Warum stehen bei Stellenanzeigen oft (m/w) dazu?

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9 Antworten

Alles andere wäre doch auch Diskriminierung und gegen das Gesetz

Genau das ist der Punkt.

Ein AG ist verpflichtet eine Stellenanzeige "geschlechterneutral" zu halten da er sonst gegen das AGG verstoßen würde. Damit das nicht passiert und ein "Bewerber" wegen Diskriminierung klagen kann, wird dieses (m/w) hinter die Berufsbezeichnung gestellt.

Hier mal ein informativer Text dazu:

https://www.anderfuhr-buschmann.de/arbeitsrecht/mobbing/agg/stellenanzeige/

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Kommentar von Hexle2
11.06.2016, 15:04

Danke fürs Sternchen

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Ja natürlich stehen alle Berufe für beiderlei Geschlecht offen. Obwohl nicht beiderlei Geschlecht für alle Berufe gleich geeignet ist.

Als ich für meinen Betrieb jemanden gesucht habe und ein Inserat geschaltet habe, durfte ich nicht angeben, dass ich eigentlich eine weibliche Arbeitskraft suche. Und DAS finde ich genau so schlimm wie umgekehrt. Also haben sich viele männl. Bewerber gemeldet - ganz umsonst.

Sie hatten nie eine Chance. Weil: Aussuchen tu ich mir meine Leute schon selber. Nur als Begründung darf ich das Geschlecht nicht anführen.

Es wäre doch besser, wenn man gleich beim Inserat angeben dürfte, was man sich vorstellt.

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weil sonst genau das passiert, irgendwer klagt wegen Diskriminierung und bekommt auch noch Recht. Leider ist das nicht selbstverständlich, dass das für beide Geschlechter gilt, zumindest nicht für jeden. Diskriminierung fängt leider schon da an wenn eine Stelle nicht für beide Geschlechter eindeutig ausgeschrieben ist.

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Deswegen steht auch m/w..früher waren viele Berufe ..Maler..Bau..Installateur..Und und und typische Männer Berufe..was sich gott sei dank geändert hat;)

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Weil Berufsbezeichnungen oftmals auf das männliche Geschlecht gemünzt sind (Industriekaufmann, hier nur mal exemplarisch)

Und einfach um Sicher zu gehen. Nachher klagt noch jemand. Sind nur 5 Zeichen und können Stress und Geld sparen.

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Hallo, Cliche.

Männlein wie Weiblein dürfen sich drum bewerben, und der/die Bessere bekommt den Job.

Klar, du kannst und willst ständig 50 kg Säcke Zement umherwuchten als Frau...

Das schafft auf Dauer nur ein Mann.

;-)

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Kommentar von Cliche
09.06.2016, 22:40

Das wage ich zu bezweifeln

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Kommentar von Tuehpi
09.06.2016, 22:44

Männlein wie Weiblein dürfen sich drum bewerben, und der/die Bessere bekommt den Job.

Mal unte die Stellenanzeigen nahezu jeglicher Behörde geschaut? Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt behandelt.

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Damit man nicht schreiben muss "IBürokaufmann/-frau". Sieht besser aus, ist eindeutiger.

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Kommentar von napoloni
10.06.2016, 09:35

Und "Bürokaufmann (m/w)" sieht besser aus? ;o)

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Wenn da z.B. Hausmeister steht, dann steht dahinter (m/w) um allen gerecht zu werden. Man könnte auch Hausmeister/Hausmeisterin schreiben, aber nicht zu jedem Beruf gibts eine weibliche Form und dann steht da eben m/w.

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Moin, moin @Cliche,

der Bundesgerichtshof hat vor etlichen Jahren entschieden, dass jede Stellenanzeige sowohl für Mann wie auch für Frau ausgeschrieben werden muss!

Soweit so gut!!!

Leider hat er aber vergessen, die Löhne auch mit anzupassen...

Mit freundlichen Grüßen

Der Geier

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Kommentar von Cliche
10.06.2016, 21:53

Der Lohnunterschied ist überhaupt nicht so hoch, wie viele denken, da in den Studien auch viele Frauen mit einbezogen werden, die älter sind und sich vollkommen der Mutterrolle verschrieben haben d.h. 0 € Gehalt verdient haben sowie eben Frauen, die nur Teilzeit arbeiten oder einen sozialen Beruf ausüben, der oft schlechter bezahlt wird.

Ich selbst denke, dass keine Frauenquote von Nöten ist, da in Deutschland bereits in der Schule und auch sonst überall den Frauen gezeigt wird, dass sie auch gerne in klassische Männerberufe gehen können und alle Jungs, die ich kenne, haben auch kein Problem damit, wenn eine Frau arbeitet und wollen das sogar.

Auch meine Generation wird in ein paar Jahren Chefsessel belegen und automatisch Frauen so bezahlen wie Männer.

Die Einstellung hat sich schon längst bei den Menschen geändert und daher halte ich auch eine Quote nicht für notwendig, da die Menschen von sich aus Frauen genauso behandeln werden wie Männer.

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