Frage von Goldblau, 66

Warum streben wir immer nach dem Besten?

Hausfrauen würden nichts lieber als Karriere machen oder zu mindestens lieber Vollzeit Jobben als Vollzeit Mutti sein. Karriere Frauen sind irgendwann so satt von all dem und wünschen sich einfach nur noch eine Familie mit Kinder, werden eifersüchtig, empfinden "Hausfrau sein" als den einfachsten und befreierten Alltag als dieser ganze Berufsstress. Oftmals ist es dann aber zu spät. Und auch als Berufstätige hat man ja seinen Haushalt. Will damit nicht meinen das es Hausfrauen einfach haben, kann genauso stressig sein zumal Kinder auch stressen können!!! Arme träumen von Reichtum. Reiche/Wohlhabende leben eher extrem arm/geizig obwohl die sich alles leisten können. Jeder ist oder besser wird immer unzufrieden mit dem was er hat oder geworden ist. Wieso verdammt noch mal ist das so?

Antwort
von Nightwing99, 25

Erstmal immer langsam mit den Verallgemeinerungen, ich denke es geht letztendlich doch gar nicht sovielen Menschen so wie man immer meint. Ich weiß man sagt "Der Mensch will immer das was er gerade nicht haben kann." Aber das ist auch nur eine Seite der Medaille.

Ich denke man ist immer darin bestrebt Neues zu erleben und zu erlernen und Anerkennung für das zu ernten was man macht. Gerade wenn letzteres Weg fällt macht sich bei Einigen sehr schnell Unzufriedenheit breit und man schaut auf die anderen.

Wichtig wäre es um die Frage zu beantworten zu schauen was einen Menschen bewegt und antreibt das zu tun was er tut. Das Problem ist nur das es viele Menschen gibt die das selber für sich gar nicht mehr beantworten können.

Daher ist es wichtig selbstreflektiert durchs Leben zu gehen und den Bezug zu sich selbst nicht zu verlieren. So das man sich selbst Ausgleiche schaffen kann und weiß was man will und was einen stört und Ventile dafür hat.

Denn genau genommen ist auf andere zu schauen und das haben zu wollen was die wollen und plötzlich mit dem eigenen unzufrieden sein nichts anderes als falsche Schlüsse ziehen und Dampf abzulassen.

Wenn man wirklich weiß warum man etwas macht, wieso man es wirklich tut, und was einen daran gut gefällt und auch benennen kann was gar nicht. kann man damit richtig umgehen und Zufriedenheit erlangen.

Ich denke nur viele Menschen haben das verlernt.

Antwort
von Lavendelauge, 21

Naja, man strebt eben immer nach dem, was man nicht hat, auf der Suche nach Glück.

Alles, was man nicht hat, ist interessant, und wenn man es dann hat, wird es Alltag, langweilig. Abgestempelt, und schonwieder auf der Suche nach etwas neuem, interessanterem.

Das ist wie wenn du dir ein neues Handy kaufst. Erst brennst du darauf, es endlich in den Händen zu halten. Wenn du es dann hast, findest du es interessant, alles darauf zu erforschen. Du nutzt es eine Zeitlang, wobei diese Zeitspanne bei jedem unterschiedlich ist; manche sind damit Wochen zufrieden, andere Monate, wieder andere Jahre.

Aber irgendwann willst du ein neues haben, weil dir das alte nichtmehr gefällt, weil es kaputt ist oder weil andere besser sind.

Antwort
von Rhapsody, 5

Der Mensch will immer genau das haben, was er nicht hat, weil er nicht erkennt, wie wertvoll ihm eigentlich das sein sollte, was er bereits besitzt.

Antwort
von vogerlsalat, 20

Als Hausfrau hat man 0 Anerkennung oder kommst du heim und sagst deiner Mutter : wow, du hast aber heute die Wäsche schön gebügelt.

Wenn man aber bezahlte Arbeit hat ist schon allein der Lohn eine gewisse Anerkennung.

Wenn Arme lieber reich wären, so ist das wohl nachvollziehbar.

Jeder ist oder besser wird immer unzufrieden mit dem was er hat oder geworden ist.

Das kann ich nicht bestätigen, ich bin ganz zufrieden mit meinem Leben, in privater wie beruflicher Hinsicht. Wobei die berufliche Sache nur mehr 4 Jahre dauert.

Antwort
von Androphilie,

Glück ist unbeschränkt, es gibt keine Grenze, und deshalb willst du immer mehr, weil es immer etwas gibt, dass größer und schöner ist als das, was du hast, egal wie viel du hast.

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