Warum stellt Gott den freien willen der Täter über denn der Opfer.?

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24 Antworten

Das macht er ja gar nicht.

Das Physikalische ist nur ein unvollkommener Abklatsch des Geistigen.

Wie funktioniert denn der Mensch?

Wenn sich jemand die Kniescheibe stößt, dann tut es weh. Damit ist aber nicht der "freie Wille der Tischkante" über den Willen der Kniescheibe gestellt, sondern es ist eine Anregung, welchen Fehler man zukünftig besser nicht mehr machen sollte.

"Opfer" sollten eigentlich diejenigen sein, die es besser wissen als "Täter", wie es richtig wäre. Das auch umzusetzen kann bedeuten, daß man seine Kinder besser so erziehen sollte, daß sie später nicht zu "Tätern" werden, oder geeignetere Wege zu finden, mit potentiellen "Tätern" so umzugehen, daß es für diese auf annehmbare Weise (durch Einsicht) keinen Sinn mehr macht, Übles zu tun.

Bezieht man jedes und alles aber immer nur auf Einzelpersonen, dann übersieht man leicht, daß es mehr um alle als um einzelne geht, so wie es beim Fingernägel kürzen auch nicht um das Wohl der abgeschnittenen Reste geht, sondern um das Wohl der ganzen Person.

Unterstellt man, daß es für alles immer nur eine richtige Lösung gegenüber unendlich vielen falschen Lösungen gibt, dann bedeutet "freier Wille" im irdischen Leben, sich von Irrtum zu Irrtum zu hangeln und den jeweils aktuellen Irrtum für die richtige Lösung zu halten. Würde jeder alles absolut richtig machen, dann gäbe es keinen "freien Willen", weil der Zwang zur Perfektion es ausschließen würde, sich aus freiem Willen für den Irrtum zu entscheiden.

Wenn sich aber alle Menschen in Irrtümern befinden, warum sollte Gott es dann herbeiführen, daß der eine Irrtum nicht mehr ist, damit die anderen Irrtümer besser beibehalten werden können?

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Kommentar von Ranzino
23.08.2016, 11:35

Wir reden nicht von Tischkanten oder ist die Frage nur über deinem geistigen Niveau ? 

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Kommentar von zahlenguide
24.08.2016, 04:36

du hast gerade alle Tischkanten beleidigt XD

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Da kommt dann vermutlich das Karma Gesetzt in Kraft.

"Die Lehre vom Karmagesetz besagt, dass jedes Tun eines Menschen eine Kraft in Bewegung setzt, die für den betreffenden Menschen früher oder später auch eine Folge hat."

Sei es ob er Ermordet, Verge***t, gemobbt oder sonst irgendetwas Negatives und Schmerzliches in seinen Leben erfahren muss.

(Das gilt auch für Schöne Positiven Sachen)

Nehmen wir mal an Ich wäre in meinen Vorigen Leben ein US Soldat gewesen.

Währe nach **** geschickt worden und hätte dort die Einheimischen ermordet, gequällt und die Frauen Verge***t.

Damit sammle ich mir Karma an was für mich Negative Folgen hat. Entweder erfahre ich die folgen des Karmas noch im Leben als Soldat oder ich muss dieses Karma in meinen Nächsten Leben austragen.

In meinen Nächten Leben werde ich als Frau im einen Kriegsgebiet Wiedergeboren und zwar in das Land wo ich in meinen Vorigen leben als Soldat gekämpft habe. Jetzt tritt das Gesetz des Karmas in Kraft.

Mir wird der Spiegel vorgehalten. Ich erfahre das leid und die Schmerzen die ich als Soldat hinterlassen habe. Ich erfahre im diesen Augenblick wie es sich anfüllt gequält, Verge***t und ermordet zu werden.

Das hört sich alles Grausam an wenn Gott es zulässt. Aber man muss bedenken das Gott nicht für unser handeln verantwortlich ist sondern wir sind selber dafür verantwortlich sind.

Da ist noch eine Interessante Sache zu erwähnen.

Was machen wir wenn es uns Schlecht geht, wir Angst haben oder andere Menschen Leid erfahren?!

Wir Beten zu Gott!

Wenn es uns oder anderen Schlecht geht ist dies der weg zu Gott zurück zu finden.

Gott hat für uns schon einiges Getan. Er schickte uns Jesus und hat uns die Gebote gegeben damit wir auf den richtigen weg kommen. Und was haben wir mit Jesus getan und halten wir uns an die Gebote? 

Das was ich geschrieben habe musst du für dich endscheiden ob du es als Schwachsinn oder als kleine Hilfe annimmst.

Ich habe es so geschrieben wie ich es gelernt habe und auch Glaube.

Kein Erdenmensch kann Gott richtig erklären nicht mal die Priester, Mönche oder gar der Papst können Gott richtig erklären.

Außerdem Existiert der Teufel auch noch, der uns beeinflusst und erfolgreich damit ist weil wir Gott, Jesus und Ihm für erfunden halten und uns keine Gedanken über die Folgen machen.

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Tja, das liegt daran dass Gott (vorrausgesetzt es gibt ihn) ein psychopathischer Massenmörder ist, der Spaß daran hat Menschen leiden zu sehen.

Das zeigt sich in aller Schönheit in der Bibel und wie du richtig erkannt hast, im alltäglichen Leben.

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Allah s.w.t überlässt den freien Willen jedem.
Daraus ergibt sich auch das jedem freisteht einem anderen Menschen unrecht zu tun .
Wenn man also jedem einen freien Willen geben will kann man nicht verhindern das kein Unrecht geschieht denn dann hätte nicht jeder Mensch den freien Willen .

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In meinem Fall zwar ein hypothetisches Gedankenspiel, aber: Der freie Wille aller Menschen wird genau gleich geachtet (von dieser höheren Macht), nur die Menschen untereinander achten das nicht und beschneiden sich in ihrer Freiheit.

Ein Gott, der sich nicht einmischt, achtet den freien Willen. Würde er das Opfer schützen, würde er ja den freien Willen des Opfers als wichtiger erachten als den des Täters. 

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Kommentar von Ranzino
23.08.2016, 11:29

Also im Allgemeinen ist uns der Wille des Täters NICHT heilig. Aus gutem Grund, will ich meinen.

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Dass Böses geschieht aufgrund des freien Willens, ist nur ein Teilaspekt des Ganzen. Aus biblischer Sicht regiert der Teufel über diese Welt, aber Gott hat das letzte Wort.

Sprich, spätestens wenn das sog. Jüngste Gericht kommt, werden sich alle, die sich für das "Böse" entschieden haben, gerichtet und verurteilt werden. Die aber, die unter diesen Menschen litten, werden Gerechtigkeit erfahren. Das entspricht z. B. der Aussage der Bergpredigt.

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Gott hat uns nicht als Robots geschaffen sondern als Menschen die selber entscheiden. Er hat uns die Bibel gelassen wo ganz genau geschrieben steht : du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, usw

Und nicht nur das... um uns zu beschützen hat er uns ein Gewissen gegeben. wenn ein normaler Mensch einen anderen töten möchte das erste was passiert ist das Gewissen wird sich melden, aber wenn der Mensch sich entscheidet gegen Gottes Gebote zu handeln... dann ist die Schuld bei den Menschen und nicht bei Gott!

Wenn er nur zulassen würde das wir gutes und nicht schlechtes tun... dann wären wir keine Menschen sondern irgendwelche Wesen die Gott dienen aus zwang, und nicht aus freien Entschluss, nicht aus Liebe zu Gott.

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Kommentar von Ranzino
23.08.2016, 11:31

All das bringt dem Opfer gar nix. Also warum dann ?

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Kommentar von Zicke52
23.08.2016, 12:22

christ1235: "Gott hat uns nicht als Roboter erschaffen..."

Bis zu einem gewissen Grad schon, da er nicht jeden mit den gleichen Trieben ausgestattet hat. Was wir tun oder lassen, hat nicht nur mit unserem freien Willen zu tun, sondern auch mit unseren Neigungen oder Fähigkeiten. 

Viele Menschen wären gar nicht fähig, zu töten, selbst wenn sie es wollten, also hat Gott ihren freien Willen durchaus eingeschränkt. Warum hat er das nicht bei allen getan? 

Auch steht ein pädophiler Mensch nicht aus freiem Willen auf Kinder, sondern aufgrund eines Triebes, für den er nichts kann. Natürlich ist das keine Rechtfertigung, diesem Trieb nachzugeben, und er muss sein Leben lang dagegen kämpfen und auf eine ihn zufriedenstellende Sexualität verzichten. Aber ein Mensch, der diesen Trieb nicht hat, hat gar kein Verdienst daran, kein Kind anzugreifen. Er verzichtet nicht aus freiem Willen darauf, sondern aus Mangel an Lust.

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Der freie Wille des Opfers wird dabei ja nicht unterbunden - es kann versuchen sich dagegen zu wehren - den Täter töten oder es über sich ergehen lassen... hat also auch hier die Wahl darüber, wie er/sie mit der Situation umgehen will.

Das Problem liegt viel mehr darin, dass die Welt in den Händen von dem liegt, der böse ist... und daher kommt das Recht verdreht hervor... 

Ich denke nicht, dass Gott den freien Willen von einer Person über den einer anderen stellt... Gott ist Liebe und Gott will Gerechtigkeit und Frieden - soweit ich verstanden habe... demnach ist er sicherlich kein Fan von Vergewaltigungen... denn das ist ja Unrecht - wenn einer will, der andere aber nicht... 

Menschen haben alle einen freien Willen und können jeden Tag frei entscheiden, was sie wann, wie und weshalb machen wollen und was nicht... Und alle ihre Entscheidungen haben auch Konsequenzen - gute als auch schlechte... und nicht immer ist es den Leuten vollkommen bewusst, was sie tun und wohin das führen könnte... weil nicht langfristig gedacht wird... z. B.

Wenn nun jemand mordet und vergewaltigt - so ist das schlecht und schlimm - doch warum tut jemand so etwas? Ist ja wohl von keinem Menschen der Traum so ein Leben zu führen? Da muss schon viel Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit etc. dahinter stecken, damit jemand so weit geht... Überforderung und Angst... Eine Person, die so etwas tut, der kann es selbst auch nicht wirklich gut ergehen... Die Person, die es unfair/unschuldig erleidet - der ergeht es ebenfalls nicht gut... Am Ende sterben sie beide (ewiges Leben haben wir immerhin noch nicht)- doch irgendwann kommt es dann angeblich zu einer Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten und jede Träne wird abgewischt werden... 

Doch in unserer Welt passieren tagtäglich überall auf der Welt immer wieder sehr grausame Dinge... und das einzige was man zu tun können scheint ist, dass man sich für eine Veränderung zum Guten einsetzt.. gute Projekte fördert... selber nicht so schlimm agiert... usw... 

Was soll man sonst tun?

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es gab da mal ein tolles lied dass die frage ähnlich behandelt von marlon-lieber gott

kurzer auszug: lieber gott, sag mir warum muss das sein? leid wohin ich geh, an orten wo ich's nicht versteh. sag mir ist es gerecht, dass es manchen so schlecht und anderen viel zu gut geht (..)

etc pp. ich denke dass es an dieser stelle wichtig ist zu sagen, dass wenn jeder seinen freien willen ausleben würde es immer zu konflikten kommen wird.

die frage wird dann nicht sein, wie es sich ohne konflikte regeln lässt, sondern welcher wille im jeweiligen moment stärker ist und auch wer schneller ist. somit lässt gott jeden seinen freien willen ausleben, jedoch richtet diejenigen (durch hölle oder so) die mit ihrem willen böses tun und anderen ihren freien willen berauben. dafür gibt es ja diese sünden. somit kannst du deinen willen haben, jedoch nicht verhindern, dass ein anderer seinen eigenen willen gegen dich auslebt. die strafe wird auf die täter dann im jenseits warten.

ich bin weder gläubig noch sonst was, denke aber aus hypothetischer sicht dass es so verstanden werden könnte.

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Meine Ansicht :

Basis von Gottes Einstellung ist JEDEM zunächst den freien Willen zu lassen. Entscheidet sich jemand als Täter jemandem empfindlichen Schaden zuzufügen, kann er es zunächst tun, er wird fortan aber sehr viel Pech im Leben haben ... 

Auch einem Sünder gesteht Gott zu ( sollte er nicht zu viele Sünden begangen haben ) Einsicht zu finden und fortan ein besserer Mensch sein zu wollen. Zu dieser Einsicht läßt Gott jemandem mehrere Jahre Zeit. Kommt der Sünder auch nach mehreren Jahren immer noch null zur Einsicht, findet er sein fieses Tun vielleicht sogar gut, hat er von Gott keinerlei Hilfe mehr zu erwarten. Hat er extrem schlimmes getan, wird er dann sterben, oder er schmort lebenslang im Knast ( es gibt überreichlich Beispiele dafür ).

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Kommentar von rebecca077
23.08.2016, 11:08

..Schmort im Knast, oder in der Hölle..
Toller Text. Ich sehe es genauso wie du! ☺️

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Kommentar von Ranzino
23.08.2016, 11:27

Diese Nachsicht bringt dem Opfer gar nix ?  Also was bittefein denkt sich Gott denn da ?

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Kommentar von Zicke52
23.08.2016, 11:30

@Winkler: Es schmort längst nicht jeder im Knast, viele Täter werden nie erwischt. Dafür werden manche Unschuldige verurteilt!

Und selbst wenn jeder Täter seine Strafe kriegte: was hat das Opfer davon? Macht es sein Leid ungeschehen?

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Nach Meinung vieler Gläubigen, verhindert Gott Straftaten wie morde oder Vergewaltigungen nicht weil er denn freien Willen der Menschen wichtig ist und er nicht will das dieser Beschränkt wird.

Könntest Du bitte dieses Worte-Gewirr etwas entflechten!


antworten wie "es gibt keinen Gott" sind also nicht erwünscht.


Wenn Du von vornherein nur die Dir genehmen Antworten lesen willst, dann geh in die Kirche. Da bekommst Du alle Antworten, die Dir gefallen!

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Kommentar von apophis
23.08.2016, 14:10

Im Grunde sind lediglich drei Kommata nicht gesetzt, der Satz ist allerdings durchaus lesbar. Meiner Meinugn nach.

Kurzfassung: Gott verhindert keine Straftatan/Morde, weil er damit den freien Willen des Menschen beeinflussen würde.

DerFragesteller bittet keineswegs um "ihn genehme" Antworten, sondern um Antworten, die sich mit dem Thema beschäftigen. Wenn nicht als Gottesgläubiger, dann als jemand, der sich diese Hypothese vorstellen und Schlussfolgerungen daraus ziehen kann.
Dass eben auch Nichtgläubige ihre Gedanken machen, unter dem Aspekt "was wäre wenn".

Ziel soll entsprechend sein, dass eben niemand mit "Gott gibt's nicht" kommt, da dies weder der Frage, noch der Hypothese, eine Hilfreiche Antwort wäre.

Wenn jemand fragt "was würdest Du machen, wenn Du fliegen könntest?", ist die Antwort "Kann ich nicht, Ende." ja auch nicht förderlich.
Das soll verhindert werden, mehr nicht.

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Die These vom Respekt des freien Willens seitens Gottes ist sowieso haltlos. Sie ist nur der hilflose Versuch der Gläubigen, auf die Theozidee-Frage zu antworten.

Ganz abgesehen davon, dass man von zwei gegensätzlichen Willen - den des Täters, den des Opfers - nicht beide respektieren kann, sondern Partei ergreifen muss:

Es ist auch nicht so, dass jeder frei ist, unbegrenzt Böses zu tun. Gläubige behaupten zum Beispiel, Gott könne nicht einfach eine Tötungshemmung im Menschen einbauen, da er ihm damit seinen freien Willen nehme. Hat er bei mir aber getan (und bei vielen anderen Menschen auch): Ich könnte gar keinen Menschen töten, selbst wenn ich es wollte (ich rede von kaltblütigem Töten, was ich in einer extremen Notfallsituation tun würde, weiss ich nicht). Ich kann ja auch kein Tier töten, obwohl es erlaubt ist und ich dafür weder menschliche noch göttliche Strafe zu erwarten habe. 

Also wenn "Gott" bei vielen Menschen eine Tötungshemmung eingebaut hat, warum nicht bei allen?

Antwort: Theozidee ist keine Frage, sondern eine Feststellung: wenn Gott allmächtig ist, kann er nicht gut sein.

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Wir gehen immer davon aus, dass Gott das selbe Wertesystem hat wie wir. Wer sagt, dass das so ist? Vielleicht ist das aus einer "höheren" Sicht schon richtig, dass das alles so passiert. Als Menschen sind wir in einer Welt der Dualität gefangen. Es gibt Gut und Böse, aber das sind Werte die wir uns selbst im Laufe der Geschichte auferlegt haben... 

Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich, was ich damit meine...

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Inwiefern soll ihm der Wille der Täter wichtiger sein?

Er mischt sich nicht in den freien Willen der Menschen ein, weder in den des einen, noch des anderen Menschen.
Er verhält sich hierbei allen Menschen gegenüber gleich.

Dass Menschen sich untereinander dem freien Willen berauben, ist ja eine ganz andere Sache, mit der Gott nichts zu tun hat.
Er lässt die Menschen machen wie sie wollen, was sie machen ist dabei egal.

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Kommentar von hocket1900
23.08.2016, 10:19

Das ist keine gute und logisch nachvollziehbare Antwort. Nicht zufrieden stellend.

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Kommentar von Zicke52
23.08.2016, 11:43

@apophis: Er mischt sich nicht in den freien Willen der Menschen ein? Warum hat er dann den freien Willen Stauffenbergs nicht respektiert? Er hätte sich bloß nicht einmischen müssen. Hat er aber getan, indem der dafür sorgte, dass Hitler sich just vor der Explosion vom Tisch entfernte.

Natürlich in dem hypothetischen Gedankenspiel. Ich glaube nicht an Gott.

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Hallo,

einen freien Willen haben, ist eine aktive Aktion. Die Entscheidung des Täters, einen Menschen z.Bsp. zu töten ist eine aktive Entscheidung.

Das Opfer ist dagegen passiv.

Es gibt halt immer 2 Seiten und wenn jemand etwas tut, gibt es eine anderen Seite, die diese Handlung erfährt.

Ich finde das oft sehr tragisch und verstehe es auch nicht wirklich.

Aber ich bin mir sicher, wenn wir alle uns dazu entscheiden würden, weniger egoistisch zu sein, zBsp. rücksichtsvoller Auto fahren würden, würde es viel weniger Leid geben.

Das ist etwas was im tätgliche  Leben sehe, wir entscheiden uns die Verkehrsregeln nicht einzuhakten und zu schnell zu fahren oder zu überholen. Oft geht es gut, aber manchmal ist da ein Unschuldiger und wir bauen den Unfall. Wenn wir uns anders entschieden hätten, wäre der Unfall nicht passiert. Der andere kann nichts dafür, er fuhr auf der richtigen Spur mit der richtigen Geschwindigkeit.

Jede Aktion bewirkt eine Reaktion, unsere Entscheidung trifft einen Unschuldigen.

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Warum ist Gott der frei Wille des Täters wichtiger als der des Opfers?

Das ist eine sehr gute Frage! Die stelle ich mir oft. Gut, Du möchtest es nicht, dass die Antwort kommt, aber ich kann nur antworten: WEIL ES NUN MAL KEINEN GOTT GIBT! - Gäbe es einen, wären ihm die Opfer wichtiger als die Täter!

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Kommentar von apophis
23.08.2016, 10:20

* langsam zum Facepalm aushol *

Hast Du die Frage des Fragestellers denn nicht richtig gelesen? Es wurde explizit darum gebeten daraus keine Glaubensfrage zu machen und von diesem "Es gibt keinen Gott" abzulassen.

Nach Gegebenheit soll eben hypothetisch davon ausgegangen werden, dass die Beschreibung der Situation so stimmt, wie es dort steht.

Es ist immerhin ziemlich nutzlos auf eine "was wäre wenn..."-Frage mit "geht aber nicht" zu antworten.

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Der Mensch hat sich gegen Gott entschieden und muss nun mit den Konsequenzen leben. Gott hält sich also aus solchen Dingen raus. Er verspricht aber, dass er in Zukunft eingreifen und Frieden schaffen wird. Solange muss er das ganze Leid zulassen.

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Kommentar von Ranzino
23.08.2016, 11:41

Dann verdienst dieser Gott keine Respekt und erst recht keine Anbetung. Er ist nur ein oller Sadist. :p

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Eine gute Frage.

Ich denke es hängt damit zusammen, daß die Täter nicht sagen können, Gott-du hast mir den freien Willen genommen und bist Schuld an meiner Verdammung, denn hättest du ihn mir nicht genommen, dann hätte ich mich vielleicht freiwillig gegen meine Tat entschieden.

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Wahrscheinlich ziemlich unmöglich, eine Antwort zu finden.

Es ist aber umgekehrt so: Auch bei guten Taten gilt der freie Wille,dessen, der die Tat tut und nicht von dem, an dem sie getan wird. 

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Kommentar von Ranzino
23.08.2016, 11:36

Nuuun, ich würde sagen, dass der freie Wille in den Fall auch nicht stört. ;)

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Kommentar von Giustolisi
23.08.2016, 17:20

Eine gute Tat ist es dann, wenn der an dem sie getan wird, es auch so will.
Anderenfalls ist es vielleicht gut gemeint, aber keine gute Tat.
Jemandem einen Rat zu geben, der einen Will, ist eine gute Tat. 
Den Rat jemandem zu geben, der ihn nicht will, ist vielleicht gut gemeint, aber keine gute Tat.

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Kommentar von Eselspur
23.08.2016, 19:12

gebe dir recht, Giustolisi. Aber auch wenn mir jemand hilft - und mir das sehr recht ist - ist sein Wille entscheidend und nicht meiner.

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Was du hier machst ist die Umkehr der Tatsachen .

Nicht Gott verhindert hier etwas nicht ,wie du anklagst ,Sondern der Mensch tut hier das falsche zum Schaden andere Menschen .

Es geht hier also nicht um die Frage warum Gott etwas nicht verhindert sondern warum der Mensch üble Taten begeht .

Der Freie Wille des Opfers steht hier nicht zu Debatte den der freie Wille ist nur im Kontext zur Entscheidung ob Gott ja oder nein relevant .

Ich werde morgen vielleicht auch wieder meines Freien Willens von Bus überfahren....ist dann Gott oder der betrunkene Fahrer des Busses schuld ? Warum fragst du nicht die Richtige Adresse ? Warum missachtet ihr  Menschen den Freien Willen der anderen Menschen ?

Aber  am Ende bekomme ich den Eindruck das du hier diese Frage immer neu in  immer neuen Variationen stellst ,dass du einfach einen Sündenböck für deine eigenen Taten brauchst ...

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