atheist believes but he has no Faith. Faith bezeichnet speziell den religiösen Glauben (wird manchmal als Bezeichnung für Vertrauen missbraucht), den ein Atheist nun einmal nicht hat. Trotzdem glauben Atheisten, wenn genügend Anhaltspunkte vorhanden sind. Beispiel: Ich glaube, dass das Land Chile existiert, obwohl ich nie dort gewesen bin, um es mit eigenem Bewusstsein wahrzunehmen. Behauptet hingegen jemand, dass Einhörner existieren, so glaube ich es nicht. Außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Hinweise. Genau so verhält es sich mit einem Gott. Auch wenn ich niemandem seinen Glauben absprechen möchte, erfordern die Auswüchse des Selbigen (Religion und die Folgen) eine entgegengesetzte Oposition, um zumindest den Status Quo zu halten. Deshalb tendiere ich teilweise sogar vom Atheismus zum Antitheismus. In einer faschistischen Gesellschaft bsw. genügt es nicht, selbst nicht faschistisch zu sein, sondern es ist vielmehr zwingend erforderlich, antifaschistisch zu sein. Bei Rassismus ist es einfach zu wenig, selbst nicht rassistisch zu sein, sondern ethisch korrekt wäre eine antirassistische Einstellung. Selbstverständlich dürfen diese Sichtweisen nicht in die selbe Dogmatik verfallen, die sie "bekämpfen".


heureka47
beantwortet von heureka47 am 3. Juli 2009 05:23
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Aus Intoleranz - und Unwissen oder Dummheit.

.

Intoleranz ist ein Symptom von Mangel an Liebe. Liebe aber ist das höchste Gut im Universum. Wer das - noch - nicht weiß, dem könnte man mit entsprechenden Informationen von seiner Unwissenheit abhelfen. Wer davon aber nichts wissen will, wer seine Lebenswirklichkeit nicht kennen(lernen) will und in der Unwissenheit versauern - ja, der leidet halt an Dummheit...



anonym
beantwortet von maxi6 am 3. Juli 2009 06:07
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Ich halte mich prinzipiell aus Diskussionen über Glauben und Politik heraus. Auch frage ich nie jemanden, was er für einen Glauben hat, weil jeder für sich selbst rausfinden muss, was für ihn gut und richtig ist. Wenn ein Mitmensch für mich ok ist, ist es mir ziemlich egal, welchen Glauben er hat.


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 3. Juli 2009 10:03
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Warum streitet man sich über Glauben?

Wohl weil das ein sehr elementares Thema ist.

Meine Frage ist gerade an jene, die denken mit ihrem Glauben goldrichtig zu liegen oder auch an jene die jede Art von Glauben für Irrsinn halten: Zum Ersten: Warum fragt ihr andere nach ihrem Glauben, wenn es euch letztendlich darum geht sie zu berichtigen?

Mache ich nicht. Ich stelle meine Standpunkt dar, den niemand übernehmen muss.

Zum Zweiten: Warum stößt ihr euch an den Glauben anderer?

Mache ich auch nicht.

Zum Dritten: Warum trifft man so selten Menschen, die den Glauben oder die Eigenarten anderer ohne jegliches Gefühl von Kritik oder Über-/Unterlegenheit akzeptieren?

DAS wüßte ich auch gern! Warum manche Menschen sich aufgrund ihrer Überzeugung anderen für überlegen halten - und für berechtigt, ihnen von oben herab zu begegnen, werde ich nie verstehen. Aber für manche scheint es offensichtlich unglaublich schwierig zu sein, andere so anzunehmen, wie sie sind - auch wenn man unterschiedliche Ansichten hat. Eigentlich ist das nur durch eine tiefsitzende Unsicherheit zu erklären. Denn warum sollte man sich selbst aufwerten wollen, wenn man ein gesundes Selbstwertgefühl hat.


anonym
beantwortet von Stefek am 3. Juli 2009 11:06
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Das liegt einfach daran, dass es unterschiedliche Vorstellungen und Standpunkte gibt. Die gegebenen Kommentare beweisen das.

Jeder, der hier seinen Kommentar abgibt macht das auf Grund seiner Überzeugung, bzw. seiner Vorstellungen, die er sich im Laufe seinen Lebens gemacht hat.

Hier stellen sich einige Fragen : NACH WELCHER VORSTELLUNG GEBEN WIR UNSEREN KOMMENTAR AB?

WORAUF GRÜNDEN WIR UNSERE VORSTELLUNGEN?

WELCHE INFORMATIONEN HABEN WIR DABEI VERWENDET?

Wenn verschiedene Informationen benutzt werden ist es nur natürlich, dass dabei auch unterschiedliche Meinungen herauskommen.

Wir leben in einer ZEIT der INFORMATIONSFÜLLE wie es noch keine GENERATION vor uns erlebt hat.

Das ist einerseits etwas sehr POSITIVES, andererseits wird es aber für die Menschen immer schwieriger sich zurecht zu finden.

Genau das trifft auch auf den großen Bereich der RELIGION zu.

Wir hören heute sehr viel über die verschiedenen Religionen. Das Internet hilft uns dabei Informationen zu bekommen.

Dadurch werden wir mit den unterschiedlichsten Vorstellungen konfrontiert, die wir auf Grund unserer bereits vorhandenen Einstellung selektieren.

Wir beginnen diese Informationen automatisch zu bewerten, indem wir gewisse Gedanken annehmen oder ablehnen.

Andere wieder resignieren, indem sie sich sagen: "Wer soll sich da noch im Dschungel der Meinungsvielfalt zurechtfinden? Man kann sowieso nicht herausfinden, ob etwas falsch oder richtig ist."

Das führt dann wiederum zur Aussage: "Was man glaubt ist nicht wichtig, Hauptsache man glaubt an irgend etwas."

Die einen nehmen zu religiösen Fragen Stellung und andere wieder lassen sie offen.

Durch Stellungnahmen kann es natürlich zu Kontroversen kommen, die nicht immer vermeidbar sind, wenn unterschiedliche Auffassungen vertreten werden.

Das ist ersichtlich bei verschiedenen religiösen Fragen die hier im GF Formen gestellt werden.

Es wäre eine Illusion zu glauben das dieser KONFLIKT vermeidbar wäre.

Anderseits sind Kontroversen notwendig, weil dadurch Auffassungen auf ihre Sinnhaftigkeit, Glaubwürdigkeit und auf ihren Wahrheitsgehalt intensiver untersucht werden.

Aus den Darstellungen und Gegenüberstellungen ergeben sich auch Schlussfolgerungen und die Konsequenzen, die so manche religiöse Überzeugung, bzw. Vorstellung mit sich bringen.

Dadurch können sich aufgestellte Postulate als falsch oder richtig erweisen.

So sollen Auseinandersetzungen nicht als sinnloser Streit abgetan werden, sondern auch zu einem besseren Verständnis und zur Wahrheitsfindung beitragen.

Solange Kontroversen nicht zur Diskriminierung, zur Verachtung und zu offener Gewalt führen können sie hilfreich sein und zur Klärung beitragen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 3. Juli 2009 16:09

Dein Wort in Gottes Ohr.

.

Wenn Du Dich nur selbst daran halten würdest, an das was Du da schreibst.


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 3. Juli 2009 05:25
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Über Glauben sollte man nicht streiten, höchstens über Inhalte.


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 3. Juli 2009 11:11
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In unseren Breitengraden lernt man schon sehr früh, sich von den anderen abzugrenzen, sogar im Kindergarten sollen Kinder Arbeitsblätter ausfüllen und dürfen andere nicht abschauen lassen, also ist das Zusammenarbeiten verpönt. Später ist es in der Schule genauso. Die Kinder (ihre Leistung halt, doch für Kinder ist das dasselbe) werden verglichen, man versucht, immer der/die Beste zu sein. Wenn die Herrschaften dann älter sind, müssen sie dann Teamgeist lernen und viel Geld für seltsame Seminare ausgeben, in denen sie dann lernen, in einem Team zu arbeiten. Somit lernen wir schon recht früh, andere herunterzumachen und zu glauben, dass wir damit allein schon aufgewertet sind. Und die Politiker, besonders die Parteipolitiker leben uns auch nichts anderes vor. Es ist dann ja schon fast ein Wunder, wenn jemand nicht so handelt, wie von dir beschrieben!


anonym
beantwortet von 2Hard4You am 3. Juli 2009 05:05
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das is ganz normal weil einige der festen meinung sidn das sie recht haben mit ihrem glauben und die anderen sidn der festen meinung sie haben recht udn das gehtd en immer so weiter


foxiads
beantwortet von foxiads am 3. Juli 2009 05:10
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auf mich trifft dann wohl drittens zu: ich bin recht tolerant was den glauben angeht ... jeder soll glauben woran er mag. was mich am glauben stört, sind nur penetrante gläubige, die einen unbedingt von ihrem glauben überzeugen wollen ... und was garnicht geht, sind natürlich absolute fanatiker, die im namen ihres glaubens verbrechen begehen. ich denke allerdings auch, dass jeder mensch seinen glauben hat, selbst die atheisten glauben an bestimmte dinge

Kommentar von DaRkPaViAn am 3. Juli 2009 06:29

Atheismus leitet sich vom Griechischen theos = Gott ab. A-Theismus bedeutet also nur etwa "ohne Gott" aber nicht "ohne Glaube". Und ich denke auch, dass jeder an etwas glaubt. Und wenn es nur der Glaube daran ist, dass 1 + 1 = 2 ist. Da man derartige Axiome nicht beweisen kann, kann man nur daran glauben, dass sie richtig sind.


anonym
beantwortet von lauraschiff am 3. Juli 2009 06:20
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Gläubige fühlen sind durch ihre religion verpflichtet andere rechtzuleiten

Kommentar von D4c38e9e821bc3d41aa8867f9a42e6acsmallfoxiads am 3. Juli 2009 06:34

bei dieser aussage wäre glaube aber auch wieder mit religion gleichgesetzt. ich denke da gibt es einen wesentlichen unterschied ... in der regel ist glaube schon ein synonym für religion, aber nicht immer

Kommentar von lauraschiff am 3. Juli 2009 06:46

stimmt! dachte Religion gelesen zu haben :)

danke


Kolumna
beantwortet von Kolumna am 3. Juli 2009 07:42
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Aus Dummheit - der "Glaube" ist so alt, wie die Menschheit. Mit der Entwicklung der Menschheit haben sich auch andere Konfessionen entwickelt. Was sich nicht entwickelt hat, zumindest bei vielen, ist die TOLERANZ und ACHTUNG vor der Ansicht des anderen. Heute wird der Islam verteufelt und zu Luthers Zeiten die Protestanten. Irregeführte und starrsinnige Gläubige gibt es genug: Damals waren es Kreuzritter oder die Inquisition und heute? Es wird sich suptiler versteckt, hinter Terrorismus und Politik.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 3. Juli 2009 10:04

Irregeführte und starrsinnige Gläubige gibt es genug

Das stimmt. Auch bei denen, die glauben, dass sie nichts glauben.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 3. Juli 2009 11:49

DH!

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 1. August 2009 00:07

Ich bin Christin, aber auch eine Person, die für Toleranz und Achtung anderen gegenüber steht. Meine Kinder habe ich so erzogen und sie geben es heute an meine Enkel weiter. Darauf bin ich stolz. Schämen sollten sich alle, die scheinheilig sind und diese Leute gibt es überall, nicht nur unter Gläubigen.


Razon
beantwortet von Razon am 3. Juli 2009 12:35
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Wie ich mich vor kurzen belehren lassen durfte, war der ägyptische Echnaton der Erste, der sagte: Mein Gott gut - deine Götter Götzen - du Ketzer...

Er schaffte im 15 Jh. vor Christus alle ägyptischen Götter ab und setzte einen Sonnengott namens Aton dafür ein. Seine Haltung in Sachen Glauben haben ihm die Ägypter dann in ganz spezieller Art und Weise gedankt: Sie radierten seinen Namen aus allen Stelen und Palästen und setzten seinen Gott ab. Da die Ägypter einen Ahnenkult betreiben, traf den eigensinnigen Echnaton die schlimmste aller ägyptischen Strafen: Er war aus ihren Analen getilgt und es war so gut, als hätte es ihn nicht gegeben.

Vor Echnaton war es zwischen verschiedenen Völkern üblich zu sagen: Wir glauben an den Gott XXX - Oh wir haben Gott YYY, das ist ja sicher derselbe Gott, hat nur einen anderen Namen.

Echnaton war gut 100 Jahre vor dem Auszug Moses aus Ägypten... Wenn man wie ich eine Offenbarung Gottes, sei es in einem Menschen oder einem brennenden Dornbusch nicht akzeptiert bzw. nicht an einen personifizierten Gott, der erscheinen könnte, glaubt, dann muss man argumentieren, dass wir den Religionsstreit dem Wiederaufgreifen von Echnatons Untugenden durch Mose verdanken.

Das Judentum ist aber keine missionierende Religion - niemals war es die Absicht, die Welt sollte jüdisch werden - demnach hat der Ausschließlichkeitsanspruch bei Moses einen anderen Hintergrund - es ging ihm nicht um Begkehrung sondern um Stabilität in seinem Volk - so wurden alle Götzen verboten...

Christentum und Islam, die beide Bekehrungsreligionen mit großem missionarischen Eifer sind, enthalten dann leider auch Verse wie diese:

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Koran: Sure 9 Vers 5:

"Und wenn die verbotenen Monate verfloßen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig."

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Evangelium nach Lukas: Lk 19,27:

"Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde - bringt sie her, und macht sie vor meinen Augen nieder."

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Mose übernahm den Ausschließlichkeitsanspruch, den Echnaton 100 Jahre zuvor eingeführt hatte, aber er hatte keinen Auftrag zur Missionierung über die 12 Stämme hinaus.

Das Christentum und der Islam übernahmen den Ausschließlichkeitsanspruch gepaart mit einem starken Missionierungsdrang, der unter anderem zu den heutigen Konflikten führt.

Solange beide Seiten orthodox darauf beharren, der einzige Weg zur Erlösung zu sein, kann es keinen finalen Frieden geben, da beide Lehren sich gegenseitig ausschließen.

In einer religiös moderaten säkularen Gesellschaft sollte es jedoch, legt man den gesunden Menschenverstand an, möglich sein, gemäßigt damit um zu gehen - es wäre aufgrund der Schrift jedoch nicht mehr möglich, zu dem alten Mein Gott XXX, dein Gott YYY zurück zu gehen.

Ich hatte die Diskussion, dass ein Ausschließlichkeitsanspruch der eigenen Religion eine Respektlosigkeit gegenüber Andersgläubigen ist, ganz gleich, was die jeweilige Schrift dazu sagen mag... Das war, was ich zur Antwort bekam:

"Wenn es nur einen Weg zu Gott gibt, den Jesus als den "schmalen Weg" bezeichnet hat, dann hat das nichts mit Intoleranz zu tun.

Wenn nur der Opfertod Jesu den Menschen die Versöhnung mit Gott bringen kann und die Befreiung vom Tod, dann würde ich jeden Menschen betrügen, wen ich ihm etwas anders sagen würde.

Es gibt für bestimmte Krankheiten nur ein einziges Medikament, das den Menschen retten kann. Würde er es nicht nehmen, dann muß er sterben. Bin ich dann dem Patienten gegenüber Intolerant, wenn ich ihm sage: "Nur dieses eine Medikament kann sie vor dem Tod bewahren."

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Solange Menschen derart verachtend denken und handeln, dieses durch die Schrift gestützt wird und sie sich Argumenten der Offenheit und des Respekts verschließen, so lange werden Christen und Muslime immer konfliktbeladen zusammen leben - leider.


Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 15:18

LIEBER RAZON! Teil 1

Eigentlich hast Du gerade das getan was Du Christen und Moslem vorwirfst, indem Du mit demselben missionarischen Eifer das Gegenteil vom dem behauptest,was Christen der Welt schuldig sind.

Du sparst nicht mit Vorwürfen und falschen Darstellungen, indem Du Christen und Moslem in einen Topf wirfst, kräftig darin umrührst und am Ende werden beide als INTOLERANT, RESPEKTLOS und MENSCHEN VERACHTEND hingestellt.

Es ist kein Geheimnis, dass durch die katholische Kirche jahrhundertelang eine Missionierung betrieben wurde, die mit JESUS CHRISTUS nichts zu tun.

Sie hat mit ihrem Verhalten großen Schaden dem Christentum angetan und seine Glaubwürdigkeit in Frage gestellt.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 4. Juli 2009 00:41

Und du, lieber Stefek, wirfst leider alle katholischen Missionare in einen Topf. Natürlich ist Schindluder getrieben worden, da ja alle Menschen sind (das ist aber auch auf protestantischer Seite geschehen). Dennoch ist auch viel Gutes geschehen (auf beiden Seiten). siehe Phil 1,18

Kommentar von Stefek am 4. Juli 2009 06:24

Da gebe ich Dir recht, dass es bestimmt auch Missionare gegeben hat, die Gutes getan haben.

Es geht dabei um die gesamte Struktur der Missionierung und der Glaubensverbreitung.

Dass die Päpste zu Kreuzzüge gegen Andersgläubige aufgerufen hat ist bestimmt kein Geheimnis.

In der Gegenreformation wurde viel Gewalt angewandt, um verloren gegangene kath.Gebiete wieder zurück zu gewinnen. Hier wurde nicht mit Überzeugung gearbeitet, sondern jedes Mittel war Recht um zum Ziel zu gelangen.

Aus dieser Zeit stammen zwei bekannte Formulierung: "DER ZWECK HEILIGT DIE MITTEL." "UND WILLST DU NICHT MEIN BRUDER SEIN, DANN HAUE ICH DIR DEN SCHÄDEL EIN."

Sehr zimperlich ging man also nicht bei der Verbreitung des Glaubens um. Das hat sich ja Gott sei Dank geändert!

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 4. Juli 2009 09:32

Hi Stefek,

Päpste haben zur Befreiung des heiligen Grabes von islamischer Herrschaft aufgerufen, nicht zur Plünderung z.B. Konstantinopels. Und wir waren beide nicht dabei und kennen daher die damaligen Verhältnisse nicht. Ich will damit nichts beschönigen, aber ich wehre mich gegen einseitige Darstellung. http://www.irf.ac.at/index.php?option=com_content&task=view&id=242&Itemid= im google unter Kreuzzüge Hexenverbrennungen

Ansonsten danke ich dir für deine sonstigen wertvollen Darstellungen.

Kommentar von Stefek am 4. Juli 2009 10:28

Liebe Gritti!

Möchte mich für Dein Link herzlich bedanken.

Ich habe ihn bereits ausgedruckt.

Wünsche Dir Gottes Segen

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 15:29

Teil 2

Dein angeführter Bibeltext ist ein Gleichnis und hat überhaupt nichts mit Missionierung zu tun.

Ich habe Dich schon einmal darauf hingewiesen Bibeltexte nicht willkürlich zu verwenden, nur damit er in die eigene Argumentation hineinpasst.

Nimm Dir bitte einen Lukas - Kommentar zu Hand, dann wirst sehen können, welche Bedeutung dieser Text hat.

Auch wenn ich Dir jetzt diesen Text erklären würde, wärst Du nicht bereit meinen Kommentar zu akzeptieren.

Wenn Du das JUDENTUM heranziehst, um damit beweisen zu wollen, dass dieses Volk keinen missionarisch Auftrag gehabt hättest, dann hast Du noch nicht die THORA gelesen und weshalb Gott dieses VOLK berufen hat.

Dieses VOLK sollte ein LICHT und ein VORBILD für aller VÖLKER werden.

Leider ist dieser Auftrag nie in Erfüllung gegangen, weil es den von Gott bekommen Auftrag nicht erfüllt hat.

Ihr Versagen hat aber Gott nicht daran gehindert seinen ERLÖSUNGSPLAN für die MENSCHHEIT diesem Volk zu offenbaren.

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 15:50

Teil 3

Dieser Erlösungsplan gründet sich auf das OPFER, welches GOTT selber für die Menschen bringen würde.

Aus Liebe zu den Menschen hat Gott ihre Schuld auf sich genommen und ist an ihrer Stelle am Kreuz gestorben.

Das ist notwendig gewesen, weil sich die Menschen aus ihrer ausweglosen Lage selber nicht helfen können.

"DENN ER HAT DEN, DER OHNE SÜNDE WAR, FÜR UNS ZUR SÜNDE GEMACHT, AUF DASS WIR DURCH IHN DIE GERECHTIGKEIT ERHALTEN, DIE UNS VOR GOTT BESTEHEN LÄSST." 2. Korinther 5, 21.

Hier erfahren wir, was GOTT für uns getan hat. Die GUTE NACHRICHT sollen wir den Menschen mitteilen:

  1. GOTT LIEBT DICH.

  2. ER HAT DEINE SCHULD AUF SICH GENOMMEN UND ER HAT DEINE STRAFE, DIE DU VERDIENEN HÄTTEST AUF SICH GENOMMEN.

  3. KOMM ZU IHM, VERTRAUE IHM, ÜBERGIB IHM DEINE VERFEHLUNGEN DANN WIRST BEI IHM VERGEBUNG UND EIN NEUES LEBEN BEKOMMEN.

  4. DU KANNST DICH MIT DEINEN EIGENEN BEMÜHUNGEN NICHT SELBER RETTEN, SONDERN LASS DIR EINFACH VON IHM HELFEN.

Wegen dem sind wir CHRISTEN intolerant, Menschen verachtend und respektlos, wenn wir zu den Menschen sagen: LASS DIR VON CHRISTUS HELFEN!!

So haben die wahren Christen immer ihren Auftrag verstanden: WIR BITTEN AN CHRISTI STATT, LASST EUCH VON GOTT HELFEN." 2. Korinther 5, 18 - 21.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 4. Juli 2009 16:55

Stefek ...
.
einmal mehr reinste Augenwischerei, was Du da betreibst.
.
Du siehst wie immer Dein Weltbild ohne jeden Zweifel als das abolut einzig wahre und richtige an. Aus dieser Position heraus kannst Du sagen, was Du willst ... und Du kannst es auch Liebe nennen ... vollkommen wurscht, Deine Mitteilung an Dein Gegenüber lautet immer "Du denkst falsch und ich denke richtig". Was für eine Anmaßung.
.
Und wenn dann Dein Gegenüber wagt, dem auch nur einen Zacken vehementer zu widersprechen, sich keineswegs schuldig fühlt, geschweige denn von Gott errettet werden möchte und obendrein auch noch gute Gründe dafür vorzuweisen hat, dann, ja dann ....
.
ist er mit dem Satan im Bunde, das personifizierte Böse und schmort auf ewig im Höllenfeuer. Alle guten Eigenschaften, die ein menschliches Wesen überhaupt aufweisen könnte, kann er dann auch nicht aufweisen. Was für eine rabenschwarze Brille auf Deine Mitmenschen, die Du da aufhast.
.
.
Im Übrigen ist der Text von Razon derart sachlich, sachlicher geht es schon gar nicht mehr. Christlich missionarischer Eifer hingegen, der lässt sich schon allein an der Menge der Bibelzitate in Großbuchstaben gesetzt sehr gut abzählen.

Kommentar von Stefek am 4. Juli 2009 21:39

Warum hast Du ein Problem mit der Liebe Gottes?

Warum hast Du ein Problem, dass Christus für die Menschen gestorben ist?

Warum hast Du ein Problem, dass Christus uns von unseren Verfehlungen und vom Tod befreien möchte?

Ich kennen keine andere Religion, in der Gott selber für die Dummheiten und Verfehlungen der Menschen sein Leben gegeben hätte.

Überall müssen die Menschen irgendwelche Leistungen und religiöse Praktiken vollbringen damit sie die Erlösung finden.

Und das soll NEGATIV sein! Das hätte etwas mit einem missionarischen Eifer zu tun.

Es hat mit der Rettung des Menschen zu tun.

Das ist der Sinn und Zweck des Evangeliums.

Niemand zwingt Dich es anzunehmen.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 4. Juli 2009 22:07

Nee, mein Lieber ....
was hat Deine Antwort jetzt mit dem zu tun, was ich schrieb?

Ganz recht,

NICHTS!!!
.
Nichts weiter als die altbekannten abgedroschenen freikirchlichen Phrasen. Ich sprach DICH an. Aber da Du voll in der Identifikation lebst, einer religiösen Egoidentifikation, kannst Du das natürlich nicht mehr sauber unterscheiden.
.
Mach Dir nix draus ... andere identifizieren sich in gleichem Maße vielleicht mit ihrem Haus, ihrem Boot oder ihrem Auto.
Ist menschlich.

Allzu menschlich.


morus
beantwortet von morus am 4. Juli 2009 07:35
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Der Glaube an Gott ist eine Herzensangelegenheit und da spielen viele Emotionen mit. Logisch, dass da heftig gestritten wird. Ein Beispiel?

  • Wenn jemand behauptet, deine Mutter sei eine total unfähige Frau in ihrem Beruf und hätte als Mutter versagt - wie reagierst du darauf? Sachlich?

  • Es ist schwer in solchen Momenten sachlich zu bleiben. Manchen gelingt es.


Chriss23
beantwortet von Chriss23 am 4. Juli 2009 15:11
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Jeder meint die richtige Antwort gefunden zu haben und will den anderen von seiner Meinung überzeugen. Das ist in der Politik, Wissenschaft und anderen Bereichen nicht anders. Jeder versucht den anderem zu helfen, seinen "Irrglauben" abzulegen. Glaube an etwas ist wertvoll, aber nur wenn er erbaut und nicht andere oder einem selbst behindert.


niaweger
beantwortet von niaweger am 16. September 2009 20:40
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Jeder, der eine (wie auch immer geartete, aber starke) Überzeugung hat, fühlt sich gleich persönlich angegriffen, wenn jemand anderes eine gegensätzliche Überzeugung äußert - das ist ganz normal, und genauso normal ist es auch, sich um so heftiger zu verteidigen, je heftiger man sich angegriffen fühlt.
Und da es bei Glaubensfragen meist um sehr tiefsitzende Überzeugungen geht, für die eine tatsächliche Beweisführung aber zumindest ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar absolut unmöglich ist, ist es bei diesen Themen sehr schwer, wirklich sachlich zu bleiben und nicht zu emotional zu werden. Das ist die Ursache dafür, dass so was oft in Streit endet.
Ich persönlich würde mich sehr über ein kontroverses Gespräch zu diesem Thema freuen, bei dem beide Seiten wirklich sachlich argumentieren können - da könnte jeder von dem anderen etwas lernen... leider sind aber aus den o. g. Gründen solcherlei Gespräche extrem selten...


Gritti
beantwortet von Gritti am 4. Juli 2009 00:45
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Weil sehr viele Menschen ihren Glauben dazu missbrauchen, ihren Selbstwert zu heben.


Taqwa
beantwortet von Taqwa am 4. Juli 2009 01:02
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Ein guter!!! Dialog hat noch nie jemandem geschadet!


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