ich habe mich gefragt, warum wir eigentlich sterben. warum es meistens so gute menschen trifft.
Biologisch gesehen stirbst du dann, wenn dein Körper sich selber nicht erhalten kann und es mehr Energie kostet, ein System zu erhalten welches auf lange Sicht nicht mehr haltbar ist. Immunsystem wird schwächer, Systemschwächen wie Krebs setzen ein, enorme Belastungen für den Körper kommen zustande. In der Evolution betrachtet ist der Tod eine notwendigkeit, um der nächsten, weiterentwickelten Generation die Chance zu geben. Chemisch gesehen wirst du der Erde zurückgeführt um neue Prozesse in Gang zu setzen. Käfer, Bakterien und andere Tiere ernähren sich von dir. Mit deinem Tod hörst du nicht auf zu wirken, du gehst nur in eine andere Form über bzw. dein ehemaliger Zweck wird aufgegeben um den Zweck von anderen Lebewesen zu erfüllen, wobei oft deren einziger Zweck darin besteht andere Lebewesen sachgemäß zu entsorgen und zu verarbeiten.
Politisch gesehen stirbst du, damit die Rentenkasse entlastet wird.
Anthropologisch betrachtet solltest du sterben wenn es zuviele von deiner Art gibt. Dieser Mechanismus wurde aber außer Kraft gesetzt.
Religiös betrachtet gibst du dir selber mit dem Tod die Chance in die nächste Ebene aufzusteigen oder mitunter auch abzusteigen. ;) Angenommen es gibt sowas tatsächlich.

Die Guten sterben zuerst - man muss sich schämen, dass man noch lebt;-)
Aber davon ab - nicht nur die Guten müssen sterben - auch die Bösen sind irgendwann dran
1vgjns1 am 22. Juli 2009 00:10 Anspielung auf Jackson ?? Trifft wohl in dem Fall nicht zu !!
1vgjns1 am 22. Juli 2009 00:15 ... der war nämlich kein guter ...
Caaanan am 22. Juli 2009 00:17 ^^
gartenfee am 22. Juli 2009 00:18 warum nicht? was wissen wir denn von dem eigentlich wirklich?
1vgjns1 am 22. Juli 2009 00:23 tut mir Leid das zu sagen , aber er war krank .
Panikgirl am 22. Juli 2009 00:28 Hallo??? Also ich habe GARANTIERT NICHT an M. Jackson gedacht. Es gibt andere Menschen - Menschen, die ich persönlich kenne und liebte und sogar Tiere, die mir viel mehr bedeutet haben, zumal ich diesen Mann überhaupt nciht persönlich kannte. Er war auch nicht besser und nicht schlechter als jeder andere Mensch! Einmal muss gut sein mit dem Jackson-Pallaver - sind schon tollere Menschen gestorben
1vgjns1 am 22. Juli 2009 00:34 James Dean z.b. ?? War`n guter ! ( nicht dein Jahrgang ) Du kannst nicht gut und böse unterscheiden , das ist zu oberflächlich !! Man erinnert sich nur gern an jemanden , den man kennt bzw. gern hat . Über die anderen redet nur keiner !!
1vgjns1 am 22. Juli 2009 00:37 Sorry , doch deine Zeit !

kennst Du das? von Brecht?
mich tröstet es.
.
es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegensenden
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden
wohlan denn, Herz,
nimm Abschied
und gesunde.

Ewiger Kreislauf des Lebens. Jemand stirbt damit die jungen Lebewesen mehr überlebenschance haben. Wenn keiner sterben würde wären wir heute auch alle noch Bakterien.
Tiere mutieren nach und nach mit jeder Generation verändert sich eine Art ein ganz kleines bisschen. Und über die 4 Milliarden Jahre konnten sich so die Amphibien, die Reptilien, die Fische, die Vögel und die Säugetiere bilden.
Darum sterben wir. Damit das Leben weitergeht. Ich denke deswegen sagt man auch. Das sterben gehört zum Leben dazu.

Weil es dann hier auf unserem Planeten ziemlich voll sein dürfte!
Weil der Körper altert und nicht ewig haltbar ist!

Es trifft jeden.
Daher ist der Tod das einzige im Leben, was wirklich gerecht ist: ohne Ansehen der Person, des Alters, des Charakters, der Verdienste, nimmt er einfach jeden, eine Begründung dafür ist nicht nötig, man braucht sie gar nicht zu suchen, es gibt keine.
Stell dir mal das Gegenteil vor: nur die Bösen würden sterben, nur die Alten (wie alt??), das wäre doch schrecklich.

Es trifft in der Tat die guten Menschen früher. Das ist mir auch aufgefallen. Aber auch die anderen müssen irgendwann sterben. Wir sterben, weil unser Herz nur für eine Bestimmte Anzahl an Schlägen begrenzt ist. Oder wir sterben an irgendwelchen Krankheiten. Aber wenn wir nicht sterben würden und uns bei dem Tempo weiter vermehren würden, könnte es schon bald außer Menschen nichts mehr geben, weil nicht nur der Platz, sondern auch die Versorgung für uns mangeln würde. Womöglich würden wir zu Kannibalen werden. Ich finde es schon okay, dass wir alle irgendwann sterben. Ich finde es nur unfair, dass es viele so früh trifft.

ja das ist eine gute frage. liegt das an der uhrzeit? dafür habe ich dir schon mal einen punkt gegeben.
also die frage habe ich mir auch schon öfter gestellt. aber keine befriedigenden antworten gefunden. eine möglichkeit wäre, daß der mensch (und nicht nur der) eben einen zyklus von geboren werden, kindheit, jugend, erwachsensein und alter durchläuft mit aufbau udn abbau. was sollte man mit einem menschen anfangen, der 200 jahre alt wird und wie sollte der sich noch an irgend etwas beteiligen, so verfallen, wie man mit 200 wahrscheinlich aussieht?
eine andere antwort, auf die ich gekommen bin, ist die, daß es vermutlich darum geht, immer wieder neues zu schaffen. die natur hätte uns ja langlebiger machen können. aber sie hat uns nur verhältnismaäßig wenig zeit gegeben. und jede neue generation verändert wieder etwas. so aber gibt es immer neue impulse. stell dir einmal vor, die nazis würden uralt werden und ihr dämliches drittes reich würde vielleicht bis heute bestehen. wir müßten alle noch heute diese aufmärsche mitmachen und hurra schreien müssen. heute kann sich das kein mensch mehr vorstellen. udn das ist wirklich gut so. möglichkeit zu stetiger veränderung, das ist sicher einer der hauptgründe für das sterben. dabei bedeutet veränderung nicht imemr nur die veränderung zum guten. es gibt auch veränderung zum schlechten. machmal beides auf verschiedenen ebenen parallel.
Wer 200 wird, muss mit 100 kein müder Sack sein. Vergleiche es mit einem Liter Benzin in dem du immer mehr Wasser dazugibst. Das Volumen wird größer(der Mensch wird älter), aber die Benzinbelastung pro Milliliter nimmt ab. Das Leben wird einfach nur gestreckt in seiner Last.

Ganz einfach, weil das Sterben zum Leben dazu gehört. In dem Moment deiner Geburt steht auch unabänderlich der Moment deines Todes fest.Und wenn wir alle ewig leben würden, würde die Erde bald aus allen Nähten platzen.Und man muss keine Angst vor dem Tod haben, sondern nur vor dem Sterben.
Weil Gott das für uns vorgesehen hat. Und sterben muß wohl jeder. Wir könnten das jetzt lange diskutieren, aber das sprengt glaube ich den Rahmen!
es gibt nicht was ewig lebt.
Ewig vielleicht nicht, aber z.B. Bäume würden viel älter werden, wenn wir sie lassen würden ;)

ya genau die guten sterben immer zuerst !! wir sterben weil wir sonst kein platz mehr auf der erde hätten

stell Dir mal vor, alle würden noch leben... null platz für niemanden

http://www.beepworld.de/members40/dyingdream/sterben.htm Menschen, die bereits klinisch tot waren und von �rzten wieder ins Leben zur�ckgeholt wurden, bezeichnen den Tod als ihr sch�nstes Erlebnis und behaupten, seit diesem Ereignis keine Angst mehr vor dem Sterben zu haben.

Wir alle sterben, weil die Fähigkeit der Körperzellen mehr und mehr nachlässt, sich zu teilen und somit zu erneuern. Krankheit, Unfall oder Mord sind weitere Gründe.
Dass man subjektiv den Eindruck hat, dass gute Menschen meist früher sterben, liegt einfach daran, dass die Menschen aus dem persönlichen Familien-, Bekannten- und Freundeskreis i.d.R. als 'gut' angesehen werden. Deren Tod betrifft uns persönlich wesentlich mehr. Ob Arbeitskollegen oder weiter entfernte Personen die oder den Verstorbene(n) ebenfalls als 'gut' in Erinnerung haben, bleibt uns normalerweise verborgen. So kann es durchaus passieren, dass der geliebte gute Onkel an seinem Arbeitsplatz ein verhasstes Ekelpaket war, der jeden Kollegen auflaufen ließ. Andersherum kann es aber sein, dass die verhasste Tante in ihrem Kirchenkreis oder so als gütige selbstaufopfernde Person bekannt war.
Darum handelt es sich hier also meist um sehr subjektive, auf eigenen Erfahrungen und Gehörtem beruhende Gefühle und Eindrücke.
Marubeni am 22. Juli 2009 00:41 Auf diese Gefühle beruhen auch Aussagen wie "Die Besten sterben jung." oder "Das Licht, das doppelt so hell brennt, brennt dafür nur halb so lang.".
es sterben nicht nur die guten menschen. Es fällt blos viel mehr auf, wenn ein guter mensch stirbt. Er fehlt einem oftmals bis zum ende des eigenen lebens. Daher kann es einem vorkommen, dass die guten zuerst sterben. Über die schlechten, spricht man weniger. Sterben müssen ist für uns nur so furchtbar, weil wir intelligenz besitzen. Tiere belastet der tod überhaupt nicht. Sie leben bis zu diesem zeitpunkt ihr leben, wenn auch gleich von den ach sooo armen menschen oftmals einige viele vollkommen ausgebeutet werden.