Bei Fußballübertragungen denke ich immer ich bin auf einer Lamawiese. Andere Sportler kommen doch auch sehr gut ohne diese Unsitte aus.

Da gab es mal einen Bericht, dass die Fußballer auf diese unansehnliche Weise ihren Stress abbauen. Deine Frage, warum das andere Sortler, die ebenfalls unter Stress stehen, dies nicht auch so machen, ist natürlich berechtigt. Sicherlich besteht eine Hemmung bei Hallensportarten.

Ja das würde ich auch gerne wissen, ich finde das absolut ekelig!
Würde mich interessieren, ob diese Mannsbilder, weil "Herren" sind das keine, im restlichen Leben auch so spuckend durch die Gegend laufen?
Auf alle Fälle infizieren sie Millionen von kleinen Jungs mit dieser Unart!
Eastside am 14. Mai 2007 12:38 Ja, sie vergessen leider ihre "Vorbildwirkung" die sie doch haben!
Ja, das tun sie auch. Der früher immer die Bananenflanken schlug spukt auch auf dem Golfplatz

Die haben wahrscheinlich alle noch nicht gewusst, dass man Spucke auch runterschlucken kan. :-) Vielleicht sollte man sie auf diese Forum aufmerksam machen.

Vielleich würden Hand- und Basketballer auch gerne mal ihren überschüssigen Speichel loswerden, wenn dabei nicht ihre Spielgrundlage gefährlich glitschig würde. Beim Hallenfußball konnte ich das auch noch nicht beobachten.

Vielleicht hängt das einfach damit zusammen, dass Fussballspieler einer anderen gesellschaftlichen Schicht entstammen als Basketballer?
Auch wenn man das heute so sicher nicht mehr sagen würde (dürfte), galt Fussball früher als "Proletensport" und dazu passt diese Spuckerei doch vorzüglich - auch die häufig zu beobachtende "Rotzerei" sollte man nicht vergessen.
:O)))na, super und in dem sinne: "proletarier aller Länder vereinigt euch! "
Ist doch ganz einfach: Ich bin selber Fußballer und hab mich selbst schon beim Spucken erwischt. Fußball ist halt ne ruppige Sportart, für echte Kerle. Und die Spucken halt mal auf den Rasen. Genauso, wie in der Kabine der der Star ist, der am lautesten furzt. Ich denke mal, dass Verhalten der Fußballer liegt oft daran, dass halt ne Menge Kerle auf einem Haufen zusammen sind, keiner seine Frau/Freundin dabei hat und das dann gerne mal ausnutzt. Mal ehrlich, Männer können sich drüber totlachen, wenn einer laut furzt und das dann am Besten auch noch übelst stinkt. Ausserdem ist's vielleicht auch der Versuch, den Gegenspieler einzuschüchtern: Hey, schau mal, ich bin ein ganz Harter! Und noch was: Ich glaube kaum, dass sich jemals ein Spieler darüber Gedanken gemacht hat, ob er nun bei einer Grätsche durch ein bisschen Spucke rutscht oder nicht. Geduscht wird danach sowieso. Wenn's mal richtig regnet und der Platz unter Wasser steht, mein Gott, wie sieht der Fußballer da denn aus??? Und noch ein letztes, nicht ganz unwichtiges Argument: Wenn ich mit Kaugummi spiele, spucke ich nicht. Ohne Kaugummi wird der Mund extrem trocken, was zwanghaftes Spucken nach sich zieht. Dass das der Basketballer nicht macht, liegt ganz klar daran, dass er in der Halle spielt. Basketballer, die im Freien ihre Körbe werfen, spucken ganz genau so!!! Und der Tennisspieler wird's unterlassen, wenn er im Fernsehen ist und tausende von Augen einzig auf ihn gerichtet sind. Denn auch hier hab ich selbst gesehen: Auch Amateurspieler spucken auf den Platz. Ist halt so, weil Du da der einzige bist, der beobachtet wird. So, mehr fällt mir nicht ein. Mehr will auch sicher keiner wissen!!! :))))
Ich habe mich damit mal im März 2005 beschäftigt und bin dabei zu folgenden Feststellungen gekommen: "Fußballherz – was willst du mehr! In den vergangenen Wochen gab es im Fernsehen viel zu sehen von der schönsten Nebensache der Welt: Champions League, DFB-Pokal und Bundesliga. Zwar ist das Puschenkino nicht zu ersetzen durch einen Stadionbesuch, doch dort gibt es weder Zeitlupe noch die Möglichkeit, eine Szene oder einen Kicker ganz nah heranzuzoomen. Deshalb ist mir am TV ganz Unappetitliches aufgefallen. Denn was machten die Fußballer, wenn sie ganz groß auf dem Bildschirm zu sehen waren? Sie spuckten auf den Rasen, mal mehr, mal weniger, aber sie alle taten es. Selbst als den Freiburgern bei der 0:7-Klatsche gegen Bayern München eigentlich die Spucke wegbleiben musste, rotzten sie, was der Mund hergab. Und ich frage mich: Warum spucken Fußballer eigentlich ständig? Handballer tun das nicht, Basketballer nicht, beim Tennis habe ich zwar schon so manche Schönheit stöhnen gehört, aber gespuckt hat keine. Auch aus anderen Sportarten kenne ich das nicht, und ich kann mir nicht vorstellen, dass Footballer oder Eishockeyspieler unter ihren Helmen das tun. Als kleiner Junge habe ich manchmal gerne gespuckt, um zu testen, wie lange der Speichel beispielsweise von einer Brücke nach unten braucht. Spucken, ein Trieb der in der Kindheit entsteht? Wohl kaum, denn sonst würden es ja wohl alle tun. Gewohnheitsmäßiges Spucken zählt also nicht zu den natürlichen Bedürfnissen der Menschen. Da der Speichel aus dem Mund kommt, in den ja nichts Schmutziges gelangen soll, gilt er als sauber. Mutti und Vati wischen ihrem kleinen Nachwuchs mit Spucke den Mund ab. Wir befeuchten unseren Finger, um Zeitungsseiten umzuschlagen, wir alle lecken Briefmarken. Der Volksmund spuckt jemandem in die Suppe, wenn man sich über eine Zeitgenossen so geärgert hat, dass es nicht ausreicht, ihm die Suppe zu versalzen. Aber das hat doch nichts mit Fußball zu tun! In Spielfilmen spucken die Anführer von Jugendgangs auf den Boden, bevor sie sich gegenseitig verprügeln. Sie markieren damit ihr Revier, so wie ein Hund, wenn er sein Hinterbein hebt. Reviere gibt es aber auf dem Fußballfeld nicht, abgesehen einmal von der eigenen Hälfte, die aber zur Halbzeit mit dem Gegner gewechselt wird. Trainer verlangen von ihren Fußballern, aggressiv zu spielen. Weil Speichel doch nicht so sauber ist, könnte man nun glauben, Spucken sei ein aggressiver Akt. Als Frank Rijkaard im Achtelfinale der WM 1990 Rudi Völler anspuckte, war das vielleicht so. Sogar die Damen sollen das tun: „Sie spucken besser als die Herren – dezenter“, hieß es bei der Frauen-WM. Auch in den heimischen Gefilden rotzen die Kicker auf dem Rasen, auf dem sie sich herumwälzen. Sogar Kinder und Jugendliche können nicht davon lassen, denn Fußballer haben durchaus eine Vorbildfunktion. Gerade deshalb meine inständige Bitte: Lasst doch endlich das ständige Rotzen!"
Eastside am 15. Mai 2007 23:51 Daumen hoch für ein Super-Statement gegen das Spucken ;-))
Wär doch schön, wenn sich ein ab und zu spuckender, fußballspielender Mann dazu mal äußern würde, warum er das tut - vielleicht übersehen wir ja alle irgendwas?
das sind halt tiere. und ich schätze,daß das ihre art von revierkennzeichnung ist.
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