Frage von Drugaddicted09, 47

Warum steigt die Lebenerwartung?

Hallo, Hab gehört/gelesen, dass bereits heute der Mensch unter uns weilt, der die 150 erreichen wird. Mein Gefühl zum diese Thema ist aber ein anderes. Ich hab das Gefühl das immer mehr Menschen an Krebs erkranken, neue Krankheiten entdeckt werden etc...dazu werden Lebensmittel (vorallem Obst/Gemüse) mit irgendwelchen Mitteln hochgezüchtet usw... Klar, die Medizin entwickelt sich immer weiter, aber die Organe etc.. halten ja deswegen nicht länger durch...oder wird es irgendwann Medikamente geben, die die Lebenszeit von Organen verlängern? Damit mein ich keine bestimmten Krankheiten, sondern ich hab irgendwo gehört, das ein Herz/Leber/Nieren sowieso nur 80-90 Jahre durchhalten unabhängig von Krankheiten. Früher hatte ich auch das Gefühl, dass vorallem in Dörfern die Menschen 90 und älter wurden. Heute sterben ja viele schon mit 60-70. Aber ist wie gesagt nur ein Gefühl. Mich würde eure Meinung mal dazu interessieren!

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Antwort
von GreenTeeBaum96, 15

In der Steinzeit lag die Lebenserwartung bei maximal 40 Jahren.

10.000 Jahre später also heute hat sich die Lebenserwartung verdoppelt und liegt bei 80 jahren.

Es wird nochmal 10.000 Jahre brauchen bis die meisten Menschen 160 Jahre alt werden.

Im Jahr 12.000 werden alle 160 Jahre. Bis zum Jahr 20.000 könnte die Lebenserwartung auf Bis zu 320 Jahren steigen.

Kommentar von Drugaddicted09 ,

Glaubst du das wird wirklich passieren? Ich mein, der menschliche Körper (Organe etc) wird sich ja nicht verändern. Klar, ein paar Krankheiten wird man bekämpfen können. Nur wie ich schon oben geschrieben hab, haben Organe durchschnittlich eine "Überlebensdauer" von 80-90 Jahren.

Kommentar von lucieartes ,

organe kann man austauschen... einige körperbestandteile können durch künstliche ersatzteile ersetzt werden.. falten werden weggespritzt. daran wird fieberhaft geforscht..

theoretisch wird das sicherlich mal möglich sein. fragt sich, wie die lebensqualität bei einem alter von 192 jahren noch ist... ;-)

Antwort
von lucieartes, 20

kommt wohl sehr darauf an wo und wie man lebt und ob man genügend geld hat, um sich gesund zu ernähren bzw. überhaupt genügend zu essen hat. die arbeit hat auch einen grossen einfluss auf die gesundheit..

grundsätzlich besteht heute die möglichkeit sehr alt zu werden, da die medizinische versorgung in einigen bereichen sehr gut geworden ist und man viele krankheiten heilen oder zumindest lindern kann, sofern man sich eine medizinische versorgung leisten kann.

luxus-essen der zukunft wird biofood sein, gesundes, unbelastetes essen wird es nicht mehr für alle geben. und jemand der in einer grossstadt lebt, mit lärm und abgasen und umweltgiften hat sicher eine viel tiefere lebenserwartung, als jemand der auf dem land aufwächst und von diesen belastungen verschont bleibt.

also, viele werden relativ früh an irgendwelchen krankheiten sterben. wenige andere werden dafür umso älter werden. ich glaube nicht, dass die durchschnittliche lebenserwartung steigt. nur in einzelnen fällen...

Kommentar von Drugaddicted09 ,

Geb ich dir Recht. Nur mit dem Geld muss das nicht unbedingt stimmen. Man kann ja trotz genügend Geld sich falsch ernähren. Und Gemüse etc. kostet ja nicht die Welt. Mann kann sich also vielleicht auch mit wenig Geld gut ernähren. Oder meinst du, dass das teure Bio-Zeug nur gesund ist? 

Kommentar von lucieartes ,

klar kann man sich trotz genügend geld falsch oder ungesund ernähren. das geschieht dann aus purer unwissenheit oder aus reiner habgier.. selber schuld wer genug geld hat und es nicht für die eigene gesundheit ausgibt.. ;-)

es läuft darauf aus, dass konventionell angebautes gemüse, fleisch, milchprodukte, fertigprodukte zu stark belastet sind mit pestiziden, herbiziden, hormonen, glyphosat, schwermetallen.. .was es halt alles so gibt. 

ich denke, unbelastetes gesundes bio-essen wird immer rarer und teurer werden. nur wenige werden sich das dauerhaft leisten können. geschweige denn, eine ganze familie so zu ernähren.

konventionelles essen wird immer weniger nährstoffe enthalten, dafür mehr krankmachende nebenwirkungen mitbringen..

Antwort
von Marshall7, 6

Dank der modernen Medizin steigt auch die Lebenserwartung.Aber ob das ist immer so gut ist.Wir haben so eine alte Dame im Haus ,die uns jetzt rauekelt ,weil ihre geliebten Urenkel einziehen sollen.Die Frau ist alt und krank,ein Leben ist das nicht mehr ,wenn man da geiszig wie körperlich abbaut.Also lieber nicht ganz so alt werden ,als dann nur noch vergrämt.

Antwort
von Beings140, 26

Die Lebenserwartung steigt eig. kaum

nur weil der durchschnitt früher nicht so alt war wie jetzt heißt das noch lange nicht das die damals alle mit 60 gestorben sind

wenn man früher blinddarm oder sowas gehabt hat ist man halt drann gestorben

Kommentar von Drugaddicted09 ,

Okay, es gibt viele Berichte im Internet die schreiben, dass die Lebenserwartung steigen wird. Und der allgemeine Tenor (in den Medien etc.) ist eigentlich genauso.

Kommentar von Beings140 ,

Kann sein.. vieleicht auch nicht

mal sehen was die Zukunft bringt

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 3

Das mit der Lebenserwartung ist keine Frage der Meinung. Das ist Statistik, und das kann man nachlesen.

Tatsächlich ist die durchschnittlliche Lebenserwartung seit Ende des 19. Jahrhunderts massiv angestiegen, und sie steigt weiter.

Und das erklärt auch gleich die Krebserkrankungen. Im Großen und Ganzen ist Krebs nämlich eine Erkrankung des höheren Lebensalters. Natürlich gibt es auch seltene Krebsarten, die im Kindesalter auftreten - aber die häufigen Krebsarten wie Brustkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs und Prostatakrebs sind meistens oder immer Alterskrankheiten.

Je höher die Lebenserwatung wird, desto mehr Menschen erreichen das Krebs-Alter. Oder anders ausgedrückt: Wer mit 26 im Kindbett stirbt, bekommt mit 65 keinen Brustkrebs, und wer mit 40 an Tuberkulose verreckt, kann mit 70 keinen Prostatakrebs bekommen.

Wir haben heute eine statistische Krebswahrscheinlichkeit von 50%, das heißt, jeder zweite Mensch wird im Laufe seines Lebens an Krebs erkranken. Und das ist ein Erfolg der Medizin, weil die Menschen lange genug leben, um das Krebs-Alter zu erreichen, und nicht vorher an anderen Sachen sterben.

Antwort
von derbas, 2

Ist doch klar, wenn die Leute älter werden, gibt es auch mehr Krebs.
Ein Prof von mir hat es mal recht treffend formuliert:
Krebs ist beim Menschen vorprogrammiert. Jeder Mensch ist darauf programmiert, früher oder später einmal Krebs zu bekommen. Viele haben einfach nur das Glück, vorher an einer anderen Todesursache zu sterben.

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