Frage von Referendarwin, 1.679

Warum stehen Muslime nicht dazu, dass der Islam auch schlechte Seiten hat wie jede andere Religion auch?

Muslime behaupten in der Regel, der IS habe nix mit dem Islam zu tun. Christen würden niemals behaupten, die Kreuzzüge hätten nichts mit dem Christentum zu tun. Was ist der Grund?

Antwort
von JoJoPiMa, 348

Grundsätzlich, sind islamische Lehrmeinungen nicht dafür ausgelegt, die Lehre zu hinterfragen/anzweifeln/kritisieren.

Es existieren auch im Islam religiöse Arbeitsgruppen, die sich mit Entwicklungen und Ansichten von Aussen beschäftigen, aber die Ergebnisse sind immer im Einklang mit der Lehre zu bringen. Entsprechend die Ergebnisse, die dann teilweise als "falsch, schwammig, lächerlich, unrealistisch, heuchlerisch usw" bezeichnet werden.

Weil alles göttlich und somit definitiv/endgültig/perfekt usw. ist, und eine religiöse Autorität fehlt, die ganz klar definiert, was in den Büchern/Schriften göttlich oder weltlich ist, können noch nicht mal sich aus der Lehre ergebende Praktiken eindeutig verurteilt werden, obwohl eindeutig falsch (im Islam existiert nur das Prinzip Erlaubt/Verboten und nicht Richtig/Falsch).

Das sind ideale Voraussetzungen auch für Fundamentalisten wie der IS, dem es immer noch überwiegend darum geht, zuerst die Muslime unter sich zu bringen.

Wenn eine fundamentalistische Bewegung wie der IS den Auftrag bekommt, eine Lehrmeinung umzusetzen, dann wird es für Muslime schwer, religiös zu belegen, dass das nicht islamisch ist. Wie auch?

Der IS verwendet eine völlig legitime und akzeptierte Lehrmeinung, die bereits zuvor existierte und Aspekte enthält, die in allen Lehrmeinungen gelten. Es bleibt Muslim nur zu sagen, dass es nichts mit dem Islam zu tun hat. Belegen kann er es nicht, ohne eingestehen zu müssen, dass gewisse Aspekte der Lehre doch nicht perfekt/definitiv/endgültig ... sind.

Dass Muslime so versuchen, die Religion als Ganzes vom IS zu trennen, ist eigentlich positiv zu sehen, sofern es ehrlich gemeint ist. Dass es ein schwacher Versuch ist, der die Glaubwürdigkeit untergräbt, ist offensichtlich. Aber, es ist ein Versuch, der aus Mangel an Alternativen unternommen wird.

Ein Beispiel, die (Gesetzgebung) Scharia. Wird vom IS angewendet. Der einziger Vorwurf, den Du hören kannst: Sie wenden die (Gesetzgebung) falsch an. Hierbei wird ganz lapidar davon ausgegangen, Menschen wüssten nicht, wie der IS die Scharia praktiziert. Der Vorwurf ist falsch. Der IS hat religiöse Gerichte; führt Verhandlungen durch; alles so wie religiös vorgegeben. Wir sehen nur wie zwei arme Kerle vom Dach geworfen werden und denken, das passierte plötzlich. Nein, der IS hat Gerichte, Richter usw. Um das zu verurteilen, was wir sehen, bliebe nur die Aussage, dass die Scharia falsch ist.

Eine Trennung ist im übrigen auch gar nicht möglich, weil der IS bereits zuvor existierte. Nehmen wir mal den Klassiker Saudi-Arabien. Unterschied ist, dass Saudi-Arabien sich nicht im Zustand des Krieges befindet. Der IS schon. Keiner hat bis heute behauptet, Saudi Arabien wäre nicht islamisch.

Oder das, was hier nicht erzählt wird, in den so feindlichen Medien: England ist heute, in Europa, "der Exporteur" von IS-Sympathisanten. Konnte sein, dass es von ex-Jugoslawien übertroffen wird.

Mitte/Ende der 90er haben Fundamentalisten in England angefangen, organisiert und im grossen Stil, Minderjährigen den wahren Islam zu predigen. Alles legal und im Rahmen der Religionsfreiheit. Nicht versteckt, sondern in Moscheen. Die Schüler von damals sind die Typen die sich heute dem IS anschliessen. Heute noch, werden von England aus, Delegationen quer durch Europa geschickt, die etablierten muslimischen Gemeinden an den wahren Islam erinnern sollen. Auf Kurs bringen.

Wer will heute behaupten, dass die Prediger, Delegationen oder die Moscheen nicht islamisch sind?

Nun, sind Fundamentalisten weder gerecht noch menschlich. Sie überzeugen nicht; sie zwingen auf. Dafür haben sie immer typische Arbeitsmittel zur Hand: Gewalt, psycho-Druck, Verrat, Denunziation, Terror ... .

Davon unabhängig, ist im Islam immer noch eine starke gegenseitige religiöse Kontrolle vorhanden - Nachbarn, Bekannte, Verwandte. Insofern, nur verständlich, dass die meisten Muslime, Fehler in der Religion nicht öffentlich eingestehen.

Und trotzdem, darf nicht übersehen werden, dass die meisten Muslime den Glaube so leben, dass die Art und Weise wie sie ihn leben, die Kritik am Islam ist.

Das sind Menschen wie Du und ich. Dazu die Imame, die das sehr wohl wissen und so predigen, dass gewisse Aspekte der Lehre nicht vorkommen. Es existieren sogar Sheiks, die erstaunlich geschickt, Reformen einfügen, wenn auch fast immer lokal und manchmal auch regional. Sollen diese Menschen öffentlich Kritik am Islam üben? Wofür? Damit sie sich ungeschützt vor Hinterhofgerichte gestellt sehen? Sie wollen lediglich leben.

Es existieren auch die Muslime, die es sich leisten können, öffentlich, Kritik am Islam zu üben und für Reformen zu stehen. Sind nicht viele und die Früchte wachsen langsam heran.

Gleichzeitig, sind die Fundamentalisten aktiver wie nie zuvor.

Muslim sollte gar nicht versuchen, eine religiöse Trennung zwischen IS und Islam zu begründen. Das wird nie und nimmer gut ausgehen.

Er sollte sich davon distanzieren - durch einfache Worte und Taten. Es reicht sehr oft die einfache Aussage, dass er persönlich keine Mörder oder Auftragsmörder unterstützt bzw. mit ihnen sympathisiert. Wenn er will, kann er dabei den IS erwähnen. Wer weisst schon,wie sie demnächst heissen werden. Damit legt er schon mal eine Gesprächslinie fest.

Er kann dazu packen, dass die Lehrmeinung des IS nicht die Lehrmeinung ist, die er befolgt. Er muss noch nicht mal sein Glaube verteidigen.

Er kann aus Überzeugung sagen, dass Mist nun mal überall vorkommen kann. Damit muss dann alles gesagt sein.

Wenn der Gesprächspartner es immer noch nicht versteht, dann erübrigen sich sowieso weitere Gespräche.

Kommentar von Terhexago ,

Der IS benutzt keine legitime Lehrmeinung. Ihre Taten verstoßen gegen den Quran, und wer bewusst gegen den Quran verstößt und behauptet so ist es richtig (was die is macht) ist kein moslem. Die IS hat hauptsächlich Muslime getötet die ihrer Meinung den Islam nicht richtig praktizieren denkst du das ist eine legitime Lehrmeinung ? Außerdem müssen Muslime andersgläubige akzeptieren (siehe Sure 109 im Quran).

Kommentar von JoJoPiMa ,

Es ist i.O. wenn du dich so davon distanzierst.

Sunniten, samt Hanafiten, Malikiten, Hanbaliten, Schafiiten, Wahhabiten; Schiiten samt Imamiten, Ismailiten, Zaiditen; Charidschiten; Aleviten; Drusen und und..., sie alle sind der Überzeugung, die richtige Lehrmeinung zu praktizieren. Wo sind nun die Muslime und wo nicht?

Aus deiner Sicht, mögen sie gegen den Koran verstossen. Was gut ist. Ändert nichts daran: 1., dass sie eine Lehrmeinung befolgen, die "schon immer" vorhanden war; 2., dass sie die Regeln befolgen, die dort für den Zustand des Krieges gegeben werden.

Antwort
von SibTiger, 490

Auch wenn ich den IS völlig unberücksichtigt lasse:

Menschen, die glauben, dass ihr Buch (Koran) und/oder ihr "Prophet" immer recht hat; dass können auch (indoktrinierte) kluge Leute sein, sind rationalen Argumenten oft kaum noch zugänglich.

Streng gläubige Muslime würden kaum wagen, ihre Religion, ihren Koran zu hinterfragen. Jede Sure, jeder Vers, jeder Satz ergibt für sie einen Sinn - aber nicht weil die ganze Geschichte tatsächlich einen Sinn ergibt, sondern weil sie von Allah stammt und einen Sinn ergeben muss.  

Die Gläubigen sind dann oft genug in den Dogmen ihrer Religion gefangen.

Man sollte allerdings auch darauf hinweisen, dass es innerhalb der Religion auch fortschrittlicher denkende Gläubige gibt. Ich hoffe, dass diese Sichtweise mehr Einfluss gewinnt.

Kommentar von Referendarwin ,

Da hofft die Welt mit dir.

Kommentar von NoshK ,

"innerhalb der Religion auch fortschrittlicher denkende Gläubige gibt"
Auf der einen Seite wirfst du allen Muslimen vor, sie seien unmündig. Auf der anderen Seite heißt es, dass es aber auch Muslime gäbe, die fortschrittlicher seien als die anderen.
Bei allem Respekt, das ist doch schwachsinnig?!
Scheinbar hast du nicht den Hauch einer Ahnung vom Koran.
Ich würde dir empfehlen, eine Moschee aufzusuchen und dich mit dem Imam dort, über dieses Thema, ausgiebig auseinanderzusetzen. Ich, als Mitglied der Ahmadiyya, bin mir sicher, dass man dir vor allem in einer Moschee unserer Gemeinde viel Aufmerksamkeit schenken wird.

Kommentar von SibTiger ,

Ich habe noch nie allen Muslimen Unmündigkeit vorgeworfen, sondern immer Einschränkungen gemacht. Und mit Ausdrücken wie "schwachsinnig" wäre ich vorsichtig. Solche Beiträge können leicht beanstandet werden.

Etwas ähnliches hast Du mir übrigens bei einem Beitrag zu dieser Frage, vor ein paar Tagen, auch schon empfohlen.

https://www.gutefrage.net/frage/ist-der-islam-die-wahrheit?foundIn=list-answers-...

Da Du meinen folgenden Kommentar offensichtlich nicht gelesen hast, füge ich ihn hier noch einmal ein.

Ich habe mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr in unterschiedlichen Koran-Übersetzungen gelesen, als so mancher Muslim, und beschäftige mich genau genommen schon so einige Jahre mit dem Buch. Ich war auch schon in einer Moschee und kenne div. Muslime verschiedener Richtungen.
Überzeugt hat mich nichts, da ich niemals unkritisch an die ganze Geschichte herangegangen bin und dann bleibt natürlich vom Koran nicht viel nach.

Kommentar von earnest ,

Du solltest genauer lesen, NoshK.

Und unterlasse bitte deine Unterstellungen.

Antwort
von Ervo17, 81

Vielleicht, weil in der Gesellschaft und in den Medien der Islam permanent angegriffen wird. Kritisieren bzw greifen die muslimischen Länder das Christentum in deren Ideologie an? Nein.

Es wird derzeit, eigtl seit 9/11, ein Feindbild des Islam geschaffen, das bekämpft werden muss. Früher war es der Kommunismus mit Russland und China, heute ist es eben der Islam, da sich viele neue Möglichkeiten dahinter verbergen. Den Islam gibt es nicht seit den Anschlägen, den Hass gegen diese Religion und deren Anhänger aber seitdem. Der Islam war und ist, wie er ist, da hat sich nichts verändert. Man frage sich, warum der Islam seit gut 10 Jahren ein Thema geworden ist und nicht früher? Letztendlich gibt es ihn seit über 1300 Jahren.

Du wirfst gerade alles in einen Kopf. Muslime sagen, dass der IS mit dem Islam nichts zu tun. Dass du diesen Punkt hinterfragst, beängstigt mich, um ehrlich zu sein. Du hast hoffentlich eigene Gehirnzellen, um dir selbst ein Bild vom Islam zu machen und den Vergleich zu ziehen. Das lasse ich unkommentiert.

Die Christen stehen ganz anders zu ihrer Religion. Die Kirche hat die Gläubigen früher massivst betrogen und das Geld aus den Taschen gesogen. Darüber hinaus hat man sich in die Politik eingemischt. Seit der Aufklärung hat man kaum Vertrauen in das Christentum, was natürlich die Menschen dazu animiert, das Christentum schlecht zu reden.

Religionen sind nicht schlecht, die Menschen halten sich nur nicht an die. Wenn man halbherzig danach geht und doch tut, was man will, oder noch schlimmer, die Religion missbraucht, dann ist alles schlecht.

Und der IS macht nichts anderes, als den islam zu instrumentalisieren. Die Menschen dort kannst du momentan über Nationalismus nicht mehr zusammenbringen, momentan zerfallen die Staaten im Orient Stück für Stück. Aber durch die Religion kannste es schon. Die Menschen kennen den Islam nicht, sie tun das, was man ihnen vorgibt, und zwar zu töten, zu drohen, auszubeuten usw.

Angenommen du bist Bayern-Fan. In sehr vielen Spielen kommt es zu Ausschreitungen zwischen den Bayernfans und den gegnerischen Fans. Es stellt sich heraus, dass Bayern-Hooligans immer Schlägereien auslösen und anstiften. Und die Medien reden von unfairen Bayern-Fans und kritisieren die komplette Fangemeinde von vorne bis hinten.

Wärst du als Bayern-Fan, der sich völlig friedlich verhält, brav sich hinsetzt und die Spiele schaut, nicht bisschen verärgert darüber, dass man den Namen Bayern München, die friedliche Fangemeinde so in Verbindung bringt mit den Vorfällen? Hooligans sind keine Fans, sondern Schlägertypen, die nur Schlägereien wollen, um sich den Kick zu holen.

Dann behauptest du aber, dass der Hooliganismus mit dem FC Bayern nichts zu tun hat oder?

Kommentar von earnest ,

Dein "vielleicht" im ersten Absatz ist noch sehr milde ausgedrückt.

Der Islam wird meiner Ansicht nach NICHT flächendeckend "angegriffen". Es werden aber seine extremistischen Auswüchse kritisiert, und das meiner Ansicht nach völlig zu Recht - angesichts des islamistischen Terrors allüberall. 

DEN Islam gibt es nicht, es gibt nur verschiedenste Ausprägungen desselben. 

Was sollen die historischen Ausflüge in Richtung Christentum? Selbst der Papst gibt zu, dass da vieles mehr als schiefgelaufen ist. 

Der islamistische Terror ist jedoch Gegenwart, brutale Gegenwart.

Mal wieder die klassische Ablenkunsgesstrategie derjenigen, die fälschlich behaupten, der IS ("Islamischer Staat") habe nichts mit dem Islam zu tun.

Natürlich hat er das. Er ist aus dem islamistischen Fundamentalismus erwachsen.

Da wir gerade beim Fussball sind: Natürlich hat auch der VFL Wolfsburg nicht mit VW zu tun - wenn man deiner Logik folgen würde.

Kommentar von Ervo17 ,

Das ist vermutlich deine subjektive Meinung. Frag doch mal deinen muslimischen Nachbarn, wie er sich fühlt, wenn seine Religion permanent in den Medien denunziert wird und er aus dem Grund benachteiligt wird, als Mensch zweiter Klasse behandelt wird, in der Bahn schief angeguckt wird? Nur wegen seiner Religion.

In Uganda will man immer noch einen christlichen Gottesstaat errichten, wobei die muslimische Bevölkerung massakriert, an der Regierung nicht beteiligen lässt. Alle Organisationen mit muslimischem Hintergrund werden vernichtet.

Die Großmächte GB, Frankreich und die USA haben im nahen Osten künstliche Grenzen nach den Weltkriegen aufgezogen, weil man das Land unter sich i-wie unter sich aufteilen wollte. Auch wenn diese Länder sich offiziell für unabhängig erklärt haben, haben dei Großmächte großen Einfluss in die Politik. Sie unterstützen den Diktator, der nach ihrer Nase tanzt. Weicht er von der Vorgabe ab, wird er gestürzt. Der demokratisch gewählte Präsident in Ägypten wurde durch das Militär nach nicht mal einem Jahr gestürzt.

Im Irak, den die USA rechtswidrig angegriffen und besetzt hat, wurden Sunniten von der Politik ausgeschlossen. Seitdem der Westen verstärkt in diese Länder eingreift, steigt die Zahl der Kollateralschäden bei den "Antiterrorangriffen" des Westens. Man wolle ja die Demokratie einführen. Oder doch destabilisieren?

Ob Syrien, Irak, Palästina oder nordafrikanische Länder. In all den Ländern erleben die Kinder, wie ihre Eltern durch westliche Bombardements oder durch den Westen unterstützte Rebellen getötet werden. Erwartest du, dass die Kinder i-wann sich für den Westen entscheiden? Sie bilden ihre eigene Gruppierung, um sich zu wehren. Und solange die Oberhäupter solche Mörder sind, wird sich am Extremismus nichts ändern. Denn sie sehen tagtäglich, wie das eigene Volk abgeschlachtet wird.

Die Muslime sind die Zielscheibe der Weltpolitik. Ob in Europa (bestes Beispiel das Massaker in Srebrenica vor den Augen der UNO-Soldaten aus der Niederlande), in den USA, in China oder Russland (Krimtataren) werden sie als Untermenschen behandelt, vernichtet oder massivst benachteiligt.

Es ist kein Wunder, dass sich Fundamentalisten daraus Profit schlagen und ihre eigene Gruppierung bilden.

Der IS ist das Ergebnis der Antiterrorpolitik der USA im Irak. Angeblich sollte Saddam Hussein dort Massenvernichtungswaffen gelagert haben, um die USA auszulöschen, die aber nie gefunden worden sind.

Die USA und Russland machen sowieso das, was ihnen lieb, ob mit oder ohne UN-Mandat. Aber dadurch, dass Muslime keine Lobby haben, werden sie hin und her geschubst.

Antwort
von Van97cgn, 277

Das kommt drauf an. Es gibt auch ganz streng religiöse Christen oder andere Gläubige, die sehr fixiert auf Religion sind. Und es gibt auch "moderne", sage ich mal. Tolerant sollte jeder sein, egal, ob derjenige eine Religion hat, und falls ja, welche. Hauptsache man lässt sich gegenseitig in Ruhe und ist friedlich. Ich hab bis jetzt keine Christen und Muslime aus meinem persönlichen (!) Umfeld erlebt, die sehrrr fixiert sind/intolerant. :)

Antwort
von vanillakusss, 115

Jede Religion, die fanatisch gelebt wird, schadet. Immer.

Ich kann nur sagen, was Adventisten predigen, die sagen, dass jede andere Religion, jeder andere Glauben falsch ist, nur ihrer ist der richtige. Und Adventisten würden nie, wie andere, verfolgen, morden und ausrotten.

Im Islam gibt es halt mehr Fanatismus, leider. Und sehr viele Moslems meinen, dass der Koran/der Prophet IMMER recht hat, ausnahmslos.

Diese Menschen sind wirklich rückständig und zurückgeblieben, sie haben sich in keinster Weise weiter entwickelt, die meisten haben wenig bis gar keine Bildung, sie denken nicht selber, das hat der Prophet schon für sie getan und viele, meistens sind es Männer, fühlen sich, in ihrer Männlichkeit bedroht wenn sie westliches Leben und westliche, moderne Frauen erleben.

Das wollen sie unter keinen Umständen haben, das stellt ihr ganzes Lebensbild auf den Kopf. Genau wie das Moderne, die Weiterentwicklung, das wollen sie zerstören. Ich frage mich aber dabei warum sie (fast) alle Smartphones und Computer benutzen, das gehört doch auch zum modernen Feindbild.....

Alles in Allem kann man sagen, dass solche Menschen einfach dumm sind oder einfach kein Ziel im Leben haben. Sie rotten sich zusammen und bekämpfen alles, was dem Propheten nicht gefallen würde..... Weil sie dumm sind, das sagen auch Moslems, die mehr im Kopf haben. Und genau so ist es auch.

Diese Menschen haben nicht kapiert, dass man die Worte eines angeblichen Propheten heute nicht mehr wortwörtlich übernehmen kann und soll. Das waren ganz andere Zeiten, die Menschen waren nun mal primitiv, sie kannten nichts und hatten nur den Koran. Man kann auch heute ein guter Moslem sein, auch wenn man sich nicht wie ein fanatischer Primitivling benimmt.

Antwort
von Starjuice, 234

Wenn ich deine Frage so lese, stelle ich mir die frage was denn die besonders guten Seiten sind ?

Nahezu jede bekannte Religion vermittelt dieselben Werte, wie z.B. Du sollst NICHT töten, du sollst NICHT stehlen, NICHT unehrlich sein usw.

Ich bin in einer Stadt aufgewachsen wo der Migrationshintergrund sehr Hoch ist was den Islam angeht und ich muss ehrlich sagen (meine Erfahrung) das ich noch nie einen Moslem kennengelernt habe der total so lebt wie der koran es vorschreibt. Viele konsumieren Alkohol, nehmen Drogen, haben GV noch vor der Ehe usw.

Da ich den Koran nicht wirklich kenne und somit auch nicht die schlechten Seiten wie du in deiner frage erwähnst, kann ich nur davon ausgehen das du explitzit auf den IS anspielst. Ich weiß nur das es bei euch Imane gibt welche die Schriften des Korans auslegen. Auch weiß ich (ausm internet und hier aus dem Forum) das viele Imane auf keinen Gemeinsamen Nenner kommen. Ich hab mal gelesen, das der Koran ziemlich viele dehnbare Verse/Suren und Sätze beinhaltet die von jedem eurer Imane anders interpretiert werden.

Für mich geht es eher um überzeugung. Ihr "normalen" Muslime seid davon überzeugt das so wie ihr den Koran auslebt, es richtig ist. Und der IS ist von der Radikalen Art und Weise wie die es ausleben überzeugt. Es ist also Ansichtssache.

Kommentar von Referendarwin ,

"Nahezu jede bekannte Religion vermittelt dieselben Werte, wie z.B. Du sollst NICHT töten, du sollst NICHT stehlen, NICHT unehrlich sein usw."

Das ist einfach falsch. Der Islam schreibt das Töten in einigen Fällen ganz deutlich vor. Ehebruch mit genügend Zeugen, Öffentlicher Abfall vom Islam, Bestimmte Kriegssituationen.

Kommentar von Starjuice ,

Ich ging natürlich in der Annahme aus...aber gut, wieder was gelernt, danke für den Hinweis Referendarwin.

Kommentar von flaglich ,

Hör sich an wie Todesstrafe oder? Und seit wann ist die in der jüdisch-christlichen Tradition abgeschafft?

Kommentar von LGTipps ,

Der "Islam" sind in diesem Fall Teile des Korans- und damit steht dieses "eine" Buch bei weitem nicht allein da...

http://www.bibelzitate.de/gbz.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt_in_der_Bibel#Gewaltstrafen_in_der_Tora

Differenzieren hilft mitunter- wenn man sich aus Teilen einer Ideologie sein Weltbild zusammenbastelt, kommt so etwas wie der sg. IS, Konys LRA usw. heraus.

Antwort
von Panazee, 542

Also da habe ich andere Erfahrungen was manche Christen und die Kreuzzüge angeht. Keiner würde behaupten, dass die nicht von der katholischen Kirche angezettelt wurden, aber so gut wie jeder Christ sagt, dass das nicht im Namen Gottes geschehen ist und mit der Bibel nicht vereinbar ist. Das waren halt Menschen, die den Glauben anderer Menschen missbraucht und pervertiert haben.

Es geht bei dieser Argumentation nicht darum, dass die sagen, dass das nicht von Leuten gemacht wird, die behaupten, dass sie an den gleichen Gott glauben, sondern, dass diese Leute den wahren Glauben nicht verstanden haben.

Das Problem ist, dass es nicht wie ein "modernes" Gesetzbuch (z.B. BGB) ist, bei dem beim Schreiben schon, so es möglich ist, darauf geachtet wird keine Formulierungen zu verwenden, die falsch interpretiert werden können. Alle heiligen Bücher sind offen für Interpretationsmöglichkeiten und Pervertierungen.

Ein Vergleich wäre vielleicht der Fußball und seine Hooligans. Die Hooligans haben für sich auch die Rechtfertigung, dass sie für ihren Verein "in die Schlacht" ziehen. Sie sind tödlich beleidigt und weisen es weit von sich, wenn friedliche Fans behaupten, dass Hooligans keine echten Fans dieses Vereines sind. Sie gehen sogar soweit zu sagen, dass jeder der sich nicht für seinen Verein prügeln würde, kein richtiger Fan ist. Hier findet sich in den Vereinsstatuten aber sicher nicht einmal eine einzige in dieser Art interpretierbare Zeile. In den heiligen Büchern finden sich immer wieder Abschnitte, die sich so interpretieren lassen, dass man gegenüber denen vom gegnerischen Fanblock (a.k.a. Menschen anderen Glaubens) Gewalt anwenden darf, ja teilweise sogar muss.

Kommentar von Referendarwin ,

Ohne Fußball keine Hooligans, das beweisen die USA eindrücklich.

Wenn durch Religion etwas schlechtes geschieht, sagen religiöse Menschen immer: "Die Religion wird misbraucht". Sie können nicht akzeptieren, dass ihre Religion nicht perfekt ist und auch Schlechtes in manchen Menschen hervorrufen kann.

Kommentar von Panazee ,

Das kann natürlich kein Gläubiger machen. Gott muss perfekt sein und daraus folgt, dass die Religion perfekt sein muss. Der Mensch ist halt fehlbar.

Kommentar von Francescolg ,

Fußball ist ein Spiel, hierbei liegt der Unterschied. Spiele spielen kulturell und geschichtlich eine grosse Rolle, die ich hier nicht in wenigen Zeilen erklären kann. Gutes Buch: "Homo Ludens" von Huinziga! Religion ist vom Ansatz her eher anders, denn die Spielregeln machen wir selbst. Man kann aber durchaus Fußball mit Religiösität verbinden, die Rituale z.B., das Sonntagsspiel, WM, Meisterschaft, Jugendfußball, das gibt es auch als "religiöse Variante", Sonntagsmesse, Papstbesuch, Pilgern, Vatikanmesse, Jugendverbände. Fanatismus ist bei beidem die logische Konsequenz.

In den USA gibt es auch hooligans, wie fast überall!

https://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-auch-hooligans-in-amerika

Antwort
von LGTipps, 153

Kannst du diese pauschalisierende, hochnotpeinliche These irgendwie empirisch belegen...?

Die Behauptung, der Islam habe nichts mit dem IS zu tun, ist genauso falsch wie die Behauptung, christlicher Fundamentalismus hätte nichts mit dem Christentum zu tun o.ä.- insofern als dass Extremisten eine monotheistische Ideologie missinterpretieren und daraus eine Unrechtsherrschaft und die Rechtfertigung für Terror ableiten, bezieht sich der sg. IS auf den Islam und hat somit logischerweise mit diesem Glauben zu tun. Die Folgerung, dass der muslimische Glaube zwangsläufig derartige "Interpretationen" rechtfertige, ist jedoch genau so falsch.

Ich bin kein großer Freund von Religionen- genau aus dem Grund, dass diese aufgrund des absoluten Anspruches historisch oft als Rechtfertigung für unvorstellbare Grausamkeiten missbraucht wurden. Deshalb ist mMn auch eine strikte Säkularisierung unerlässlich. ABER: Rein inhaltlich (und damit beziehe ich mich auf die zeitgenössische Auslegung, denn natürlich enthalten Bibel/Koran/Tora/etc. aus dem Kontext der Niederschrift entstandene Stellen, in denen z.B. die Sklaverei gerechtfertigt wird u.ä.) lehren die großen monotheistischen Religionen heutzutage einen humanistischen Glauben, der andere Religionen toleriert und Anders- und Nichtgläubige zwar als irrende, aber nichtsdestotrotz gleichwertige Menschen betrachtet.

Du schreibst "Muslime behaupten in der Regel"- kannst du das irgendwie belegen (mit Erkenntnissen, die über das Lesen qualitativ minderwertiger Internetforen hinausgehen...)?

Alle Muslime, die ich kenne, sind sich der Komplexität dieses Themas mehr als bewusst und differenzieren (völlig zu Recht!) zwischem ihrem eigenen Glauben und der Missinterpretation des sg. IS'. Dass trotzdem -gerade nach Terroranschlägen wie in Paris oder Brüssel- vehement eine Differenzierung aller Muslime von diesen angeblich in ihrem Namen verübten Taten gefordert wird, ist im Grunde eine Beleidigung, eine rassistische noch dazu: Nicht nur wird eine ganze Bevölkerungsgruppe/Religionsgemeinschaft unter Generalverdacht gestellt, was bei Menschen mit grundlegendem historischem Wissen leichte Übelkeit hervorrufen sollte, auch wird eine Stimmungslage gegen eine Religion geschürt, die den meisten Menschen völlig unbekannt ist.

"Christen würden niemals behaupten [...]"- schon wieder falsch. Diese Pauschalisierung trifft benfalls nicht zu. Nahezu alle gläubige Christen, mit denen ich mich über dieses Them unterhalten habe, sehen die Kreuzzüge zwar als durch christliche Autoritäten verschuldet und fälschlicherweise im Namen des Christentums verübt, aber eben auch als Fehlinterpreation eines Glaubens. Und auch dies aus unser heutigen Perspektive zurecht.

____

Ich halte diese Frage nicht für eine Wissensfrage, sondern für einen weiteren tendenziösen Beitrag in diesem wunderschönen Forum... :)

Mittlerweile mutiere ich als unbescheidenster Agnostiker zum Verteidiger aller (!) Religionen- einfach nur, weil so viele Menschen hier nicht in der Lage sind zu differenzieren, komplexe Themen als solche zu behandeln oder schlicht und einfach ihre unfundierte Meinung durchdrücken wollen.

Kommentar von Referendarwin ,

Ja zum größten Teil stimme ich dir zu. Allerdings scheinst auch du dazu zu tendieren, den Islam als Rasse anzusehen, was ich nicht ganz nachvollziehen kann.

Kommentar von LGTipps ,

Ich sehe Muslime nicht als "Rasse", sondern bezog mich mit der Begrifflichkeit des Rassismus' auf die erweiterte Definition desselben:

«Rassismus umfasst Ideologien und Praxisformen auf der Basis der
Konstruktion von Menschengruppen als Abstammungs- und
Herkunftsgemeinschaften, denen kollektive Merkmale zugeschrieben werden, die implizit oder explizit bewertet und als nicht oder nur schwer veränderbar interpretiert werden.» (Johannes Zerger, Was ist Rassismus?, Göttingen 1997, S.81).

Antwort
von Ysosy, 165

Weil die viele Anhänger den Islam über alles stellen. Über das Gesetz, über die Moral, über die Ethik, über das Leben selbst. Diesen Menschen ist ihre Religion wichtiger als alles andere auf der Welt.

Das erklärt dann auch die Steinigung, Zwangsheirat, Ehrenmorde, Terroristen und vieles mehr.

Kommentar von LGTipps ,

Pauschalisierend, undifferenziert und ohne die Ergänzung, dass das Gefühl der Religiösität für alle Ideologien gilt und nicht nur für den Islam, brandgefährlich tendenziös.

Kommentar von Ysosy ,

brandgefährlich tendenziös.

Ja, so ist die Wahrheit.

Kommentar von LGTipps ,

Ich glaube nicht, dass du meinen Kommentar inhaltlich verstanden hast.

Wahrheit liegt im Auge des Betrachters. Deine Antwort ist jedoch tendenziös in Richtung Islamophobie und Rassismus- nicht in Richtung Wahrheit...

Kommentar von Ysosy ,

Dein Kommentar habe ich „verstanden“, aber gucken wir doch mal was Du da geschrieben hattest.

Pauschalisierend, undifferenziert

Logischerweise musste ich den Text exakt so schreiben. Da ich nicht Jeden Einzelnen Moslem kenne. Daher „Weil viele Anhänger den Islamviele meint, ein Teil, eine Menge, eine bestimmte Gruppe. Das „die“ ist ein Schreibfehler.

und ohne die Ergänzung, dass das Gefühl der Religiösität für alle Ideologien gilt

Die Frage bezieht sich auf Muslime und den Islam. Es ist nicht von belangen dazu die 10 Großen Religionen zu differenzieren oder die ca. 1000 existierenden Glaubensgemeinschaften zu erörtern.

Das einzige was von deinem Kommentar bleibt ist.

brandgefährlich tendenziös.

Auch der Un(Sinn) dessen ist offensichtlich. Ein unbedeutenden Text, einer unbedeutenden Person, in einem unbedeutenden Teil, eines unbedeutenden Forum als „brandgefährlich“ zu bezeichnen ist ebenso kläglich wie lächerlich. Und das eine Aussage eine Tendenz aufweist ist ebenso Logisch wie Notwendig.

Antwort
von Christian3684, 123

Es geht dabei um die Grundfrage, ob im Islam generell die Gewalt abgelehnt wird, oder ob sie ein Bestandteil der Religion ist. Von Beginn an war der Islam verquickt mit der politischen Macht, das bedeutet dass Gewalt  einmgesetzt wurde um die Islamisierung durchzusetzen.

Während der Lebenszeit Mohammeds wurde unter seinem Befehl 38 Kriegszüge durchgeführt, um die Herrschaft des Islam (Scharia) aufrichten zu können. Auf diese Weise wurden die Länder in Nordafrika  bis zum Antlantik dem Islam unterworfen, was sich fortsetzte in Spanien, Südosteurope, Kleinasien usw. Mohammed befehligte ein Heer von 10.000 Mann.

Wäre z.B. 732 n. Chr. die Moslems an Tour und Potier (Südfankreich) von Karl Martell nicht zurückgeschlagen worden, dann hätte  schon damals der Islam in Europa Eingang gefunden oder 1519 und 1683 als die Türken zweimal vor den Toren Wiens standen aber besiegt wordenm sind. Hätte man damals verloren wäre Europa höchstwahrscheinlich moselmisch geworden. Was im Gegensatz 1553 im  öströmischen Reich (Byzanz) gelungen ist.

Wenn also heute immer wieder behauptet wird, dass der Islam nichts mit Gewalt/Kampf zu tun hätte dann entspricht das nicht den historischen Tatsachen.  Das inpliziert auch, dass Moslems nicht nur ihre Religion verbreiten wollen, sonden auch danach streben im Staat ihre politische Herrschaft aufzurichten, um die Scharia einführen nzu können. Sie lässt sich aber nicht mit den demokratischen Rechten oder Menschenrechte in Einklang bringen.

Kommentar von flaglich ,

Byzanz wurde osmanisch, nicht moslemisch. Islamisierung der iberischen Bevölkerung war wahrscheinlich nicht das erste Ziel der Mauren. Es deutet viel darauf hin, dass in "moslemischen Gebieten" andere Religionen (bes. Juden und Christen) durchaus toleriert wurden. Religiöse Intoleranz und Genozid scheinen eher junge Phänomene zu sein.

Kommentar von Christian3684 ,

Was ist der Unterschied zwischen osmanisch und islamisch?

Es ist richtig, dass es Zeiten der Toleranz, aber auch der Intoleranz gegeben hat. Tatsache ist, dass das osmanische Reich zweimal versucht hat das Habsburgerreich zu unterwerfen und den Halbmond  aufzurichten.

Wie ich bereits darauf hingewiesen habe wäre Europa entweder im 15. oder im 16. Jhd. Islamisiert worden wenn es den Osmanen gelungen wäre den Sieg in Wien zu erringen.

Die Islamisierung Europas ist weiterhin das Ziel der strenggläubigen Moslems, das sollte man nicht außer Acht lassen.

Antwort
von hooperL, 383

weil sie meistens der meinung sind, dass der islam "perfekt" und "die einzig wahre religion" ist.
sie glauben einfach alles blind und kennen zb nur die guten verse im koran (cherry picking)
außerdem dürfen sie nichts kritisch hinterfragen, da ja wie gesagt alles "perfekt" sein soll...

Kommentar von halloschnuggi ,

Man soll alles hinterfragen im Islam...!

Kommentar von SibTiger ,

Man soll alles hinterfragen im Islam...!

Aber nur solange die Ergebnisse der Hinterfragung mit der Religion in Einklang bleiben.

Kommentar von earnest ,

Ich sehe täglich, schnuggi, wie mit nicht-muslimischen Usern umgegangen wird, die genau DAS tun. 

Das ist kein Ruhmesblatt für die Toleranz der "GF-Muslime" ...

Antwort
von Alopezie, 96

Der IS hat was mit dem Islam zutun, sie ziehen die Religion in den dreck. 

Antwort
von MrClarkKent, 492

Leider sind die meisten Muslime sehr intolerant, ich vermute mal, dass sie, weil sie so auf ihre Religion fixiert sind, es nicht bemerken, aber sie sind auch nicht bereit, mal über den Horizont hinaus zu denken und widersprechen sich. 

Kommentar von hind1305 ,

bin muslima aber da muss ich dir echt recht geben komme selbst mit solchen leuten nicht klar und unsere religion wird von den muslimen als perfekt gesehen bzw alles darin ist richtig und es gibt nichts schlechtes darn deswegen also 

Kommentar von MrClarkKent ,

Das Hauptproblem beim Islam ist, dass die Religion nicht ins Leben integriert wird, sondern das Leben in die Religion und alles, was davon abweicht, schlecht ist.  Das ist beim Protestantismus nicht so und trotzdem vertreten und leben die Anhänger ihren Glauben. Aber ich halte allgemein nicht viel von Religionen. 

Antwort
von Boddah1987, 69

Hey,

Eine sehr interessante Frage wie ich finde. Wie kommst du darauf, das Christen das nicht abstreiten??? Klar dass es die Kreuzzüge gab werden wohl viele zugeben aber das dabei soviel unschuldige starben "im Namen Gottes" Wird wohl kaum jemand zugeben oder??? 

Außerdem sind die Kreuzzüge nun schon ein wenig her und keiner hat mehr ein schuldbewusstsein deswegen, der Terror des is ist jedoch Brandaktuell, Also wäre es vernichtend zu sagen dass der Islam etwas damit zu tun hat!!! 

Und sein wir doch mal ehrlich, die Religion war schon immer etwas was benutzt wurde um Menschen zu manipulieren, und selbst wenn es keine Religion gäbe, würden die Menschen etwas anderes finden, Also ist es nicht so leicht getan etwas auf eine Religion zu schieben.

P.s.: Ich bin Atheist!!!

Antwort
von suziesext07, 334

der Islam ist eine rein glaubensbasierte Religion. Das heisst, alles was der Koran, die Sunna, die Hadith behaupten, musst du glauben.

Natürlich ist ein solches System ausserordentlich unglaubwürdig, und der Islam-Apologet muss alles rechtfertigen und schönreden, auch die entsetzlichen charakterlichen und moralischen Defizite von Mohamed: zb seine widerwärtige Pädophilie, seine Frauenverachtung, seine Neigung alle Probleme grundsätzlich nur mir brachialer Gewalt zu lösen.

Das Sunnitentum propagiert, dass Mohamed der vorbildlichste Mensch aller Zeiter gewesen sei.

Also alles, sogar widerwärtigsten Charaktereigenschaften von Moahmed, werden im Sunnitentum glorifiziert und gerechtfertigt und zum Gesetz Gottes erklärt.

Ein solches Denken ist pathologisch und darf in einem Kulturland nicht geduldet werden.

Kommentar von Maxieu ,

Ich bin ja bekennend "islamophob", aber man kann es auch übertreiben:

"...zb seine widerwärtige Pädophilie"

Dass Mohammed eine Verbindung mit der wohl 6-jährigen Aisha eingegangen ist und sie mit der 9-jährigen "vollzogen" hat, heißt ja nicht, dass er pädophil war. Er könnte die Ehe aus "clanpolitischen" Gründen geschlossen haben. Außerdem waren alle seine weiteren (insgesamt ja 11) Ehefrauen erwachsen oder zumindest geschlechtsreif. Dass er es speziell auf Kinder abgesehen hätte, ist überhaupt nicht überliefert. Es ist auch nicht nötig, ihm das anzuhängen. Er war auch so ein übler Zeitgenosse.

Kommentar von NoshK ,

Quellen bitte. Alles ist Bullshit, Pardon.

Kommentar von Maxieu ,

Wofür genau?

Kommentar von Maxieu ,

Wenn das alles "Bullshit" ist und du dich ja offenbar auskennst,
wie lauten denn die richtigen überlieferten Informationen?

1. Aisha war bei der Eheschließung eine reife, erwachsene Persönlichkeit.

2. Mohammed hatte keine/ nur eine Ehefrau, da er sich geistig mit Allah vermählt hatte und daneben kaum Platz für gewöhnliche sinnliche Bedürfnisse war.

3. Mohammed wurde von allen seinen Zeitgenossen geliebt - ausgenommen die hartnäckigen Parteigänger des Teufels.
Nach heutigen Kriterien stünde er voll auf dem Boden des freiheitlichen Grundgesetzes.

Gefällt dir das besser?
Pech nur, dass dafür die Quellenlage tatsächlich schlecht aussieht...

Kommentar von Francescolg ,

Das Thema Pädophilie würde ich komplett ausklammern, sonst macht man sich zum... Mag sein, dass Mohammed eine zu junge Frau hatte, aber hohe Geistliche und Monarchen unserer Geschichte waren da keinen Deut besser! Deswegen wird dieses Thema von 'schlauen Islamkritikern' nicht angefasst, außer bei der Frage, ob heute so eine Ehe erlaubt ist. Soviel ist klar!

Es gab sicherlich auch im Westen solche "Ehen" und Verbindungen, sogar noch bis in die Renaissance! Denk nur an französische Adlige, oder an die Beatrice in Dante's Vita Nova, sie war auch erst 9... (erste Begegnung) Das war im Mittelalter häufiger der Fall, als man heute denkt. Nicht selten wurden hübsche Töchter an Adlige.., ebenso schlimm waren die Sklaverei und die letzten Skandale..

Das Problem mit dem Islam ist, dass wir hier im Westen "schon weiter" sind in der Entwicklung. Selbst im Extremfall kann man sich hier von Familie und Religion lösen, z.b. in ein Frauenhaus gehen und irgendwo neu anfangen. Andersgläubige zu heiraten ist nicht verboten und wir haben keine Ständegesellschaft. Wogegen wir angehen müssen sind Parallelgesellschaften, in der Regel sind das die Großfamilien, die ihr eigenes Süppchen kochen. Diejenigen die sich nicht an unsere Gesetze halten, d.h. auch das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, insb. das der Frau!

Kommentar von suziesext07 ,

der gravierende Unterschied ist: Da Mohamed im Sunnitenislam als der vorbildlichste Mensch aller Zeiten präsentiert wird, werden all seine charakterlichen und moralischen Defizite bis zum heutigen Tagen schöngeredet: Mohamed hat mit einer 9jährigen Geschlechtsverkehr praktiziert, und nicht nur mit ihr ("Leben des Profeten" der Ummayaden). Daraus leitet sich die Praxis der Kinderehe in allen islamischen Regionen der Erde ab.

Wenn sich christliche Hierarchen im Mittelalter ähnlich verhalten haben sollten, so haben sie nicht die Rechtfertigung duch Jesus und das Evangelium. Muslime ohne morlaisches Gewissen haben das sehr wohl.

Antwort
von Funfinfon, 32

dafür müsste man dir den koran zitieren das ist viel zu viel um das hier zu diskutieren. im gegensatz zur thora und bibel steht im koran nicht fie todesstrafe. vlt wäre das ein ansatz. deswegen hat der is nix mit dem islam zu tun. vor allem aber der koran kennt im gegensatz zu anderen religionen strickte kriegsregeln.die entsprechen denen der westlichen, auf diese regeln kam der westen erst nach dem ersten und zweiten weltkrieg. im koran existiert das schon vorher also.bevor du so eine frage durch schlechte bzw keiner recherche stellst solltest du bevor du zu einer meinung gelangst dixh erdtmal informieren.da reicht dir das kesen des korans schon.aber guck bitte zu dass du nicht irgendeine übrsetzung liest.weil bei übersetzungen hast du das problem dass nicht das per wortlaut übersetzt wird sondern eine interpretation da raus kommen kann.

Kommentar von Referendarwin ,

Im Koran steht nicht die Todesstrafe?

Was ist hiermit?

„Wenn ein bejahrter Mann und eine bejahrte Frau Unzucht treiben, so steinigt sie auf jeden Fall als Strafe Gottes. Und Gott ist gütig und weise.“

Kommentar von Funfinfon ,

das steht nicht im koran.das steht in der thora.gib mir den beleg dazu.beleg das bitte mit fundstelle im koran.

Antwort
von 3plus2, 201

Weil denen das normale Denken von den Imamen abgewöhnt wird und glauben alles was die predigen und wenn es noch so unsinnig ist.

Kommentar von LGTipps ,

"Die"-  wer sind die? DIE Muslime...? :O

Antwort
von Dominik986, 409

Frag doch mal die Israelis, die werden dir auch sagen dass es sein muss dass man da Bomben auf  Palästina wirft.

Problem ist bei beiden das selbe: Haben ein großes Talent darin anderen zu sagen was sie falsch machen, nur bei den eigenen Schwächer und Fehler dafür ist man (viele) weitesgehend blind.

Auf die Masse trifft das leider zu, auch wenn es überall löbliche Ausnahmen gibt.

Antwort
von Jogi57L, 236

dass der Islam auch schlechte Seiten hat

Mosleme können/dürfen  sowas nicht äußern...

Das wäre gleichbedeutend... zu sagen:

"Allah hat auch schlechte Seiten"....

Antwort
von marylinjackson, 255

Weil Muslime kritiklos nach dem Koran und Sunna leben.

Abstreiten, verdrängen und sich dem Islam unterwerfen.

Alles andere wäre Blasphemie.

Antwort
von anonymos987654, 276

Es gibt auch intelligente Christen, die behaupten, dass der IS absolut nichts mit "dem" Islam zu tun hat.

Eine Terrororganisation, die sich sowohl gegen Christen als auch gegen Muslime wendet, kann sich noch so oft selber "islamischer" Staat nennen.

Wenn sie sich aber an die Grundregeln jeder Religion, wie zum Beispiel Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Frieden ... nicht hält, kann sie nicht religiös motiviert sein, sondern missbraucht höchstens eine Religion, um eigene Ziele zu erreichen.

Antwort
von lastofus1, 35

Der Islam ist eine Religion und die Muslime sind die Menschen die zu dem Islam angehören. So, wenn der Muslim etwas falsch macht ist nicht der Islam schuld sondern der Muslim der etwas schlechtes getan hat. Und die IS gehört nicht zum Islam sie sind nicht mal Menschen in meinen Augen sie töten jeden der Ihnen in die Quere kommt! Im Islam kriegst du die Todesstrafe wenn du tötest

Antwort
von 666Phoenix, 231

Wie kommst Du zu solchen verabsolutierenden Aussagen? Weißt Du, wie viele Moslems ich kenne, die ihren Extremismus noch mehr verachten als so mancher im geheiligten "Abendland"? Allein deswegen, weil der Islam eben wegen solcher Extremisten verunglimpft wird! 

Kommentar von Referendarwin ,

Kenne ich auch viele. Sie alle aber bestreiten, dass der Islam bei schlechten Menschen auch das Schlechte verstärken kann.

Der Islam an sich sei perfekt und gut und nur die Menschen verstünden ihn falsch. Er kann doch aber einfach falsch verstanden werden, wie jedes religiöse Buch.

Kommentar von 666Phoenix ,

JEDER Religionsangehörige bestreitet nicht nur, dass seine Religion bei "schlechten Menschen" das "Schlechte" (letzteres solltest Du mal definieren!) verstärke und reproduziere, sondern sie bestreiten durchweg, dass seine Religion per se zum "Bösen" verleiten kann (auch die "guten" Menschen)!

DAS ist das Problem, nicht der eine oder andere Moslem oder der eine oder andere Christ, etc.!

Antwort
von Maarduck, 120

Das ist ein schlechter Vergleich. Erstens sind die Kreuzzüge schon lange vorbei, zweitens waren diese nur die Replik auf islamische Eroberungen zuvor, drittens kennt so gut wie kein Christ die historischen Zusammenhänge und zuvor geführten Kriege des Islams gegen das Christentum. 

Aber vergleichen wir mal die Eroberungen der christlichen Präsidenten Bush sen. Clinton und Bush jun. mit dem IS. Da distanzieren sich die Christen ebenso wenig von, wie die Muslime vom IS. Aus gutem Grund. Beides mal geht und ging es um Politik und nicht um Religion. Das eine hat mit dem anderen wirklich nichts zu tun.

Außerdem sind der allergrößte Anteil unserer Gefängnisinsassen ganz normale Muslime und keine Islamisten. 

Kommentar von earnest ,

Die Kreuzzüge waren keineswegs NUR "eine Replik auf islamische Eroberungen zuvor".

Selbstverständlich können Religion und Politik etwas miteinander zu tun haben. 

Man sieht das zum Beispiel an den unterschiedlichen "Gotteskriegern" - sowohl bei den IS-Verbrechern wie beim Kriegsverbrecher George W. Bush.

Kommentar von Maarduck ,

Die Kreuzzüge waren keineswegs NUR "eine Replik auf islamische Eroberungen zuvor".

Aber ohne die kriegerischen Eroberungen des Islams hätte es keine Kreuzzüge gegeben. Das sollte doch wohl unstrittig sein, oder?

Selbstverständlich können Religion und Politik etwas miteinander zu tun haben. 

Ja o.k. sollte es aber nicht.

Man sieht das zum Beispiel an den unterschiedlichen "Gotteskriegern" - sowohl bei den IS-Verbrechern wie beim Kriegsverbrecher George W. Bush.

Ob George W. Bush wirklich Christ ist (war), ist noch die große Frage. Es gibt ernst zu nehmende Hinweise, dass er insgeheim ein Satanist der übelsten Sorte ist.

Kommentar von earnest ,

Bush Satanist?? 

Kommst du jetzt mit absurden Theorien?

Ich stelle fest, dass du keinen meiner drei Sätze wiederlgen konntest. Du hast in deiner Replik lediglich abzulenken versucht.

Kommentar von Maarduck ,

Ich stelle fest, dass du keinen meiner drei Sätze widerlegen konntest. Du hast in deiner Replik lediglich abzulenken versucht.

Ich habe auch gar nicht versucht deine Aussagen zu widerlegen, weil ich dir teilweise zustimme. In alle drei Sätze fließt deine Meinung mit ein, und so verkehrt ist deine Meinung nicht. Deshalb habe ich die Sätze relativiert, d.h. in den Gesamtzusammenhang gestellt.

Und für die (Verschwörungs)Theorie dass Bush Satanist ist, gibt es so einige handfeste Hinweise. Diskussionsbedarf?

Kommentar von Referendarwin ,

Ich sehe durchaus einen Zusammenhang zwischen bush und dem Christentum. Das Christentum ist geeignet, Menschen mit entsprechenden Veranlagungen weiter zu radikalisieren in ihrem Wahn und sogar zu bestärken. Hier bitte, ich habe es zugegeben. Muslime geben so etwas eher selten zu. Für sie ist der Islam perfekt und fehlerlos.

Antwort
von DreiGegengifts, 266

Ich kenne keinen Christ der zugibt, dass christliche Terrorgruppen in Afrika etwas mit dem Christentum zu tun haben. Zumindest gibt es da keine öffentliche Auseinandersetzung.

Und ehrlich gesagt denke ich auch nicht, dass das Christentum viel mit christlichen Terroristen zu tun hat. Genauso wenig hat der Islam viel mit dem IS zu tun. Vielleicht kann man es als generelles Problem von Religionen oder als generelles Problem von Ideologien betrachten, dass ihre Anhänger häufig einen verengten Blick haben und jeden Konflikt und jedes Politikum  nur im Licht ihrer Ideologie betrachten können.

Also dieses "damit zu tun haben" ist leicht gesagt. Klar hat es "irgendwie" damit zu tun. Aber was sagt das schon? Ich denke, dass man den Einzelfall betrachten muss. Bei Kony und anderen christlichen Terrorgruppen stehen denke ich spezifische Spannungen, Verteilungsproblematiken und die Armut als Ursache im Vordergrund. Beim IS geht es auch in so eine Richtung. Die ganzen terroristischen Entwicklungen  resultieren eher aus der Jahrzehnte langen politischen Unterdrückung der Islamisten durch die ansässigen Machthaber. Auch der völkerrechtswidrige Einfall in den Irak hat eine Radikalisierung bewirkt.

Wenn Fanatiker in den USA ein Blutbad an einer Abtreibungsklinik anrichten, oder die orthodoxe Kirche in Russland die Hatz gegen Homosexuelle befeuert  und im christlichen Uganda öffentlich zum Mord an ihnen aufgerufen wird, haben diese Beispiele wahrscheinlich tendenziell schon wieder deutlich mehr mit dem Christentum selbst zu tun. Das gleiche gilt für derlei Probleme im islamischen Bereich, wie drastische Schariastrafen. Und dennoch: in anderen Länder sieht das wieder ganz anders aus. Was auch hier wieder die Vermutung nahe legt, dass Ideologien nach der Kultur und den vorhandenen Spannungen und Konflikten richten.

Letztendlich ist  jede Gewalttat das Resultat einer Spannung. Über was sie sich kanalisiert ist dann schon fast zweitrangig.

Kommentar von earnest ,

Ich kenne Christen, die da durchaus einen gewissen Zusammenhang sehen.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Und nu?

Kommentar von earnest ,

Nix nu.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Achso interessant.

Kommentar von Referendarwin ,

Ich bin Christ und gebe das zu. Ich glaube auch, dass das Christentum in Kriegstreibern (Bush) religiösen Wahn verstärken kann. Das Christentum hat auch schlechte Seiten. Von Muslimen höre ich das nie.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ich bin Christ und gebe das zu.

Das ist absolut schön für dich. Hat zwar nicht mit meinem Beitrag zu tun aber wie auch immer.

Was du eigentlich zugibst ist allerdings die Frage. Denn wenn du meinen Beitrag gelesen hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass laut meiner Darlegung Gewalt kaum auf religiöse Ideologien zurückzuführen, sondern vielmehr Ausdruck der Kultur oder spezifischer Konflikte ist.

Wenn du zugibst, dass diese Gewalt in der christlichen Lehre zu suchen ist, dann ist das deine Meinung. Nur aber nicht meine.


Von Muslimen höre ich das nie.

Und nu?

Mehr als hoffen, dass das für dich kein Indiz irgendwelche Schlüsse zu ziehen kann man nicht. An deiner Stelle würde ich erst mal untersuchen, woher die medial millionfach rezitierte Aussage "der IS hat nichts mit dem Islam zu tun" stammt und welche Relevanz die Quellen haben.


Kommentar von JoJoPiMa ,

Es gab öffentliche Diskussionen.

Zentralafrika? Die spätere Séléka wollten die Macht mit Gewalt an sich reissen. Sogar die Muslime im Lande waren gegen die Drecksbande.

Die Séléka haben sich weder an Abkommen noch an Absprachen gehalten. Von Außen importierte Fundamentallistengruppe. So einfach ist das.

Die Anti-Balaka waren die logische Folge. Wann haben die Anti-Balaka jemals behauptet, sie seien auf eine christliche Mission oder, sie hätten einen christlichen Auftrag?

Keine Quellen à lá "Zeitung XY schrieb" ... Sondern die Interviews, bei denen so was gefragt wurde, samt Antworten. Die gibt es nämlich.

Nicht ohne Grund haben die Beobachter immer geschrieben, dass die Anti-Balaka mehrheitlich christlich sei.

Heute hast die Situation, dass die Überbleibsel zerstreut auf Abrechnungs/Selbstversorgungstour sind. Drei identifizierte Köpfe und ex-Anti-Balaka und 20 identifizierte Köpfe und ex-Séléka.

Uganda? Nun, um deine Parameter zu verwenden, musste gesagt werden, dass Kony von Christen gejagt wird.

Beschäftige dich mal mit der Geschichte Konys. Dürftest einige Überraschungen erleben.

Wie auch immer. Kony hat bereits Uganda verlassen. Seine "Gefolgschaft" dürfte um die 200 Mann stark sein und auf drei Gruppierungen verteilt in drei Länder leben. Darunter auch Zentralafrika.

Welche wären denn noch aktiv, in Afrika? Wegen der Mehrzahl bei dir.    

Kommentar von DreiGegengifts ,

Immerhin sind wir jetzt in einer echt witzigen Situation: Einerseits eine Christin die "es" zugibt. Andererseits du mit deinem Versuch  die Existenz  der erwähnten Lord’s Resistance Army irgendwie zu schmälern  (welche Motivation dahinter steckt kann ich nicht bestimmen). Als wäre es für die Betrachtung irgendwie interessant, wie die aktuelle Lage solcher christlichen Rebellen momentan ist.

Oder schau dir die Bauernkriege an. Z.B. den Taiping Aufstand mit Millionen Toten. Auch hier spielte die christliche Ideologie eine wichtige  Rolle. Und dennoch kann man gar nicht anders als zu erkennen, dass weniger die religiöse Ideologie, sondern die Kultur und die Konflikte in ihr die Ursache sind die sich durch die Religion kanalisiert.

Kommentar von JoJoPiMa ,

Die Motivation ist ganz simple: Die Fakten. Nicht mehr, nicht weniger. Egal wem es schmerzt. Mir ist so was von unwichtig, wie Christen hier die Sache sehen ... Es soll auch Christen geben, die Juden als auserwähltes Volk sehen. Dann frage ich mich ...

Zusammenfassend: Deine Beispiele, um den IS & CO vom Islam zu trennen, überzeugen mich nicht. Dürfte dir auch egal sein.

Was nicht egal sein dürfte ist, dass deine Beispiele nicht angebracht sind, so eine Trennung zu begründen. Im Grunde ist das alles ganz simple: IS & CO. kann nicht vom Islam getrennt werden. Es kann höchstens aufgezeigt werden, in was sie nicht gemäss der Lehre handeln sollen. Aber, das würde schon wieder ganz andere Eingeständnisse nach sich ziehen.

IS & CO sind doch nicht die Ursache von ungerechte Verteilung, Armut, tribale Probleme pp.

Und deshalb erneut: Zentralafrika? Keine christliche Gründe, keine christliche Ziele bei den Anti-Balaka. Noch nie gewesen.

Séléka: Ziel, war die Machtergreifung; auf dem Weg dahin, den wahren Islam regional aufgezwungen; dadurch, auch viele muslimische Flüchtlinge verursacht; nach Machtergreifung, auch den wahren Islam etablieren (so die Absichtserklärung); dort, wo bereits dominierend, islamische Gesetzgebung praktiziert (siehe Brief von Djotodia an die saudische OIC), usw.

Was heisst hier schmälern? Informiere dich richtig über Kony. Mission erfüllt, würden Zyniker wahrscheinlich sagen. Wahrscheinlich "bald" auf der Flucht erschossen? Eigentlich das bekannte Ende.

Taiping? Ich befürchte, das ist wirklich dein Ernst ...

Aber, ich schreibe gerne eine gesonderte Antwort. Dann steht dem religiösen Fleiss nichts mehr im Wege. Pfeile, Meldungen pp.

Der Unterschied zum IS & CO ist, weder Anti-Balaka, Kony, noch der Attentäter in der Abtreibungsklinik, haben - für die Taten - entsprechende Aufträge von christl. Autoritäten erhalten.

Kommentar von JoJoPiMa ,

Soll natuerlich heissen, dass is & co nicht die Folge von Armut usw sind...

Kommentar von DreiGegengifts ,

Außer viel aufgeblasenem Text kann man wohl den letzten Absatz als einzigen zählen, der inhaltlich noch etwas  zur Diskussion beiträgt:


Der Unterschied zum IS & CO ist, weder Anti-Balaka, Kony, noch der Attentäter in der Abtreibungsklinik, haben - für die Taten -
entsprechende Aufträge von christl. Autoritäten erhalten.

Mit "Autoritäten" können dann ja wohl nur Persönlichkeiten gemeint sein, die von einer Mehrzahl respektiert werden.

Der IS wurde also von keinen Autoritäten beauftragt. Er wird international von Muslimen, ihren Verbänden und Gelehrten verurteilt.

Nur ein Beispiel: http://madrasah.de/leseecke/islam-allgemein/offener-brief-al-baghdadi-und-isis

"Offizielle" lokale Befürworter dagegen findest du überall für alles. So unterstützen viele wichtige Leute aus der Pfingstbewegung in Afrika die Hexenjagden, die jährlich viele  Todesopfer vor allem unter Jugendlichen fordern. Die gewaltbereiten Abtreibungsgeber gewinnen ihre ideologische Bestätigung aus der aktuellen Haltung der Kirchen - praktisch international. Die gesetzliche Verfolgung Homosexueller in Russland  wurde unter dem starken Einfluss der orthodoxen Kirchen auf den Weg gebracht. In Uganda leben Homosexuelle in ständiger Todesangst. Ausgehen tut die Verfolgung von oberster Stelle. Z.B. vom Abgeordneten  David Bahati der auch zahlreiche Kontakt zu US-Predigern so wie US-Politikern, wie den ehemaligen Generalbundesanwalt der USA hat, der wiederum Teil der
evangelikalen Bewegung ist. Und so weiter und so fort. Das gleiche gilt natürlich genauso für die Probleme in den muslimischen Gesellschaften.




Kommentar von JoJoPiMa ,

Diskussion? Bestimmt nicht.

Der Bief ist die reinste Täuschung. Sie sollten was schreiben - richtig ist eigentlich, sie mussten was schreiben - und konnten sich nicht dazu durchringen, IS & CO zu verdammen. Wie sollten sie auch? Also, wurde eine Menge blumiges Palaver zusammen gestellt. Lese ihn mal aufmerksam durch. Der IS wird angeblich verurteilt; aber die Sharia wird gebilligt (Punkt 16). Oder Punkt 22? Überhaupt, warum wurde der Inhalt nachträglich geändert? Lächerlich. Es wundert mich nicht, dass Du diesen Brief erwähnst.

Da ist das Schreiben aus 2014 an Cameron viel angenehmer, wenn auch die vornehmliche Sorge darin, der Name IS zu sein scheint.

Verdrehe die Sachen nicht. Geschrieben: "...weder Anti-Balaka, Kony, noch der Attentäter in der Abtreibungsklinik, haben - für die Taten - entsprechende Aufträge von christl. Autoritäten erhalten".

Ansonsten, wieder eine Menge Zeug, hier und dort ein wenig, um daraus was zusammen zu stellen.

Aus Albino-, Hexenkult der afrik. Naturreligionen machst Du ein christl. Programm; aus Attentat auf Abtreibungsklinik wird so was wie Usus; aus Angriffe auf Mitglieder von LGBT Uganda wird Todesangst für Homosexuelle des Landes... meine Güte, das ist ja schon Demagogie.

In halb Afrika herrscht eine Mentalität gegen Homosexualität - mit oder ohne Religion.

Gesetzliche Verfolgung von Homosex. in Russland? Artikel 5, 2010 verabschiedet? Erweiterung durch Artikel 6.21? Ist das gemeint? Wenn nicht, welche Gesetze?

Bahati? Uganda christlich, wenn man dich so liest. Das Oberste Gerichtshof Ugandas - auch christlich, nehme ich mal an -, erklärt Bahatis Gesetz für nichtig. Was denn jetzt?

Kann dir helfen: Scott Lively, Autor von Pink Swastika, und sein Freund Martin Ssempa. Das sind die, die Du erwähnen solltest. Passt natürlich nicht, dass Lively ein Verfahren am Hals hat. Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Rate mal was in der Anklageschrift steht.

Wo sind muslim. weltl. und geistige Massnahmen gegen den IS? Unwichtig.

Du willst den Kern der Sache nicht eingestehen: Der IS & CO verwenden eine legitime islamische Lehre, die bereits zuvor existierte. Schon deshalb kann nicht gesagt werden, dass das nicht islamisch sei.

Viel glaubwürdiger wäre, öffentlich zu sagen: Leute, das ist leider auch eine Lehrmeinung. Das sind Mörder. Das ist nicht die Lehrmeinung die wir befolgen.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Der Bief ist die reinste Täuschung

Ja ja klar. Es ist eher authentisch, dass die Scharia nicht verteufelt wird. Solche Ideen geistern halt eher durch westliche Köpfe und durch Gesellschaften, für die Religion oder das Göttliche keine Rolle spielt. Den IS mit "der" Scharia ("die" Scharia gibt es nebenbei nicht)  gleich zu setzen zeugt von einem ganz gehörigen Maß an Unwissen.

Dazu lesenswert:

http://www.alrahman.de/scharia-mania-in-der-arabischen-welt/

Hexenkult der afrik. Naturreligionen machst Du ein christl. Programm

[...] Bei der Hälfte von 200 Fällen von "Hexenkindern" [...] hatten Pastoren die Hand im  Spiel.

13 Kirchen sind aktenkundig, einige davon abtrünnige Splittergruppen
internationaler Glaubensgemeinschaften. [...]

Ihre Anhänger nehmen die biblische Ermahnung aus dem Buch Exodus wörtlich: "Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen." [...]

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/kindesmisshandlung-die-hexenkinder-v...

aus Attentat auf Abtreibungsklinik wird so was wie Usus

Genau lesen: Ich schrieb, dass sie die Ideologie aus den Kirchen ziehen. Eben weil die Kirche praktisch international propagiert, dass Abtreibung ein "verabscheuungswürdiges Verbrechen" sei.

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Abtreibung#Position_der_Kirche_zur_Abtr...

In halb Afrika herrscht eine Mentalität gegen Homosexualität - mit oder ohne Religion. 

Ganz falsch. Wenn du dich mal damit beschäftigen würdest, statt hier zu palavern, dann müsstest du, dass die massive Homosexuellen-Feindschaftt von der christlichen Ideologie geprägt ist und mit ihr erklärt wird. In den Ländern mit einer besonders hohen Gläubigkeit kommt es dabei zu den extremsten Ausprägungen, wie z.B. in Uganda, wo inzwischen fast die gesamte Bevölkerung missioniert ist.

Gesetzliche Verfolgung von Homosex. in Russland?

Dann informiere dich! Das Gesetz wird immer wieder von den Medien thematisiert. Es geht um das gesetzliche Verbot von "homosexueller Propaganda". Außerdem sind sie willkürlichen Verhaftungen ausgesetzt und häufigen Gewaltattacken

https://www.tagesschau.de/ausland/russlandjagdschwule100.html

Bahati? Uganda christlich, wenn man dich so liest.

Entweder du machst deine Hausaufgaben oder du unterlässt es Dinge zu verneinen, von denen du nicht mal einen blassen Schimmer hast.

In Uganda sind homosexuelle Handlungen verboten und werden mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft. Bahatis Versuche die Todesstrafe für Homosexuelle einzuführen liegen auf Eis, seit international wegen dieses Vorstoß alle Hilfsgelder eingefroren wurden. Die Führung in Uganda würde es sofort tun, wenn sie damit nicht den Geldfluss gefährden würde.

Ausgehen tut der Hass von Christen. Der Präsident Museveni ist streng gläubiger Christ und Mitglied in The Family - einem evangelikalen Netzwerk. Ebenso Bahati.

http://www.dw.com/de/us-missionare-f%C3%B6rdern-schwulenhetze-in-uganda/a-168731...

https://de.wikipedia.org/wiki/The_Family

Das Oberste Gerichtshof Ugandas - auch christlich, nehme ich mal an -, erklärt Bahatis Gesetz für nichtig. Was denn jetzt?

Soll die Frage ernst gemeint sein? Uganda wird zwar seit 30 Jahren fast autokratisch regiert ist aber so etwas wie ein  Rechtsstaat. Gekippt wurde das Gesetz aus rein formaler Gründe (nicht wegen irgendwelcher Bedenken bezüglich Menschenrechten). Aber man darf vermuten, dass es erst mal keine weitere Verschärfung gibt, da internationale Gelder an einer Verbesserung der Menschenrechtssituation geknüpft sind.

Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

In Uganda?! Da lachen doch die Hühner.

Aha:

[...] Die Gegenseite erwartet einen langen Prozess, in dessen Verlauf sie ein globales Netzwerk politischer Verfolgung aufdecken will. [...]

http://www.zeit.de/2013/09/Uganda-Missionare-Homophobie/seite-5

"Ein globales Netzwerk politischer Verfolgung". Das kann man dann wohl organisierte christliche Hetze vom aller Feinsten nennen, die hier im Raum steht. Aber was willst du mir damit sagen? Dass du selbst langsam an deiner Theorie zweifelst, es gäbe keine christlichen Autoritäten, die den Hass schüren?

Du willst den Kern der Sache nicht eingestehen:

Lol

Jetzt hast du schön dein fundiertes Wissen präsentiert und die Tragweite deiner Kompetenzen auf diesem Gebiet offengelegt .. und dann vergisst du am Ende das Entscheidende:

Wo sind denn jetzt die muslimischen Autoritäten, die den IS unterstützen? Ging es nicht allein um diese Frage?

Kommentar von JoJoPiMa ,

01. Jetzt soll ich belegen, welche religiöse Autoritäten den IS befürworten? Es findet sich bestimmt, wer darauf hinweist, dass Du ein Link mit Foto eingestellt hast.

Ich verweise auf die dir bekannte Hizb-ut-Tahrir. Kontaktierst die in Kanada, erinnerst an die Konferenz vom 21. Mai 2016 in Mississauga, unter dem Titel "Pillars of the Khilafah State" und fragst einfach, wer denn so als Unterstützer gilt.

02. Es gibt "die Scharia", "die IS", "der Scharia" ... Ach göttchen ... Natürlich darf auch ich, Scharia als Bestandteil des IS sehen. Die Autoren des Briefes haben doch vorgemacht wie es geht. Wollte lediglich von dir erfahren, warum der Inhalt nachträglich verändert wurde - um danach, dir den ursprünglichen Inhalt zu zeigen.

03. Schön, dass Du bereits von "abtrünnige Splittergruppen internationaler Glaubensgemeinschaften" schreibst. Von "gesetzliche Verfolgung Homosexueller in Russland ..." hast Du dich auch schon verabschiedet. Jetzt nur nicht aufgeben. Vielleicht entdeckst auch noch, dass Kony genauso christlich war wie Osama.

04. Das Verfahren gegen Lively soll nicht in Uganda stattfinden. In USA, das steht fest, und danach in Senegal mit "?", weil noch nicht entschieden.

05. Über die Hintergründe des problematischen Gesetzes in Uganda scheinst Du nicht informiert zu sein. Nicht schlimm. Es ging um die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle. Bei den Verantwortlichen in Uganda hat kein Mensch aus dem Ausland mit Sperrung von Mitteln gedroht. Da ist vorher nicht ein einziger Cent weniger geflossen, um Druck zu erzeugen.

Die Argumente des Präsidenten hatten nichts mit Religion zu tun. Die Interventionen von Erzbischof Tutu und vom Kennedy Centre for Justice and Human Rights, die Begründung des Ob. Gerichtes usw... erst das alles vermittelt ein realistisches Bild der Sache.

06. Die Frage steht da. Lies worum es geht. Du hast versucht zu belegen, dass der IS nichts mit dem Islam zu tun hat, weil, die Anti-Balaka in Zentralafrika, ein Attentat auf Abtreibungsklinik, das Verbot von Homosexualität in Uganda, eine gesetzliche Verfolgung von Homosx. in Russland und Kony, christlich seien. Das sind in Wahrheit deine Argumente. Du hast dich weder vom IS noch von 'ne fundamentalistische Glaubenslehre distanziert. Du versuchst den IS zu rechtfertigen.

07. Aber, da dir Afrika am Herzen zu liegen scheint:

Die, die zuvor gegen Homosexualität gehetzt haben, während der Millionen-Kampagnen gegen Aids, sind die, die heute Kampagnen gegen die Diskriminierung von Homosexualität dort betreiben.

Warum die Hetze gegen Homosexualität während der Kampagnen gegen Aids? Weil Homosexualität Bestandteil der afrik. Mythologien/Naturreligionen war und ist.

Warum der Seitenwechsel? Weil die Gelder gegen Aids nicht mehr so unkontrolliert fliessen. Dafür gibt es jetzt reichlich Geld für Toleranz gegenüber Homosexualität - und für Zwangsbeschneidungen auch, aus medizinischen Gründen. Noch so eine Nummer, aber egal.

Christliche One-Man-Shows aus USA sind nur auf den Zug gesprungen, um Mitglieder zu werben - und zwar schon als es um Aids ging.

Aussergewöhnlich? Nein. Eine Kirche in DE masst sich an, hier bestimmen zu können, wer Kirche und wer Sekte ist. Die gleiche Kirche paktiert im Ausland mit Voodoosekten und Naturreligionen, um Mitglieder zu bekommen. Mehr noch: die toleriert sogar, dass Mitglieder weiter den Naturreligionen nachgehen.

Warum war "der Einfluss von Christen" in der Sache nicht vorher Thema, als es um Aids ging? Weil die LGBT dort Mist gebaut hat. Für eine gute Sache eingetreten, aber so was von auf Konfrontation ausgelegt. Bekannt ist nur, dass plötzlich "irgendwelche Christen" durch die Medien geisterten. Keiner redete mehr über den Mist, den die LGBT dort verzapft hatte.

Belege dir nur, dass deine Argumente rein demagogisch sind und überhaupt nicht dafür geeignet, den IS vom Islam zu trennen. Versuche zu zeigen, dass das "Christentum" auch dort sehr wohl gegen gewisse Entwicklungen vorgeht. Was das Islamtum beim IS nicht macht. Ganz einfach.

Jetzt sollte nur verstanden werden, welche Rolle die Homosexualität in afrik. Mythologien/Naturreligionen spielt. Stand die eher für was Positives oder Negatives? Geister? Dämonen? Überirdische Kräfte? 

Erst danach, ist zu verstehen, warum afrikanische Gesellschaften mehrheitlich gegen Homosexualität sind - ob mit oder ohne Religion.

Nachfolgend, eine kleine Aufstellung. In %, Anteil der Bevölkerung, der gegen Homosexualität ist. 

Afrikanische Länder, in denen Homosexualität erlaubt ist:

Benin - 67%
Burkina Faso - 84%
Elfenbeinküste - 63%
DR Kongo - 71%
Gabun - 63%
Guinea-Bissau - 23%
R. Kongo - 65%
Libyen - Keine Angaben
Mali - 54%
Niger - 94%
Tschad - 71%
Zentralafrikanische Republik - 51%

Afrikanische Länder, in denen Homosexualität einen gesetzlichen Schutz geniesst:

Südafrika - 61%

Kommentar von JoJoPiMa ,

Das sind nur die Länder, in denen Homosexualität erlaubt ist. Weitere Erläuterungen kannst Du direkt bei der Academy of Science of South Africa anfordern. Sollen die dich aufklären. 

Natürlich existieren Länder, in denen eine religiös motivierte gesetzl. Verfolgung von Homosexualität verankert wurde. In den meisten islamisch geprägten Ländern.

Aber, gut zu wissen, dass Muslime plötzlich ein Herz für Homosexuelle und Abtreibungen entdeckt haben. Sieht in Afrika zwar ganz anders aus, aber irgendwie hängt das doch auch mit der Lehre zusammen, die der IS praktiziert ...

Immerhin dürfte ich einige deine Quellen kennen und somit hat sich der Austausch definitiv erledigt - für mich.

Wie viele Benutzernamen hast z.Zt? Fiel mir nur so ein.

Antwort
von JohnGrammaticus, 150

Der IS hat nichts mit dem Islam zu tun.

Die Kreuzzüge hatten nichts mit dem Christentum zu tun.

Das nationalsozialistische Deutschland hatte nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun.

Die DDR hatte nichts mit dem Sozialismus zu tun.

Kommentar von Anonym063 ,

kommt immer auf die Sichtweise an

Kommentar von JohnGrammaticus ,

Hat sowieso nichts mit nichts zu tun.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Ohne die herausgearbeitete Ähnlichkeit zwischen solchen Anhänger-Dementis Punkt für Punkt zu unterstützen, empfinde ich dies als eine frappierende Zusammenstellung.
Ob die Afd auch nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun hat?


Kommentar von earnest ,

Satz 4 passt nicht so recht in die Reihung, finde ich ...

Kommentar von JohnGrammaticus ,

Warum?

Kommentar von earnest ,

Weil es in der DDR tatsächlich keinen Sozialismus gab.

Aber in den Sätzen 1-3 ...

Kommentar von JohnGrammaticus ,

Okay, ich verstehe, worauf du rauswillst.

Antwort
von Etter, 287

Hast du mal mit Christen über die Kreuzzüge oder Hexenverbrennungen geschrieben/geredet?

Da kommt dann meistens sowas rum wie "Aber das ist doch schon sooooooooo lange her" oder "Das waren keine wahren Christen, da das Christentum Nächstenliebe fordert".

Warum ist das so. Nun vorallem wegen selektiver Wahrnehmung. Keiner will hören, dass das perfekte, eigene Weltbild vll. doch nicht so perfekt ist. Dementsprechend werden Informationen vmtl. so ausgewählt, dass sie zu den eigenen Ansichten und Erwartungen passen (https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler). Dementsprechend erfolgt halt auch die Interpretation von Bibel/Koran.

So zumindest meine Theorie.

Kommentar von Francescolg ,

Das mag auf einige zutreffen, wenn man aber das Glück hatte, gute Lehrer zu haben, ist man sich dessen immer bewusst. Gerade im Westen! Für uns ist das Thema abgeschlossen, Resultat: Trennung von Kirche und Staat. Menschen die anders über Religion denken, sind für mich schlichtweg zurückgeblieben..

Kommentar von Etter ,

"wenn man aber das Glück hatte, gute Lehrer zu haben, ist man sich dessen immer bewusst"

Auch ein guter Lehrer kann bei erfolgreicher Indoktrination nicht mehr viel reißen. Da besteht bei manchen auch nicht viel Auswahl, da sie in entsprechende Gruppen reingeboren werden.

Abgesehen davon scheinen das recht viele so zu sehen. Also dass die Kreuzritter keine wahren Christen waren.

"Für uns ist das Thema abgeschlossen"

Für mich joa, für dich vllt. auch, aber für alle?

"Trennung von Kirche und Staat"

Was ich mich in dem Zusammenhang frage: Warum gibts eig. noch die Kirchensteuer? Oder Religionsunterricht?

Kommentar von JoJoPiMa ,

Gut, dass es nur eine Theorie ist.

Kommentar von Etter ,

Ich bin jederzeit für Gegenargumente offen.

Aber irgendwie fehlt es deinem Kommentar ziemlich an Inhalt.

Fühlst du dich persönlich angegriffen oder warum schreibst du nicht direkt, wo genau ich falsch liege?

Kommentar von JoJoPiMa ,

Fühle mich nicht persönlich angesprochen.

Wenn Christen sagen, dass die Kreuzzüge/Hexenprozesse sooooo lange her sind, dann trifft das zu.

Die Unterstreichung des zeitlichen Abstandes beinhaltet mehr. Es lenkt auch den Blick darauf, dass das Christentum sich positiv entwickelt hat. Natürlich existieren nach wie vor Ausnahmen. Aber, wo nicht? Und, wer will die Ausnahmen verhindern?

Interessant dürfte sein, in Anlehnung an obige Ausführung, dass die Hexenprozesse damals von Christen kritisiert und verurteilt wurden - auch entscheidend kritisiert.

Wir, heute, können nicht erwarten, dass die Christen damals die Kreuzzüge gen Orient "verteufelt" hätten. Im Krieg sterben Menschen. Das ist so. Es hatte sich eine Menge Wut und Hass angesammelt. Berechtigt.   

Kommentar von Etter ,

"Wir, heute, können nicht erwarten, dass die Christen damals die Kreuzzüge gen Orient "verteufelt" hätten."

Warum nicht? Verstoßen Kriege nicht gegen das Prinzip der Nächstenliebe? Was ist mit Matthäus 5,39? Zählen Jesus Worte der Liebe also eig. gar nichts?

"Die Unterstreichung des zeitlichen Abstandes beinhaltet mehr. Es lenkt auch den Blick darauf, dass das Christentum sich positiv entwickelt hat."

Für mich kommt dabei rum: Ach wo es doch schon so lange her ist, zählt das doch gar nicht mehr.

Aber auch gerne mal ein paar modernere Beispiele: Da hätten wir AOG ("Army of God"), "Kirche des allmächtigen Gottes" und natürlich die LRA ("Lords Resistance Army").

Zu sagen dass das Christentum nur gute Seiten hat, ist genauso falsch, wie zu sagen, dass der Islam nur gute Seiten hat. Eigentlich hat alles eine negative Seite.

Kommentar von JoJoPiMa ,

Hat dir die Wahrheit nicht gefallen? Infantil ...

Schade, dass ich nicht online war, um auf dein Ersuchen umgehend zu antworten.

Schaffe dir erst einmal eine gewisse Erkenntnis an, um bestimmte Themen zu beantworten. Und eine gewisse Reife.

Kein Wunder, dass es schon fast eine Schande ist, hier aktiv zu sein.

Kommentar von Etter ,

Nah ich disktutiere nicht mit Leuten, welche nicht sachlich bleiben können. Du bildest dabei gerade ein Musterbeispiel.

Warum der Kommentar vmtl. gelöscht wurde, war eher der Teil, wo du gegen Muslime gewettert hast.

Kommentar von Etter ,

Inhaltlich hatte "DreiGegengifts" ja auch schon Beiträge von dir auseinander genommen. Wozu sollte ich mir also noch die Mühe machen mit einer Person zu diskutieren, welche nicht auf einer sachlichen Ebene bleiben kann?

Antwort
von hoth560, 208

Der Islam hat nichts mit dem IS zu tun. Die IS hat keine Religion. (siehe selbst, was die Typen kranke Sachen machen wie z.B. Frauen vergewaltigen, Drogen nehmen, Kinder einfach so aus Spaß töten...) In keiner Religion wird soetwas akzeptiert oder erwünscht. Es kann ja sein, dass diese Barbaren vielleicht "muslimischer" Abstammung sind, aber das heißt noch lange nicht, dass die Religionen die Ursachen dafür sind. Im Gegenteil, ich finde Religionen sogar ganz friedlich und schön. Z.b. In vielen Religionen muss man gute Taten vollbringen (Spenden, beten usw.)

Kommentar von JohnGrammaticus ,

Mohamed hat auch Drogen genommen, eine 9-Jährige geheiratet (wer weiß, was er nachts mit ihr angestellt hat...), massenhaft Juden getötet und fast sein gesamtes Leben Krieg geführt.

Hat Mohamed dann auch nichts mit dem Islam zu tun?

Kommentar von hoth560 ,

Nein, das was du gehört hast, ist reine Propaganda. Wenn du so selbstsicher bist, warum fragst du dann einen Muslimen nicht selber ?? Der Prophet Mohammed hat gar keine Drogen genommen und keine 9-jährige geheiratet. (Deine Quelle bitte) Es gibt keine historischen Beweise dafür und kein Überlieferer hat es bestätigt. Das, was du von dein Afd Freunden hörst, ist alles gelogen ! 

Ja der Prophet Mohammed (s.a.s.) hat in Kriegen (Revolutionen) teilgenommen, weil ihr Land korrupt und von möchtegern "Göttern" beherrscht wurde, die die Völker versklavten. 

Kommentar von JohnGrammaticus ,

Das habe ich im Buch 99 Geschichten zur Geschichte, das lange rausgekommen ist, bevor die AfD gegründet wurde, gelesen.

Das mit der 9-Jährigen Ehefrau habe ich auch im Reli-Unterricht gelernt.

Frag doch Historiker, die wissen es meist besser als die Muslime.

Kommentar von hoth560 ,

Ja im Reli Unterricht wird viel gelogen. Allgemein in der ganzen westlichen Gesellschaft wird viel gelogen über die islamische Welt. Sei es Fernsehen, Bücher oder Bücher. Das kennen wir doch alle -.-

Ja also ich höre die WAHRHEIT über den Propheten von Hadithen. Wenn du willst kannst du sie auch gerne lesen. Sie wurden von echten Überlieferern damals geschrieben

Kommentar von caya2014 ,

was für ein bullshit, du weiß gar nix über Hz. Muhammed S.A.V. Hmmm hat kriege geführt und massenhafte Juden umgebracht? ?? kann es sein, daß du dort den Propheten mit jemanden anderen verwechselst?

Kommentar von NoshK ,

Muhammad saw hat ebenso keinen Angriffskrieg geführt.

Kommentar von JohnGrammaticus ,

Doch hat er.

Er hat Mekka erobert und proklamiert, dass seine Anhänger ganz Arabien erobern sollen.

Kommentar von caya2014 ,

Haha klar kommt auf die Historiker an ob es echte sind oder solche die auch braune hemde im Schrank hängen haben! Hmmm Dann frag mal die Historiker warum, damals die orthodoxen sich von den römisch katholischen gesplittet haben und warum sie lieber damals unter islamischer Herrschaft lieber leben wollten als unter römisch katholischer ???

Kommentar von caya2014 ,

Bull shit! ließ dir seine letzte predigt in Mekka durch und dann reden wir weiter!

Kommentar von hallo7474 ,

Erst mal was richtiges herausfinden und dann schreiben bitte!

Kommentar von caya2014 ,

https://youtu.be/b1liq5JtY4Y sieh dir das an und überdenke mal dann deine Historiker ! hmmm früher durften die katholischen Schüler nicht mit den evangelischen Schülern auf eine Schule also mach dir mal deine Gedanken dazu !

Kommentar von earnest ,

Der IS hat nur dann nichts mit dem Islam zu tun, wenn der Islam nichts mit dem Islam zu tun hat.

Kommentar von Referendarwin ,

Die Kreuzritter dachten auch, sie tun etwas gutes und verhalten sich wie gute Christen. Sie haben ihre Religion anders interpretiert als friedliebende Christen. Genauso geht das mit dem Koran doch auch. Das sollte man meiner Meinung nach zugeben und nicht sagen: Der Islam an sich ist perfekt.

Kommentar von caya2014 ,

wusste echt nicht, daß es in diesem ach wir sind so toleranten Staat, wo es Religionsfreiheit gibt, Meinungsfreiheit es gibt, es doch nur in der Verfassung zwar steht aber nicht von der Gesellschaft akzeptiert wird! ohhh man macht euch der islam so viel Angst ? überlegt mal seit wann es moslems hier gibt ? wie oft sind Autos oder sonst was in die Luft gegangen ? im Gegenzug wieviele Neonazi Anschläge gab es hier ? also sehen wir lieber nicht die Sachen die hier im Lande passieren aber reden über Terroristen und mischen dies mit einer Religion zusammen, obwohl ein Riesen Staat für diese Gruppe verantwortlich ist, die wiederum ein christlicher Staat ist. Denke die braunen bekommen mit solchen Aussagen und Diskussionen immer mehr Anhang ! danke euch ! ihr habt echt nix gelernt! macht weiter ihr seit super! Könnte auch von nun an bei rechten Vorfällen sagen... die Christen bringen anders gläubige um... aber dann wäre ich genau so wie ihr!

Kommentar von earnest ,

Du lenkst vom Thema ab.

Deine Unterscheidung zwischen "IHR" und "WIR" finde ich schlimm.

Kommentar von caya2014 ,

Es ist genau dieses Thema aber! Überlege mal lebe seit meiner Geburt in einem christlichen Land. Habe schon die Zeit hier mitgemacht, wo meine Landsleute durch Neonazis in ihren Häusern abgefackelt wurden. Aber es war nie, noch nie so eine Diskussion über den Islam oder das Christentum je zu so einer Diskussion gekommen. Dabei bin ich in einer deutschen Siedlung groß geworden. Habe nie so eine Abneigung, wie es derzeit ist erlebt. Daher finde ich diesen Wandel in der Gesellschaft extrem! Warum lässt man sich von solchen Terroristen so beeinflussen? Ich verachte die IS, aber ich stehe zu meiner Religion! komisch solche Diskussionen, muss ich zum Glück mit meiner besseren Hälfte, der Christ ist nicht führen!

Antwort
von Freshii, 150

Religion bringt nur Krieg und Ärger über unsere Welt, warum stehen so viele Menschen immer noch zu ihrer Religion? Jede Religion hat ihren eigenen Gott, sind auch noch fest davon überzeugt, dass es ihn gibt, also mal ehrlich irgendwann müssen die doch mal alle begreifen, dass da was nicht stimmen kann, dass es keinen allmächtigen gibt. Wenn es keine Religionen geben würden, würde vielleicht auch mal Friede einkehren, meine Meinung.

Kommentar von Bodesurry ,

Du meinst den Frieden wie im 1. und 2. Weltkrieg. Wie im Korea-Krieg. Wie im Ukraine-Krieg. Du meinst eine friedliche Welt wie zur Zeit Stalins (zwischen 1936 - 1938 1,5 Millionen getötete Menschen) oder Mao's Herrschaft mit Millionen Toten. Beides Männer, die mit Religion nun wirklich nichts zu tun haben wollten. 

Kommentar von Bodesurry ,

Den Vietnam-Krieg habe ich vergessen. Der war ja auch nicht gerade friedlich und hatte mit Religion gar nichts zu tun. 

Kommentar von Freshii ,

Wenn du meinen Text mal richtig gelesen hättest, dann wüsstest du, dass ich in der letzten Zeile "vielleicht" geschrieben habe. Ich bin nicht dumm und weiß, dass die oben genannten Kriege nichts mit Religion am Hut hatten.

Antwort
von Viktor1, 131
Christen würden niemals behaupten, die Kreuzzüge 
hätten nichts mit dem Christentum

Doch, die Botschaft Jesu rechtfertigt keine "Kreuzzüge", auch wenn diese als Reaktion auf die Eroberung Jerusalems durch Muslime erfolgten.
Außerdem sind hier keine vergleichbaren Fakten gegeben.
Der IS mordet "auf Teufel komm raus", je mehr Tode desto besser.
Dies hat so nun auch nichts mit dem Islam zu tun.
Das Schlimme ist - und dies ist nun mal eine Tatsache - daß er viele Unterstützer und Sympathisanten hat, auch dort (wie hier in Deutschland) wo keine "Not" oder Zwang dies begünstigen.
Dies bedeutet, daß doch (sehr ?) viele Muslime von den "Gotteskämpfern" und ihren Zielen überzeugt sind, entgegen aller gegenteiligen Beteuerungen, welche auch nur "dürftig" gebracht werden.

Kommentar von Referendarwin ,

Du glaubst also, ohne Christentum hätte es diese kriegerischen Episoden im nahen Osten auch gegeben?

Das Christentum hat zahlreiche Verbrechen hervorgebracht, genau wie der Islam. Dennoch haben beide Religionen auch gute Seiten.

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