Warum stellen die Amerikaner so ein Windei wie Donald Trump als Präsidentschaftskandidaten auf?

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11 Antworten

Erstens, Donald Trump ist kein Präsidentschaftskandidat, sondern versucht, Präsidentschaftskandidat der Republikaner zu werden. Und das kann eigentlich jeder versuchen, hier hat er sich schlicht selbst nominiert.

Zweitens, wenn Donald Trump aufgestellt wird, dann nicht von "den Amerikanern", sondern von den Anhängern der Republikaner. Die sind sowieso ein bisschen seltsam.

Und wirklich Sorgen machen müsste man sich erst dann, wenn Trump tatsächlich US-Präsident werden würde. Das halte ich aber für unwahrscheinlich. 

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Die Mittelschicht der USA ist in den letzten 15-20 J. ziemlich an die Wand gefahren worden, sackte z.T. ins Proletariat ab oder ist in ihrer Existenz bedroht. Genau dieses Klientel wünscht sich einen starken Mann, Trump wird wohl als solcher gehalten.

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In den USA läuft das etwas anders als bei uns. Kandidaten werden nicht "aufgestellt", die stellen sich selbst zur Wahl und finanzieren ihren Wahlkampf auch selber indem sie entweder Multimilliardäre sind wie Trump oder Spenden aus Industrie und von Privatleuten auftreiben.

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Kommentar von ServusPiefke
11.01.2016, 13:24

Also sind sie parteilos ?  

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Er hat sich selbst aufgestellt und er finanziert sich selbst. Niemand in Amerika hat ihn aufgestellt, das macht Trump alles ohne das man ihn berufen hat.

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Kommentar von ServusPiefke
11.01.2016, 13:21

Gibts da keine Partei die ihn als Kandidaten vorschlägt ?

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Kommentar von serdaratik
11.01.2016, 13:24

Klar

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Die USA und genauso die BRD brauchen keine Politiker sondern Schauspieler und er ist ein guter Schauspieler. Währe ja nicht das erste mal in der Geschichte der USA.

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Noch ist er ja nicht Präsidentschaftskandidat, sondern überhaupt erstmal in den Vorauswahlen der Republikaner. Er steht also noch nicht als Kandidat fest.

Tja, dennoch ist die Frage natürlich berechtigt, insofern man sie so sehen will, weshalb er in diesem Auswahlverfahren vorn liegt oder lange lag.

Das könnte man wahrscheinlich so interpretieren, dass die Teile der Bevölkerung, die sich in ihm wiederfinden, sich eben nicht in der Präsidentschaft von Obama finden und deswegen ersteinmal den maximalen Gegenkurs fahren.

Ich glaube aber (ganz persönlich) nicht, dass Trump Kandidat für die Republikaner wird. Dafür sind seine Ansichten zu extrem. Er vergrault mit seinen Positionen Latinos, Schwarze und selbst weiße Frauen. Von potentiellen Wechselwählern mal ganz abgesehen. Wer schon mal demokratisch gewählt hat und noch unschlüssig ist, wird von Trump wahrscheinlich eher abgeschreckt als angezogen.



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Kommentar von Bitterkraut
11.01.2016, 13:30

Ja, seine Parteifreunde sind auch teilweise schon mit Fremdschämen beschäftigt. Aber Trump hat halt seine Kohle im Entertainmentgeschäft gemacht, und die Amerikaner genießen solche "Entertainer" - sein Unterhaltungswert ist riesig. Wählen werden ihn aber nur Superreaktionäre und Dummköpfe, wobei das gern mal deckungslgeich ist.

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Donald Trump hat sich selbst nominiert, weil er schlicht die (finanziellen) Mittel dazu hat & sich dazu berufen fühlt, Präsident zu werden. 

Dass er ein derartiges Forum bekommt, hängt mit seiner polarisierenden, peinlich-prolligen Art zusammen, mit der er sich gibt. 

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Wenn wird Trump allenfalls als Kandidat der Republikaner ins Rennen geschickt. Die Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen, es gibt noch weitere mehr oder weniger bekannte Kandidaten.

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Gerorge W. Bush war nichts besser.

Die Amis stehen auf so oberflächliche, dumme Schreihälse.

Nicht "die Amerikaner" stellen solche Kandidaten auf sondern die Parteien.

Dieser Spacko hat sich selbst aufgestellt.

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Kommentar von DanBam
11.01.2016, 13:21

Das ist falsch, denn inzwischen ist er unter die 20% abgerutscht. Der Typ ist wohl durch.

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Kommentar von serdaratik
11.01.2016, 13:43

Klar alle Amis gleich pauschalisieren...

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1. Er stellt sich selbst zur Wahl

2. Er ist Milliardär

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Seit wann stellt Amerika die Präsidentschaftskandidaten?! O.o

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