Frage von Knoerf, 159

Warum spürt man so ein grauenhaftes Gefühl wenn man in Träumen stirbt?

Ist das vielleicht beim echten sterben auch so? Ich träumte vor paar Tagen, dass ich in New York war und wusste, dass in 30 Sekunden eine Atombombe hochgehen wird. Ich versuchte mich in Sicherheit zu bringen. Ich wollte in einen Keller eines Hauses flüchten aber die Tür war zugesperrt. Aufeinmal sah ich das weiße Licht und hatte Angst was passiert wenn ich sterbe. Ich versuchte mich einfach auf dem Boden zu legen und mein Gesicht mit meinem Armen zu schützen. Natürlich hilft das nichts bei einer Atombombenexplosion, das war mir auch im Traum klar aber es war ein Reflex. Ich wurde sozusagen lebendig gegrillt und ich spürte auch das und dann wachte ich auf. Fühlt sich so auch echtes sterben an?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von JTKirk2000, 88

Ist schon eine ganze Weile her, dass ich in einem Traum gestorben bin. Vielleicht liegt das an der Intensität des Erlebnisses im Traum. 

Wie es mit dem Sterben im echten Leben ist, kann wohl kaum jemand sagen, da man dann ja tot ist und Nahtoderfahrungen können nur in begrenztem Ausmaß dahingehend als Beispiel dienen, weil die Betreffenden ja nicht wirklich gestorben sind, sondern nur dem Tode nahe waren.

Wenn man der Explosion einer Atombombe ausgesetzt ist und kein ausreichender Schutz wahrscheinlich ist, um diese zu überstehen, sollte man nicht einen unzureichenden Schutz aufsuchen oder davor davon laufen, sondern versuchen, dem Zentrum dieser Explosion möglichst nahe zu kommen. Man wird die Explosion bei unzureichendem Schutz ohnehin nicht überleben - am schlimmsten daran ist wohl, wenn man erst nach monatelangen oder jahrelangen Qualen aufgrund radioaktiver Verseuchung stirbt. Dann ist es doch besser, wenn man von der Explosion der Atombombe möglichst wenig mit bekommt und am besten sofort stirbt.

Vermutlich ist es sehr unterschiedlich, wie es sich anfühlt, wenn man stirbt, denn es kommt sehr wahrscheinlich darauf an, auf welche Weise man stirbt, bzw. woran man stirbt. Ich glaube, dass man am schmerzlosesten im Schlaf an Altersschwäche, durch Kohlenmonoxidvergiftung oder vielleicht auch durch Erfrieren stirbt (bei letzterem erst dann schmerzlos, wenn das Kälteempfinden weg ist), dagegen sind Tode in Folge von Folterungen, Schuss-, Stich- oder sonstige Waffen (abhängig davon wo und wie man verletzt wird) oder auch verschiedene Formen der Hinrichtung ziemlich brutal.

Im Laufe meines Lebens bin ich in Träumen auf viele verschiedene Arten gestorben, aber keine davon war schmerzfrei (was auch daran lag, dass keine davon einem Beispiel der schmerzfreien aus dem Absatz über diesem entsprach). Dabei gab es in meinen Träumen dahingehend verschiedene Beispiele wie von einem Raubtier in der Arena eines altrömischen Zirkus angegriffen zu werden, gekreuzigt zu werden, an einem Herzinfarkt zu sterben, durch Elektroschocks am Kopf getötet zu werden, durch ein Maschinengewehr erschossen zu werden und und und. Meine Träume waren dahingehend recht vielseitig.

Kommentar von Arken2013 ,

Ich hab noch nicht die Erfahrung gemacht in einem Traum zu Sterben also kann ich da leider nicht mitreden :D Aber solche Träume werden von vielen immer so oder so gedeutet... Es hat meiner Meinung nach etwas mit dem Wohlbefinden unserer Seele zu tun... 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich weiß nicht, wie viel andere von ihren Träumen nach dem Aufwachen im Gedächtnis behalten, aber ich kann mich nach dem Aufwachen an vieles aus meinen Träumen erinnern. Ich kann mich selbst nach Jahren oder Jahrzehnten noch an einiges aus diesen Träumen erinnern - vermutlich kann ich mich deshalb kaum daran erinnern, was ich vor Jahren im Detail erlebt habe, weil mein Gehirn beim Speichern von Informationen eben nicht wirklich zwischen Träumen und wirklichem Leben unterscheidet - ich kann zwar normalerweise ganz klar zuordnen, was ich wie, also real oder Traum, erlebt habe (wobei es bei äußerst realistischen Träumen schwer fällt) aber beide bleiben mir gleichermaßen in Erinnerung.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist, dass ich es als unsinnig ansehe, etwas zu deuten, was ausreichend umfangreich und detailliert ist. Wenn man erst zu deuten anfängt, so zeigt es sich am Beispiel der Bibel, dass man oft derart daran heruminterpretiert, dass man nicht selten sogar zum Gegenteil der eigentlich klaren Aussage gelangt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Vielen Dank für das Sternchen. :)

Antwort
von SKenb, 85

Schwierig zu sagen wie sich der Tod anfühlt - aber nach Erzählungen von Menschen mit Nahtoderfahrungen ganz das Gegenteil...

Antwort
von Dhalwim, 66

Ich kenn das, aber das warum kann Ich dir selbst nicht geben. Ich weiß nur, wenn man im Traum stirbt, dann wachste auf! :D

Kommentar von Knoerf ,

Vielleicht ist es auch beim sterben so, dass man erst richtig aufwacht?^^ Ich will jetzt nicht gleich Selbstmord begehen wenn du das denkst aber es wäre ein mögliches Szenario.

Kommentar von Dhalwim ,

Vielleicht sind wir auch nicht wirklich wir, sondern Manuel Neuer!

:O

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich bin schon in Träumen auf verschiedene Arten gestorben und bei weitem nicht immer bin ich direkt danach aufgewacht, sondern der Traum ging auf verschiedene Weise weiter. Bei einem plötzlichen und unvorhersehbaren Tod kam es zum Beispiel vor, dass ich wie in einer außerkörperlichen Erfahrung das Szenario um mich herum betrachten konnte und bei anderen Träumen ging es in einer anderen Daseinsebene in einer Form von ewigem Leben weiter, aus deren Perspektive es so erschien, als würde ich aus einem Traum aufwachen - nur dass ich im wirklichen Leben noch nicht aufgewacht bin, sondern aus der Perspektive meines jetzigen Lebens noch immer träumte.

Kommentar von Dhalwim ,

Also, Ich kann mir das nicht vorstellen. Wenn Ich im Traum starb bin Ich immer aufgewacht.

Aber Ich habe auch nie wirklich Träume. (T.T)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Jeder träumt normalerweise im Schlaf. Nur erinnert sich nicht jeder an seine Träume. Das kann man aber mit Übung ändern, wenn man es möchte. Ebenso kann man auch mit entsprechender Übung trainieren, dass man seine Träume beeinflussen kann, aber davon halte ich nicht viel, weil ich Träume eigentlich für Erinnerungen mit Botschaften halte und nicht deren Sinn für mich verändern will.

Und wie ich bereits geschrieben habe, habe ich es mehrfach erlebt, dass nach meinem Tod im Traum derselbe Traum noch weiter ging. Ich erwarte nicht, dass sich das jemand anderes vorstellen kann. Warum auch? Nachvollziehen kann man manches eben erst, wenn man es selbst erlebt hat, und es es auch, dass man es nur im Traum erlebt hat (und sich daran erinnern kann).

Kommentar von Dhalwim ,

Hmm... well okay.

Antwort
von Arken2013, 86

Ich bin noch nie Gestorben also kann ich dir das nicht sagen :D... Aber unser Gehirn verarbeitet die Geschehnisse des Tages/der Wochen wenn man schläft... Könnte sein das dir etwas schlimmes passiert ist und dein Gehirn so darauf geantwortet hat...

Kommentar von JTKirk2000 ,

Sorry, aber diese Aussage, dass das Gehirn die Ereignisse des vergangenen Tages oder der vergangen Wochen verarbeitet, ist mit Sicherheit nicht allgemein zutreffend. Es mag in Bezug auf manche(s) zutreffend sein, aber allgemeingültig ist diese Aussage mit Sicherheit nicht. Um genau zu sein halte ich diese Aussage sogar für in etwa so "zutreffend" wie ein Horoskop aus der Tageszeitung. So verallgemeinert, dass man irgend etwas daran zutreffend finden kann, aber wenn man ins Detail geht, dann gibt es zu vieles, was dabei nicht in die Beurteilung bzw. Beschreibung mit berücksichtigt wird. So ist es bei diesen Horoskopen und ebenso auch mit dieser Aussage in Bezug auf Träume und vorherige Erlebnisse.

Kommentar von Arken2013 ,

Ich finde deine Antwort auf seine Frage auch nicht zufriedenstellend tut mir Leid ;D

Kommentar von JTKirk2000 ,

Damit kann ich bequem leben.

Kommentar von Arken2013 ,

Naja ich nicht, da ich nicht damit Einverstanden bin das Besucher dieser Seite mit nicht qualitativen Antworten leben müssen :D

Kommentar von JTKirk2000 ,

Und die Weiterverbreitung einer unbewiesenen aber weit verbreiteten Annahme findest Du qualitativ? Wenn dem nicht so ist, warum hast Du Deine Antwort dann überhaupt formuliert, wovon diese unbewiesene Annahme einen markanten Teil einnimmt? 

Im Gegensatz zu Deiner Antwort bezog sich meine zumindest auf die Frage selbst und nicht nur auf ein Wort dieser Frage.

Kommentar von Arken2013 ,

Ich finde Aussagen die simpel und leicht zu verstehen sind qualitativer und besser für unsere Gemeinschaft ! 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Selbst wenn sie so simpel geschrieben sind, dass sie eigentlich Falschaussagen sind?

Kommentar von Arken2013 ,

Such dir erstmal ein Hobby bevor du mein Wissen kritisierst. Und such dir ne Freundin das tut gut. Die erklärt dir dann mal wie man verständliche Antworten gibt ;)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das kann ich nur erwidern. Oder anders ausgedrückt: Danke gleichfalls.

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