Frage von Nele15, 184

warum stillen sowenige ihr Baby?

hallo. eine Freundin ihr kleiner ist jetzt 6 wochen 2ganze wo hat sie ihn gestillt,ich hab ihr eine milchpumpe besorgt, hab ihr vieles im haushalt abgenommen,nix half,sie meint,sie schafft das alles nicht das ganze macht mich traurig,sie gibt ihm nun die Flasche. er hat immer wieder Bauchweh,um sie nicht an den Rande des Wahnsinns zu treiben,wie kann ich ihr helfen,das es dem kleinen gut geht,er ist viel am weinen kenn ich von meinen beiden garnicht, danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von karin69, 44

Hallo Nele!!

Erstmal ein großes Kompliment an Dich...Ich finde es sehr gut und aufmerksam, dass Du Dir Gedanken über Deine Umwelt machst- in diesem Fall um Deine Freundin und ihren Kleinen- Du gehst wachsam und neugierig durchs Leben und möchtest irgendwie gerne "helfen", oder auch einfach nur verstehen?!? 

Bleib auf jeden Fall so wie Du bist.
Die Welt heute ist voll genug, von Egoisten und von WEGGUCKERN... Leider. 

 Du bist süße 15 und machst Dir solche Gedanken. Das darf man ruhig als hoch bewerten und heutzutage als nicht selbstverständlich...

Jetzt aber zu Deinen Gedanken, zu Deinem hier aufgeworfenen Thema:Was ich hier zum Besten gebe, bezieht sich teilweise aus eigener Erfahrung als Mutter und aus beruflicher Erfahrung als ehemalige Krankenschwester.

Als frisch gewordene Mutter fand ich es- (und finde es noch heute)- immer sehr praktisch und einfach, dass "Essen" in der richtigen Temperatur immer griffbereit dabei zu haben... Keine Flasche mit künstlicher Milch: kein extra zubereiten, kein aufwärmen, kein sterilisieren, kein einkaufen, usw. .Muttermilch kost nix und spart am Anfang erstmal viel Zeit und Geld.
Auch alleine schon aufgrund von Allergien usw. sei Stillen das Beste fürs Baby. Es ist einfach die schönste und innigste Form von Liebe & Zuneigung in einer Mutter-Kind Beziehung. Natürlich ist am Anfang alles sehr neu, zerrend und bestimmt auch belastend und nervend... - war es bei mir auch! Aber aller Anfang ist schwer- und hält man durch und findet in einen gemeinsamen Rhythmus hinein, wird man am Ende reich belohnt!!!

Heute denken vor allem die sehr jungen Mütter, dass es für den Säugling "einfacher" ist aus einer Flasche zu trinken als von der Brust (Saugen usw.) Manche jungen Frau fühlen sich als "Melkstation?!" Aber der täuschenden Einfachheit halber schnell zur Flasche zu greifen, heisst ja nicht gleich besser. In Gedanken ist es ja auch "einfach" zum Beispiel das Baby per Kaiserschnitt aus dem Bauch geholt zu bekommen als den ganzen Geburtststress durchzumachen - und genauso ähnlich habe ich es zur Ansichtsweise mit dem Stillen in meinem Arbeitsleben erlebt. Schrecklich...

Natürlich ist es die Entscheidung von jedem selbst...- aber versuchen würde ich es doch. Als junge werdende Mütter würde ich mit Leuten sprechen, die sich in der Thematik auskennennn, Hebammen, Fach- und Kinderärzte usw. Wenn jenand nicht stillen kann oder nicht will, ist das eine Sache, aber jemanden verunsichern, der trotz aller Widrigkeiten stillen will, ist in meinen Augen etwas verwerfliches.

Ich habe mich damals bewusst für meine zwei Kinder entschieden- und als sie dann da waren sollten sie auch alles Glück der Welt führen und spüren- und gesundheitlich sowieso immer das Beste bekommen!! Wozu werde ich sonst Mutter...?!?
Ich kann allen NEUEN MAMI's nur raten: Hör auf dich - auf deinen Körper und dein Herz und wenn dir nach der Geburt das kleine, süße Wesen an die brust gelegt wird, lässt du dein Gefühl entscheiden ob du stillen willst oder nicht. Es ist schließlich deine Entscheidung - dein Leben und vor allem dein Kind. Da haben fremde Meinungen eigentlich keinen Platz-- aber gut gemeinteRatschläge und ERFAHRUNG schon... ;)

Nele, sei weiter so aufmerksam wie Du bist. Und sei für Deine Freundin weiter da- egal in welcher Form. Und wenn Du sie unterstützt, darfst Du ihr auch mal die Meinung sagen und neue Schritte aufzeigen, denn dafür sind Freunde da!! Ob's dir gut geht, oder schlecht...

Kommentar von Nele15 ,

hej,

schöner Kommentar,aber ich bin keine 15 mehr,leider......danke

Kommentar von karin69 ,

Ich danke Dir für den STERN!! Es ist mein ERSTER!  :-)

Freut mich, dass mein RAT gut ankommt!

Antwort
von NicoleU, 60

Stillen ist am Anfang nicht einfach. Bis Mama und Kind gut zusammen harmonieren dauert es ein bisschen und vor allem bis das stillen der Mama nicht mehr weh tut vergehen ein paar Wochen. Und je nach Kind und Brustwarze kann es sehr schmerzhaft sein. Da geben manche Mamas zu früh auf. Ich kenn auch sehr viele die nur ein paar Wochen oder 2-3 Monate gestillt haben und dann klappte es nicht mehr. Ich hatte immer genug Milch aber viele Frauen geben auf wenn das Kind mehr braucht als die Mama in dem Moment hat. Viele füttern auch zu weil sie denken dann schläft das Baby besser.

Ich glaube ja nicht dass es einfacher ist Flasche zu geben. Man muss ständig den Krams überall hin mitschleppen, sauber machen, Kind muss warten bis alles trinkfertig ist und schreit solange. Da Lob ich mir auch das Shirt hoch - trinken lassen - fertig!

Wenn sie jetzt abgestillt hat ist das Thema eh durch. Wenn du wissen willst was sie gegen die Bauchschmerzen machen kann - da kenn ich mich nicht aus. Aber da solltest du eine neue Frage mit passenderem Titel stellen!!

Antwort
von kiniro, 39

Zum einen müssen Mutter und Kind in die Stillbeziehung hineinwachsen.

Dann gibt es Ärzte und Hebammen, die nicht wirklich Ahnung vom Stillen haben und diese noch nicht gefestigte Stillbeziehung zerstören, weil die Mutter ja denkt, diese seien in der Sache "Fachleute".

Manche Mütter lassen sich auch durch die Kunstmilchwerbung beeinflussen. Besonders ätzend finde ich die von Nestlé.

Zum anderen wissen diese Mütter nicht, dass es normal für ein Baby ist, gefühlt rund um die Uhr an die Brust zu wollen, wenn es in einer Wachstums-/Entwicklungsphase steckt.

Ebenso wird es für die anstrengend jede Nacht mehrmals aufzustehen, weil sie nicht auf die Idee kommen, ihr Baby mit ins Bett zu nehmen.
Bedingt durch Schauermärchen von "im Schlaf überrollten Babys" ohne überhaupt sich mal wirklich mit dem Thema befasst zu haben.

Frage sie doch mal, ob sie damals wirklich am Stillen interessiert war und ob das Fläschchen geben ihr eine echte Erleichterung gebracht hat.
Noch ist es nicht zu spät, um das Baby (mit Hilfe einer erfahrenen Stillberaterin) wieder an die Brust zu bekommen.

Antwort
von nanamouskouri, 54

Dass so wenige Frauen stillen, kann ich aus eigener Beobachtung nicht bestätigen. Eher das Gegenteil - ich will mal nicht mutmaßen, weshalb das so ist, da gibt es bestimmt Studien zu.

Auch wenn ich eine absolute Befürworterin des Stillens bin, bin ich auch der Meinung, dass Druck noch nie zu etwas geführt hat. Wenn sie nicht möchte, musst du das wohl akzeptieren.

Antwort
von Goodnight, 8

Jungen Müttern geht es oft schlecht weil das Umfeld alles besser weiss und ihnen ihre Meinung in Worten und Taten überstülpen.

Antwort
von LotteMotte50, 18

viele Frauen haben keine Milch oder zu wenig andere sind einfach zu faul, wenn das Baby die ganze Zeit weint kann Bauchschmerzen haben deine Bekannte sollte zu einem Kinderarzt gehen eventuell verträgt das Baby die Nahrung nicht 

Antwort
von Leseratte87, 97

Ob jemand stillt oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung, die jede Mutter selbst entscheiden sollte.

Antwort
von Kasumix, 82

Ich habe definitiv vor zu stillen und dafür hab ich dann auch meine Hebamme, die mir bei Problemen helfen kann. Denke das ist das beste und natürlichste überhaupt.

Manche sind relativ empfindlich, ich zum Glück nicht. Bei mir konnte man schon immer ziehen und quetschen und ich merk kaum was ;)

Kommentar von TerminatorCat ,

Das ist definitiv das Beste für dein Kind :)

Kommentar von DonkeyDerby ,

Das Ziehen und Quetschen? duckundwech

Antwort
von BabyBaylee, 18

Am besten eine Flasche Lefax in der Apotheke kaufen. 1-2 Pumpstöße zur Flaschenmilch geben und das Bauchweh sollte sich bessern.
Dass sie nicht stillt kann ich nicht nachvollziehen, ist eine schöne und gesunde Sache - abnehmen wird man dadurch auch schneller...

Antwort
von TerminatorCat, 63

Es kann mehrere Gründe haben, aber ich finde, die meisten sind Ausreden oder aufgrund von Bequemlichkeit.

desweiteren wird den frauen eingetrichtert, schnell wieder arbeiten zu gehen und in der Krippe wird dann auch nicht gestillt.

Ich finde diese Entwicklung, diese entfremdung, auch sehr fatal, vorallem für die Mutter-/ Vater -Kindbindung und für das Immunssystem des Kindes...

Kommentar von kiniro ,

Jede stillende Mutter, die einem Berufstätigkeit nachgeht, hat das Recht auf Stillpausen.

Antwort
von karin69, 5

Und um das Ganze von mir abzuschließen, sende ich hier noch ein paar ausgewählte Erkenntnisse, die ich teilweise als Mutter und Krankenschwester nur bestätigen kann!!

Für das Stillen spricht:
* Das Risiko, dass das Kind später allergisch wird, sinkt durch 6 Monate Stillzeit. Dies ist besonders wichtig, wenn ein oder gar beide Elternteile Allergiker sind.
* Die Beziehung zum Kind wird durch den intensiven Hautkontakt, die Nähe und Verbundenheit beim Stillen gefördert.
* Durch das Stillen ist Dein Kind während der Stillzeit vor vielen Krankheiten geschützte ("Nestschutz") weil Deine Antikörper (Immunglobuline) mit der Milch in den Körper des Kindes gelangen.
* Fertignahrung ist teuer. Mütter, die ca. ein halbes Jahr stillen, sparen dabei ungefähr 750,00 €. Zu der Nahrung kommen noch Kosten für die Flaschen und Sauger, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen und evtl. auch für Wasser, das für die Säuglingsernährung geeignet ist, sofern das Wasser aus der Leitung bei Dir nicht geeignet sein sollte.
* Muttermilch ist leichter verdaulich und führt seltener zu Magen-Darm-Störungen.
* Stillen ist praktisch, Du hast es immer dabei, die Menge und Zusammensetzung entspricht genau den Bedürfnissen Deines Kindes und es hat immer die richtige Temperatur.
* Du sparst (insbesondere nachts) Zeit, die Du sonst mit der Zubereitung der Nahrung und mit der Reinigung und der Sterilisation der Flaschen zubringen müsstest.
* Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass gestillte Kinder schlauer werden.
* Keine Gefahr der Überfütterung wie bei der Flasche.
* Durch das Stillen kommst Du schneller wieder zu Deinem Normalgewicht.
* Die Hormone beim Stillen fördern die Rückbildung der Gebärmutter, machen "mütterlich" und helfen, mit dem Stress (insbesondere mit nächtlichen Störungen) besser zurecht zukommen.

Für die Flasche spricht:
* Du bist unabhängiger und kannst Dein Baby auch einmal von anderen Personen längere Zeit betreuen lassen.
* Du weißt immer, wie viel Dein Kind getrunken hat.
* Dein Partner kann in die Mahlzeiten des Kindes besser einbezogen werden und fühlt sich weniger ausgegrenzt.
* Das Kind nimmt meist schneller zu.
* Du kannst als Mutter normal essen und auch mal Alkohol trinken und rauchen.
* Wenn man nicht stillt, kann man eine Diät machen.
* Keine "auslaufenden Brüste" mit nassen Shirts.
* Keine Brustentzündungen oder Schmerzen beim Anlegen.
* Die Brust wächst nicht weiter durch die Milchproduktion, somit ist die Gefahr von (evtl. zusätzlichen) Dehnungsstreifen gebannt.

Weitere Faktoren:
* Wenn Du bald wieder anfangen willst/musst, zu arbeiten, kann eine Ernährung mit der Flasche einfacher sein. Allerdings lässt sich das oft auch mit abgepumpter Milch gut bewerkstelligen.
* Wenn Du im Alltag viel Stress hast z.B. bereits mehrere Kinder versorgst, kann Dir vielleicht die Ruhe für das Stillen fehlen. Hier solltest Du Dir Unterstützung holen oder - sofern es dadurch zu Stillproblemen kommt - einen Umstieg oder einen Kompromiss anstreben.

Kompromisse
* Es gibt immer auch einen Mittelweg: z.B. kannst Du Dir für mehr Unabhängigkeit einen Vorrat an abgepumpter, tiefgekühlter Muttermilch zulegen und somit gelegentlich ohne Kind aus dem Haus gehen. Auch Dein Partner lässt sich durch das Füttern von abgepumpter Milch gut mit einbeziehen. Wer Probleme beim Stillen hat, die sich nach verschiedenen Versuchen nicht zufriedenstellend lösen ließen, kann auch darüber nachdenken, sowohl zu stillen, als auch gelegentlich Fertignahrung zu geben. Die hierbei vielfach befürchtete Saugverwirrung wird ganz unterschiedlich bewertet. Es kann vorkommen, dass Dein Kind das schnelle und einfache Saugen an der Flasche bevorzugt und dann die Brust verweigert. Um dem vorzubeugen, solltest Du stets Sauger mit kleiner Lochung verwenden und in den ersten Wochen zunächst auf Flaschensauger und Schnuller weitgehend verzichten.

Antwort
von DonkeyDerby, 91

Das ist halt das Kind Deiner Freundin und nicht Dein eigenes. Es hilft nichts, sie muss mit dem Kind alleine klar kommen und das Kind mit ihr. Die beiden haben sich ja noch volle 18 Jahre an der Backe.

Klar tut einem das Kind leid, aber Du kannst Deine Freundin nicht zum Stillen zwingen.

Kommentar von Nele15 ,

ich zwinge doch niemande,hat sie mich doch um meinen ganz persönlichen Rat gebeten,und der heisst immer noch Stillen volle 6 monate und dahinter steh ich

Kommentar von DonkeyDerby ,

Kann auch gerne über 6 Monate hinaus gehen. Bis das Kind bereit ist, feste Nahrung zu sich zu nehmen und dann langsam abstillen.

Den Rat hast Du ihr ja schon erteilt, aber tun muss sie es schon selbst.

Wie war nochmal die Frage?

Kommentar von SuMe3016 ,

Du kannst gerne Mitleid mit Kindern haben, die hungern müssen, die Hause missbraucht werden oder deren Eltern sie verwahrlosen lassen. Mit einem Kind, das statt der Brust sein Essen in einer Flasche bekommt, weil es die Mama weniger stresst und dadurch vermutlich glücklicher macht - da braucht man wirklich kein Mitleid zu heucheln.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Ich habe Mitleid mit Kindern, die Bauchweh haben, weil sie die Ersatznahrung nicht vertragen. Das ist auch nicht geheuchelt. Dass Du mir bei einem solchen Thema Heuchelei unterstellst, spricht nicht gerade für Dich...

Antwort
von Mietzie, 76

Deine Freundin ist kein repräsentativer Querschnitt durch die Bevölkerung. Fast alle Mütter die ich kenne, haben auch gestillt.

Ich finde Stillen auch am besten, aber bei manchen klappt das Zusammenspiel einfach nicht. Da sollte man sich einfach nicht einmischen.

Kommentar von Nele15 ,

misch ich mich doch hier nicht ein,sie hat mich um meinen Rat gebeten

Kommentar von Kasumix ,

Was bist du denn für eine?!

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